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Pilgerweg

01. Etappe Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg: Idar-Oberstein - Herrstein

1 Pilgerweg • Nahe
Verantwortlich für diesen Inhalt:
Naheland-Touristik GmbH
  • Felsenkirche Idar-Oberstein
    / Felsenkirche Idar-Oberstein
    Foto: Naheland-Touristik GmbH
  • Mittelalterliches Herrstein
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  • Fachwerk in Herrstein
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  • Kuperbergweg Fischbach
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Karte / 01. Etappe Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg: Idar-Oberstein - Herrstein
0 150 300 450 600 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 02 Hildegard-Tafel: Steinkunde 01 Hildegard-Tafel: Die Seherin Park Hotel

Idar-Oberstein - Herrstein

Die Gegend um Idar-Oberstein steht für eine Handwerkskunst, die weltweit ihres Gleichen sucht. Dieser Teil des Weges widmet sich Hildegards Steinkunde.

schwer
19 km
5:14 Std
706 hm
653 hm

Die 1. Etappe des Hildegard von Bingen Pilgerwanderweges ist sehr anspruchsvoll und durch eine abwechslungsreiche Wegeführung mit starkem Gefälle gekennzeichnet. Auf rund 19 Kilometer führt der Weg auf schmalen Pfaden, vorbei an Felsen, durch Wald und beinhaltet auch ein Stück, das auf Treppen steil nach unten führt.

Es ist möglich, die erste Etappe aufzuteilen und auf halber Strecke in Fischbach zu übernachten.  Lesen Sie bitte die Beschreibungen zu den Etappen 01a und 01b.

Idar-Oberstein gilt international als Edelsteinstadt. Verschiedene Museen laden dort zur Beschäftigung mit den Edelsteinen ein, die hier über Jahrhunderte gefördert und verarbeitet wurden. Passend dazu beschäftigt sich die erste Informationstafel auf dem Hildegardweg mit Hildegards Steinkunde (Tafel 2: Steine, Deutsches Mineralienmuseum). Dabei hat die Seherin und Naturheilkundige Äbtissin allerdings nicht über Steine an sich geschrieben, sondern über die heilende Wirkung der Steine auf den Menschen.

Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg
In ihrem vierten Buch ihrer Physica beschreibt sie die Wirkung von 26 (Edel-) Steinen. Nach der sagenumwobenen Felsenkirche und den spektakulären Felsformationen zu Beginn bietet der naturnahe Weg schöne stille Bachtäler, alte Wälder und beim Überqueren der Höhenzüge herrliche Aussicht. 

Hildegard von Bingen Äbtissin, Dichterin, Theologin, Natur- und Heilkundlerin lebte zeit ihres Lebens in der heutigen Nahe.Urlaubsregion.

Der 137 Kilometer lange Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg führt an verschiedenen Lebensstationen einer der berühmtesten Persönlichkeit des Mittelalters vorbei. Der Weg startet in Idar-Oberstein und führt über Niederhosenbach, dem Familiensitz und möglichen Geburtsort Hildegard von Bingen weiter nach Bad Sobernheim. Unweit von hier befindet sich die Klosterruine Disibodenberg, in dem Hildegard fast 40 bedeutende Jahre ihres Lebens verbrachte. Der Pilgerwanderweg endet schließlich in Bingen am Rhein. Hier zeugt noch der Rupertsberger Gewölbekeller von der letzten Wirkungsstätte Hildegard von Bingen: 1150 gründete die Heilige das Kloster Rupertsberger, das 29 Jahre Ort ihres Schaffens war. Letzte Stationen dieses ökumenischen Pilgerwanderweges sind der Hildegardschrein in der Wallfahrtskirche St. Hildegard Rüdesheim-Ebingen und die Abtei St. Hildegard Ebingen.

Der Pilgerwanderweg ist in 10 Etappen aufgeteilt. Die Etappen reichen von 5 bis 21 Kilometern. 

59 Informations- und Meditationtafeln auf der gesamten Wegstrecke informieren über die Person Hildegards, ihr Werk sowie über das Leben im Mittelalter. Der spirituellen Seite Hildegard von Bingen nähern sich die Wanderer durch Meditationstafeln , die Hildegard von Bingen visionären Bildern aus ihrem Hauptwerk der „Silvias - Wisse die Wege“ folgen und Impulse für eine Meditation geben. Die Tafeln sind sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache verfasst.

