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Vitaltour "3-Burgen-Weg"

· 11 Bewertungen · Wanderung · Nahe
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Urlaubsregion Naheland Verifizierter Partner 
  • Blick von Schloss Wartenstein auf Steinkallenfels
    / Blick von Schloss Wartenstein auf Steinkallenfels
    Foto: Peter Bender, Naheland-Touristik GmbH
  • Rast auf Schloss Wartenstein
    / Rast auf Schloss Wartenstein
    Foto: Peter Bender, Naheland-Touristik GmbH
  • / Im Trübenbachtal
    Foto: Dr. Poller, Schöneres Wandern, Stadtverwaltung Kirn
  • / Kyrburg
    Foto: Stadtverwaltung Kirn
  • / Blick von der Kyrburg ins Nahetal
    Foto: Dr. Poller, Schöneres Wandern, Stadtverwaltung Kirn
  • / Schloss Wartenstein
    Foto: Peter Bender, Naheland-Touristik GmbH
  • / Blick über Kirn ins Nahetal
    Foto: Dr. Poller, Schöneres Wandern, Stadtverwaltung Kirn
  • / Trübenbachtal
    Foto: Dr. Poller, Schöneres Wandern, Stadtverwaltung Kirn
  • / Marktplatz Kirn
    Foto: Stadtverwaltung Kirn
  • / Friedhof bei Kirn
    Foto: Dr. Poller, Schöneres Wandern, Stadtverwaltung Kirn
  • / Gullivers Bank, Kirn
    Foto: Dr. Poller, Schöneres Wandern, Stadtverwaltung Kirn
m 500 400 300 200 14 12 10 8 6 4 2 km Burgruine Stein-Kallenfels in Kirn Burgruine Stein-Kallenfels in Kirn Ruine Kyrburg … Whiskymuseum Erlebniswelt "Wald … Wartenstein

Abenteuer zwischen Burgen, Bach und Fels

mittel
14,3 km
4:22 h
437 hm
438 hm
Die Vitaltour "3-Burgen-Weg" begeistert nicht nur mit alten Gemäuern, sondern auch mit herrlichen Aussichten, dem idyllischen Trübenbachtal und einem Abenteuer im Fels an den Kirner Dolomiten. 

Autorentipp

Die neue Vitaltour eignet sich besonders für eine Anreise mit der Bahn und ist daher aus Richtung Frankfurt/Mainz oder Saarbrücken besonders gut zu erreichen. www.rnn.info

Profilbild von Martin Zerfass
Autor
Martin Zerfass
Aktualisierung: 03.07.2020
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
425 m
Tiefster Punkt
194 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Marktplatz in Kirn
Ruine Kyrburg mit Restaurant und Whiskymuseum

Sicherheitshinweise

Die Tour an sich ist „mittelschwer“, allerdings führen einige Schlüsselstellen zur Einstufung als „schwere Tour“. Bei den Schlüsselstellen handelt es sich um einige streckenweise stramme An- und Abstiege, darunter v.a. der anspruchsvolle Steilabstieg von den Kirner Dolomiten. 

Weitere Infos und Links

Info-Point Stadt Kirn: Tel. 06752-135 600
touristinformation@kirn.de
www.kirn.de

Naheland-Touristik GmbH: Tel. 06752-137610
info@naheland.net
www.naheland.net

Start

Parkplatz Kyrburg, N 49° 47´ 14.9´´ E7° 27´ 12.5´´ (244 m)
Koordinaten:
DG
49.788461, 7.454244
GMS
49°47'18.5"N 7°27'15.3"E
UTM
32U 388737 5516257
w3w 
///anspielung.lichter.aufhielten

Ziel

Parkplatz Kyrburg, N 49° 47´ 14.9´´ E7° 27´ 12.5´´

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz der Kyrburg startet man bei bestem Blick auf Kirn und das Nahetal zunächst mit einem kleinen Anstieg. Und schon nach 100 m lockt der erste, sehr lohnenswerte Abstecher zur Erkundung der Kyrburg. Vom höchsten Punkt auf der Mauer eröffnet sich zur Belohnung ein herrlicher Rundumblick vom Idarkopf über das Hahnenbachtal zum Soonwaldhauptkamm und nach Kirn. Auch einige Höhepunkte der weiteren Tour können schon mal ins Auge gefasst werden.

