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15 Hildegard-Tafel: Hildegards Musik

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“Aber ich habe auch Gesänge mit Melodien zum Lobe Gottes und der Heiligen ohne Unterweisung durch irgendeinen Menschen verfasst und gesungen, obwohl ich niemals Neumen oder irgendeinen Gesang gelernt hatte.“ (Hildegard von Bingen, Vita II.2)

Noch vor einigen Jahrzehnten war Hildegards Musik praktisch unbekannt. Aber in den letzten 30 Jahren haben Musikwissenschaftler und Musiker ihre Werke mit zunehmendem Interesse veröffentlicht und interpretiert. Hildegards musische und poetische Kompositionen belaufen sich auf 159 Lieder, von denen 77 zur Symphonia harmoniae caelestium revelationum und der Rest zum Singspiel Ordo Virtutum gehören. Ihr musikalisches Werk ist das größte, das von einem namentlich bekannten Komponisten bis zum 12. Jahrhundert erhalten ist. Nach Hildegards eigenem Zeugnis schlossen ihre Visionen nicht nur Bilder, sondern auch Stimmen, Worte und Musik mit ein. Ihre Erfahrung des Unbeschreiblichen, ihre Sensibilität, ihre bedingungslose Liebe zur Natur, ihr Engagement für die Lehre, haben originelle Kompositionen mit großem spirituellem Ausdruck entstehen lassen. Ihre poetischen Texte, die sie in einem sehr eigenartigem Latein verfasst hat, sind anregend und ausdrucksstark. Ihre Melodien sind einzigartig und stimmen nicht mit dem üblichen gregorianischen Stil überein. Viele der Lieder Hildegards haben eine große melodische Bandbreite, so dass wir uns vorstellen können, dass sie und die Nonnen ihrer Gemeinschaft mit großer Freiheit und meisterlicher Stimmbildung gesungen haben. Hildegards Musik zu hören erlaubt es uns, der Transzendenz etwas näher zu kommen.  

Hildegard von Bingen, O nobilissima viriditas

 Prof. Margarida Barbal Rodoreda ©Scivias-Institut

Profilbild von U M
Autor
U M
Aktualisierung: 15.02.2018

Koordinaten

DG
49.815805, 7.500132
GMS
49°48'56.9"N 7°30'00.5"E
UTM
32U 392100 5519230
w3w 
///zapfen.hyäne.ansteigen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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