Der Pilgerpass kann in den Beherbergungsbetrieben, weiteren Wegestationen und abschließend in der Abtei St. Hildegard in Eibingen abgestempelt werden.

Kurzvita der Hl. Hildegard von Bingen

1098: Geburt Hildegard von Bingen, vermutlich in Niederhosenbach bei Herrstein
1112: Eintritt in das Kloster Disibodenberg bei Bad Sobernheim, gemeinsam mit Jutta von Sponheim
1136: Hildegard von Bingen wird, nach dem Tod Jutta von Sponheim, die zweite Magistra im Kloster Disibodenberg 
um 1150: Gründung eines eigenen Frauenklosters in Bingen am Rhein
ab 1150: Hildegard verfasst ihre visionären medizinischen & musikalischen Werke. Sie reist entlang Rhein, Mosel, Main und Neckar und predigt auf öffentlichen Plätzen.
1165: Gründung eines zweiten Frauenklosters in Eibingen, die heutige Wallfahrtskirche St. Hildegard Rüdesheim-Eibingen 
17. September 1179: Hildegard von Bingen stirbt in Bingen am Rhein  
10. Mai 2012: Heiligsprechung Hildegard von Bingen von Papst Benedikt XVI   
7. Oktober 2012: Erhebung zur Kirchenlehrerin

Weitere Information zu Hildegard von Bingen finden Sie hier!

Autorentipp

In Fischbach bringt Sie ein Zuweg zum Historischen Kupferbergwerk, der größten im Mittelalter von menschenhand geschlagene Weitung Europas.

outdooractive.com User
Autor
Ute Meinhard
Aktualisierung: 19.09.2018

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
472 m
233 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Park Hotel

Sicherheitshinweise

Die erste Etappe des Hildegard von Bingen Pilgerwanderweges ist sehr anspruchsvoll und durch eine abwechslungsreiche Wegeführung mit starkem Gefälle gekennzeichnet. Auf rund 21 Kilometer führt der Weg auf schmalen Pfaden, vorbei an Felsen , durch Wald und beinhaltet auch ein Stück, das auf Treppen steil nach unten führt. Es ist möglich, die erste Etappe aufzuteilen und auf halber Strecke in Fischbach zu übernachten.  

Ausrüstung

Wanderschuhe empfohlen!

Unsere Tipps für ein unbeschwertes Wandervergnügen:

Wandern ist die perfekte Sportart. Mit der richtigen Kleidung und den richtigen Schuhen macht es doppelt Spaß. Funktionskleidung, Stöcke und atmungsaktive Rucksäcke sind angenehm beim Wandern. Unerlässlich sind aber gute Schuhe. Robuste Jogging- oder Freizeitschuhe eignen sich allenfalls nur für kurze Strecken auf ebenen Pfaden. Für längere Wege empfehlen wir stabile Wanderschuhe mit griffiger, rutschfester Sohle. Denken Sie auch an Sonnenschutz und nehmen Sie ein Getränk mit. Ein Liter Wasser ist ideal.

Weitere Infos und Links

Naheland-Touristik GmbH, Bahnhofstraße 37, D-55606 Kirn, Telefon: +49 (0) 6752/137610, Fax: +49 (0) 6752/137620, info@naheland.net, www.naheland.net

Vor Ort:

Tourist-Information EdelSteinLand, Büro Idar-Oberstein, Hauptstraße 419, D-55743 Idar-Oberstein, Telefon: +49 (0) 6781/64-871, Fax: +49 (0) 6781/64-878, 

Tourist-Information EdelSteinLand, Büro Herrstein, Brühlstr. 16, D-55756 Herrstein, Telefon: +49 (0) 6785/79-101 oder 104, Fax: +49 (0)6785/79-120,

info@edelsteinland.de, www.edelsteinland.de

Start

55743 Idar-Oberstein, Hauptstraße 436 am Deutschen Mineralienmuseum - vom Bahnhof ausgeschildert (257 hm)
Koordinaten:
Geographisch
49.700366 N 7.323396 E
UTM
32U 379100 5506666

