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Prädikats-Kurztour / Prädikats-Rundtour

Dimbacher Buntsandstein Höhenweg

· 38 Bewertungen · Prädikats-Kurztour / Prädikats-Rundtour · Pfalz
Verantwortlich für diesen Inhalt
Tourist-Info-Zentrum Pfälzerwald Verifizierter Partner 
  • Ausblick in Richtung der Rheinebene gesehen vom Rötzenberg
    / Ausblick in Richtung der Rheinebene gesehen vom Rötzenberg
    Foto: Stephanie Ser, Tourist-Info-Zentrum Pfälzerwald
  • Rötzenbergmassiv
    / Rötzenbergmassiv
    Foto: Stephanie Ser, Tourist-Info-Zentrum Pfälzerwald
  • Felskluft am Dimberg
    / Felskluft am Dimberg
    Foto: Pfalz.Touristik_Ketz, Tourist-Info-Zentrum Pfälzerwald
  • Wanderer auf dem Höhepunkt des Dimbergs
    / Wanderer auf dem Höhepunkt des Dimbergs
    Foto: Pfalz.Touristik_Ketz, Tourist-Info-Zentrum Pfälzerwald
  • Felskluft am Premiumwanderweg
    / Felskluft am Premiumwanderweg
    Foto: Pfalz.Touristik_Ketz, Tourist-Info-Zentrum Pfälzerwald
  • Stimmungsbild auf dem Premiumwanderweg
    / Stimmungsbild auf dem Premiumwanderweg
    Foto: Pfalz.Touristik_Ketz, Tourist-Info-Zentrum Pfälzerwald
  • / Dimbach
    Foto: Stephanie Ser, Tourist-Info-Zentrum Pfälzerwald
  • / Felsformation mit Ausblick
    Foto: Stephanie Ser, Tourist-Info-Zentrum Pfälzerwald
  • / Plätzl am Dreiländereck
    Foto: Manfred Seibel, Community
  • / Ausblick vom Rotzenberg
    Foto: Stephanie Ser, Tourist-Info-Zentrum Pfälzerwald
  • / Vorderer Dimberg
    Foto: Sonja Spiess, Tourist-Info-Zentrum Pfälzerwald
  • / Blick auf die Burgruine Lindelbrunn
    Foto: Stephanie Ser, Tourist-Info-Zentrum Pfälzerwald
  • / Ortsansicht Dimbach
    Foto: Stephanie Ser, Tourist-Info-Zentrum Pfälzerwald
  • / Blick vom Rötzenberg in Richtung Rheinebene bei Dämmerung
    Foto: Stephanie Ser, Tourist-Info-Zentrum Pfälzerwald
  • / Rastplatz "Dimbacher Eichen-Plätzl"
    Foto: Manfred Seibel, Community
0 150 300 450 600 m km 1 2 3 4 5 6 7 8 Tafel 1 Geologische Grundlagen Falkenstein Tafel 2 Naturschutz Tafel 3 Vegetation Dimbergpfeiler Tafel 4 Formen und Schichtungen Tafel 5 Tektonik Tafel 5 Tektonik Rötzenberg Tafel 6 Landschaftsbild Tafel 7 Farben Tafel 8 Bodenentwicklung Häuselstein Tafel 10 Lebensraum

Die Tour startet bei Dimbach und überschreitet drei Berge: den Dimberg, den Rötzenberg und den Immersberg.
Es gibt wohl kaum eine vergleichbare Tour, die in einer solchen Länge an zahllosen Buntsandsteinfelsen vorbeiführt.

mittel
9 km
3:10 h
412 hm
412 hm

Die Tour ist sowohl landschaftlich als auch geologisch herausragend und auch die sportliche Seite kommt nicht zu kurz.

Zahllose Aussichtspunkte auf die herrliche Landschaft bis teilweise weit in die Vorderpfalz hinein (vom Rötzenberg und Immersberg), die Reichsfeste Burg Trifels oder in den Tälern liegende Ortschaften lohnen immer wieder inne und Ausschau zu halten.

Wer sich für die Geologie des Buntsandsteins interessiert, kommt bei dieser Tour mit Sicherheit auf seine Kosten. Alle möglichen Formationen, Schichtungen, Färbungen, bizarre Gebilde und Launen der Natur sind zu bewundern.

Auf dem Immersberg befindet sich der erste GPS-Referenzpunkt im Pfälzerwald.

Da bei der Tour drei Aufstiege zu bewältigen sind, bedarf es schon einer gewissen Kondition; ebenfalls ist etwas Trittsicherheit gefordert, da die Wanderung weitgehend über schmale Pfade führt; nur einige kurze Wegstrecken verlaufen auf breiten, geschotterten Forstwegen. Auf dieser Tour sind wir "Waldläufer" und genießen die weichen Pfade.

