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Fernwanderweg

Albschäferweg - 2. Etappe: Stetten bis Anhausen

· 1 Bewertung · Fernwanderweg · Schwäbische Alb
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Landratsamt Heidenheim Verifizierter Partner 
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    Foto: Sabine Weber, Landratsamt Heidenheim
  • Blick ins Hürbetal
    / Blick ins Hürbetal
    Foto: Landratsamt Heidenheim
  • Ruine Kaltenburg
    / Ruine Kaltenburg
    Foto: Landratsamt Heidenheim
  • Charlottenhöhle
    / Charlottenhöhle
    Foto: Landratsamt Heidenheim, Fotograf Guido Serino
  • HöhlenErlebnisWelt
    / HöhlenErlebnisWelt
    Foto: Stadt Giengen
  • Aussichtsplattform
    / Aussichtsplattform
    Foto: Landratsamt Heidenheim, Fotograf Heiko Grandel
  • Aussicht von der Ruine Falkenstein
    / Aussicht von der Ruine Falkenstein
    Foto: Landratsamt Heidenheim, Fotograf Heiko Grandel
150 300 450 600 750 m km 2 4 6 8 10 12

Zwei bis drei Dinge sind ein Muss auf dieser Etappe – der Besuch des Archäoparks mit Vogelherdhöhle im Welterbegebiet "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb", der Besuch der Charlottenhöhle und eine Rast an der Aussichtskanzel auf der Domäne Falkenstein mit Blick auf die renaturierte Brenz im Eselsburger Tal.

mittel
13,7 km
3:43 h
93 hm
120 hm

Von Stetten geht es durch den Stettbergwald ins Lonetal und hinauf zur Ruine Kaltenburg. Nur ein Katzensprung entfernt liegt das Welterbegebiet "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb" mit der Vogelherdhöhle, dem Hohlen Stein und der Bocksteinhöhle. Unterhalb der Kaltenburg liegt die Charlottenhöhle. Sie ist mit 587 m die längste begehbare Schauhöhle Süddeutschlands. Oberhalb Hürbens führt der Albschäferweg zur Domäne Falkenstein mit fantastischer Aussicht auf die Brenz und das Eselsburger Tal. Auf schönem Pfad steigt man hinab nach Anhausen.

Autorentipp

Besuchen Sie die HöhlenErlebnisWelt mit der Charlottenhöhle, dem HöhenSchauLand und dem HöhlenHaus in Hürben.

Aussichtspunkt Ruine Kaltenburg

outdooractive.com User
Autor
Sabine Weber
Aktualisierung: 07.10.2019

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
550 m
Tiefster Punkt
458 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Der Albschäferweg besitzt einen hohen Anteil naturnaher Wegeabschnitte. Sie wandern auf Wiesenwegen und auf Waldpfaden und - wegen. Wege im Wald können sich aufgrund Forstarbeiten im schlechten Zustand befinden. Bitte achten Sie deshalb auf festes Schuhwerk.

Bitte bedenken Sie, dass nicht überall Einkehrmöglichkeiten vorhanden sind. Wir empfehlen deshalb ausreichend Getränke und ein Rucksackvesper mitzunehmen.
An sehr schwierigen Abschnitten bieten wir alternativ bequemere Wege an.
Es ist immer wieder notwendig, stärker befahrene Straßen zu überqueren. Bitte achten Sie ganz besonders aufmerksam auf den Verkehr.

Ausrüstung

Es wird gutes Schuhwerk (Wanderschuhe) empfohlen.

Weitere Infos und Links

www.heidenheimer-brenzregion.de
www.albschaeferweg.de

Start

Stetten ob Lontal (503 m)
Koordinaten:
Geographisch
48.552644, 10.206085
UTM
32U 589002 5378429

Ziel

Anhausen

Wegbeschreibung

Die zweite Etappe des Albschäferweges beginnt am Stettener Keller. Im Ort lohnt sich noch ein kurzer Abstecher zur Schwarzen Madonna in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, bevor wir dem Wanderzeichen weißer Schäfer auf blauem Grund folgen. Nur 150 Meter nach der Kirche verlassen wir die Kirchstraße und gehen auf dem kleinen Teersträßchen zum Reitschulweg hinunter. Auf der linke Seit steht versteckt hinter einen Busch ein steinernes Sühnekreuz. Unten folgen wir dem Teersträßchen links, vobei an Pferdekoppeln gelangen wir zum nächsten Wegweiserstandort.  Von hier aus ist ein Abstecher zum Archäopark mit seiner seit Sommer 2017 als Weltrerbe ausgezeichneten Vogelherdhöhle möglich. Der Rundwanderweg mit dem Symbol eines kleinen Neandertalers führt zum Vogelherd und den weiteren Höhlen im Welterbegebiet. Wir gehen auf dem Albschäferweg, der seit Stetten gemeinsam mit dem Hauptwanderweg 2 des Schwäbischen Albvereins (rotes Dreieck) führt, vorbei am Pumphäuschen Richtung eingezäunter Hebeanlage. Dort müssen wir uns rechts halten und auf einer Wiese am Waldrand entlang gehen. Weiter geht es auf einem schönen Waldpfad über den Stettberg. Unterwegs lädt eine Albschäferliege zum Entspannen ein. Die Schäferin aus Stahl erzählt uns eine Geschichte. Wir stoßen oben am Waldrand wieder auf einen Wegweiserstandort und auf den Lonetalwanderweg, der vom Archäopark Vogelherd her kommt. Vom Stettberg aus hat man wieder einen schönen Blick bis hinunter zum Archäopark Vogelherd.

