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Pilgerweg

04. Etappe Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg: Monzingen - Disibodenberg

Pilgerweg • Nahe
  • Mittlere Nahe bei Monzingen
    / Mittlere Nahe bei Monzingen
    Foto: Naheland-Touristik GmbH / P. Bender
  • Weinberge bei Monzingen
    / Weinberge bei Monzingen
    Foto: Naheland-Touristik GmbH / P. Bender
  • Matthiaskirche Bad Sobernheim
    / Matthiaskirche Bad Sobernheim
    Foto: Kur- und Touristinformation Bad Sobernheim/ R. Schneberger
  • Hängebrücke Barfußpfad Bad Sobernheim
    / Hängebrücke Barfußpfad Bad Sobernheim
    Foto: Kur- und Touristinformation Bad Sobernheim
  • Klosterruine Disibodenberg
    / Klosterruine Disibodenberg
    Foto: Kur- und Touristinformation Bad Sobernheim/ P. Bender
Karte / 04. Etappe Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg: Monzingen - Disibodenberg
0 150 300 450 m km 2 4 6 8 10 12 18 Hildegard-Tafel: Pflanzen Schutzhütte 20 Hildegard-Tafel: Landtiere Kulturhaus Synagoge Bad Sobernheim 19 Hildegard-Tafel: Heilpflanzen Felkedenkmal Evang. Matthiaskirche Ehem. Disibodenberger Kapelle

Monzingen – Nussbaum – Bad Sobernheim – Staudernheim - Disibodenberg

Ins Zentrum des Hildegardweges führt in zweifacher Hinsicht die 4. Etappe des Pilgerweges.

 

 

mittel
13,6 km
3:33 Std
107 m
134 m

Die landschaftlich reizvolle Etappe von Monzingen über Bad Sobernheim bis Staudernheim ist gesäumt von Weinbergen und bietet schöne Ausblicke ins Nahetal.
Zum einen findet sich der Disibodenberg, auf dem Hildegard von Bingen von 1112 bis 1150 ca. vierzig Jahre gelebt hat, tatsächlich in der Mitte des Pilgerwanderweges und bildet auch für viele in spiritueller Hinsicht das Herzstück im „Land der Hildegard“. 

Monzingen ist über 1200 Jahre alt und einer der ältesten Weinorte an der mittleren Nahe. Der alte Ortskern mit seinen schönen Fachwerkhäusern, engen Gassen und Winkeln hat seinen Charme bis heute bewahrt. 

Der Naturheilkundler Emanuel Felke hat Bad Sobernheim bekannt gemacht und ihm den Status als anerkanntes Heilbad gebracht. Einen direkten Bezug zum Kloster Disibodenberg hat die spätgotische Kapelle St. Marien. Sie gehörte einst zum Bad Sobernheimer Wirtschaftshof des Klosters Disibodenberg  und ist nun zum Brauhaus umgebaut worden.

Das Dorf Staudernheim wurde 1107 erstmals erwähnt und die Geschichte des Dorfes war bis zur Aufhebung des Klosters eng mit der des Klosters verbunden. 

Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg

Hildegard von Bingen Äbtissin, Dichterin, Theologin, Natur- und Heilkundlerin lebte zeit ihres Lebens in der heutigen Nahe.Urlaubsregion.

Der 137 Kilometer lange Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg führt an verschiedenen Lebensstationen dieser wohl berühmtesten Persönlichkeit des Mittelalters vorbei. Der Weg startet in Idar-Oberstein und führt über Niederhosenbach, dem Familiensitz und möglichen Geburtsort Hildegard von Bingen weiter nach Bad Sobernheim. Unweit von hier befindet sich die Klosterruine Disibodenberg, in dem Hildegard fast 40 bedeutende Jahre ihres Lebens verbrachte. Der Pilgerwanderweg endet schließlich in Bingen am Rhein.  Der Rupertsberger Gewölbekeller liegt an der Stelle der letzten Wirkungsstätte Hildegards von Bingen: 1150 gründete die Heilige das Kloster Rupertsberger, das 29 Jahre Ort ihres Schaffens war. Letzte Stationen dieses ökumenischen Pilgerwanderweges sind der Hildegardschrein in der Wallfahrtskirche St. Hildegard Rüdesheim-Ebingen und die Abtei St. Hildegard Ebingen.

