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Fernwanderweg empfohlene Tour

Albschäferweg - Wandern auf der Schwäbischen Alb

· 3 Bewertungen · Fernwanderweg · Schwäbische Alb
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Schwäbische Alb - Heidenheimer Brenzregion Verifizierter Partner 
  • An der Hürbemündung in Hermaringen
    An der Hürbemündung in Hermaringen
    Foto: Heiko Grandel, Schwäbische Alb - Heidenheimer Brenzregion
m 700 600 500 400 140 120 100 80 60 40 20 km Hotel Landgasthof Hirsch Itzelberger See Landhotel Wental Hotel Krone ** Gästehaus Krone

Der etwa 158 Kilometer lange und  prämierter Rundwanderweg führt auf den Spuren der Schäfer durch typische Landschaftsräume der Schwäbischen Alb, vorbei an herausragenden Kulturschätzen und Zeugen der Erdgeschichte.
10 Etappen, Wochenendtouren oder Tagesrundtouren auf den Zeitspuren versprechen ein entspanntes Wandervergnügen.

mittel
Strecke 157,3 km
42:00 h
2.126 hm
2.126 hm
680 hm
446 hm

Auf der Schwäbischen Alb wird die Schäferei noch als Wanderschäferei betrieben. Um die Bedeutung der Wanderschäferei für die Landschaftspflege in der Heidenheimer Brenzregion erlebbar zu machen, wurde der 158 Kilometer lange Albschäferweg eingerichtet. Auf den Spuren der Albschäfer zwischen Giengen, Gerstetten, Heidenheim und Neresheim verläuft die Route. Der prämierte Fernwanderweg kommt an Schafhöfen, Wacholderheiden und Kalkmagerrasenwiesen vorbei. Idyllische Täler wie das Wental oder das Eselsburger Tal begeistern mit ihren einmaligen Felsformationen. Urgeschichte live gibt es in der Meteorkraterregion Steinheim und auf der Gerstetter Alb. Im Lonetal begegnet man im UNESCO-Welterbegebiet Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb drei von insgesamt sechs Höhlenfundstätten, in denen vor 40.000 Jahren Eiszeitjäger aus Mammutelfenbein Figuren wie das Mammut und den Löwenmenschen schnitzen und auf Flöten spielten und am Ende des Tals unterhalb der Charlottenhöhle einem Geologieabenteuer. Kloster Neresheim und Burg Katzenstein überragen die sanften Albhügel auf dem Härtsfeld, beides bedeutende Kulturschätze am Weg.

Etappe 1: Von Giengen nach Stetten o. Lontal - Wer kennt nicht den Teddy mit dem Knopf im Ohr? Giengen ist seine Heimat, hier startet der Albschäferweg und endet heute in Stetten ob Lontal. Unterwegs trifft man die Schäferin Ruth Häckh mit ihren Schafen und Ziegen und am Ende im Archäopark Vogelherd auf das UNESCO Welterbegebiet "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb" und die Geschichte der Mammutjäger aus dem Lonetal.

Etappe 2: Von Stetten o. Lontal nach Anhausen - Zwei Dinge sind ein Muss auf dieser Etappe – der Besuch der Charlottenhöhle und ihrem Erlebniszentrum sowie eine Rast an der Aussichtskanzel auf der Domäne Falkenstein mit Blick auf die renaturierte Brenz im Eselsburger Tal.

Etappe 3: Von Anhausen nach Gerstetten - Die Bezeichnung Kliff kennt man z. B. von Rügen, aber wo soll auf der Alb solch ein Kliff sein? Bei dieser Etappe wandern Sie am Heldenfinger Kliff entlang, es ist ein Teil der Felsküste des tertiären Meeres. Unterwegs warten auch ursprüngliche Täler wie das Kießen- oder Hungerbrunnental.

