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Wanderung

Durchs Himmelreich

Wanderung · Harz
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Harzer Tourismusverband e.V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
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    Foto: Förderverein Deutsches Gipsmuseum und Karstwanderweg e.V., F. Vladi
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    Foto: Förderverein Deutsches Gipsmuseum und Karstwanderweg e.V., F. Vladi
Karte / Durchs Himmelreich
0 150 300 450 600 m km 1 2 3 4 5 6 7 8

Durchs Himmelreich

Natur und Kultur um Walkenried

mittel
8,1 km
2:12 h
104 hm
104 hm
outdooractive.com User
Autor
Förderverein Deutsches Gipsmuseum und Karstwanderweg e.V.
Aktualisierung: 05.12.2018

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Höchster Punkt
332 m
Tiefster Punkt
255 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Bahnhof Walkenried (278 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.586213, 10.607378
UTM
32U 611358 5716241

Ziel

Bahnhof Walkenried

Wegbeschreibung

Diese Tour verbindet den ausgeschilderten Karstwanderweg zwischen dem Kloster und dem Itelteich zu einer Rundtour. Zunächst geht es 10 Minuten auf der Ortsstraße bis zum romanischen Torhaus, wo der Bezirk des ehemaligen Zisterzienserklosters Walkenried beginnt. Heute ist hier ein kulturtouristisches Highlight untergebracht, das Zisterzienser-Museum Kloster Walkenried. Es wurde 2006 als eines der größten und innovativsten Klostermuseen Europas eröffnet. Jenseits üblicher Vermittlungspfade begeben sich die Besucher auf eine faszinierende Zeitreise durch die vollständig erhaltenen Klausurgebäude aus dem 13. Jh., in denen durch akustische und visuelle Inszenierungen Mittelalter und Klosterleben wieder lebendig werden. Im Sommer finden hier die bekannten Walkenrieder Kreuzgangkonzerte statt.

Gehen Sie im Uhrzeigersinn um die Klostergebäude und die eindrucksvolle Kirchenruine herum, entlang des rechten Ufers der Wieda, dann über den an der ehemaligen Klostermauer liegenden Museumsparkplatz und weiter bis zur Straßenbrücke. Über ebendiese führt der Weg zum Itelteich. Im Mittelalter stauten die Walkenrieder Mönche einen Großerdfall (Polje) mit Karstquelle und Bachschwinde, so dass ein Fischgewässer entstand. Heute ist dies ein technisches Denkmal und als Teil eines Naturschutzgebietes ein Eldorado für Wasservögel und zahlreiche weitere Tierarten. Mächtige alte Buchen säumen den Weg hinauf auf die Anhöhe über dem Bahngleis, das im Jahr 1868 errichteten 300 m langen Walkenrieder Tunnel verschwindet. Unter uns befindet sich der größte Naturhohlraum Deutschlands, die Himmelreichhöhle (unzugänglich). Das Himmelreich mit seiner artenreichen Laubwaldvegetation offenbart schöne Fernblicke nach Westen und vom kleinen Hexentanzplatz (Stempelstelle!) mit seinen Akeleibeständen über Ellrich nach Osten. Von  hier führt der Weg über die majestätischen von knorrigen alten Bäumen gesäumten Itelklippen wieder hinab ins Wiedatal.

Nach Süden ausholend quert der Wanderweg die baumbestandene Wieda-Aue auf der südlichen Straßenbrücke. In den trockenen Monaten ist der Fluss hier oft im verkarsteten Untergrund versiegt. Am Fuß des Röseberges mit seinen Gipsklippen und der feuchten Schluchtwaldvegetation geht es zurück entlang weiterer Teichen bis in den ehemaligen Klosterbezirk. Spätestens auf dem Rückweg laden das Zisterzienser-Museum zu einem Besuch und mehrere Gaststätten zu Kaffee und Kuchen ein, im Sommer auch im Freien.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
8,1 km
Dauer
2:12 h
Aufstieg
104 hm
Abstieg
104 hm
Rundtour

Statistik

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Höchster Punkt
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