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Radtour

Wasser&Stein Tour - übers Härtsfeld

(2) Radtour • Schwäbische Alb
Verantwortlich für diesen Inhalt
Landratsamt Heidenheim
  • Kirche in Fleinheim
    / Kirche in Fleinheim
    Foto: Landratsamt Heidenheim
  • Härtsfeldsee
    / Härtsfeldsee
    Foto: Landratsamt Heidenheim
  • Kloster Neresheim
    / Kloster Neresheim
    Foto: Landratsamt Heidenheim
  • Kirche in Nattheim
    / Kirche in Nattheim
    Foto: Landratsamt Heidenheim
  • Steinbruch Steinweiler
    / Steinbruch Steinweiler
    Foto: Landratsamt Heidenheim
  • Härtsfeld vor Kleinkuchen
    / Härtsfeld vor Kleinkuchen
    Foto: Landratsamt Heidenheim
  • Härtsfeldschättere
    / Härtsfeldschättere
    Foto: Härtsfeldmuseumsbahn
  • Wassererlebniswelt am Härtsfeldsee
    / Wassererlebniswelt am Härtsfeldsee
    Foto: Gemeinde Dischingen
  • Burg Katzenstein
    / Burg Katzenstein
    Foto: Burg Katzenstein
Karte / Wasser&Stein Tour - übers Härtsfeld
300 450 600 750 900 m km 5 10 15 20 25 30 35 40 Bahnhof Heidenheim-Schnaitheim Härtsfeldsee

Die Radtour führt in einer Schleife von der Brenz übers Härtsfeld ins Egautal und wieder zurück. Kloster, Burg und Schloss begleiten unseren Weg und zeugen von einst herrschaftlichen Pfaden.
mittel
44,4 km
5:00 h
315 hm
316 hm
Die Tour führt von der Brenz übers Möhntal hinauf aufs Härtsfeld. Im herrlich duftenden Wald kreuzen wir den Erzweg, auf dem einst Holzkohle und Bohnerz hinunter ins Brenztal nach Königsbronn transportiert wurde. Schon von Kleinkuchen aus grüßt das offene Härtsfeld mit einem herrlichen Blick aufs Kloster Neresheim. Doch bevor wir es erreichen genießen wir noch die Hügellandschaft, bis wir in Neresheim das Egautal erreichen. Durch ein enges Tal hindurch zwängt sich auch die Härtsfeldschättere bis kurz vor den Härtsfeldsee. Weitere Baukunst des Barock und den folgenden Kunstepochen begleiten uns bis Dischingen. Ein Abstecher ins Mittelalter zur Burg Katzenstein darf am Härtsfeldsee nicht fehlen. Wer in Dischingen noch nicht genug hat vom Wasserreichtum inmitten einer typischen Karstlandschaft radelt vorbei an der Wasserfassung der Landeswasserversorgung in Ballmertshofen bis nach Dillingen a.d. Donau. Über Lauingen ist bald schon die Brenz erreicht und ab Sontheim kann man die Rückkehr zum Startpunkt mit der Brenzbahn antreten. Doch unsere Tour auf dem Härtsfeld führt von Dischingen weiter über Fleinheim nach Nattheim, wo man dem einstigen Urmeer und der Industriegeschichte im Nattheimer Heimat- und Korallenmuseum auf die Spur gehen kann.

Autorentipp

Abstecher zum Kloster Neresheim und zur Burg Katzenstein
outdooractive.com User
Autor
Monika Suckut und Siegward Schottky
Aktualisierung: 08.11.2018

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
620 m
463 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Auf der gesamten Strecke findet man nur in Heidenheim und Neresheim einen Reparaturservice.

Ausrüstung

Tourenrad

Weitere Infos und Links

http://www.haertsfeld.de

http://www.burgkatzenstein.de/

www.kloster-neresheim.de

www.heidenheimer-brenzregion.de

Start

Heidenheim - Schnaitheim am Bahnhof (492 hm)
Koordinaten:
Geographisch
48.708244, 10.159205
UTM
32U 585280 5395671

Ziel

Heidenheim - Schnaitheim am Bahnhof

Wegbeschreibung

Die Wasser&Stein Tour ist mit dem Symbol dreier Wasserwellen auf dunkelblauem Grund gekennzeichnet. Sie startet am Bahnhof in Schnaitheim und führt über Fischerweg und Lammstraße ins Möhntal. Auf einem Waldweg geht es immer geradeaus, unter der Autobahn hindurch hoch aufs Härtsfeld immer Richtung Neresheim. Auf unserem Weg kreuzen wir den sogenannten "Grünen Pfad" auf dem Härtsfeld, der von Nattheim kommend über Rotensohl, Ebnat und Elchingen nach Neresheim führt.

Kurz vor Kleinkuchen verlassen wir den Wald und werden für den langen sanften Anstieg mit einem wunderschönen Blick übers Härtsfeld bis zum Kloster Neresheim belohnt. Gleich darauf lädt ein Rastplatz mit Spielplatz zur Pause ein.

Härtsfeld bedeutet hartes oder steiniges Feld. Das Leben in diesem Naturraum war immer härter für Mensch, Tier und Natur. Das Klima rau, die typischen Albböden arm und mit Kalksteinen übersät. In den Wäldern arbeiten heute noch Köhler. Eines der alten Handwerke des Härtsfelds. Mit den frühen Bohnerzvorkommen galt es als Rohstofflieferant für die Eisenerzhütten im Brenztal bis die moderne Industrie einen Wandel hervorrief. Im Heimat- und Korallenmuseum in Nattheim erfährt man mehr darüber.