Etappe 4: Von Gerstetten bis Steinheim - Erdgeschichte live! Von allen Meteoritenkratern ist das Steinheimer Becken der am besten erhaltene Krater Süddeutschlands und auch Natur live ist garantiert. Große Heideflächen und bunte Mischwäldern erfreuen das Auge.

Etappe 5: Von Steinheim bis Zang - Warum der Weg „Albschäferweg“ heißt, werden Sie am Schafhof in Steinheim bestätigt bekommen. Hier sind über 600 Merinoschafe zu Hause. Im Wental stehen dreißig bizarre Dolomitkalkfelsen - auch Felsenmeer genannt – unglaublich aber wahr.

Etappe 6: Von Zang bis Heidenheim - Von der Skisprungschanze zum See, von der Ostalbhöhe ins Brenztal - Abwechslung ist garantiert. In der Kneippanlage an der Hammerschmiede im frischen Quellwasser der Brenz eine Runde Wassertreten macht müde Wanderwaden wieder munter. Unbedingt eine Pause am Itzelberger See einlegen.

Etappe 7: Von Heidenheim bis Nattheim - Wahrzeichen von Heidenheim ist Schloss Hellenstein. Da diese Etappe mit 7 km sehr kurz ist, kann der Vormittag dazu genutz werden, die Stadt Heidenheim zu besichtigen. Die Etappe endet beim Schafhof der Stadtschäferin Karin Wiedenmann.


Etappe 8: Von Nattheim bis Neresheim - Rucksack auf und los, durch Wälder und das Härtsfeld geht es zum weltbekannten Kloster Neresheim. Schweres Gepäck hatten die Nattheimer 1775 dabei: die Kalksteinplatten für den Bodenbelag der Abteikirche wurden in Nattheim gehauen und nach Neresheim gebracht.

Etappe 9: Von Neresheim bis Ballmertshofen - Hoch oben auf einem Felssporn thront Burg Katzenstein. Auf der Burg wurde geherrscht, gewohnt und geraubt. Unten im Tal wartet ein geruhsamer Raststopp am Härtsfeldsee. Im Egautal kann man Biberspuren beoabschten und bekommt schon mal nasse Füße. 


Etappe 10: Von Ballmertshofen bis Giengen - Das Finale – noch einmal warten ausgedehnte Wälder, eine schöne Kapelle und herrliche Heidelandschaft. Dankbar sind alle Albschäferwegwanderer den Schafen auf jeden Fall – sie sind die Landschaftspfleger auf der Heidenheimer Alb.

 

Wochenendtouren und Tagestouren auf den angedockten Rundwanderwegen, den Albschäfer-Zeitspuren. Informationen unter www.albschaeferweg.de

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
680 m
Tiefster Punkt
446 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 7,46%Schotterweg 39,33%Naturweg 38,80%Pfad 8,30%Straße 1,07%Unbekannt 5,01%
Asphalt
11,7 km
Schotterweg
61,9 km
Naturweg
61 km
Pfad
13,1 km
Straße
1,7 km
Unbekannt
7,9 km
Höhenprofil anzeigen

Sicherheitshinweise

Der Albschäferweg besitzt einen hohen Anteil naturnaher Wegeabschnitte. Sie wandern auf Wiesenwegen und auf Waldpfaden und - wegen. Wege im Wald können sich aufgrund Forstarbeiten im schlechten Zustand befinden. Bitte achten Sie deshalb auf festes Schuhwerk.

Bitte bedenken Sie, dass nicht überall Einkehrmöglichkeiten vorhanden sind. Wir empfehlen deshalb ausreichend Getränke und ein Rucksackvesper mitzunehmen.

An sehr schwierigen Abschnitten bieten wir alternativ bequemere Wege an.

Es ist immer wieder notwendig, stärker befahrene Straßen zu überqueren. Bitte achten Sie ganz besonders aufmerksam auf den Verkehr.

