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Wanderung

Rund um die Wasserscheide Elbe-Weser

Wanderung · Harz
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Harzer Tourismusverband e.V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
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    Foto: Förderverein Deutsches Gipsmuseum und Karstwanderweg e.V., F. Vladi
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0 150 300 450 600 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18

Rund um die Wasserscheide Elbe-Weser

Eichsfeldschwelle, Gips, Dolomit, Erdfallseen und die abwechslungsreiche Südharzlandschaft

mittel
18,9 km
5:11 h
363 hm
363 hm
outdooractive.com User
Autor
Förderverein Deutsches Gipsmuseum und Karstwanderweg e.V.
Aktualisierung: 05.12.2018

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Höchster Punkt
423 m
Tiefster Punkt
261 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

in Nüxei an der B 243 (261 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.567334, 10.521718
UTM
32U 605468 5714014

Ziel

in Nüxei an der B 243

Wegbeschreibung

Diese Tour verbindet den je separat ausgeschilderten nördlichen und südlichen Ast des Karstwanderwegs. Unterwegs können Sie zur Stärkung in Steina oder zu Kaffee und Kuchen im Hofcafé in Bartolfelde (Fr-So) einkehren. Die Tour ist in beiden Richtungen attraktiv. Hier ist sie ab Nüxei im Gegenuhrzeigersinne beschrieben.

Die flache Karstsenke am Nussteich, ein Polje, nimmt das Wasser der Fitzmühlenquelle auf und staut bei Hochwasser bis zur Straße zurück, dann fließt zugleich die Steina in die Senke. Die Wässer verschwinden und ein Teil kommt im Salzaspring bei Nordhausen wieder hervor. Der Weg passiert dann die Furt durch das elf Monate im Jahr trocken daliegende Bett der Steina.

Auf der anderen Seite der Furt liegt die Gedenkstätte zum ehemaligen KZ-Außenlager Nüxei, von dem aus die Helmetalbahn 1944/45 gebaut wurde. Beim Anstieg zum Römerstein zeigt sich rechts unten die Springwiese mit verschiedenen Karstquellen.

Der Römerstein (Vorsicht beim Besteigen!) ist ein 257 Mio. J. altes „Korallen“-Riff aus Dolomitgestein. Nur wenig älter ist der südlich Steina gelegene Staufenbüttel, ein Vulkan aus der frühen Permzeit, 290 Mio. J. alt. Auch auf ihm finden sich Reste eines Dolomit-Riffs.

In Steina lohnt ein Besuch im Glasmuseum mit Darstellung der historischen Waldglasproduktion am Südharz. Nach evtl. Einkehr geht es steil bergan auf den Mühlberg mit der Wasserscheide und weitem Panorama über die Südharzlandschaft.

Ein weiteres Riff aus der Zechsteinzeit ist der im Wald am Wegesrand liegende Eulenstein. Von hier geht es hinab ins Winkeltal, an dessen oberem Wiesenende der Talbach im Karst verschwindet. Ein ärmlicher Bergbau auf Kupfer und Eisen ist hier früher umgegangen.

Am Talausgang überrascht die Hochbrücke der B243n. Das „Moostierchenriff“ ist ein aufgelassener Steinbruch vor Bartolfelde. Als Naturdenkmal ist es in unzähligen wissenschaftlichen Werken beschrieben. Man sieht die Momentaufnahme des von Nordwesten anbrandenden Zechsteinmeeres an eine Grauwackenklippe des alten Harzgebirges.

In Bartolfelde ist am Wochenende Einkehr im Hofcafé, unser Tipp: Feuerwehrtorte.

Danach geht es auf dem südlichen Ast des Karstwander-wegs weiter über Erdfälle, die im jüngeren Gips des Zechsteins durch Gipsauslaugung entstanden sind, etwa dem wassergefüllten „Grundlos“. Auch von hier eröffnen sich schöne Panoramen auf den südlichen Harz. Der Weg kreuzt jetzt die Trasse der unfertig gebliebenen Helmetalbahn.

Weiter geht es über die Halde des Dolomit-Steinbruches an der Wolfskuhle, aus dessen Lagerstätte vor 800 Jahren die Werksteine für das Kloster Walkenried gebrochen wurden. Es sind feine dolomitische Ablagerungen in einer ehemals tropischen Lagune.

Der Weg quert das Blindtal des Steingrabens, der etwas oberhalb im Gebüsch verborgen in einer Karstschwinde versiegt mit Wiederaustritt am Salzaspring vor Nordhausen. Über Wiesen und Pferdeweiden geht es zum Ausgangspunkt nach Nüxei zurück.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
18,9 km
Dauer
5:11 h
Aufstieg
363 hm
Abstieg
363 hm
Rundtour

Statistik

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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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