Autorentipp

Einkehr: in Dimbach "Zur Dimbacher Schänke", Hauptstr. 4 

Bei Schnee und Eis ist auch auf dem Premium-Wanderwegen Vorsicht geboten !

outdooractive.com User
Autor
Tourist-Info-Zentrum Pfälzerwald
Aktualisierung: 19.08.2019

Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
462 m
Tiefster Punkt
244 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Trotz der „unverlaufbaren“ Markierung der Premiumwanderwege empfehlen wir aus Sicherheitsgründen immer eine entsprechende Wanderkarte dabei zu haben, so dass man zum Beispiel bei einem Gewitter oder einem Notfall schnell in einen sicheren Bereich findet.

 

Besonders im Herbst ist auch darauf zu achten, dass das am Boden liegende Laub Unebenheiten, Wurzeln, Steine oder Löcher im Weg verdecken kann. Nach Stürmen können auch im Nachhinein noch Bäume umstürzen oder Äste herabfallen. Gerade bei widrigen Wetterverhältnissen kann es bei naturnahen Wegen zu matschigen und rutschigen Passagen kommen. Mit Wegebeeinträchtigungen dieser Art muss man rechnen, wenn man eine Wanderung unternimmt. Nicht alle Felsen oder Abgründe sind mit Seilen oder Geländern gesichert. Teilweise ist Trittsicherheit erforderlich. Sollte man bei bestimmten Wegeabschnitten der Meinung sein, dass man diese nicht begehen kann, dann sollte man diese umgehen.

 

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, dem Wetter angepasste Kleidung, Sonnen- und Regenschutz, sowie ausreichender Vorrat an Essen und Getränken, sollten keine Einkehr- oder Einkaufsmöglichkeiten vorhanden oder geöffnet sind. Obwohl der Weg durchgehend sehr gut markiert ist, sollte man aus Sicherheitsgründen immer eine geeignete Wanderkarte dabei haben.

 

Start

Wanderparkplatz am Ortseingang von Dimbach; PKW - Navigation: Hauptstraße 76848 Dimbach (252 m)
Koordinaten:
Geographisch
49.171123, 7.899434
UTM
32U 419778 5447062

Wegbeschreibung

Dimbacher Buntsandstein Höhenweg - jetzt mit noch attraktiverer Wegführung ab dem Immersberg

Nicht nur für Gesteinskenner ist dieser Rundwanderweg ein Fest für die Sinne. Auch weniger Fachkundige kommen auf ihre Kosten: Bunte, bizarre Felsformationen säumen die etwa zehn Kilometer lange Wanderstrecke, die größtenteils über die Hochebenen rund um das Dörfchen Dimbach führt. Wie eine Komposition aus mehreren Akten offenbart sich der Höhenweg, ganz gleich, aus welcher Richtung man startet. Auf der Höhe angekommen windet sich der Weg kilometerlang um riesige Felsmassive herum. Wer nicht unter Höhenangst leidet hat reichlich Gelegenheit, so manchen Felsen über schmale Pfade zu erklimmen und von dort aus einmalige Fernsichten zu genießen. Es ist äußerst empfehlenswert die nähere Umgebung der Aussichtspunkte zu inspizieren, denn abzweigende schmale Pfade führen oftmals zu nahe gelegenen lauschigen Plätzchen mit versteckten Ausblicken. 

Nach ein paar sportlichen Höhenmetern erreicht man den ersten Aussichtspunkt des Höhenwegs: das Felsmassiv des Falkensteins. Nach einem Abstecher zum Kaftenstein – mit Aussicht auf das Dörfchen Dimbach – geht es weiter auf hoher Ebene, vorbei an beachtlichen Felsengebilden. Eine hübsche Marien-Gedenkstätte lädt auf dem Marsch zum Dimberg zu einer Andacht ein. Nach einer kurzen Kletterpartie präsentiert sich vom Gipfel des Dimbergs ein erhabener Blick auf das tief unten liegende Tal. Bei warmem, sonnigem Wetter ist man hier oben nicht alleine: Eidechsen wuseln herum und sonnen sich auf den Felsen. 

Wieder zurück auf dem Wanderweg steht das nächste Ziel an: der Rötzenberg mit dem mächtigen Rötzenfelsen. Unterwegs kommt man u.a. an den Isselmannsteinen vorbei. Eine gute Kondition ist für den Aufstieg zum Rötzenberg gefordert. Doch die Mühe lohnt sich: Auf dem Felsplateau, das zum Schutz der Wanderfalken von April bis Ende Juni für Wanderer und Kletterer gesperrt ist, genießt man eine grandiose Aussicht über die Pfälzer Berge. Hier kann man gemütlich eine Pause einlegen und sich für den Weitermarsch zum Kieungerfelsen stärken. Wer seinen Blick unterwegs auch auf die Gesteinsformationen lenkt, bemerkt die Veränderungen in den Farben und Strukturen des Sandsteins. Leuchtende Rot-Töne und verschieden farbige Gesteinsschichten prägen auf diesem lichtdurchfluteten Streckenabschnitt das Bild. Auf dem Kieungerfelsen angekommen wähnt man sich irgendwo im Süden Europas: Nadelbäume verströmen ihren süßlichen Duft, weicher Boden und flache Plateaus laden zur Ruhepause ein. Hier oben lässt man den Alltag hinter sich, genießt die Ruhe und lauscht den Geräuschen der Natur. 