Weitere Infos und Links

www.albschaeferweg.de

wwww.heidenheimer-brenzregion.de

Start

Spitalkirche Giengen (459 m)
Koordinaten:
DD
48.619338, 10.243231
GMS
48°37'09.6"N 10°14'35.6"E
UTM
32U 591623 5385886
w3w 
///turmuhr.aufbauen.knüpft
Auf Karte anzeigen

Ziel

Spitalkirche Giengen

Wegbeschreibung

Eine Mehrtageswanderung auf dem Albschäferweg kann man an beliebigen Punkten starten. Auf Wegen im Albvereinsnetz kann man die Mehrtagestour abkürzen.
Wir empfehlen den Start in Giengen an der Brenz. An der Spitalkirche (Kreuzung Spitalstraße/Wasserschapfgasse) informiert eine Übersichtstafel über die Wanderwege in der Region.

Der Wegeverlauf ist mit einem Schäfer auf blauem Grund markiert. Orangene Wegweiser weisen die Richtung und geben die Entfernungen zum nächsten Ziel an. Diese Wegweiser sind mittlerweile im ganzen Landkreis Heidenheim installiert und ermöglichen auch Abkürzungen und Zuwege. Sie begegnen auch dem Symbol eines gelben Ringes. Damit wird der Verlauf der Zeitspuren und weiteren Rundwanderwegen markiert. Das Grundwegenetz des Schwäbichen Albvereins ist mit roten, gelben und blauen Rauten und Y markiert. Der HW 4 mit einem roten Balken und der HW 2 mit einem roten Dreieck. Auch diesen Zeichen begegnen Sie auf dem Albschäferweg. Lassen Sie sich durch die roten, blauen und gelben Dreiecke bitte nicht irritieren. Es handelt sich um keine Richtungspfeile für den Albschäferweg.

Der Weg führt erst Richtung Hermaringen. Dort zur Ruine Güssenburg und über den Hirschberg zur Hürbemündung und zu einem renaturierten Abschnitt an der Brenz. Über Bergenweiler und oberhalb Sontheim geht es nach Stetten.

Von Stetten aus wandert man auf dem Südrandweg des Schwäbischen Albvereins (HW2 - mit rotem Dreieck markiert) oberhalb des Lonetals und der Charlottenhöhle zur Domäne Falkenstein oberhalb des Eselsburger Tals. Um das bezaubernde Naturschutzgebiet Eselsburger Tal näher kennen zu lernen, empfehlen wir einen Umweg durchs Tal, der auf der Albschäfer-Zeitspur "Eselsburger Talgang" vom Falkenstein Richtung über den Buigen nach Herbrechtingen führt.

Ansonsten bleibt man vom Falkenstein aus auf dem HW 4, der oberhalb des Tals auf einem schönen Waldpfad nach Anhausen führt. Von hier aus geht es nach Gerstetten.  Vorbei am Heldenfinger Kliff geht es ins Hungerbrunnental und durchs Gassental und Säuberes Tal nach Gerstetten.

Über Küpfendorf gelangt man ins Stubental und wandert auf dem Rand des Meteorkraters in Steinheim bis ins Wental.

Durch die bizarre Felsenlandschaft des Wentals erreicht man die Rodungsinsel Zang und gelangt über die Waldsiedlung Königsbronn zum Herwartstein. Hinunter geht es zum Itzelberger See und anschließend wieder hinauf Richtung Heidenheim. 

Durch den Stadtteil Schnaitheim und über den Moldenberg geht es Richtung Nattheim und von dort nach Fleinheim und über Auernheim nach Neresheim. Das nächste Ziel ist die Burg Katzenstein und gleich anschließend gelangt man zum Härtsfeldsee. Nun geht es entlang der Egau über Dischingen bis nach Ballmertshofen.

Das nächste Ziel ist Zöschingen. Vorbei an den Windrädern geht es Richtung Oggenhausen und durch die Waldgebiete der Stadt Giengen durch das sogenannte Höllteich und über den Schießberg zurück zum Ausgangspunkt.

