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Albschäferweg - 3. Etappe: Anhausen bis Gerstetten

Fernwanderweg · Schwäbische Alb
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Landratsamt Heidenheim - Freizeit und Tourismus Verifizierter Partner 
  • Hungerbrunnen
    / Hungerbrunnen
    Foto: Dieter Lebherz, Landratsamt Heidenheim - Freizeit und Tourismus
  • / Hungerbrunnen trocken
    Foto: Landratsamt Heidenheim - Freizeit und Tourismus
  • / Lokalbahn Amstetten-Gerstetten
    Foto: Reiner Braun, UEF Lokalbahn Amstetten - Gerstetten e. V.
  • / Im Kiesental
    Foto: Wolfgang Pösselt, Landratsamt Heidenheim - Freizeit und Tourismus
  • / Hungerbrunnental
    Foto: Heiko Grandel, Landratsamt Heidenheim - Freizeit und Tourismus
  • / Heldenfinger Kliff
    Foto: Fouad Vollmer, Landratsamt Heidenheim - Freizeit und Tourismus
  • / Riffmuseum Gerstetten
    Foto: Fouad Vollmer, Landratsamt Heidenheim - Freizeit und Tourismus
m 800 700 600 500 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Gerstetten Wartehalle Herbrechtingen Schwanen Gerstetten Linde Heldenfingen Ochsen Gästehaus Krone Heldenfingen Schule Hotel Landgasthof Hirsch
Die Bezeichnung Kliff kennt man z. B. von Rügen, aber wo soll auf der Schwäbischen Alb solch ein Kliff sein? Bei dieser Etappe wandern Sie am Heldenfinger Kliff entlang, es ist ein Teil der Felsküste des tertiären Meeres. Unterwegs warten auch ursprüngliche Täler wie das Kießen- oder Hungerbrunnental.  
mittel
18,7 km
4:54 h
290 hm
138 hm
Durch Buchenwälder hinauf auf die Alb geht es durch das Kießental zum Heldenfinger Kliff. Ein Teil der Felsenküste - heute die Grenze zwischen der Kuppen- und Flächenalb - des tertiären Meeres vor 15 Millionen Jahren. An den löchrig zerfressenen Felsen sieht man noch immer die Tätigkeit der Bohrmuscheln und Bohrschwämme. Der Schafhof der Familie Banzhaf liegt auf dem Weg ins Hungerbrunnental. Durch das abgeschiedene Tal mit einem für die Alb typischen Hungerbrunnen gelangt man ins Gassen- und ins Säubere Tal. Auf der Hochfläche laden die Eglenseen zur Rast ein.

Autorentipp

Profilbild von Sabine Weber
Autor
Sabine Weber
Aktualisierung: 13.01.2021
Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
633 m
Tiefster Punkt
477 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Der Albschäferweg besitzt einen hohen Anteil naturnaher Wegeabschnitte. Sie wandern auf Wiesenwegen und auf Waldpfaden und - wegen. Wege im Wald können sich aufgrund Forstarbeiten im schlechten Zustand befinden. Bitte achten Sie deshalb auf festes Schuhwerk.

Bitte bedenken Sie, dass nicht überall Einkehrmöglichkeiten vorhanden sind. Wir empfehlen deshalb ausreichend Getränke und ein Rucksackvesper mitzunehmen.
An sehr schwierigen Abschnitten bieten wir alternativ bequemere Wege an.
Es ist immer wieder notwendig, stärker befahrene Straßen zu überqueren. Bitte achten Sie ganz besonders aufmerksam auf den Verkehr.

Weitere Infos und Links

www.albschaeferweg.de

www.heidenheimer-brenzregion.de

Start

Anhausen (477 m)
Koordinaten:
DG
48.617429, 10.149086
GMS
48°37'02.7"N 10°08'56.7"E
UTM
32U 584688 5385565
w3w 
///ausgespart.früheres.kitz

