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08. Etappe Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg: Stromberg - Bingen am Rhein

· 1 Bewertung · Pilgerweg · Nahe
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  • Steckeschlääferklamm Binger Wald
    / Steckeschlääferklamm Binger Wald
    Foto: Rheinland-Pfalz-Tourismus GmbH/ D. Ketz
Logo Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg
m 600 500 400 300 200 100 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km 55 Hildegard-Tafel: … 57 Hildegard-Tafel: … 54 Hildegard-Tafel: … Hotel Römerhof Jägerhaus 56 Hildegard-Tafel: …

Stromberg – Warmsroth – Morgenbachtal – RheinBurgenweg - Bingerbrück

Mit landschaftlichen Höhepunkten, wie dem Binger Wald, dem Morgenbachtal mit seinen felsigen Hängen und den Rheinblicken überrascht die letzte Wanderetappe. 

mittel
19,6 km
5:39 h
386 hm
527 hm

Die Etappe beginnt an der St. Jakobus-Kirche in Stromberg, und damit auch am Jakobsweg. Pilger können sich hier an der Meditationstafel „Ende der Zeiten“ mit der Vision des dritten Buches des Scivias auseinandersetzen. Diese Vision hat Hildegard als apokalyptische Seherin berühmt gemacht. Über Warmsroth mit der St. Pankratius Kapelle geht es in den Binger Wald und zur letzten Mediationstafel des Pilgerweges. Nach dem Blick auf das obere Mittelrheintal, das seit 2002 UNESCO Welterbe Kulturlandschaft ist, öffnet sich am Prinzenkopf der Blick auf das Rheintal mit Bingen und Rüdesheim.

Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg
Hildegard von Bingen Äbtissin, Dichterin, Theologin, Natur- und Heilkundlerin lebte zeit ihres Lebens in der heutigen Nahe.Urlaubsregion.

Der 137 Kilometer lange Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg führt an verschiedenen Lebensstationen dieser wohl berühmtesten Persönlichkeit des Mittelalters vorbei. Der Weg startet in Idar-Oberstein und führt über Niederhosenbach, dem Familiensitz und möglichen Geburtsort Hildegard von Bingen weiter nach Bad Sobernheim. Unweit von hier befindet sich die Klosterruine Disibodenberg, in dem Hildegard fast 40 bedeutende Jahre ihres Lebens verbrachte. Der Pilgerwanderweg endet schließlich in Bingen am Rhein. Hier zeugt noch der Rupertsberger Gewölbekeller von der letzten Wirkungsstätte Hildegard von Bingen: 1150 gründete die Heilige das Kloster Rupertsberger, das 29 Jahre Ort ihres Schaffens war. Letzte Stationen dieses ökumenischen Pilgerwanderweges sind der Hildegardschrein in der Wallfahrtskirche St. Hildegard Rüdesheim-Ebingen und die Abtei St. Hildegard Ebingen.

59 Informations- und Meditationtafeln auf der gesamten Wegstrecke informieren über die Person Hildegards, ihr Werk sowie über das Leben im Mittelalter. Der spirituellen Seite Hildegard von Bingen nähern sich die Wanderer durch Meditationstafeln , die Hildegard von Bingen visionären Bildern aus ihrem Hauptwerk der „Silvias - Wisse die Wege“ folgen und Impulse für eine Meditation geben. Die Tafeln sind sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache verfasst.

Der Pilgerpass kann bei der Naheland-Touristik GmbH, den Tourist-Informationen, Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben, verschiedenenen Wegestationen und abschließend in der Abtei St. Hildegard in Eibingen abgestempelt werden.