In den einzelnen Etappenbeschreibungen finden Sie nähere Informationen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Brenztalbahn (Deutschen Bahn) Ulm-Aalen bis zum Bahnhof Giengen an der Brenz.
Fahrplanauskünfte unter www.efa-bw.de

Anfahrt

Auf der A7 bis zur Anschlussstelle Giengen/Herbrechtingen und weiter auf der B492 Richtung Giengen, anschließend über die L1179 nach Giengen.

Parken

Bahnhof Giengen (Bahnhofstr. 29, 89537 Giengen) kostenlose Parkmöglichkeiten.

Tiefgarage Schlössle (Langestraße, 89537 Giengen) kostenpflichtig.

Koordinaten

DD
48.619338, 10.243231
GMS
48°37'09.6"N 10°14'35.6"E
UTM
32U 591623 5385886
w3w 
///turmuhr.aufbauen.knüpft
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Es wird gutes Schuhwerk (Wanderschuhe) empfohlen.

Fragen & Antworten

Frage von Gerd Wrobel · 30.07.2019 · Community
Warum sind keine Übernachtungsmöglichkeiten am Etappenende angegeben.? Z.B. günstige Pensionen, Gasthäuser oder auch Hotels, die auch die Gäste für nur eine Nacht wilkommen heißen.
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Guten Tag Herr Wrobel, bei jeder Etappe sind die Unterkunftsbetriebe in der Karte verlinkt. Im Text haben wir, aufgrund des Pflegeaufwandes, verzichtet. Alle Unterkunftsbetriebe finden Sie auch auf www.albschaeferweg.de Herzliche Grüße aus der Heidenheimer Brenzregion