59 Informations- und Meditationtafeln auf der gesamten Wegstrecke informieren über die Person Hildegards, ihr Werk sowie über das Leben im Mittelalter. Der spirituellen Seite Hildegard von Bingen nähern sich die Wanderer durch Meditationstafeln , die Hildegard von Bingen visionären Bildern aus ihrem Hauptwerk der „Scivias - Wisse die Wege“ folgen und Impulse für eine Meditation geben. Die Tafeln sind sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache verfasst.

Der Pilgerpass kann bei der Naheland-Touristik GmbH, den Tourist-Informationen, diversen Wegestationen und abschließend in der Abtei St. Hildegard in Eibingen abgestempelt werden.

Kurzvita der Hl. Hildegard von Bingen

1098: Geburt Hildegard von Bingen, vermutlich in Niederhosenbach bei Herrstein
1112: Eintritt in das Kloster Disibodenberg bei Bad Sobernheim, gemeinsam mit Jutta von Sponheim
1136: Hildegard von Bingen wird, nach dem Tod Jutta von Sponheim, die zweite Magistra im Kloster Disibodenberg 
um 1150: Gründung eines Frauenklosters in Bingen am Rhein
17. September 1179: Hildegard von Bingen stirbt in Bingen am Rhein  
10. Mai 2012: Heiligsprechung Hildegard von Bingen von Papst Benedikt XVI   
7. Oktober 2012: Erhebung zur Kirchenlehrerin

Weitere Information zu Hildegard von Bingen finden Sie hier!

 

Erste Gastronomen bieten entlang der Stecke eine Hildegard-Vesper an:

Hochstetten-Dhaun: Landhaus Johannisberg http://www.landhaus-st-johannisberg.de/

Simmertal: Stellas Biergarten https://www.biergartenstella.de/

Waldböckelheim: Speisegaststätte "Zur Linde" http://www.speisegaststaette-zur-linde.de/index.html

Duchroth: Strausswirtschaft Dautermann http://www.weingut-dautermann-duchroth.de/index.html

Oberhausen/Nahe: Gutshof Christmann-Faller http://christmannfaller.de/

Bingen: WeinZeit in der Vinothek http://www.vinothek-bingen.de/

Autorentipp

Einen Abstecher lohnen das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum im Nachtigallental und direkt am Hildegardweg der erste und einzige 3500 Meter lange Barfußpfad Bad Sobernheim.

Gäste erleben auf dem Barfußpfad eine Reflexzonenmassage beim Spazierengehen über verschiedene Untergrundmaterialien wie Sand, Kiesel, Rindenmulch und Lehm. Besonderheiten: Fußgängerhängebrücke, Furt, Bootsüberfahrt. Hunde sind nicht erlaubt.

Während der letzten 30 Jahre wurden knapp 40 historische Häuser Stein für Stein und Holz für Holz vor Ort abgebaut und im 35 Hektar großen Gelände des Rheinland-Pfälzischen Freilichtmuseums originalgetreu wieder aufgebaut. Sie bilden in vier Baugruppen aufgeteilt die verschiedenen Regionen von Rheinland-Pfalz ab. Dorfschmiede und Wassermühle, Kaufmannsladen und Kegelbahn, Winzer- und Bauernhöfe und viele andere Gebäude laden ein zu einer kurzweiligen und informativen Reise in die Vergangenheit.

outdooractive.com User
Autor
Ute Meinhard
Aktualisierung: 18.01.2018

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
261 m
137 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Rheinland - Pfälzisches Freilichtmuseum
Hotel Maasberg Therme & Golf Resort
Restaurant Kupferkanne
Quellenpavillon
Gutsschänke Hohe Burg

Ausrüstung

Wanderschuhe empfohlen!

Unsere Tipps für ein unbeschwertes Wandervergnügen:

Wandern ist die perfekte Sportart. Mit der richtigen Kleidung und den richtigen Schuhen macht es doppelt Spaß. Funktionskleidung, Stöcke und atmungsaktive Rucksäcke sind angenehm beim Wandern. Unerlässlich sind aber gute Schuhe. Robuste Jogging- oder Freizeitschuhe eignen sich allenfalls nur für kurze Strecken auf ebenen Pfaden. Für längere Wege empfehlen wir stabile Wanderschuhe mit griffiger, rutschfester Sohle. Denken Sie auch an Sonnenschutz und nehmen Sie ein Getränk mit. Ein Liter Wasser ist ideal.

