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28 Hildegard-Tafel: Die Elemente

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    Foto: Rupertsberger Scivias-Kodex der heiligen Hildegard von Bingen (um 1175), Original 1945 verschollen, Handkopie auf Pergament 1928-33, Abtei St. Hildegard, Rüdesheim
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Luft – Wasser – Meer – See – Saar - Rhein – Main – Donau – Mosel – Nahe – Glan – Erde - Grünliche Erde – Galmei - Kreide

Für Hildegard ist die ganze Natur Gottes Schöpfung, und sie ist darauf ausgerichtet, dem Menschen, der ‚Krone der Schöpfung‘, zu dienen. Das betrifft auch die Elemente, als die seit der Antike Feuer, Wasser, Erde und Luft gelten. Hildegard sieht, dass Gott die Welt aus diesen vier Elementen zusammengefügt hat und „dass keines vom anderen getrennt werden könnte, sondern sie sind unlösbar miteinander verkettet.“ Detailliert reflektiert sie, wie die Elemente mit ihren Kräften im Menschen wirken. Sie „kreisen geschwind in seinen Werken wie ein Rad. Das Feuer… in Gehirn und Mark… die Luft im Atmen und der Vernunft… das Wasser in Feuchtigkeit und Blut… die Erde in Fleisch und Knochen.“ (Hildegard von Bingen, Causae et Curae). In der Physica gibt das Element des Wassers einen Anlass zur Würdigung verschiedener Flüsse. Dass sie hier schwerpunktmäßig die Flüsse ihrer näheren Umgebung nennt, legt nahe, dass Hildegard als Nonne am Disibodenberg aufmerksam die Natur erforscht und sich vielleicht auch einmal am Fluss das Gesicht gewaschen hat. So schreibt sie über den Fluss Glan:

„Der Glan hat seinen Ursprung von anderen Flüssen; deshalb ist auch sein Wasser ziemlich herb und gesund und taugt zu Speisen und Getränken und zu Bädern und zum Gesichtswaschen. Auch seine Fische sind gesund, können sich aber nicht lange halten wegen der Herbheit dieses Wassers, und sein Sand ist schön und gesund.“

 ©Scivias-Institut

Profilbild von U M
Autor
U M
Aktualisierung: 15.02.2018

Koordinaten

DD
49.767417, 7.704459
GMS
49°46'02.7"N 7°42'16.1"E
UTM
32U 406706 5513576
w3w 
///profi.stumm.gerichteter
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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