Zurück auf der Hauptroute geht es beschwingt abwärts zu einem Sattel, wo zwei urbequeme Sinnesbänke zur ersten Rast einladen. Anschließend folgt der Drei-Burgen-Weg einem Pfad ins idyllische Trübenbachtal. Die gelungene Mischung aus urigem Wald, leise plätscherndem Wasser und gewundenem Pfad lässt die Herzen höherschlagen und mitten im Tal lockt ein kurzer Abstecher zu einem kleinen Wasserfall.

Weiter windet sich der schmale Weg stetig aber gemächlich bergan und führt schließlich durch abwechslungsreichen Mischwald zur K30. Nach vorsichtiger Querung wird ein alter Steinbruch passiert, bevor die Route durch dichtes Gehölz weiter ansteigt.

Am Waldrand beginnt eine Feldpassage mit einigen Richtungswechseln, die zu einem kleinen Wäldchen ansteigt, von dem man eine großartige Aussicht Richtung Nahetal und auf Bergen auskosten kann.

Nach Umrundung des Wäldchens ändert sich die Perspektive und an der Pfaffenheckshöhe liegen Schloss Wartenstein, Kallenfels und der Soonwald im Fokus. Auch der Abstieg beginnt noch aussichtsreich, bald führt der Drei-Burgen-Weg aber in Kurven durch den Wald stramm abwärts. Vorbei am eindrucksvollen Wehlenfels erreicht man den Ortsrand von Kallenfels. Hoch über den Häusern ragen die von Burgresten gekrönten Felsen empor. Nach Querung von Hahnenbach und L 182 verläuft die Route neben der Straße zum nördlichen Ortsrand, wo sich am Parkplatz Kallenfels eine weitere Einstiegsmöglichkeit in die Tour befindet.

Mit dem Eintritt in den Wald bleibt die Bebauung zurück und begleitet von einem Waldlehrpfad steuert der Drei-Burgen-Weg zunächst nur leicht ansteigend Schloss Wartenstein an. Doch als die Logos links auf einen Pfad weisen, wird es schnell anstrengend, denn stramm führt der Weg in Serpentinen bergan. Erst am neu gestalteten Schlossgärtchen, unmittelbar am Tor von Schloss Wartenstein endet dieser Anstieg.

Nun ist erstmal Durchschnaufen angesagt, was auf dem breiten Waldweg und dem sanften Gefälle leichtfällt. Doch spätestens an der Pidoll-Eiche wird es wieder anstrengender. Nun setzt der Drei-Burgen-Weg zum Aufstieg nach Oberhausen an. Zunächst auf von Felsen gesäumtem, urigem Waldweg, später dann durch offene Wiesen und Felder gewinnt man deutlich an Höhe. Mit einem kleinen Schlenker stattet man dem Ort eine Stippvisite ab, bevor es unterhalb der Häuser Richtung Sportplatz geht. Vor dem Eintritt in den Wald quert man einen Asphaltweg: hier zweigt der Zuweg zum nahen Parkplatz am Oberhauser Sportplatz ab, der sich ebenfalls als Startpunkt für die Wanderung eignet.

Der Drei-Burgen-Weg taucht ins Grün des Waldes ein und führt über einige Gabelungen bestens markiert zum sprichwörtlichen Höhepunkt der Tour: den Kirner Dolomiten! Eine Bank bietet Gelegenheit das phantastische Panorama auf Kirn und das Nahetal in Ruhe zu genießen, während die umgebenden schroffen Felsen so manchen Kletterer herausfordern. Doch auch für Wanderer folgt nun eine echte Herausforderung: der Abstieg entlang der Felsen. Der Pfad ist steil und eng und v.a. bei Nässe sind sehr gute Trittsicherheit und feste Wanderstiefel absolut notwendig. Nach dem erfolgreichen Abstieg ist wieder Genusswandern angesagt, denn ein fast ebener, leicht befestigter Weg führt gerahmt von Gehölzen zu einer Streuobstwiese. Über diese führt ein Wiesenpfad abwärts zu einem weiteren Feldweg, der südwestwärts führt. Herrliche Aussichten auf Kirn und die Kyrburg begleiten diese Passage.In einem Gehölz trifft man auf den Soonwaldsteig und steigt mit diesem gemeinsam zum Stadtrand ab. Über Fußwege erreicht man das Hahnenbachtal und trennt sich endgültig vom Soonwaldsteig. Nach Querung des Hahnenbaches wandert man am Einkaufszentrum vorbei, das außer sonntags Einkehrgelegenheit bietet. Nun ruft der Schlussanstieg. Per Zebrastreifen quert man die L182 und erreicht über einen Treppenweg den jüdischen Friedhof. Geradeaus läuft man mitten durch den alten Friedhof, dessen alter Baumbestand erhabene Stimmung erzeugt. An einer Querstraße verlässt man den Friedhof und wandert nach links bis zur Zufahrt zur Kyrburg. Doch statt nun auf der Straße bergan zu streben, darf man auf der Wiese neben der Baumallee die letzten kräftezehrenden Höhenmeter bewältigen. Mit einer außergewöhnlichen Attraktion belohnt die Route für diese Anstrengung, denn nur 100m unterhalb des Parkplatzes steht eine riesige XXL-Bank (Gullivers Bank) zum Ausruhen bereit.

