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Fernwanderweg

Etappe 02 Alpe-Adria-Trail: Heiligenblut - Döllach

· 12 Bewertungen · Fernwanderweg · Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
Verantwortlich für diesen Inhalt
Kärnten Werbung GmbH - AlpeAdriaTrail Verifizierter Partner 
  • Wallfahrtskirche St. Vinzenz in Heiligenblut mit Großglockner
    / Wallfahrtskirche St. Vinzenz in Heiligenblut mit Großglockner
    Foto: Roland Oberdorfer, Kärnten Werbung GmbH - AlpeAdriaTrail
  • / Fleißkapelle
    Foto: Andreas Kleinwächter
  • / Rückblick auf Großglockner und Heiligenblut
    Foto: Roland Oberdorfer, Kärnten Werbung GmbH - AlpeAdriaTrail
  • / Gehöft bei Schachnern
    Foto: Roland Oberdorfer, Kärnten Werbung GmbH - AlpeAdriaTrail
  • / Blick zum Jungfernsprung Wasserfall
    Foto: Roland Oberdorfer, Kärnten Werbung GmbH - AlpeAdriaTrail
  • / Beschilderung
    Foto: Roland Oberdorfer, Kärnten Werbung GmbH - AlpeAdriaTrail
  • / Trail bei Schachnern
    Foto: Roland Oberdorfer, Kärnten Werbung GmbH - AlpeAdriaTrail
  • / Apriacher Stockmühlen
    Foto: Kärnten Werbung GmbH - AlpeAdriaTrail
  • / Gehöft im Oberen Mölltal
    Foto: Kärnten Werbung GmbH - AlpeAdriaTrail
  • / Hofaussicht...
    Foto: Roland Oberdorfer, Kärnten Werbung GmbH - AlpeAdriaTrail
  • / Harpfen dien(t)en der Heutrocknung...
    Foto: Roland Oberdorfer, Kärnten Werbung GmbH - AlpeAdriaTrail
  • / Singletrail...
    Foto: Roland Oberdorfer, Kärnten Werbung GmbH - AlpeAdriaTrail
  • / Bauernhaus bei Döllach
    Foto: Daniel Zupanc, Kärnten Werbung GmbH - AlpeAdriaTrail
  • / Tauerngoldausstellung im Putzenhof
    Foto: Daniel Zupanc, Kärnten Werbung GmbH - AlpeAdriaTrail
m 1800 1600 1400 1200 1000 800 12 10 8 6 4 2 km Schloss Großkirchheim Fleißkapelle Apriacher Stockmühlen Heiligenblut

Erleben Sie hautnah die unberührte Naturlandschaft in der Kern- und die bergbäuerliche Kulturlandschaft in der Außenzone: Auf dieser Etappe lernen Sie die beiden prägenden Elemente des Nationalparks Hohe Tauern kennen. Mit Juwelen der bäuerlichen Holzbaukunst wie den Apriacher Stockmühlen und dem Mentlhof sowie mit herrlichen Ausblicken auf den Großglockner und zum mächtigen Wasserfall „Jungfernsprung“.

Tipp:
Wandern Sie sorgenfrei am Alpe-Adria-Trail! Das Alpe-Adria-Trail Buchungscenter mit seinem preisgekrönten Buchungsservice unterstützt Sie dabei gerne, Etappe für Etappe, ganz auf Ihre persönlichen Wünsche abgestimmt. Zum Beispiel mit dem Nationalpark Paket: Die ersten 8 Etappen, mit Gepäcktransfer, Mobilitätsservice und Nächtigung bei qualitätsgeprüften Partnerbetrieben.

 

Information und Buchung:
Alpe-Adria-Trail Buchungscenter Kärnten
"Ihre Engel und Experten am Trail"
Obervellach 15 | A-9821 Obervellach
Tel.: +43 4782 93093
info@alpe-adria-trail.com

www.alpe-adria-trail.com/de/buchungscenter 

leicht
13,1 km
4:45 h
462 hm
751 hm

Diese Etappe führt am westlichen Fuße der Goldberggruppe entlang. Der Name ist bezeichnend: Jahrhunderte lang wurde in diesem Teil der Hohen Tauern Gold abgebaut. Bereits in der Römerzeit wurde das begehrte Edelmetall aus den Bächen gewaschen. Der Goldbergbau erlebte seine Hochblüte im 16. und 17. Jahrhundert. Im grandiosen Hochgebirgstal Zirknitztal, dem „Tal der Goldgräber“, das am Ende dieser Tagesetappe erreicht wird, befanden sich einige der ergiebigsten Stollen.