Kurzvita der Hl. Hildegard von Bingen

1098: Geburt Hildegard von Bingen, vermutlich in Niederhosenbach bei Herrstein1112:

Eintritt in das Kloster Disibodenberg bei Bad Sobernheim, gemeinsam mit Jutta von Sponheim

1136: Hildegard von Bingen wird, nach dem Tod Jutta von Sponheim, die zweite Magistra im Kloster Disibodenberg 

um 1150: Gründung eines Frauenklosters in Bingen am Rhein1165: Gründung eines zweiten Frauenklosters in Eibingen, die heutige Wallfahrtskirche St. Hildegard Rüdesheim-Eibingen 

17. September 1179: Hildegard von Bingen stirbt in Bingen am Rhein  

10. Mai 2012: Heiligsprechung Hildegard von Bingen von Papst Benedikt XVI   

7. Oktober 2012: Erhebung zur Kirchenlehrerin

Weitere Information zu Hildegard von Bingen finden Sie hier! 

Erste Gastronomen bieten entlang der Stecke eine Hildegard-Vesper an.

Autorentipp

Für die „Steckeschlääferklamm“ mit ihren 66 geschnitzten Baumgesichtern unbedingt etwas Zeit einplanen. Die Klamm wurde nach einer Wandergruppe aus Weiler, den Steckeschlääfern oder "Stockschleifern", benannt, die das Seitental des Morgenbachs 1974 mit Holzstegen erschlossen. 
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
442 m
Tiefster Punkt
81 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Jägerhaus
Haus Menzel
Rheinhotel Starkenburger Hof
Hotel Restaurant Rheingau
Hotel Café Köppel
Hotel Krone
WeinZeit in der Vinothek

Weitere Infos und Links

Naheland-Touristik GmbH, Bahnhofstraße 37, D-55606 Kirn, Telefon: +49 (0) 6752/137610, Fax: +49 (0) 6752/137620, info@naheland.net ,  www.naheland.net

Vor Ort:

Tourist-Information Stromberg, Warmsrother Grund 2, D-55442 Stromberg, Telefon: +49 (0)672/274, Fax: +49 (0)6724/227, touristinfo@stromberg.de, www.stromberg.de

Touristinformation Bingen, Rheinkai 21, D-55411  Bingen, Telefon: +49 (0)6721/184203, Fax: +49 (0)6721/16275, touristinformation@bingen.de, www.bingen.de

Start

55442 Stromberg, Marktplatz (225 m)
Koordinaten:
DG
49.943710, 7.772777
GMS
49°56'37.4"N 7°46'22.0"E
UTM
32U 411946 5533094
w3w 
///geburt.endlich.laute

Ziel

55411 Bingen, Park am Mäuseturm

Wegbeschreibung

Die achte Etappe ist die letzte große Wanderetappe auf dem Hildegardweg und führt durch die wunderbare Landschaft des Binger Waldes mit Soonwaldsteig, Rheinburgenweg und mit Blick aufden Rhein nach Bingen. Der Morgen beginnt an der St. Jakobus-Kirche, deren Name schon signalisiert, dass wir uns hierzugleich am Jakobsweg befinden. Dort steht die Meditationstafel zum „Ende der Zeiten“ (Tafel 53), die an Tafeln der gestrigen siebten Etappe anknüpft und das Thema des heutigen Tages angibt: Wir beschäftigen uns mit Hildegards apokalyptischen Visionen für die sie lange fast ausschließlich bekannt war. Von Stromberg geht der Hildegardweg dann ins unweit gelegene Warmsroth. An der dortigen Kapelle St. Pankratius, die im Kern aus dem 15. Jahrhundert stammt, in der Form aber von 1716 und die seit ihrer Renovierung (1979 - 1985) der Verbandsgemeinde Stromberg gehört, steht die nächste Meditationstafel (Tafel 58: „Der Tag der großen Offenbarung). An einem herrschaftlichen Anwesen vorbei geht der Weg dann scharf nach links in den Waldalgesheimer Wald hinein. Dort findet sich am Ruheforst die letzte Meditationstafel auf dem Hildegardweg. Das Thema „Die Chöre der Seligen“ lädt dazu ein, sich niederzulassen, Musik zu hören und vielleicht auch über Leben und Tod und die sogenannten „Letzten Dinge“ nachdenken. (Tafel 55 - Musik „O gloriossimi lux“). Von nun an erwartet uns bis Bingerbrück ein wunderbarer Wanderweg ohne weitere Hildegardtafeln.