Nach dieser letzten aussichtsreichen Rast erreicht man den Kyrburg Parkplatz, wo sich nach 13.5 km die Runde auf dem Drei-Burgen-Weg schließt.

Weitere Startpunkte sind:

Parkplatz Kallenfels:                                   N49° 47´ 56.9´´         E7° 26´ 03.3´´

Parkplatz Oberhausen (200m Zuweg):    N49° 48´ 14.1´´         E7° 27´ 08.3´´

 

Text: Frau Dr. Poller, Schöneres Wandern

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit dem Regionalexpress bestehen gute Verbindungen von Frankfurt/Mainz/Bad Kreuznach und von Saarbrücken/St. Wendel/Idar-Oberstein

Anfahrt

B 41: aus Richtung Bad Kreuznach Ausfahrt Kirn; aus Richtung Idar-Oberstein Ausfahrt Kirn-West

Aus Richtung Flughafen-Hahn: Rhaunen - Hahnenbachtal

Parken

Parkplatz Kyrburg: N49° 47´ 14.9´´            E7° 27´ 12.5´´

Parkplatz Kallenfels: N49° 47´ 56.9´´         E7° 26´ 03.3´´

Parkplatz Oberhausen (200m Zuweg):  N49° 48´ 14.1´´         E7° 27´ 08.3´´

Koordinaten

DG
49.788461, 7.454244
GMS
49°47'18.5"N 7°27'15.3"E
UTM
32U 388737 5516257
w3w 
///anspielung.lichter.aufhielten
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Für den Weg sind daher auch sehr gute Trittsicherheit und knöchelhohe, feste Wanderstiefel notwendig. Stöcke sind hilfreich. Eine Begehung bei Eis und Schnee ist nicht empfehlenswert.

Unsere Tipps für ein unbeschwertes Wandervergnügen: 
Wandern ist die perfekte Sportart. Mit der richtigen Kleidung und den richtigen Schuhen macht es doppelt Spaß. Funktionskleidung, Stöcke und atmungsaktive Rucksäcke sind angenehm beim Wandern. Unerlässlich sind aber gute Schuhe. Robuste Jogging- oder Freizeitschuhe eignen sich allenfalls nur für kurze Strecken auf ebenen Pfaden. Für längere Wege empfehlen wir stabile Wanderschuhe mit griffiger, rutschfester Sohle. Denken Sie auch an Sonnenschutz und nehmen Sie ein Getränk mit. Ein Liter Wasser ist ideal.