Weiter Richtung Norden gelangen wir nach etwa 200 Meter an den Waldrand. Wir stoßen auf mehrere Wege. Der Albschäferweg führt jedoch über einen schmalen Pfad, dem sogenannten Diebsteig abwärts ins Lonetal. Dort gehen wir an der Kreisstraße entlang und queren das meist trockene Flussbett der Lone auf dem einstigen Schäferbrückchen. Auf der anderen Talseite geht es auf einem urigen Waldpfad hoch über dem Lonetal Richtung Ruine Kaltenburg. Kurz vor der Ruine zweigt unser Weg links ab. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten ist die Ruine für die Öffentlichkeit wieder frei zugänglich und bietet sich als Rastplatz an. Das Burggelände zeigt die Reste einer imposanten Burganlage aus der Stauferzeit. Vom Innenhof aus, in dem sich ein neu geschaffenes Atrium mit Sitzsteine befindet, bietet sich ein Ausblick auf das Hürbe- und Lonetal und den Zusammenfluss der beiden Gewässer direkt unterhalb der Burg.

Bald erreichen wir den Abzweig hinunter zum Erlebnisareal der HöhlenErlebnisWelt - hier hat man die Qual der Wahl, die Charlottenhöhle besichtigen oder das HöhlenSchauLand oder auch beides. Der Abstecher hinunter lohnt sich auch wegen der Einkehr im HöhlenHaus. Der Albschäferweg führt über die Treppen weiter. Am Waldrand angekommen geht es hinter dem Hürbener Sportplatz bis zum Waldrand mit Blick über die Hochebenen Richtung Brenztal bis Giengen. Immer am Waldrand entlang und wieder hinein, erreichen wir eine romantische Forsthütte. Leider ist der Lärm der Autobahn bald zu hören. Hinter der Lonetal-Raststätte, eine durchaus gute Einkehrmöglichkeit, gehen wir auf einem Teerweg weiter und queren die Autobahn A7. Hier treffen wir auch auf den Hauptwanderweg 4 des Schwäbischen Albvereins (roter Querblock). An der Hausener Lücke überschreiten wir achtsam die Landesstraße L1079. Durch den Wald gelangen wir an den Wanderparkplatz Sallenbüchle - bei der Querung der K3019 ist wieder Vorsicht geboten. Der folgende Waldweg ist immer mal wieder mit Wasser gefüllten Fahrrinnen durchzogen, die mit kleinen Abstechern durch den Wald umgangen werden können. Wir wandern weiter zur Domäne Falkenstein mit ihrem Aussichtsfelsen. Eine fantastische Aussicht – ein genialer Rastplatz. Auf herrlichem Pfad wandern wir nun auf dem Albschäferweg (und em HW 4 mit roten Block) mal im Wald, mal am Waldrand entlang bergab nach Anhausen.

Wer in Herbrechtingen eine Herberge gebucht hat, kann auch vom Falkenstein aus eine schöne Variante durchs Eselsburger Tal mit den Steinernen Jungfrauen wählen. Die Wanderwegweiser weisen den Weg. In Anhausen steht nur eine gehobenere Unterkunftsmöglichkeit zur Verfügung. Von dort sind es noch ca. 3 Kilometer bis nach Herbrechtingen mit weiteren, auch einfacheren Unterkunftsmöglichkeiten.

Zuweg: Vom Etappenende Anhausen bis nach Herbrechtingen + 2,5 Kilometer.

Variante: Auf der Zeitspur „Eselsburger Talgang“ (Markierung - gelber Ring) über den Buigen zu den Steinernen Jungfrauen und entlang der Schafweiden von Schäfer Wiedenmann nach Herbrechtingen und Anhausen.

 

Hinweis: Die Gaststätte in Anhausen ist bis auf weiteres geschlossen.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Fahrplanauskünfte unter www.efa-bw.de

Anfahrt

Auf der A7 bis zur Anschlussstelle Niederstotzingen und weiter auf der L1168 über Bissingen nach Stetten ob Lontal.

Parken

Am Bürgerhaus in Stetten (Oberdorfstraße 17, 89168 Stetten ob Lontal) oder beim Rittergut Stetten/Stettener Keller kostenlose Parkmöglichkeiten für einzelne Fahrzeuge.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,0
(1)
Helmut J. Lang 
23.07.2018 · Community
Habe diese Etappe am vergangenen Mittwoch zum zweitenmal erwandert (allerdings von Anhausen nach Stetten). Dabei ist mir folgendes aufgefallen :Zwischen dem Wegekreuz: UTM Koordinaten E 588813/N 5378668 und E 588954 N 5378622 wurde ziemliche nahe an dem Etappenweg ein neuer Elektroweidezaun angebracht. Dem Wanderer verbleibt ein recht schmaler Durchgang zu diesem Zaun - das ist eine sehr gefährliche Situation und könnte u. U. ins Auge gehen. Allerdings ist dieser Wegeabschnitt als Privatweg ausgeschildert. Da sollte sich der Autor/Autorin Gedanken machen ob dies nicht besser zu lösen ist.
mehr zeigen
Gemacht am 18.07.2018
Helmut J. Lang 
23.01.2018 · Community
Tour wurde von mir und mit meiner Partnerin in gegengesetzter Richtung gemacht. Schön ist der Höhenweg im Eselsburgertal oberhalb der Brenz entlang. Highlights am Weg sind die Charlottenhöhle,sind die Kaltenburg und natürlich der Archäopark am Ende der Tour. Die Wege sind gut zu begehen.
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Gemacht am 11.09.2016

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
13,7 km
Dauer
3:43 h
Aufstieg
93 hm
Abstieg
120 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
 Hm
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