Ziel

Gerstetten

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt dieser Etappe ist das Kloster Anhausen, das wir auf der Fahrstraße Richtung Bolheim verlassen. Nach der Querung der L1164 geht es auf einem schönen Waldpfad entlang des tiefer gelegenen Wolfstäle auf die Hochebene. Weiter geht es auf geschotterten Forstwegen, durchs Kießental und den Sillerstetter Hau. Der Weg geht in einen geteerten Feldweg über. Wir bleiben immer auf dem Weg. Achten Sie kurz vor Heldenfingen auf die Bodenmarkierungen. Nach einem abzweigenden Teerweg und einem Wiesenweg wenden wir uns nach rechts und wandern an Pferdekoppeln und Obstgärten vorbei direkt zur oberen Kante des Heldenfinger Kliff. Dort oben erfährt man an verschiedenen Stationen einiges über die Geologie der Schwäbischen Alb. Über den Felshang führen Stufen hinunter zum Klifffelsen mit den imposanten Bohrmuschellöchern. Das Heldenfinger Kliff ist einmalig in Europa. Der Mehrgenerationenspielplatz lädt zu einer Rast ein. Wir verlassen Heldenfingen über die Raiffeisenstraße und den Muschelweg. Auf dem asphaltierten Sträßchen geht es an dem Rößeweiher vorbei bis zur Landesstraße  L1164 - Vorsicht bei der Querung. Nun führt uns ein schöner Wiesenweg direkt zum Schafhof Banzhaf. Hier trifft man Schäfer Holger Banzhaf mit seinen Schafen. Weiter geht es auf dem unbefestigten Wiesenweg Richtung Hungerbrunnental. Ausgedehnte Wacholderheiden mit imposanten Baumveteranen säumen unseren Weg. Auf der Gemeindeverbindungsstraße Heldenfingen - Ballendorf gehen wir ins Tal hinunter und wenden uns unten am Parkplatz rechts. Nur wenige Meter sind es noch bis zum Hungerbrunnen, einer meist trockenen Karstquelle. Hier gut aufpassen, sonst übersieht man die Stelle. Bis zur Quelle können Sie auch einige der Skulpturen des Urwelt Mosaik Pfades bestaunen und in herrlicher Umgebung verweilen. Durch das ruhige und malerische Hungerbrunnental wandern wir weiter bis zum ehemaligen Skilift im Hirschtal. Auch hier ist besondere Vorsicht beim Überqueren der Straße geboten. Am Parkplatz bitte genau auf die Markierung achten. Vom Parkplatz aus geht es rechts in den Wald hinein und im Wald nochmal rechts. Wir kommen auf eine Wiese neben des Landesstraße und queren das Tal. Der Markierung (weißer Schäfer auf blauem Grund) folgend gelangen wir durchs Gassental und Säuberes Tal, wieder mal vorbei an einem Skilift und imposanten Baumveteranen auf der Heide. Nachdem der Höhenrücken erreicht ist, bietet sich ein schöner Blick auf Gerstetten und den Eglensee.

Zuweg: Von Herbrechtingen bis zum Etappenstart am Kloster Anhausen + 2,5 km.

 

Einkehrmöglichkeiten
Heldenfingen: Zum Ochsen, Tel. 07323 5241, www.ochsen-heldenfingen.de
Gerstetten: Zum Österreicher im ehemaligen Bahnhotel, Tel. 07323 9649933, www.bahnhotelzumoesterreicher.de
Gussenstadt: Landgasthof Hotel Hirsch, Tel. 07323 6339, www.hirsch-gussenstadt.de

Übernachtungsmöglichkeiten
In Gerstetten direkt stehen leider keine Hotels und Gasthöfe zur Verfügung. Von dort organisieren die Gastgeber in Gussenstadt oder Heldenfingen einen Abholservice oder Sie laufen 3 Kilometer bis Erpfenhausen und übernachten im Schäferkarrern des Kulturhofs Erpfenhausen mit Blick auf Wiesen und Heidelandschaft.

Dettingen: Koje Weilerbauer – mobile Ferienwohnung in Dettingen, Tel.  07324 7042234, www.weilerbauer.de
Heldenfingen: Landgasthof Ochsen, Tel. 07323 5241, www.ochsen-heldenfingen.de
Gussenstadt: Hotel Hirsch in Gussenstadt, Tel. 07323 6339, www.hirsch-gussenstadt.de / Gästehaus Krone, Tel. 07323 6298 oder 0176 78278988, www.krone-gussenstadt.de
Erpfenhausen: Kulturhof, Tel. 07323 920 634 oder 0178 2076998, www.kulturhof-erpfenhausen.de

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Hin: Mit der Brenzbahn (Deutsche Bahn) Ulm-Aalen bis Bahnhof Herbrechtingen + 2,5 km zu Fuß bis zum Anhauser Tor

Zurück: Bushaltestelle "Gerstetten Linde" bis Bushaltestelle "Anhauser Tor" mit der Bus Nr. 70 bzw. bis Bushaltestelle "Herbrechtingen Schwanen" von hier 500 m bis zum Bahnhof Herbrechtingen.

Übernachtungsmöglichkeiten in Gussenstadt: Bushaltestelle "Gerstetten Wartehalle" bis Bushaltestelle "Gussenstadt Dorfplatz" mit Bus Nr. 75

Fahrplanauskünfte unter www.efa-bw.de

Anfahrt

Auf der A7 bis zur Anschlussstelle Niederstotzingen, über die L1079 und L1168 Richtung Dettingen und weiter auf der L1164 bis Anhausen.

Parken

Kostenfreie Parkplätze am Kloster Anhausen (Riedstraße in 89542 Herbrechtingen).

Koordinaten

DG
48.617429, 10.149086
GMS
48°37'02.7"N 10°08'56.7"E
UTM
32U 584688 5385565
w3w 
///ausgespart.früheres.kitz
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Es wird gutes Schuhwerk (Wanderschuhe) empfohlen.

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Helmut J. Lang 
20.09.2015 · Community
Chapo - Sehr schöne Vier Täler Tour durch eine herrliche Landschaft mit einem ausgeglichenen Maß an Auf- und abstiegen die für jedermann der gut zu Fuß ist bewältigt werden kann. auch zahlreiche "Hotspots" sind an dieser Strecke zu entdecken.
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Fotos von anderen


Schwierigkeit
mittel
Strecke
18,7 km
Dauer
4:54h
Aufstieg
290 hm
Abstieg
138 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

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