Der Wanderweg geht zunächst durch die „Steckeschlääferklamm“, die uns mit ihren überraschend in Bäumen auftauchenden geschnitzen Figuren an einen Märchenwald erinnern mag. Danach hat sich der Wanderer, der sich nun etwa auf der Hälfte der heutigen achten Etappe befindet, eine Rast verdient. Dazu lädt mitten im Wald das Jägerhaus ein, in dem es heute auch vegetarisches zu essen gibt. Vom Jägerhaus aus führt der Weg durch den Binger Wald langsam etwas abwärts durchs Morgenbachtal.

Am im Juni 2017 neu eröffneten Forsthaus Heiligkreuz zeigen die Schilder, wie der Hildegardweg mit dem Jakobsweg und dem Rheinburgenweg zusammengeht.  Von dort ist der Weg nicht mehr weit zum ersten Blick auf den Rhein bei Assmannshausen. Entlang dem Rheinburgenweg mit Blick auf das obere Mittelrheintal (seit 2002 UNESCO WelterbeKulturlandschaft) zu wandern, ist auch ein großer Genuss für alle Hildegardfreunde. Am Prinzenkopf öffnet sich dann der Blick auf das Rheintal mit Bingen zur Rechten (Westen) und Rüdesheim zur Linken (Osten) und dem Binger „Mäuseturm“ im Vordergrund. Von dort ist der Weg nach Bingen-Bingerbrück nicht mehr weit.

Auf dem Weg nach Bingen oder abends in Bingen angekommen, empfehlen wir als Lektüre den Text des Tages über das Leben Hildegards in Bingen (ca. 1150 - 1179).

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Bingen am Rhein, Hbf, Regionalbus 230 bis Stromberg (Haltestelle Gerbereiplatz)

Anfahrt

A60 bis Bingen am Rhein, Ausfahrt Richtung Bingen-Kempten/Bingen-Ost/Bingen-Zentrum/Rüdesheim a.Rh./Fähre nehmen.

A61 bis Gabelung  A60/E42. Beschilderung für A60/Frankfurt/Mainz/Ingelheim/Bingen-Ost folgen. Ausfahrt Richtung Bingen-Kempten/Bingen-Ost/Bingen-Zentrum/Rüdesheim a.Rh./Fähre nehmen.

Parken

55411 Bingen am Rhein, Hauptbahnhof, Bingerbrücker Straße oder Parkplatz Gerbhausstraße.

 

Koordinaten

DG
49.943710, 7.772777
GMS
49°56'37.4"N 7°46'22.0"E
UTM
32U 411946 5533094
w3w 
///geburt.endlich.laute
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Wanderschuhe empfohlen!

Unsere Tipps für ein unbeschwertes Wandervergnügen:

Wandern ist die perfekte Sportart. Mit der richtigen Kleidung und den richtigen Schuhen macht es doppelt Spaß. Funktionskleidung, Stöcke und atmungsaktive Rucksäcke sind angenehm beim Wandern. Unerlässlich sind aber gute Schuhe. Robuste Jogging- oder Freizeitschuhe eignen sich allenfalls nur für kurze Strecken auf ebenen Pfaden. Für längere Wege empfehlen wir stabile Wanderschuhe mit griffiger, rutschfester Sohle. Denken Sie auch an Sonnenschutz und nehmen Sie ein Getränk mit. Ein Liter Wasser ist ideal.

Angebote zur Tour

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Wandern und Meditieren Sie auf den Spuren Hildegard von Bingens! Wir bieten Programme für fünf, sechs oder zehn Tage mit und ohne Gepäcktransfer an.