Vom Kieungerfelsen aus schlängelt sich der Weg Richtung Häuselstein vorbei an riesigen, moosbewachsenen Steinen und Felsen, auf denen man teilweise etwas herumkraxeln kann. Dazwischen liegt der Horn-Gipfel, dessen Aufstieg erneut eine gute Kondition erfordert. Hat man auch den Immersberg hinter sich gelassen, lädt eine Sitzgruppe auf dem Häuselstein zur gemütlichen Rast mit Blick ins Tal ein. Von hier aus geht ein verschlungener Pfad ab, der zu einem stillen, lauschigen Plätzchen führt. 

Nun geht es wieder bergabwärts in Richtung Dimbach. Mit dem Keeshäwel, der letzten Felsenattraktion, endet schließlich die abenteuerliche und beeindruckende Tour auf dem Buntsandstein-Höhenweg. Jetzt sind es nur noch etwa zwei Kilometer zum Parkplatz vor Dimbach, dem Ausgangspunkt der etwa dreistündigen Wanderung. Wer den Höhenweg nicht ganz wandern, auf die beeindruckenden Höhepunkte aber nicht verzichten möchte, hat die Möglichkeit an der Schutzhütte des Pfälzerwaldvereins Gossersweiler – zwischen Rötzenberg und Kieungerfelsen – auf den Wanderweg mit dem blauen Kreuz zu wechseln, um auf kurzer Strecke wieder zurück nach Dimbach zu gelangen.

Text: Daniela Trauthwein

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn bis Bahnhof Wilgartswiesen, dann per Taxi nach Dimabch ca. 6, 5 km.

Anfahrt

Über die B10 (Pirmasens-Landau) , Abfahrt Wilgartswiesen, dann über Spirkelbach, dort in der Ortsmitte rechts ab nach Lug; auf der folgenden Kreuzung biegen sie links ab, nach der Brücke rechts abbiegen und gleich wieder links, bergauf nach Dimbach.

Parken

Start und Ziel unserer Tour ist der Parkplatz kurz vor Dimbach auf der linken Strassenseite.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wander- und Radwanderkarte Hauenstein & Trifelsland, Pietruska Verlag

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Bewertungen

4,9
(38)
Pay Sano
02.08.2019 · Community
Spitzen Tour. Aber auch hier können es ein paar EMTB Fahrer nicht lassen, die steilsten und schmalsten Wege runterzuheizen.
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Fels
Foto: Pay Sano, Community
Julia Mrozek
09.05.2019 · Community
Wunderschöne Wanderung! Sehr gut beschildert, viele Highlights, schöne Waldpfade über fast die gesamte Strecke und besonders tolle Aussichten von den zahlreichen Felsen. Die Aussicht vom Rötzenfelsen war besonders beeindrucken, es macht Spaß dort ein wenig herum zu krackseln :) die Zeitangabe passt gut, durch die Steigungen und die Pfade ist die Wanderung durchaus recht anspruchsvoll, aber gut machbar!
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Dimbacher Buntsandstein Höhenweg - Wanderung im Pfälzer Wald
Video: Julia Mrozek
Foto von : Dimbacher Buntsandstein Höhenweg • (09.05.2019 10:44:32 #1)
Foto: Julia Mrozek, Community
Foto von : Dimbacher Buntsandstein Höhenweg • (09.05.2019 10:44:32 #2)
Foto: Julia Mrozek, Community
Foto von : Dimbacher Buntsandstein Höhenweg • (09.05.2019 10:44:32 #3)
Foto: Julia Mrozek, Community
Foto von : Dimbacher Buntsandstein Höhenweg • (09.05.2019 10:44:32 #4)
Foto: Julia Mrozek, Community
Foto von : Dimbacher Buntsandstein Höhenweg • (09.05.2019 10:44:32 #5)
Foto: Julia Mrozek, Community
Rainer Jankovsky 
06.05.2019 · Community
Die Tour haben wir gestern vom Cramerhaus aus gemacht, das sind jeweils nochmal ca. 2 km vor und nach der Tour zusätzlich, das Schöne daran ist, dass man sich danach im Cramerhaus gleich wieder stärken kann. Landschaftlich und von den Gesteinsformationen her ist die Tour hervorragend und die Beschilderung ist vorbildlich. Ein Dankeschön an den Wegbetreiber!
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Gemacht am 04.05.2019
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Fotos von anderen

+ 74

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
9 km
Dauer
3:10 h
Aufstieg
412 hm
Abstieg
412 hm
Rundtour aussichtsreich geologische Highlights Geheimtipp

Statistik

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