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Jakobsweg Nürnberg-Konstanz: Abschnitt Neresheim - Giengen an der Brenz - Stetten o. Lontal

Pilgerweg · Baden-Württemberg
Verantwortlich für diesen Inhalt
Landratsamt Heidenheim - Freizeit und Tourismus Verifizierter Partner 
  • Kloster Neresheim
    / Kloster Neresheim
    Foto: Landratsamt Heidenheim - Freizeit und Tourismus
  • / Führung Refektorium der Mönche in der Charlottenhöhle
    Foto: Stadt Giengen
  • / Stadtkirche Giengen
    Foto: Natalja Bese, Landratsamt Heidenheim - Freizeit und Tourismus
  • / Steiff Museum
    Foto: Steiff Museum
  • / Außenbereich Archäopark Vogelherd
    Foto: Guido Serino, Landratsamt Heidenheim - Freizeit und Tourismus
  • / Eingangsbereich HöhlenSchauLand
    Foto: Stadt Giengen
m 700 600 500 400 30 25 20 15 10 5 km
Auf dem Jakobsweg von Nürnberg nach Konstanz, dem sogenannten Schwäbischen Jakobsweg, wandert man zwischen Neresheim, Giengen und Stetten ob Lontal auf einem der schönsten Abschnitte.
mittel
Strecke 33,9 km
8:58 h
405 hm
480 hm
Vom Kloster Neresheim aus führt der Weg durch kleine Ortschaften des Härtsfelds mit kleinen Kirchlein und Kapellen bis in die Große Kreistadt Giengen an der Brenz. Weite Wälder und typische Wacholderheiden prägen das Landschaftsbild in diesem östlichen Teil der Schwäbischen Alb. Der weitere Abschnitt Richtung Lonetal ist geprägt von vielen Sehenswürdigkeiten. In Hürben die Charlottenhöhle mit ihrem HöhlenSchauLand, auf der Höhe die Ruine Kaltenburg und in Stetten der Archäopark Vogelherd, im Welterbegebiet Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb. Die Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt in Stetten begeistert die Jakobspilger. Im hinteren Teil des Kirchleins wartet die Schwarze Madonna auf andächtige Pilgerreisende.

Autorentipp

Stempelstellen: Tourist-Info Giengen, Stadtkirche Giengen, HöhlenHaus Hürben
Profilbild von Monika Suckut
Autor
Monika Suckut
Aktualisierung: 20.04.2021
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
625 m
Tiefster Punkt
452 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Neresheim (570 m)
Koordinaten:
DG
48.754812, 10.343916
GMS
48°45'17.3"N 10°20'38.1"E
UTM
32U 598777 5401071
w3w 
///leiter.sommerpause.mithalten

Ziel

Stetten ob Lontal

Wegbeschreibung

Noch in Neresheim überschreiten Sie den Egaubach und wandern auf eine moderate Höhe hinaus, von der Sie einen schönen Blick zurück auf den Ort und den optisch beherrschenden Kirchenbau haben. Die Jakobsmuschel geleitet Sie entlang von Waldrändern zunächst nach Auernheim. Östlich von Auernheim haben Sie von einem weiten Wiesengelände aus noch einen letzten Blick zurück auf Neresheim, dann geht es über Forstwege durch den Wald nach Süden. Von einer Anhöhe aus haben Sie einen Blick auf Fleinheim, das einsam mitten im Wald gelegen geradezu dazu einlädt, eine Halbzeitpause einzulegen.Vorbei an der Kirche geht es durch ein weites Waldgebiet hindurch, vorbei an den Windriesen nach Staufen. Über die Kapelle Maria Schnee und den Kreuzweg gelangen sie in den Ort hinein. Über eine Anhöhe hinweg geht es Richtung Giengen. Sie überqueren weite offene Flächen mit Wacholderheiden gespickt. Am Jakobsfelsen angelangt, sehen Sie schon die Sportanlagen. Eine schönere Variante mit Ausblicken führt auf dem Albschäferweg über den sogenannten Schießberg. Drunten in der Stadt der Teddybären gibt es viel zu sehen. Über die Höhen oberhalb des Brenztals führt der Weg nach Hürben zum HöhlenHaus der Charlottenhöhle. Das Jakobswegle bietet einen Abstecher. Denn hier ist es nicht mehr so weit nach Santiago di Compostela. Unterhalb der Charlottenhöhle wird das Lonetal gequert und es geht durch den Wald hindurch nach Stetten ob Lontal. Wer der Ruine Kaltenburg einen Besuch abstatten möchte, wählt den Albschäferweg, um nach Stetten zu gelangen.

Infos zu Giengen a.d. Brenz

In der Geschichte der Stadt ragen drei bedeutende Frauen-Persönlichkeiten heraus, die sich in verschiedenen Bereichen große Verdienste erwarben: Lina Hähnle als Gründerin des Bundes für Vogelschutz (heute NABU),  Margarete Steiff als Gründerin der bekannten Spielwarenfabrik und Maria Gräfin von Linden als erste Professorin der Naturwissenschaften.

In Giengen, Hauptstadt der Teddybären, und den Ortsteilen erwarten Sie:

  • das unverwechselbare Wahrzeichen der Stadt Giengen, die aus der Mitte   des 13. Jhs. stammende Evangelische Stadtkirche mit ihren ungleichen Türmen, der spätromantischen Jugendstilorgel und dem Brandbild von 1655, gemalt nach der totalen Zerstörung der Stadt im 30jährigen Krieg
  • das 2005  eröffnete, einzigartige Steiff Museum mit der persönlich geprägten Firmengeschichte der Entstehung von Teddy & Co.
  • in der Hohenmemminger Aussegnungshalle vier Motiv-Fenster des  Künstlers und Pfarrers Sieger Köder.
  • in Hürben die Charlottenhöhle, die jetzt LED-beleuchtete, 587 m lange glitzernde Tropfsteinhöhle, das HöhlenSchauLand, eine multimediale Darstellung rund um die Erdgeschichte, das Stadtmuseum im alten Rathaus,  die spätbarocke Kirche sowie das Jakobswegle rund um den Kagberg.
  • unweit von Hürben, über dem Eingang zum Lonetal, die gerade aus dem Dornröschenschlaf erweckte hochmittelalterliche Wehranlage Kaltenburg
  • in Burgberg die Alte Mahlmühle von 1344, das Schloss der ehemaligen Grafen von Linden und die Naherholungsanlage am unteren Stettberg.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

regelmäßige Busverbindungen von Aalen, ZOB nach Neresheim, Haltestelle Post  Fahrplanauskunft https://www.efa-bw.de

Bahnanschluss in Giengen a.d.Brenz nach Aalen und Ulm

Anfahrt

Autobahn A7, Ausfahrt Neresheim

Von Norden: Oberkochen - Ebnat - Neresheim

Von Süden: Heidenheim - B 466 - Nattheim - Neresheim

Parken

Am alten Bahnhof in Neresheim

Koordinaten

DG
48.754812, 10.343916
GMS
48°45'17.3"N 10°20'38.1"E
UTM
32U 598777 5401071
w3w 
///leiter.sommerpause.mithalten
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
33,9 km
Dauer
8:58 h
Aufstieg
405 hm
Abstieg
480 hm
mit Bahn und Bus erreichbar aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights Von A nach B

Statistik

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Dauer : h
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