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Radtour

Nahe-Hunsrück-Mosel-Radweg

· 2 Bewertungen · Radtour · Hunsrück
Verantwortlich für diesen Inhalt
Hunsrück-Touristik GmbH Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Wasserburgruine Baldenau bei Morbach-Hundheim
    / Wasserburgruine Baldenau bei Morbach-Hundheim
    Foto: Tourist-Information Morbach  , Hunsrück-Touristik GmbH
  • / Burgruine Hunolstein in Morbach-Hunolstein
    Foto: Tourist-Information Morbach, Hunsrück-Touristik GmbH
m 700 600 500 400 300 200 100 80 70 60 50 40 30 20 10 km

Quer über den Hunsrück stellt der Nahe-Hunsrück-Mosel-Radweg die Verbindung zwischen den Flüssen her, die diese Landschaft im Norden und Süden begrenzen: der Mosel und der Nahe. 
schwer
86,7 km
7:30 h
1054 hm
1144 hm

Anforderung: für geübte Alltagsradler
Wegeführung:  30 km Forst und Wirtschaftswege; 17,5 km Innerortsstraßen ohne Radweg; 35 km auf ruhigen Außerortsstraßen
Belagsqualitäten: 78 km Asphaltbeläge; 4,5 km wassergebundene, ganzjährig befahrbare Beläge

Die Route im Radwegenetz: Die Strecke ist eine wichtige Querverbindung von Mosel und Nahe über die Hunsrückhöhen.
Quelle und weitere Infos: www.radwanderland.de

 

Autorentipp

Ausgewählte Sehenswürdigkeiten im Hunsrück:
Historisches Kupferbergwerk in Fischbach 
Historischer Ortskern in Herrstein
Schiefergrube Herrenberg, Keltensiedlung Altburg in Bundenbach
Ortsteile von Morbach mit Burgruine Baldenau, Archäologiepark Belginum, Burgruine Hunolstein

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
557 m
Tiefster Punkt
120 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Die Strecke ist wegen einiger starker Steigungen recht anspruchsvoll. Sie führt überwiegend über asphaltierte Rad-, Wirtschafts- oder Waldwege.

Weitere Infos und Links

Hunsrück-Touristik GmbH, Gebäude 663, 55483 Hahn-Flughafen
Tel. 06543 507700, www.hunsruecktouristik.de


Anregungen, Auffälligkeiten oder Mängel?
Kontaktieren Sie per Mail: radwege@lbm.rlp.de,  www.radwanderland.de  (verantwortlich für Infrastruktur)

Start

Fischbach: Nahe-Radweg (213 m)
Koordinaten:
DG
49.738585, 7.404902
GMS
49°44'18.9"N 7°24'17.6"E
UTM
32U 385067 5510787
w3w 
///pfeffer.begriff.drähte

Ziel

Neumagen-Dhron: Mosel-Radweg

Wegbeschreibung

Von Fischbach an der Nahe aus radeln wir vorbei am Kupferbergwerk ins ruhige Hosenbachtal. Bald erwartet uns der erste merkliche Anstieg. Nach der Heupenmühle biegen wir in scharfer Linkskehre vom Teerweg ab, ein etwas grober Wirtschaftsweg führt uns hinauf zum Höhenzug über Herrstein. Von der Kuppe aus geht es dann rasant ins Tal, vorbei am Steinäckerhof hinein nach Herrstein. Hier findet man im Innern der Stadtmauer viele reich verzierte Fachwerkhäuser, das Herrsteiner Schloss, eine alte Kirche mit Stumm-Orgel sowie den mächtigen Uhrturm, das einzig erhaltene mittelalterliche Stadttor im oberen Naheraum.

Weiter Richtung Rhaunen verläuft unser Weg überwiegend über Autostraßen. Hinter Weiden und Hottenbach sind 100 Höhenmeter auf 7 km zu überwinden. Am Heuchelheimer Marktplatz  oberhalb von Sulzbach haben wir einen der höchsten Punkte dieser Strecke erreicht. Über eine etwas stärker befahrene Autostraße radeln wir nach Bundenbach. Während einer Pause können wir gleich 3 Highlights besuchen: die Schiefergrube Herrenberg und ein Fossilienmuseum, die Keltensiedlung Altburg und die mächtige Ruine Schmidtburg über dem Hahnenbachtal.

Nach weiteren 4 km auf einer Autostraße kommen wir nach Rhaunen. Hier steht noch das alte Rathaus von 1793. Zwischen Rhaunen und Horbruch verläuft der Radweg entlang des Idarwaldes auf halber Höhe. Hier müssen wir erneut einen ziemlichen Anstieg erklimmen.

Von Krummenau vorbei an einer Kaisereiche führt uns ein schöner Teerweg ins Tal zur Heinzenmühle, rechts über eine Brücke und wieder hinauf nach Horbruch. Über Wiesen erreichen wir Hochscheid und treffen hier auf die Römerstraße. Hinter Hochscheid streift die Radroute die Bahnverladestation "An der Zolleiche" .