 

Weitere Infos und Links

Naheland-Touristik GmbH, Bahnhofstraße 37, D-55606 Kirn, Telefon: +49 (0) 6752/137610, Fax: +49 (0) 6752/137620, info@naheland.netwww.naheland.net 

Vor Ort:

Kur- und Touristinformation Bad Sobernheim, Bahnhofstr. 4, D-55566 Bad Sobernheim, Tel.: +49 (0) 6751 81241
Fax: +49 (0)6751 81240, touristinfo@bad-sobernheim.de, www.bad-sobernheim.de

 

 

Start

55569 Monzingen, Soonwaldstraße (173 m)
Koordinaten:
Geographisch
49.801111 N 7.591154 E
UTM
32U 398617 5517469

Ziel

55568 Staudernheim, Disibodenberger Hof

Wegbeschreibung

Die vierte Etappe führt von der 1200 Jahre alten Weinbaugemeinde Monzingen ins Zentrum des Hildegardweges, und dies in zweifacher Hinsicht. Zum einen findet sich der Disibodenberg, auf dem Hildegard von Bingen von 1112 bis 1150 ca. vierzig Jahre gelebt hat, tatsächlich in der Mitte des  Wanderweges und bildet auch für viele in spiritueller Hinsicht das Herzstück im „Land der Hildegard“. Zum anderen steht heute auch in vielfacher Hinsicht Hildegards Heilkunde im Zentrum, die für viele Menschen der wichtigste Grund ist, sich mit der Heiligen zu beschäftigen. Diese Heilkunde ist auch das Thema des Tagestextes, der von Dr. med. Michael Ptok, dem Vorsitzenden Internationalen Hildegard-Gesellschaft e.V. verfasst ist.  

Wir beginnen am Kräutergarten von Monzingen, wo die Hildegard-Tafel zum Thema „Pflanzen“ (Tafel 18) neben den hier wachsenden Küchenkräutern in Augenschein genommen werden kann. Dabei kann auch die Liste der von Hildegard im ersten Buch der Physica genannten 217 Kräuter und Grundnahrungsmittel und deren Anwendungen betrachtet werden, die sich im Pilgerbuch findet.

Durch Wiesen und Wälder geht der Weg weiter ins nahe gelegene Nussbaum, hier begleitet und gleichlaufend weiter der Weinwanderweg Rhein-Nahe. Am Dorfplatz in Nußbaum ist zum ersten Mal die Tafel „Heilkräutern“ (Tafel 19) zu finden ist, die noch an mehreren anderen Stellen in Bad Soberheim steht (bei Hevert-Arzneimittel, im Rheinland-Pfälzischen Freilichtmuseum und am Priorhof). Am Ortsausgang von Nussbaum ist dann Hildegards Buch über die „Landtiere“ (Tafel 20) das Thema.

Weiter führt der Weg dann nach Bad Sobernheim, das als Felke-Kurort bekannt geworden ist. In Bad Sobernheim wird auf einer Meditationstafel nahe der Disibodenberger Kapelle Hildegards Vision der „Synagoga“ (Tafel 21) thematisiert. Diese spätgotische Kapelle St. Marien gehörte einst zum Bad Sobernheimer Wirtschaftshof des Klosters Disibodenberg  und ist nun zum Brauhaus umgebaut worden, das auch Pilger zur Rast einlädt. Weiter geht es dann entlang des beliebten Barfußpfades, wo „Hildegards Heilkunde“ (Tafel 22) Thema ist.

Nach der Überquerung der Nahe (keltisch: wilder Fluss) lohnt auf dem Weg nach Staudernheim der Besuch im „Naturmuseum“, wo die Tafel zu „Hildegards Naturkunde“ (Tafel 23) steht.

Am Schluss der Etappe kann an der katholischen Kirche über Hildegards Vision der „Engel“ (Tafel 24) und an der evangelischen Kirche über Hildegards Vision vom „Erlöser“ (Tafel 25) meditiert werden. 

Öffentliche Verkehrsmittel

Diese Tour ist gut mit Bahn und Bus erreichbar.

Bahnhof Monzingen. Die Gemeinde liegt an der Strecke Mainz - Saarbrücken und ist mit der Regionalbahn (vlexx) gut erreichbar. Alternativ mit dem Regionalexpress nach Bad Sobernheim und dem Bus 273 bis Monzingen (Haltestelle Soonwaldstraße).

Anfahrt

A61 im Osten, Anschlussstelle Bad Kreuznach, B41 bis Monzingen. A62 im Westen, Anschlussstelle Birkenfeld, B41 bis Monzingen. 

Parken

55569 Monzingen, Festhalle Monzingen, Rosengartenstraße 11

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
13,6 km
Dauer
3:33 Std
Aufstieg
107 m
Abstieg
134 m
mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

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