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Wanderung

Reformationswanderweg - 5. Etappe

Wanderung · Schwäbische Alb
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  • Blick auf die Ruine Kaltenburg
    / Blick auf die Ruine Kaltenburg
    Foto: Fouad Vollmer
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    Foto: Evangelische Kirchengemeinde Niederstotzingen
Karte / Reformationswanderweg - 5. Etappe
150 300 450 600 750 m km 1 2 3 4 5 6 7 8 9

Die fünfte und letzte Etappe des Reformationswanderweges verbindet von der Ruine Kaltenburg nach Niederstotzingen Natur und Stadtgeschichte.

9,5 km
2:30 h
67 hm
128 hm

 

Von der Ruine Kaltenburg ab folgt der Reformations-Wanderweg zunächst dem Niederstotzinger Jubiläumswanderweg Nr.2: „Natur- und Kultur-Rundweg“. Er ist markiert durch das 650-Jahre-Logo mit der schwarzen „2“ und entsprechenden weißen Bodenmarkierungen.

 

Diesem Weg folgt man von der Kaltenburg über und im Lonetal bis Stetten (ein Abstecher zum Weltkulturerbe „Archäopark Vogelherd“ ist möglich und gekennzeichnet). In Stetten befindet sich im Ortskern mit der Kirche „Mariae Himmelfahrt“ die einzige Wallfahrtskirche im Landkreis Heidenheim. Der Weg geht nun aus Stetten hinaus Richtung Süd-Ost nach Oberstotzingen. Die dortige Kirche St. Martinus ist das älteste Kirchengebäude in der Stadt Niederstotzingen.

 

Entlang der Hauptstraße kommt man von Oberstotzingen nach Niederstotzingen und passiert die Kirche St. Petrus und Paulus. Sie wurde 1847 in neuromanischem Stil als Simultankirche für beide Konfessionen erbaut, so wie bereits ihr Vorgängerbau simultan genutzt wurde. Das war nötig, weil die Stadtherrschaft in der frühen Neuzeit zwischen zwei Brüdern der Familie vom Stain aufgeteilt wurde. Der eine, Heinrich vom Stain, wurde als württembergischer Beamter evangelisch und nutzte 1565 sein Reformationsrecht für die ihm unterstehenden Einwohner Niederstotzingens. Die übrigen Einwohner blieben katholisch. Nach dem Bau der evangelischen Andreaskirche ging die Kirche St. Petrus und Paulus in das Eigentum der katholischen Kirchengemeinde über. Sie wurde 1969/70 grundlegend renoviert.   Folgt man weiter der Hauptstraße, lassen sich auf der rechten Seite nicht nur Reste der ehemaligen Stadtmauer bewundern, sondern mit dem Fachwerkhaus, das heute Teil des Rathausgebäudes ist, ist das ehemalige evangelische Pfarrhaus zu erkennen.

 

Von hier ab folgt man dem Jubiläumsweg Nr.1 („Historischer Weg“ – erkennbar an der roten „1“). Dieser geht mit einer Rechtskurve nach wie vor an der Hauptstraße entlang bis zur Kreissparkasse. Danach biegt er auf die Staufenstraße ein, die links mit einem kurzen Anstieg zum Friedhof führt. Dort ist heute die Gruft der Grafen von Maldeghem zu sehen. An dieser Stelle befand sich die Andreaskapelle, die unmittelbar nach der Reformation der evangelischen Kirchengemeinde als Kirche diente. Als sie baufällig wurde, nutzte man fast 400 Jahre die Peter- und Paulskirche simultan. Wer nicht dem ganzen Jubiläumsweg Nr.1 folgen will, kann vom Friedhof die Staufenstraße wieder zurück bis zur Hauptstraße hinabgehen, diese überqueren, links an der Volksbank und dem „OPAL-Gesundheitszentrum“ vorbei nach rechts auf die „Kleine Gasse“ einbiegen und ihr folgen. Sie geht mit einer Linksbiegung leicht den Berg hinauf bis von links die Gartenstraße einmündet. Der Gartenstraße bis zur Andreaskirche folgen. Seit 1963 ist sie die evangelische Kirche Niederstotzingens. Von dort aus führt die Gartenstraße bergab. Ihr folgt man über die Kreuzung mit der Breiten Straße hinweg bis zur Bahnlinie. Dann sieht man rechter Hand bereits den Bahnhof, der das Ende des Reformationsweges markiert.

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Höchster Punkt
520 m
Tiefster Punkt
450 m

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Strecke
9,5 km
Dauer
2:30 h
Aufstieg
67 hm
Abstieg
128 hm

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