Bewertungen

4,7
(3)
Marius. R.
10.09.2022 · Community
Wir haben den Albschäferweg vom 03. bis 06. September 2022 auf ca. 120 km in folgenden Etappen erwandert: Giengen - Herbrechtingen, ca. 36 km Herbrechtingen - Sontheim im Stubental, ca. 36 km Sontheim - Königsbronn, ca. 30 km Königsbronn - Heidenheim, ca. 10 km weiter gegangen wäre es noch 20 km nach Neresheim und von dort an nächsten Tag 30 km zurück nach Giengen, wegen schlechter Wetteraussichten und des kargen Weges haben sind wir lieber durch Heidenheim gebummelt und einen Tag früher mit dem Zug zurück nach Giegen gefahren. Warum diese Etappenaufteilung? Wer sich vorgenommen hat, einen ganzen Tag zu wandern, kann mit den kurzen vorgegebenen Etappen oft wahrscheinlich nicht viel anfangen...noch dazu hat der Weg kaum Höhenmeter. Rund 30 km sind so am Tag gut zu bewältigen. Da wir in Pensionen übernachten wollten, waren wir auch hier an das begrenzte Angebot gebunden. Durch die "Erweiterung" des Wegs nach Herbrechtingen durchquert man auch das Eselsburger Tal, das sonst nur an der Domäne Falkenstein gestriffen wird - da dieses Tal eines der wenigen herausragenden Höhepunkte auf diesem Weg ist, sollte man ihm mehr Aufmerksamkeit widmen! Warum 4 Sterne? Ich möchte niemandem diesen Weg vermiesen, aber wie wir häufig im Schwarzwald unterwegs ist, der wird sich auf diesem Weg schon ab und zu langweilen. Zwar verbindet der Weg einige schöne Ecken der Alb gut miteinander, mitunter sind dazwischen aber "Transitstrecken" von 10-20 km zu absolvieren, auf denen man auf (geteerten) Feldwegen oder Forstwegen einfach nur Kilometer schrubbt. Klar, bei einer solchen Mehrtagestour ist der Weg das Ziel, aber uns für uns hätten es nach Möglichkeit ein bisschen mehr Heidelandschaft sein können, als Äcker, Felder und Siedlungen... Als wir dann am vierten Tag bei Heidenheim bereits 10 km "Transitstrecke" Richtung Neresheim auf dem Buckel hatten und wir auf der Karte nicht erkennen konnten, ob bis Neresheim überhaupt noch mehr als Feld- und Wiesenwege durch die karge Lanfschaft kommt, hat uns die Motivation verlassen, das Schloss in Heidenheim war dann anziehender... Für den Weg spricht sicher die absolute Einsamkeit! Wir sind trotz sehr guter Wanderbedingungen keinen anderen Wanderern über den Weg gelaufen und konnten auch unsere Unterkünfte weniger als zwei Wochen vor Tourbeginn spontan buchen. Eindrücke zu unseren Etappen: Giengen - Herbrechtingen Etappe 1 startet gleich mit einer ordentlichen "Durststrecke". Bis zur Güssenburg weiß man nicht so recht, was man von dem Weg halten soll. Hinter Bergenweiler kommt dann ein erstes Stück attraktiver Wegführung über eine Schafheide, bevor die malerische Hürbemündung den ersten Höhepunkt auf dem Weg markiert. Vorbei an den Sportplätzen von Sontheim geht es durch einen schönen Waldabschnitt in das schöne Örtchen Stetten, dem Ziel der Etappe 1. Etappe 2 hat dann mit der Ruine Katenburg und der Charlottenhöhle gleich einiges am Wegesrand zu bieten! Wir sind dann hier vorbei an der Spitzbubenhöhle vom offiziellen Weg abgebogen und durchs Eselsburger Tal nach Herbrechtigen gelaufen. Die Felsformationen auf diesem Wegabschnitt und langsam mäandernde Brenz in diesem Abschnitt waren den Umweg auf alle Fälle wert! Herbrechtigen - Sontheim im Stubental Der Tag startet auf dem Zoeppritz-Weg, einem schon im 19. Jahrhundert angelegten Wanderweg oberhalb des Eselsburger Tals, Richtung Domäne Falkenstein, wo wir wieder auf den Albschäferweg stoßen, der dann bis Anhausen auch weiterhin auf dem Zoeppritz-Weg verläuft. Herrliche Wegführung und unvergleichliche Aussichten ins Eselsburger Tal! Hier endet dann auch schon die Etappe 2. Etappe 3 verläuft bis zum Ziel Gerstetten ohne "weitere Zwischenfälle", das Hungerbrunnentag ist mangels anderer Höhepunkte hervorhebenswert. Sollte sich am Wochenende die Gelegenheit bieten, kann man in Gerstetten die Aussicht vom Wasserturm genießen! Auf Etappe 4 laufen wir flux