Von hier aus geht es weiter Richtung Hinzerath. Unterwegs sehen wir den Stumpfen Turm von Hinzerath an der B 327. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Archäologiepark Belginum - eine keltisch-römische Ausgrabungsstätte mit Museum. Ein Abstecher dorthin lohnt sich in jedem Fall. In Hinzerath trifft der Radweg auf die ganz junge Dhron und begleitet diesen Bach jetzt bis ins Moseltal. Vorbei an der Burgruine Baldenau, der einzigen Wasserburg im Hunsrück und durch Bischofsdhron kommen wir zum Zentrum des mittleren Hunsrücks - Morbach.

Hier laden das Telefonmuseum und die historische Ölmühle "Schmausemühle" zum Verweilen ein. Aus Morbach heraus fahren wir Richtung Bernkastel und biegen hinter einer Brücke nach links auf einen festen Wirtschaftsweg Richtung Rapperath ab. Hinter Rapperath folgen wir nach der Hammerbrücke einem Waldweg, vorbei an der Siedlung Dörrwiese, der Reinhardsmühle, dann zur Walholzkirche und schließlich hinauf nach Hunolstein.

In diesem Ort zeugen die Ruinenreste auf einem hoch aufragenden Quarzitkegel von einer imposanten Burganlage von 1190.Wir radeln nach Gräfendhron. Erst entlang einer wenig befahrenen Autostraße, ab Papiermühle über einen wunderschönen ruhigen Wirtschaftsweg erreichen wir, immer dem Lauf der Dhron folgend, unser Ziel, Neumagen-Dhron, den ältesten Weinort Deutschlands an der Mosel. Auf den  letzten Kilometern begleiten uns schon steile Moselweinberge.

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Fischbach: Nahe-Bahn-Strecke Saarbrücken - Mainz
Neumagen-Dhron: „Radbus Moseltal“ Mai bis Oktober, Strecke Trier - Bernkastel - Bullay, www.radbusse.de

Anfahrt

DB Nahestrecke Hbf Kirn
Moselbahnlinie 333 Trier-Bernkastel, Haltestelle Neumagen-Dhron Friedhof

Koordinaten

DG
49.738585, 7.404902
GMS
49°44'18.9"N 7°24'17.6"E
UTM
32U 385067 5510787
w3w 
///pfeffer.begriff.drähte
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

www.radwanderland.de (verantwortlich für Infrastruktur und Wegebeschreibung)

Ausrüstung

Lunchpakete und Trinwasserflaschen werden empfohlen, da es unterwegs wenige Einkehrmöglichkeiten gibt.

Fragen & Antworten

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Bewertungen

3,5
(2)
Profilbild
Harald Puhl
15.07.2016 · Community
Wir fahren seit Jahren immer wieder fertig ausgeschilderte Radrouten. Besonders Schweiz, Frankreich und Deutschland. Zur Zeit Ahrtal, Mineralquellen, Maare-Mosel-Radweg, Mosel, Mosel-Hunsrück-Nahe, Nahetal, Alsenz und Weinstraße. Aus unserer Sicht fällt der Mosel-Hunsrück-Nahe Radweg in mehrerer Hinsicht gegenüber den anderen ab. Zunächst führt der Weg nicht, wie beschrieben, hauptsächlich über Nicht-Straßen. Im Gegenteil, der Straßenanteil ist hoch, dies wird noch durch die korrekt erwähnten erheblichen Steigungen verschlimmert. Bergauf schnaufen im Verkehr macht wenig Spaß. Dann ist der Weg landschaftlich einfach über weite Strecken nicht beeindruckend. Natürlich gibt es immer wieder schöne Stellen, manchmal mit schönem Ausblick, aber oft ist die Landschaft beliebig, in der Nähe der wenigen größeren Ortschaften deutsches Mittelgebirge mit Kleinindustrie und Umgehungsstraßen, ansonsten austauschbare Waldlandschaften. In der Nähe von Hochscheid kommt noch Bundesstraße und Flughafen Hahn dazu, die für dauernde Geräuschkulisse sorgen. Wie in der Beschreibung erwähnt, gibt es fast keine Möglichkeiten, etwas zu essen, viele Einkwhrmöglichkeiten sind dauerhaft geschlossen. Das bleibt sogar hinter der Lausitz zurück und das will etwas heißen. Prinzipiell mögliche Umwidmung von Bahnstrecken ist nicht durchgeführt. Alles in allem ein sehr mäßiger Radweg, den man nicht gefahren sein muß. Noch weniger mit Kindern.
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Andreas Fuhr
10.01.2015 · Community
Gemacht am 10.01.2015

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
86,7 km
Dauer
7:30h
Aufstieg
1054 hm
Abstieg
1144 hm
Streckentour Etappentour aussichtsreich kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

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