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Wanderung

Zwischen Pöhlde und Rhumequelle

Wanderung · Harz
Verantwortlich für diesen Inhalt
Harzer Tourismusverband e.V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
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    Foto: Förderverein Deutsches Gipsmuseum und Karstwanderweg e.V., F. Vladi
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    Foto: Förderverein Deutsches Gipsmuseum und Karstwanderweg e.V., F. Vladi
Karte / Zwischen Pöhlde und Rhumequelle
0 150 300 450 m km 1 2 3 4 5 6 7

Zwischen Pöhlde und Rhumequelle

Schwimmende Insel, Erdfälle, Moore und die größte Quelle Norddeutschlands

leicht
7,2 km
2:03 h
135 hm
136 hm
outdooractive.com User
Autor
Förderverein Deutsches Gipsmuseum und Karstwanderweg e.V.
Aktualisierung: 05.12.2018

Schwierigkeit
leicht
Kondition
Höchster Punkt
242 m
Tiefster Punkt
159 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Parkplatz an der Rhumequelle zwischen Pöhlde und Rhumspringe (161 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.590946, 10.310121
UTM
32U 590756 5716356

Ziel

Parkplatz an der Rhumequelle zwischen Pöhlde und Rhumspringe

Wegbeschreibung

Sie laufen oben, das Wasser unten. Diese Tour verläuft nämlich über etlichen unterirdischen Gerinnen im Karst, die den Abfluss des Einzugsgebietes von Oder und Sieber zur Rhumequelle bilden.

Wir starten an der Rhumequelle. Diese größte Karstquelle Norddeutschlands bezieht den Hauptanteil ihres Wassers aus den Versickerungen der Harzflüsse Oder und Sieber. Diese Versickerungsstellen liegen rund 50 - 60 m höher als der Quelltopf der Rhumequelle. Erdfallreihen zeigen den unterirdischen Lauf des Karstwassers an der Erdoberfläche an. Am Standort sind die verkarsteten Zechsteinschichten gegen den Buntsandstein verworfen. An dieser Störung steigt das Wasser auf.

Am Tage fließen etwa 215.000 m³ Wasser aus der Tiefe über die Rhume ab, das sind rund 2.500 Liter in einer Sekunde. Bei Niedrigwasser fließen nur 0,9 m³/s ab. Dagegen kann die Quelle zu Hochwasserzeiten bis zu 5,5 m³/s schütten. Das Wasser hat eine gleichbleibende Temperatur zwischen 8° und 9° C. Rund 40.000 t Gips und 17.000 t Kalk verlassen über die Quelle jährlich in gelöster Form den Südharz und landen letztlich in der Nordsee!

Der weitere Rundweg führt über den bewaldeten Bornberg (Born=Quelle) in ein Seitental mit dem Naturschutzgebiet Gr. Butterloch und weiteren z.T. versumpften Erdfällen, bedeutende Biotope für Tiere und Pflanzen der feuchten Lebensräume. Ansteigend geht es hinauf auf den „Pass“ an der ehemaligen Ziegelei Pöhlde, der die oberirdische Wasserscheide zwischen dem Südharz und dem Eichsfeld bildet.

Auf der anderen Seite geht es ansteigend auf eine Umrundung des NSG Schwimmende Insel, einem tiefen Erdfall, an dessen Grunde sich auf einem Erdfallteich eine infolge Gasbläschen schwimmende Pflanzengemeinschaft gebildet hatte, die aber inzwischen weitgehend verlandet ist. Diese kleine Runde offenbart bereits schöne Ausblicke auf den weiteren Südharz. Wer mag, kann von hier einen kurzen Abstecher zur mittelalterlichen Wallanlage „König Heinrichs Vogelherd“ machen.

Ansonsten führt der Weg weiterhin auf dem beschilderten Karstwanderweg über den als Rad- und Wanderweg gepflasterten alten Bahndamm zurück in Richtung Rhumequelle. An einer etwas trickreichen Stelle verlassen wir den Bahndamm, queren die Straße und wandern entlang einiger Fischteiche und über einen hübschen Pfad im Laubwald oberhalb der Landesstraße zurück zum Ausgangspunkt.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Schwierigkeit
leicht
Strecke
7,2 km
Dauer
2:03 h
Aufstieg
135 hm
Abstieg
136 hm
Rundtour

Statistik

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 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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