Ziel

55759 Herrstein, Ecke Hauptstraße/Uhrturmgasse

Wegbeschreibung

Bereits vom Bahnhof Idar-Oberstein ist der Hildegardweg aus in Richtung Obersteiner Altstadt und Marktplatz beschildert. Hier ist der Besuch eines der zahlreichen Cafés und Gaststätten oder des Mineralienmuseums Idar-Oberstein möglich. Vom Obersteiner Marktplatz geht es über 216 Treppenstufen hinauf zur Felsenkirche. Die Felsenkirche ist das sakrale Wahrzeichen Idar-Obersteins. Rund 60 Meter hoch in den Felsen wurde sie 1482-1484 als Sühne für einen Brudermord gebaut. Am Fußweg zur Felsenkirche steht die 1. von rund 26 Meditationstafeln mit dem Titel "Die Seherin".  Über einige Serpentinen und durch dichten Wald gelangen wir im Anschluss zu den Burganlagen Schloss Oberstein und Burg Bosselstein hoch über der Altstadt von Oberstein. Von hier aus folgen wir der parallelen Wegeführung der Traumschleife "Nahe-Felsen-Weg".
Belohnt wird unsere Mühe des Aufstiegs mit einem phantastischen Ausblick auf die Innenstadt und die bewaldeten Höhen der „Preußischen Berge“. Am nur wenige hundert Meter entfernten „Schlossweiher“ laden uns eine Grillhütte und mehrere Bänke und Tische zu einer kleineren oder auch längeren Pause ein. Ab dem 5. Kilometer folgt der Weg dem gleichlaufende Saar-Hunsrück-Steig. Auf einer naturnahen Passage mit schönen stillen Bachtälern, alten Wäldern und dem Überqueren von Höhenzügen mit herrlichen Aussichten erreicht der Hildegard von Bingen PIlgerwanderweg nach einem leichten Abstieg Fischbach im gleichnamigen Fischbachtal.
Nach Fischbach lohnt sich ein Abstecher über den markierten Zuweg zum Historischen Kupferbergwerk. Hier ist eine Einkehr in die Kupferstube möglich. Am Ende der Etappe erreichen wir das mittelalterliche Herrstein mit seinen zahlreichen Fachwerkhäusern und romantischen Gassen.
Diese von der Landschaft gegebene Etappe stellt sogleich die längste und mit etlichen Steigungen auch steilste Strecke dar und ist eher für geübte Wanderer geeignet. Wer sich dieser sportlichen Herausforderung nicht stellen kann oder stellen mag, dem sei empfohlen mindestens einen Teil der Strecke zu fahren oder diese Etappe auf zwei Tage zu verteilen (Etappe 1a und 1b).

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit dem Zug nach Idar-Oberstein. Die Stadt liegt an der Strecke Mainz - Saarbrücken und ist mit dem Regionalexpress und der Regionalbahn (vlexx) gut erreichbar.Vom Bahnhof über das Nahe-Center und die Hauptstraße (Fußgängerzone) bis zum Deutschen Mineralienmuseum sind es ca. 850 Meter Fußweg (ca. 10 Min.)

Anfahrt

A61 Ausfahrt Bad Kreuznach, Richtung B41 Idar-Oberstein Ausfahrt "Tourist-Information", städtischem Parkleitsystem folgen

A62 bis Ausfahrt Birkenfeld, weiter Richtung Birkenfeld B41 bis Idar-Oberstein Ausfahrt "Festhallenknoten", städtischem Parkleitsystem folgen

Parken

Parkhaus "Altstadt" und Parkhaus "Stadttheater", Parkplätze "Festhallenknoten" und "Austraße"

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Kommentare und Bewertungen (1)

Isolde Bilsdorfer
20.08.2018
Für die Wegbeschilderung, den gepflegten Zustand der Pfade und Wege, sowie für die wunderschöne, stille Waldgebiete vergeben wir gerne 5 Sterne für die 1. Etappe des Hildegard von Bingen Pilgerweges. Allerdings muss ich sagen, dass die zum Teil sehr steilen Abstiege mehr als grenzwertig, wenn nicht sogar gefährlich sind bei dieser großen Trockenheit. Man hat so gut wie keinen Griff mehr unter den Wanderschuhen. Wir waren 5 erfahrene Fernpilger mit guten Schuhen und dennoch hatten wir 2 Stürze, zum Glück ohne Folgen. Also bitte aufpassen auf den Abstiegspfaden.
Bewertung
Blick zurück auf Idar-Oberstein
Blick zurück auf Idar-Oberstein
Foto: Isolde Bilsdorfer, Community

Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
19 km
Dauer
5:14 Std
Aufstieg
706 hm
Abstieg
653 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

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