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Bewertungen

4,7
(11)
Martin Weißgerber
29.12.2020 · Community
wirklich sehr schöne Tour.
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Gemacht am 29.12.2020
Michael Wurch
15.12.2020 · Community
Schöne Tour mit Abstrichen! Eins vorweg. An drei Punkten stimmt die Wegführung, wie hier bei OA dargestellt, nicht mit der tatsächlichen Routenführung der Vitaltour überein – und zwar im Trübenbachtal, in Kallenfels und beim Aufstieg zum Schloss Wartenstein. Vielleicht liegt dem ein (äußerst ungenaues) Live-Tracking während der Wanderung zu Grunde, aber dann kann es zumindest mein Tracker von einem Konkurrenten wesentlich besser. Wir sind diese fast perfekte Tour in Kombination mit der Vitaltour „Wildgrafenweg“ gegangen und nach Querung von dieser am Sportplatz Oberhausen eingestiegen. Somit führte uns der Weg (im Uhrzeigersinn gehend) direkt zu den Kirner Dolomiten. Dies ist ein durchaus sehr schönes Fleckchen, aber irgendwie habe ich mir trotzdem „mehr“ vorgestellt, ohne genau beschreiben zu können, worin dieses „Mehr“ eigentlich besteht. Dennoch, man sollte mal hier gewesen sein. Der Abstieg hier ist zwar steil, aber gut begehbar. Bei Nässe könnte es aber durchaus arg rutschig werden, unserer Meinung nach. Weiter nun der Abstieg nach Kirn – bis zum Erreichen des Ortes sehr schön, weiter zur Kallenfelser Straße auch noch akzeptabel – aber dann für wenige hundert Meter entlang dieser viel befahrenen „Einkaufsstraße“. Kurzer Aufstieg zur Friedhofspforte, dann über den Friedhof (kann mir vorstellen, dass der Wanderer hier an Öffnungszeiten gebunden ist). Weiter via Gullivers Stuhl (irgendwie lustig) und vorbei am Parkplatz Kyrburg bis zum „Kirner Fenster“. An dieser Stelle steigen wir in das Trübenbachtal ein. Aber Achtung für alle GPS-Daten-Nutzer vom Routing hier. Wie oben bereits erwähnt: Dies ist die erste von mehreren Stellen, wo das Routing dieser Tour hier vom tatsächlichen Wegverlauf abweicht. Unser weg führt direkt neben dem Bach entlang, zweimal überqueren wir diesen auch. Auch gibt es einen kurzen Abstecher zu einem Wasserfällchen. Uns hat das Durchschreiten des schluchtenähnlichen Tales sehr gut gefallen, auch der spätere Anstieg zur K30, die uns die ganze Zeit oberhalb begleitet (Verkehr und der damit verbundene Lärm hält sich aber in Grenzen). Kurz die K30 entlang, dann ein kurzer Anstieg und einigermaßen eben weiter zur südlichen und dann nördlichen Pfaffenheckshöhe mit wirklich tollen Aussichten. Beim Abstieg Richtung Kallenfels haben wir einen herrlichen Blick auf die Kirner Dolomiten – von hier aus gefallen sie mir wesentlich besser als vor Ort. Und hier kann man auch einen Eindruck gewinnen, warum man diese so genannt hat. Die rausragenden Felsspitzen wirken wie die „Drei Zinnen“ in den Dolomiten. Zwar nicht so krass, aber die Assoziation gibt das sehr gut her. In Kallenfels selbst führt uns der Weg nicht – wie hier dargestellt – durch das Wohngebiet Schlossstraße, sondern direkt über die L182 über den Wanderparkplatz zum Wald. Und bereits kurze Zeit später haben wir die dritte Abweichung. Nach Erreichen der Forststraße geht es nur wenig später links ab und über Serpentinen hoch zum Schloss Wartenstein. Der Weg nach Oberhausen (ab- und Aufstieg) verläuft nun unspektakulär, ist aber trotzdem schön. Bei Erreichen der ersten Straßeneinmündung im Ort verlassen wir diese Vitaltour (es fehlen lediglich noch die ohnehin uninteressanten ca. 500 Meter zurück zum Sportplatz) und queren wieder (diesmal teils durch den Ort) zur Vitaltour „Wildgrafenweg“. Unser Fazit: Tolle Tour mit leichten Einschränkungen, vor allem in Kirn (und deswegen das eine Sternchen Abzug - sorry). Der Weg entlang der Kallenfelser Straße nervt doch sehr. Und was ist, wenn der Friedhof geschlossen ist? Zumindest gibt es lt. Satzung von 2018 Öffnungszeiten mit Verweis auf den Aushang, aber leider konnten wir diese auf der Seite der Stadt Kirn nicht ausfindig machen. Und vor Ort haben wir nicht darauf geachtet. Eine Alternativausschilderung vermochten wir nicht zu entdecken. Bänke sind nicht reichhaltig gesät, aber dennoch in noch erträglichen Abständen vorhanden. Und stört das nicht weiter; wir finden immer einen Platz zum Sitzen :-). Die Anstiege können durchaus schweißtreibend wirken, sind aber dennoch gut machbar. Wir gehen diese Tour sicher noch einmal.
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Gemacht am 04.11.2020
Ben H.
21.11.2020 · Community
Sehr schöne Tour, Natur pur mit Wald und Kletterfelsen.
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Gemacht am 21.11.2020
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Fotos von anderen

Samstag, 27. April 2019 18:58:05
Samstag, 27. April 2019 18:58:15
+ 7

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
14,3 km
Dauer
4:22h
Aufstieg
437 hm
Abstieg
438 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

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