über Wald- und Feldwege bis nach Sontheim. Sontheim - Königsbronn Tag 3 beginnt direkt auf dem Meteoritenkraterweg - wunderschöne Wegführung über die Heidelandschaft mit vielen Aussichtspunkten! Auf der Hälfte des Weges endet Etappe 4. Auf der 5. Etappe verlassen wir den Kraterweg, an den sich sofort der Pfad durchs Doschental und das Wental anschließt. Herrlich! Leider ist der unbewaldete Teil des Wentals dank guter Verkehrsanbindung praktisch immer überlaufen. Nach dem Verlassen des Wentals schließt sich eine Transitstrecke Richtung Königsbronn an. Auf Höhe Zang endet Etappe 5. Oberhalb von Könisgbronn haben wir auf Etappe 6 von der Ruine Herwartstein einen herrlichen Blick auf Königsbronn, bevor wir absteigen und uns neben dem Brenztopf die Füße im Kneippbecken abkühlen. Ein perfekter Tagesabschluss! Königsbronn - Heidenheim Gleich am Morgen erwartet uns der Itzelsberger See, bevor wir "ohne weitere Vorkommnisse" Heidenheim erreichen, den Abschluss der Etappe 6. Das Naturfreundehaus an diesem Etappenende gibt es Stand 09/22 nicht mehr! Hier haben wir unsere Tour spontan beendet, da das Wetter einzubrechen drohte und wir das Gefühl nicht los wurden, dass uns bis nach Neresheim quasi nur noch "Transitstrecke" erwartet.
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Gemacht am 03.09.2022
Silke Kluth
27.07.2022 · Community
War mit meinem Ami vom 12. bis 21. Juli 2022 auf dem Albschäferweg unterwegs. Beide sehr begeistert von der Natur am Wegesrand. Schachbrett- und C-Falter, Landkärtchen, Bläulinge – massenhaft. Dazu Pflanzen, von denen ich einige noch nie „in echt“ gesehen habe. Herzgespann! Schlanke Karde! Seidenglatt-Rindsauge! Manche Waldabschnitte waren auch herrlich naturnah. Außerdem war ich überrascht von den vielen Dinkelfeldern (diese Farbe – fast purpurn überlaufen), und einmal sogar ein Feld mit Schwarzem Emmer. Der Krater natürlich. Großartige (Fluss-)Täler und Felsen. Die Schafweideflächen mit ihren teils uralten Bäumen! Und ja, zwei Mal konnten wir Schäfis von weitem sehen. Der Weg als Gesamtheit ist äußerst abwechslungsreich. Es gibt allerdings Längen auf breiten, schnurgeraden, blendenweiß geschotterten Waldwegen. Besonders die Etappe Zang – Heidenheim machte – nach dem äußerst sehenswerten Brenztopf und dem immerhin netten Itzelberger See – bis kurz vor Heidenheim keine so rechte Freude mehr. Fernwanderwege haben es nun mal an sich, dass es zwischendurch halt mal eine nicht so superattraktive Strecke gibt. Ansonsten top geführt, super ausgeschildert (wobei wir einige wenige Stellen fanden, wo das Wanderzeichen wohl als Andenken abhanden gekommen war), viele Highlights. Ich empfehle ihn von Herzen. Und danke den Macherinnen und Machern, die den Weg mit viel Spannendem und Wissenswertem versehen haben. Einige Anmerkungen: Auf der Etappe Stetten–Anhausen preist ein Schild das Eselsburger Tal an. Wir haben hier den Weg verlassen und sind statt dessen ins Tal abgestiegen. Ja, war schön. Aber wären wir doch oben geblieben! Die tolle Aussichtsplattform, die wir nur von unten sahen, hätte uns alles gezeigt, was am Tal so reizvoll ist. Bei Etappenziel Gerstetten hatte ich geprüft, wie gut der Busanschluss nach Gussenstadt ist, damit wir im Hirsch übernachten konnten. Wir sind tatsächlich super hingekommen. Aber der Bus, der regelmäßig hin fährt, fährt verwirrenderweise nicht zurück, wie wir am nächsten Morgen feststellen mussten. Da muss man per Anrufsammeltaxi erst mal in die falsche Richtung, dann mit Wartezeit umsteigen und den ganzen Weg zurück nach Gerstetten. Und das nicht allzu häufig. Dabei ist es der Hirsch sooooo wert, dort zu bleiben! Bester Koch von allen!! Leider, leider, leider nicht einmal Alblamm auf der Speisekarte. Dazu muss ich sagen: Widmanns Löwen hatte für uns kein Zimmer frei. Fazit: Eine einzigartige Kulturlandschaft, die es lohnt, sie auf dem Albschäferweg erkundet zu werden mit zahllosen, kleinen bis größeren Naturwundern. Anekdote: Eine Hotelwirtin erzählte uns, das 90 Prozent der Wandernden den Weg gut fänden. Der Rest hätte es sich ein bisschen anders vorgestellt. In meinem Kopf erschienen alpenaffine, sportliche und deshalb unterforderte Wandersleut. Tatsächlich war‘s genau anders herum. Man fand ihn zu anstrengend. Darunter junge Leute, grad Abi gemacht. Völlig fertig. *staun*