Auch heute noch kann man sich auf die Spuren des Goldbergbaus begeben: In der „Alten Goldwaschanlage“, mit einem kurzen Umweg von dieser Etappe leicht zu erreichen, versuchen Hobby-Goldgräber ihr Glück! Das im Zuge der Landesausstellung „Kärnten wasser.reich“ originalgetreu errichtete Goldgräberdorf kann ebenfalls besucht werden. Entweder mit einem etwas längeren Umweg (ca. 2 Stunden hin und retour) oder aber bequem mit dem Nationalpark-Wanderbus.

Höhepunkt am Weg ist das Bergbauerndorf Apriach. Wie kaum ein anderes Bauwerk gelten die Apriacher Stockmühlen (wasser.reich Ausflugsziel) als Symbol für bergbäuerliche Kulturlandschaft im Bereich des Nationalparks Hohe Tauern. Das malerische Ensemble gibt Zeugnis der Jahrhunderte langen Tradition des Getreideanbaus bis in Höhenlagen über 1.500 m!

Von Apriach genießt man einen wunderbaren Blick auf den Jungfernsprung. Mit 130 Metern Höhe zählt er zu den höchsten Wasserfällen der Hohen Tauern. Der Sage nach rettete sich hier eine jungfräuliche Sennerin durch den Sprung in die Tiefe vor dem Teufel, der ihr nachstellte. Glaubt man der Legende, so hat sie den Sprung nahezu unbeschadet überlebt…

Ziel dieser Tagesetappe ist die Ortschaft Döllach in der Gemeinde Großkirchheim, einst bedeutendes Zentrum des Goldbergbaus und heute Sitz der Nationalparkverwaltung.

 

Autorentipp

In Döllach empfiehlt sich ein Besuch der Tauerngold-Ausstellung im Putzenhof. Das vom Ortszentrum in 10-15 min erreichbare ehemalige Gewerkenhaus beherbergt neben der lohnenden Ausstellung auch ein originelles Restaurant mit riesigem, offenen Kamin.

Ebenso kann man vom Ort in rund 30 min den Gartlwasserfall erreichen. Zur Beschreibung....

Alternativ kann man natürlich auch im Freibad einfach entspannen und die Ausblicke auf Schober- und Goldberggruppe genießen!

Profilbild von Hohe Tauern - die Nationalpark-Region in Kärnten / Andreas Kleinwächter
Autor
Hohe Tauern - die Nationalpark-Region in Kärnten / Andreas Kleinwächter
Aktualisierung: 17.09.2020

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Oberschachnern, 1582 m
Tiefster Punkt
Döllach, 1007 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Heiligenblut, Ortszentrum (1297 m)
Koordinaten:
DG
47.040056, 12.840975
GMS
47°02'24.2"N 12°50'27.5"E
UTM
33T 335984 5211877
w3w 
///dampfer.gelöst.herrschaft

Ziel

Großkirchheim, Ortschaft Döllach

Wegbeschreibung

Die Route startet unmittelbar im Ortszentrum von Heiligenblut und führt ein kurzes Stück entlang der Hauptstraße talauswärts. Nach wenigen Minuten zweigen wir (gegenüber des Parkhauses) nach links ab, steigen teils auf Fußwegen, teils auf kleinen Dorfstraßen an, überqueren den Fleißbach und erreichen so die Fleißkapelle. Bereits vor der Bachüberquerung könnten wir mit einem kleinen Umweg die „Alte Goldwaschanlage“ besichtigen. In diesem Fall überqueren wir den Fleißbach auf der Apriacher Landesstraße und steigen kurz nach der Brücke zur Fleißkapelle ab.

Wir steigen entlang einer asphaltierten Nebenstraße ein wenig ab und anschließend über kleine Fußwege wieder auf, überqueren die Apriacher Landesstraße (vorher etwas unübersichtliche Passage unter einer Scheunenzufahrt - bitte Markierung genau beachten!) und erreichen den Weiler Oberschachnern. Nahe des Lenzerhofes halten wir uns rechts und queren ohne nennenswerte Höhenunterschiede – bei einer Abzweigung wiederum rechts (unten) haltend – bis in das Bergbauerndorf Apriach, das wir unmittelbar bei den Stockmühlen erreichen. Am Weg von Oberschachnern nach Apriach genießen wir wunderbare Ausblicke zurück zum Großglockner sowie zum gegenüber liegenden Jungfernsprung.