Kleinkuchen durchfahren wir und nach Steinweiler geht es auf der normalen Ortsverbindungsstraße bergab. An der Kreuzung zur B 466 ist Vorsicht angesagt. Durch Steinweiler hindurch müssen wir etwa 200 Meter auf der B466 in Kauf nehmen.

Dieser kleine Ort hat seinen Namen tatsächlich den Steinen zu verdanken. Der Steinbruch, den wir passieren, wurde eigens dafür angelegt, um fürs Kloster Neresheim Wand- und Bodenfliesen zu liefern. Heute zählt er zu den wertvollsten Naturräumen und steht unter Naturschutz.

Von der B466 zweigt die Tour rechts ab und steigt zum Steinbruch an. Oben angelangt breiten sich die sanften Hügel des Härtsfelds vor uns aus. Rechts führt die Gemeindeverbindungsstraße nach Auernheim. Wir zweigen links ab und es geht hinab. Auf einem die B466 begleitenden Wirtschaftsweg erreichen wir Neresheim, vorbei an der Egauquelle führt die Tour durch den Stadtpark hindurch immer an der Egau entlang.

Ein Abstecher zum alten Bahnhof mit seinem Museum und zum Kloster Neresheim lohnt sich. An manchen Tagen schättert auch die Härtsfeldschättere auf ihrer alten Trasse von Neresheim bis zur Sägmühle. Entlang der Bahngleise erwartet uns eine idyllische Strecke durch ein enges Tal, begleitet von der Egau und Wacholderheiden, vorbei an der Schauköhlerei im Naturschutzgebiet Zwing, dem Lehrbienenstand mit Kräutergarten und den Terassen des ehemaligen Kalkwerks. Es braucht nicht viel Glück hier dem Schäfer mit seiner Herde zu begegnen. Mehrere Thementafeln erläutern viel Wissenswertes zur Geologie und der Härtsfeldmuseumsbahn. Bald soll sie auch bis zu unserem nächsen Ziel schättern, dem als Wasserspeicher künstlich angelegten Härtsfeldsee. Hier bietet sich die Möglichkeit zur Rast und Einkehr und eines Abstechers zur Burg Katzenstein. Am Härtsfeldsee fahren wir links der Egau nach Dischingen. Nach dem Rathaus zweigt unsere Tour in die Grabenstraße Richtung Heidenheim ab. Würde man der Egau noch ein Stück weiter Richtung Ballmertshofen folgen, erblickt man auf der linken Anhöhe das Schloss Thurn und Taxis. Die Fürsten spielten hier immer eine große Rolle. Viele Baudenkmäler sind ihnen zu verdanken. Entlang der Egau führt die Donau-Härtsfeldtour bis nach Dillingen. Unsere Wasser&Stein Tour führt aus der Ortsmitte Dischingens raus aus dem Egautal, durch ein Waldstück hindurch, über die Landesstraße nach Fleinheim, einem Ort, wo heimische Produkte eine große Rolle spielen. Im Ochsen zum Beispiel kommen sie auf den Tisch und die Radtouren des Grünen Pfads verbinden diese Anbieter heimischer Produkte.

Die kommende Steigung aus Fleinheim heraus lässt uns die Alb wieder in den Waden spüren. Oben angelangt fahren wir entweder auf dem straßenbegleitenden Radweg direkt in die Ortsmitte Nattheims oder aber den landschaftlich schöneren Weg wählen und rechts in den Wald hinein abbiegen. Es geht abwärts nach Nattheim, vorbei an Keltenschanze und Sachsenbrunnen. An der B466 biegen wir nach links ab und gelangen nach Nattheim mit seiner ganz besonderen Kirche und dem Korallen- und Heimatmuseum in der Alten Schule. Durch den Ort hindurch geht es schnurstracks zurück nach Heidenheim, wo unsere Tour beim Brenzpark auf den Brenz-Radweg trifft. Dieser folgen wir Richtung Schnaitheim bis zum Ausgangspunkt am Bahnhof.

Öffentliche Verkehrsmittel

Brenzbahn Ulm - Aalen Haltestelle Heidenheim-Schnaitheim oder Heidenheim über Brenz-Radweg bis Bahnhof Schnaitheim

Anfahrt

A7 Ausfahrt Heidenheim B466a/B466 Richtung Heidenheim, B19 Richtung Aalen, Ortsmitte Schnaitheim zum Bahnhof

Parken

Am Bahnhof Schnaitheim
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Kommentare und Bewertungen (2)

Hans-Walter Fiedler
27.04.2018
Eine landschaftlich tolle Tour mit zwei Rampen und leider in den Waldstücken viel grobem Schotter...aber sonst echt toll. In den größeren Ortschaften mit Navi kein Problem, Beschilderung dort nicht gut zu verfolgen.
Bewertung
Gemacht am
27.04.2018

Peter Leyh
29.09.2016
V.a. die ersten 2/3 der Tour sind sehr reuzvoll. Könnte besser ausgeschildert sein.
Bewertung
Am Rande v. Neresheim
Am Rande v. Neresheim
Foto: Peter Leyh, Community

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
44,4 km
Dauer
5:00 h
Aufstieg
315 hm
Abstieg
316 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

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