Anbieter:  Naheland-Touristik GmbH | Quelle:  Urlaubsregion Naheland

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Bewertungen

3,0
(1)
Werner Müller
07.09.2020 · Community
In der Realität schlechter als in den Lobhudeleien der Anbieter! Im Gegensatz zu anderen Wanderwegen in der Gegend lässt die Beschilderung oftmals zu wünschen übrig. Entweder fehlt sie ganz oder sie ist an ungeeigneten Stellen angebracht, so dass man vor einem Rätsel steht, wie es weiter geht, oder man den falschen Weg wählt. In Stromberg ist der Hinweis "Stichstrecke" der zur Burganlage Pfarrköpfchen führt nicht eindeutig genug, um zu erkennen, dass es sich tatsächlich nur um einen Abstecher handelt, der eigentliche Pilgerweg aber unten weiterläuft. So steht man an der Burganlage und sucht weitere Wegweiserschilder. Am Maulbeerweg in Waldalgesheim (Ortsteil In der Hasselbach) ist der Wegweiser in Richtung Parkplatz Steckeschlääferklamm offenbar so schlecht positioniert, dass man die Abzweigung verpasst und erst einmal weiter Richtung Westen durch den Wald läuft, ehe man an der Straße K 36 ankommt und wieder zurücklaufen muss bis zum Wanderparkplatz. In der Steckeschlääferklamm sind an nahezu jeder Brücke Hildegardschilder angebracht, obwohl man da gar keine Wegealternativen hat. Dafür fehlen die Schilder dann aber an tatsächlichen Abzweigungen (offenbar ohne Verstand angebracht!). Das Forsthaus Jägerhof ist hinsichtlich der Qualität der angebotenen Speisen bestenfalls Durchschnitt. Da schneiden andere Gaststätten im Verlauf der Gesamtstrecke besser ab. Beim Schweizerhaus kann das Kaffeeangebot bei Weitem nicht mit dem Blick auf den Rhein mithalten. Egal, ob Kaffee oder Cappuccino - besser die Finger weglassen. Selbst ein Bier am Vormittag wäre die bessere Alternative! Nach dem Schweizerhaus ist wiederum ein Wegweiser offenbar so undeutlich positioniert, dass wir falsch abgebogen sind und ewig durch den Wald latschten, ehe wir am Parkplatz Wlderlebnispfad ankamen und von dort auf der Straße zum Forsthaus Heiligkreuz laufen mussten. Beim Restaurant Forsthaus Heiligkreuz war eine Menge los, wir haben dort aber einen Platz bekommen und sehr gut gegessen. UNVERANTWORTLICH in Corona-Zeiten ist allerdings, dass nicht wie vorgeschrieben die Daten der Gäste erfasst wurden und im Eingangsbereich auch keine Desinfektionsmöglichkeiten gegeben waren. Immerhin wurden die Tische regelmäßig desinfiziert. Danach macht die Streckenführung wieder einmal wenig Sinn, den man wir einen steilen Weg hoch geführt, um anschließend parallel zur Asphaltstraße zu laufen und nach maximal 500 m auf dieser zu landen. Da hätte man auch gleich unten bleiben können! Negativer Höhepunkt dieser Etappe ist aber der Abstieg vom Prinzenkopf zur Jugendherberge in Bingen. Dieser Pfad würde selbst eine Gemse zum Streiken bringen! Er birgt größte Unfallgefahren und gehört schlichtweg verboten. Als Fazit muss ich, der allerdings nur die 7. und 8. Etappe gelaufen ist, festhalten, dass der Zustand der Wege und die Beschilderung teilweise extrem zu wünschen übrige lassen und mancherlei Wegeführung absolut sinnfrei vorgenommen wurde. Das sollte besser sein!
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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
19,6 km
Dauer
5:39 h
Aufstieg
386 hm
Abstieg
527 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

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