Die berühmten Apriacher Stockmühlen (der Begriff „Stock“ leitet sich von der hölzernen Antriebsachse des Mühlsteins ab) sind wohl der Höhepunkt dieser Etappe und geben eindrucksvoll Zeugnis des früheren bergbäuerlichen Lebens in der Region. Die Route führt vorbei an den Mühlen hinunter zur Apriacher Landesstraße, die wir überqueren und von wo aus wir in Kürze, weiter absteigend, zum Mentlhof gelangen. Hier haben wir eine Rast verdient!

Wir folgen nun rund 1 km den Dorfwegen in Richtung der Ortschaft Mitten, verlassen die Straße jedoch noch vor dem Ort nach rechts und steigen meist über Wiesen, kurz auch durch Waldstücke ab. Hier führt der Weg durch mehrere Höfe, wir bitten, Gatter wieder zu schließen. Wir queren abwärts, bis wir abermals die Apriacher Landesstraße in einer Kehre erreichen. Wir sind unserem Tagesziel Döllach schon sehr nahe und könnten über die erreichte Straße in Kürze in den Ort absteigen. Wir wandern jedoch noch kurz entlang der Straße, zweigen in der nächsten Kehre auf einen Wanderweg ab, der uns absteigend bis nach Döllach leitet. Die letzten Meter ins Ortszentrum legen wir am Dorfweg zurück.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Täglich mehrere öffentliche Busse von Spittal/Drau bzw. Lienz nach Heiligenblut und Döllach.

Ermäßigung auf Fahrpreise mit der Nationalpark Kärnten Card bzw. Kärnten Card. 

Fahrplan-Auskunft: www.postbus.at.

 

Anfahrt

Aus Richtung Lienz/Felbertauern: von Lienz zunächst über den Iselsberg nach Winklern, von hier über die Großglockner-Bundesstraße (B 107) direkt nach Heiligenblut

Aus Richtung Spittal/Drau bzw. Tauernautobahn A10 (Ausfahrt Lendorf): Über die Mölltal-Bundesstraße (B 106) nach Winklern, weiter wie oben

Aus Richtung Norden (Zell am See): Über die mautpflichtige Großglockner Hochalpenstraße direkt nach Heiligenblut

 

Parken

Große Parkgarage am Ortseingang von Heiligenblut

Koordinaten

DG
47.040056, 12.840975
GMS
47°02'24.2"N 12°50'27.5"E
UTM
33T 335984 5211877
w3w 
///dampfer.gelöst.herrschaft
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Bewertungen

3,8
(12)
Profilbild
MAIK Pfeifer
10.10.2020 · Community
Etappe per Anfang Oktober in gutem Zustand. Bei Sicht unter 50m eher unspektakulär, wenn man das Tal nicht sieht geschweige denn die Berge gegenüber. Umleitung gut ausgeschildert. Stockmühlen interessant.
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Stocknühlen
Foto: MAIK Pfeifer, Community
Jungfernsprung
Foto: MAIK Pfeifer, Community
Michael Alsters
01.08.2020 · Community
Die Etappe hat es halt schwer nach diesem Traumstart gestern 😜. Schöner und angenehm zu laufender Höhenweg mit einigen Passagen auf Asphalt. Kann man dank der tollen Aussicht aufs Mölltal aber verschmerzen. Ist doch auch mal schön fürs Aussicht genießen nicht stehen bleiben zu müssen.
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Birgit Jürgenhake
17.08.2018 · Community
Noch ein paar Foto's:
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vrijdag 17 augustus 2018 9:23:25 p.m.
Foto: Birgit Jürgenhake, Community
vrijdag 17 augustus 2018 9:24:01 p.m.
Foto: Birgit Jürgenhake, Community
vrijdag 17 augustus 2018 9:24:34 p.m.
Foto: Birgit Jürgenhake, Community
vrijdag 17 augustus 2018 9:25:09 p.m.
Foto: Birgit Jürgenhake, Community
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Stocknühlen
Jungfernsprung
vrijdag 17 augustus 2018 9:23:25 p.m.
vrijdag 17 augustus 2018 9:24:01 p.m.
+ 27

Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
13,1 km
Dauer
4:45h
Aufstieg
462 hm
Abstieg
751 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch

Statistik

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