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Albtäler Radtour - Etappe 3: Vom Brenztal ins Roggental

Fernradweg · Schwäbische Alb
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Landratsamt Heidenheim - Freizeit und Tourismus Verifizierter Partner 
  • Eselsburger Tal
    / Eselsburger Tal
    Foto: Th. Rathay, SAT
  • / Heimatmuseum Herbrechtingen
    Foto: Guido Serino, Landratsamt Heidenheim - Freizeit und Tourismus
  • / Riffmuseum Gerstetten
    Foto: Fouad Vollmer, Landratsamt Heidenheim - Freizeit und Tourismus
  • / Heldenfinger Kliff
    Foto: Fouad Vollmer, Landratsamt Heidenheim - Freizeit und Tourismus
  • / Die Brenz im Eselsburger Tal
    Foto: Fouad Vollmer, Landratsamt Heidenheim - Freizeit und Tourismus
m 600 500 400 50 40 30 20 10 km
Von Giengen aus erreichen wir das Eselsburger Tal in Herbrechtingen und verlassen es an der Bindsteinmühle über einen kurzen steilen Anstieg. Nun geht es in leichten Schwüngen über die Kuppenalb und wieder hinunter ins Roggental bis Geislingen.
schwer
Strecke 54,9 km
3:49 h
364 hm
404 hm
Weiter durchs Brenztal hindurch gelangen wir nach Herbrechtingen. Durchs Städtchen hindurch führt uns der Radweg kurz vor dem Kloster ins sagenumwobene Eselsburger Tal. Nachdem nun ein dicht besiedelter und von Industrie eingerahmter Brenzabschnitt hinter uns liegt, durchradeln wir jetzt einen Abschnitt, der uns in eine zauberhafte Abgeschiedenheit führt. Imposant begleitet uns eine in Wacholderheiden eingebettete Felsenlandschaft. Die Steinernen Jungfrauen ragen dominant hervor. Genauso idyllisch gibt sich der Ort Eselsburg selbst. An der Bindsteinmühle verlassen wir das Tal und müssen für den Albaufstieg kräftig in die Pedale treten oder kurz absteigen. Oben angelangt, breitet sich eine  typische Albhochfläche vor uns aus und wir tauchen ein in die Karibik der Urzeit. Vor 150 und 15 Millionen Jahren war der Landstrich überflutet von den Urmeeren. Ablagerungen hinterließen zahlreiche Spuren, die wir auf der weiteren Fahrt nun entdecken werden. In Heldenfingen lohnt sich ein kurzer Abstecher zum Heldenfinger Kliff, wo man sich an einem herrlichen Rastplatz ausruhen kann. Das 15 Millionen Jahre alte Brandungskliff ist einmalig und zeigt noch die Bohrmuschellöcher. In Gerstetten treffen wir im Riff- und Eisenbahnmuseum auf die Überbleibsel des 150 Millionen Jahre alten Jurameeres, die versteinerten Korallen. Hier beginnt die Bahnlinie Lokalbahn Gerstetten-Amstetten. Dieser folgen wir nun bis Gussenstadt. Die zahlreichen Windräder lassen uns schon ahnen, dass die Alb sich hier rauer zeigt.

Kurz vor Waldhausen überqueren wir die Europäische Wasserscheide zwischen Donau und Rhein und verlassen die einstige schnurgerade Römerstraße Richtung Böhmenkirch. Auf der Fahrt durch den Zillerforst queren wir die Ausläufer des Magentales und erreichen den 1275 erstmals urkundlich erwähnten Ort Steinenkirch. Weiter geht es, vorbei an der Ruine Ravenstein, in Richtung Trasenberg zum Lindenhof mit seiner sehenswerten Straußenfarm. Kurz vor Böhmenkirch zweigt der Albtäler nach Treffelhausen ab. Nun geht’s hinunter zum Talende des Roggentals. Am Ortsende von Treffelhausen stoßen wir auf die Eybquelle, die das romantische Flüsschen durchs Roggental speist.

Die „Obere Roggenmühle“ liegt eingebettet im engen Tal und ist heute beliebtes Ausflugsziel mit Forellenzucht. Das sprudelnde Wasser aus dem Mordloch, einer mit Wasser gefüllten Höhle, füllt die Forellenteiche und fließt am Ende der Mühle in die Eyb. Weiter geht es an der Eyb entlang und durch das Naturschutzgebiet „Eybtal“ nach Eybach. 20 markante Weißjura-Felsen, naturnahe Waldbestände, zahlreiche Schluchtwälder und Klingen, Quellen, Bäche, Streuobstwiesen sowie 400 Tier- und Pflanzenarten, die zum Teil auf der Roten Liste der bedrohten Arten stehen, gehören zu den Besonderheiten des Naturschutzgebietes. Hoch über Eybach thront der Himmelsfelsen und im Ort erstrahlt noch das Schloss der Grafen von Degenfeld im klassizistischen Stil. Heraus aus dem naturnahen Roggental erreichen wir Geislingen an der Steige. Den wohl schönsten Ausblick auf das mit viel Industrie durchzogene Geislingen und seine fünf Täler hat man von der Ruine Helfenstein aus.

Profilbild von Siegward Schottky
Autor
Siegward Schottky
Aktualisierung: 09.06.2020
Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
686 m
Tiefster Punkt
430 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Giengen an der Brenz - Bahnhof (463 m)
Koordinaten:
DD
48.620033, 10.238160
GMS
48°37'12.1"N 10°14'17.4"E
UTM
32U 591248 5385957
w3w 
///silber.auszugleichen.wenigstens

Ziel

Geislingen an der Steige - Hölderlinstraße

Wegbeschreibung

Der Albtäler-Radweg ist mit Pfeilwegweisern ausgeschildert, die die Entfernung zum nächsten Ort und den weiter gelegenen Fernzielen angeben. An den Hauptwegweiserstandorten ist das Logo des Albtäler-Radwegs eingeschoben. Zwischen den Hauptwegweiserstandorten wird der Weg durch kleine Radwegschilder mit Pfeilen markiert.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Brenzbahn von Aalen oder Ulm bis zur Haltestelle Giengen

Fahrplanauskünfte unter www.efa.de

Parken

Kostenlose Parkplätze stehen am Bahnhof in Giengen zur Verfügung.

Koordinaten

DD
48.620033, 10.238160
GMS
48°37'12.1"N 10°14'17.4"E
UTM
32U 591248 5385957
w3w 
///silber.auszugleichen.wenigstens
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Albtäler-Radweg Schwäbische Alb, Publicpress-Verlag, ISBN 978-3-89920-755-2

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
54,9 km
Dauer
3:49 h
Aufstieg
364 hm
Abstieg
404 hm
Rundtour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

  • Inhalte
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
Funktionen
Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
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Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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