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Gemacht am 12.07.2022
Rainer Widderchen (Zygaena carniolica)
Foto: Silke Kluth, Community
Zu Besuch auf dem Schafhof Smietana (als Schafpatin war mir das besonders wichtig) bei den frischen Lämmis. 😍
Foto: Silke Kluth, Community
Landkärtchen, zweite Generation. *freu*
Foto: Silke Kluth, Community
Schaflandschaft… Wie die Baumkronen unten von den Schafen so geradegefressen sind… 😄
Foto: Silke Kluth, Community
Mein erster Gemüse-Lauch (Allium oleraceum). Was für ein Typ!
Foto: Silke Kluth, Community
Dieser Dinkel! Immer wieder schön, die fast reifen Felder zu sehen…
Foto: Silke Kluth, Community
Hach!!!
Foto: Silke Kluth, Community
Thomas Fullen
22.08.2018 · Community
Ich bin den gesamten Albschäferweg im Zeitraum 04. August bis 15. August 2018 gelaufen. Es waren insgesamt 11 Wandertage und 1 Ruhetag. Da ich autark unterwegs war (ich habe in der Natur übernachtet), habe ich mich zwar an den empfohlenen Tagesetappen orientiert, diese aber nicht so ganz eingehalten, da ich ja nicht gebunden war. Der Albschäferweg hat's mir richtig angetan und verdient mit großer Sicherheit die Auszeichnung Premiumweg. Ich bin sehr begeistert von der großartigen Beschilderung. Man braucht weder eine Karte noch GPS. Wenn ich dann zum GPS greifen musste, dann lag es eher daran, dann ich beim Wandern geträumt habe und eine Abzweigung verpasst hatte :-). Die Macher/innen und Planer/innen des Albschäferwegs haben sich sehr große Mühe mit der Streckenführung gegeben. Teilweise geht es zwar über breite Wege, aber oft genug läuft man über urige Single Trails. Das sorgt für Abwechslung. Es gibt sehr wenige Anstiege, was einem das Wandern in große Hitze sehr entgegenkommt. Sehr praktisch ist die Nähe zu Ortschaften, wo man oft einkaufen und die Lebensmittel auffüllen kann. Allerdings bietet die schwäbische Alb wenig Bäche, Seen, Quellen und andere Arten der freien Wasserversorgung. Bei der großen Hitze hatte ich ständig 3 Liter Wasser im Rucksack. Zum Glück sind die Anwohner sehr nett, und haben mir gerne meine Wasservorräte aufgefüllt. Aber man kommt auch an Friedhöfen vorbei, wo man sich, seinen Wasservorrat auffüllen kann. Verdursten muss auf dem Albschäferweg niemand. Ich kann in der Fülle an Eindrücken nicht so recht sagen, was mir besonders gefallen hat, denn vieles hat seinen ganz eigenen Reiz. Ein erstaunendes Lächeln, hatte ich mehrmals jeden Tag bei allen Etappen auf dem Gesicht. Insbesondere für Wanderer/innen, die sich neu mit dem Thema Fernwanderungen befassen, finde ich den Albschäferweg ideal, da der Weg eben ist, man auch gut aussteigen kann und die Infrastruktur der Zivilisation immer in der Nähe ist. Ich nutze an dieser Stelle die Gelegenheit und bedanke mich bei allen Beteiligten, die bei der Ausarbeitung, Realisierung und beim Erhalt des Albschäferweges beteiligt sind und waren. Ich hatte meine wahre Freude an diesem Fernwanderweg. Wer sich mit dem Gedanken trägt, diesen Weg in voller Gänze zu gehen, dem kann ich nur raten, loszulaufen. Es lohnt sich!
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Gemacht am 04.08.2018

Fotos von anderen

+ 3

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
157,3 km
Dauer
42:00 h
Aufstieg
2.126 hm
Abstieg
2.126 hm
Höchster Punkt
680 hm
Tiefster Punkt
446 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

  • Inhalte
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Funktionen
Karten und Wege
  • 38 Wegpunkte
  • 38 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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