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Wanderung

Rund um Lonau

· 1 Bewertung · Wanderung · Harz
Verantwortlich für diesen Inhalt
Harzer Tourismusverband e.V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Rund um Lonau (Fotograf: Wilfried Störmer)
    / Rund um Lonau (Fotograf: Wilfried Störmer)
    Foto: Britta Nause, Harzer Tourismusverband e.V.
Karte / Rund um Lonau
0 200 400 600 800 m km 1 2 3 4 5 6 7 8

Interessante Rundtour mit botanischen Highlights.
mittel
8,9 km
2:46 h
373 hm
373 hm
Wer den Nationalpark Harz von seiner sonnigen Südseite kennenlernen möchte und wer die Stille schätzt, dem sei diese Rundwanderung
um die Nationalparkgemeinde Lonau empfohlen. Die Entstehung des Namens Lonau wird auf die alte Ortsbezeichnung
„Lodenower Wald“ (Loden = junge Buchentriebe) zurückgeführt. Als historische Stätte der Eisenverhüttung gehört Lonau zu den älteren
Orten im Harz. Heute lebt der Ort von seiner Naturausstattung, von seiner Ruhe und dem nationalparkbezogenen Fremdenverkehr.
outdooractive.com User
Autor
Britta Nause
Aktualisierung: 04.02.2014

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
448 m
Tiefster Punkt
305 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Rangerstation und Nationalpark-Informationsstelle Lonau
im Dorfgemeinschaftshaus, Tel. 0 55 21 / 7 26 53 (Anrufbeantworter)

Start

Dorfgemeinschaftshaus Lonau (390 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.692100, 10.359619
UTM
32U 593975 5727668

Wegbeschreibung

Wir starten unsere Wanderung ohne nennenswerte Höhenunterschiede am Dorfgemeinschaftshaus, in dem eine Rangerstation
untergebracht ist. Hier stimmt Sie eine Tonbildschau auf den Nationalpark und Ihre Wanderung ein. Zunächst durchqueren wir
typische Harzer Bergwiesen. Mit ihrer Blütenpracht erfreuen sie Jahr für Jahr zahlreiche Besucher. Sie wurden in früheren Zeiten
von Bergleuten durch Waldrodung angelegt und dienten noch bis in die 1950er Jahre hinein der Gewinnung von Winterfutter für das
„Harzer Rote Höhenvieh“.

Oberhalb der Bergwiesen westlich des Ortes halten wir uns rechts und folgen der Ausschilderung „Rund um Lonau“, die uns durch Buchenwälder führt. Hier erreichen wir auch das Auerhuhn-Schaugehege des Nationalparks, in dem Sie neben den imposanten Auerhühnern auch Birk- und Haselhühner beobachten können.

Bis etwa 700 m ü. NHN sind Buchenwälder die im Harz von Natur aus vorherrschende Waldgesellschaft. Heute nehmen sie allerdings einen erheblich geringeren Anteil ein, als dies von Natur aus ohne menschlichen Einfluss der Fall wäre. Im Verlauf der Harzer Bergbaugeschichte wurden sie vielerorts in Fichtenforste umgewandelt, da die Fichte schneller und gerader wächst und nur sie den hohen Holzbedarf des Bergbaus decken konnte. Im Nationalpark soll der Buche heute durch Waldentwicklungsmaßnahmen in ihren ehemals natürlichen Verbreitungsgebieten wieder ihr angestammter Platz eingeräumt werden. Ziel sind der natürlichen Entwicklung zurückgegebene Wälder und eine vom wirtschaftenden Menschen nicht gesteuerte Wildnisentwicklung - Wälder in ihrer natürlichsten Form.

Unser Rundweg quert unterhalb des Waldschwimmbades die Marientalstraße. Dort wechseln wir auf die linke Bachseite der „Kleinen
Lonau“. Der Schwimmbadweg führt uns bachabwärts am Kurpark vorbei ins Kirchtal. Die Lonau ist, wie die meisten Harzbäche, ein sauberes und naturnahes Fließgewässer mit häufig bachbegleitenden Erlen-Ufersaumwäldern. Nur dort, wo der Bach den Lonauer Ortskern durchfließt, ist seine Naturnähe durch Uferverbau und fehlende Gehölzsäume eingeschränkt. Ein natürlicher Ufersaum mit Erlen und Weiden durchwurzelt den Ufergrund intensiv, schützt ihn dadurch und ernährt mit seinem Laub zum wesentlichen Teil die Fauna in den Mittelgebirgsbächen.

In Höhe der Wassertretstelle überqueren wir die Kirchtalstraße und wechseln auf die andere Seite der „Großen Lonau“. Wir folgen dem
Fußpfad bachaufwärts, halten uns unterhalb des Parkplatzes rechts und gehen zurück zur Ortsmitte. Hier verlassen wir den Rundwanderweg in Höhe des Friedhofs und halten uns links. Ein schmaler Pfad führt hinab auf den Rad- und Fußweg, der von Herzberg nach Sieber führt. Nach ca. 300 m sehen wir auf der linken Seite ein ca. 20 x 20 m großes, umzäuntes Areal. Der Zaun schützt einen Schwermetallrasen mit seiner typischen Vegetation. Natürliche Schwermetallrasen entstehen eigentlich nur dort, wo erzhaltiges Gestein an die Oberfläche tritt. Sie sind heute im Harz kaum noch zu finden, denn diese oberflächennahen Erzlager wurden sehr früh ausgebeutet. An dieser Stelle befand sich die Lonauer Hütte, die einen Boden mit erzhaltigen Schlacken hinterließ. Hier wachsen nur wenige spezialisierte Pflanzenarten, die die hohen Schwermetallgehalte tolerieren können.

Weiter geht es vorbei am Friedhof zurück auf den Hauptweg. Wir überqueren die Kreisstraße Herzberg-Lonau. Ein Wanderweg führt
uns zu den westlichen Bergwiesen und von dort zurück zum Dorfgemeinschaftshaus.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Bewertungen

2,0
(1)
Matthias Werner
05.04.2016 · Community
Keine wirklich schöne Tour, da ausschließlich auf Schotterpiste um den Ort herum, somit wenig abwechslungsreich. Zudem nicht besonders gut ausgeschildert. Allerdings kommt man am Auerhahn-Gehege vorbei und zum Schluss geht es an einem Bach entlang, welcher durch mehrere Fischteiche fließt.
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Gemacht am 02.04.2016
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
8,9 km
Dauer
2:46 h
Aufstieg
373 hm
Abstieg
373 hm
Rundtour botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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