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Fernwanderweg

Kreuzeck-Höhenweg

(2) Fernwanderweg • Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
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Kärnten Hohe Tauern
  • Feldner Hütte
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    Foto: Kärnten Hohe Tauern
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  • Weggefährten am Kreuzeck-Höhenweg
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Karte / Kreuzeck-Höhenweg
1000 1500 2000 2500 3000 3500 m km 10 20 30 40 50 Bergstation Kreuzeckbahn Salzkofel-Hütte Feldnerhütte Hochkreuz Hugo-Gerbers-Hütte Anna-Schutzhaus

Die Kreuzeckgruppe – die südlichste Gebirgsgruppe der Hohen Tauern – steht im Schatten ihrer berühmten Nachbarn. Denn ihre höchsten Gipfel verfehlen knapp die magische 3.000er Grenze. Dafür strahlt die Kreuzeckgruppe mit ihren vielen, kleinen Bergseen und einsamen Hochkaren einen ganz besonderen Reiz aus! Und quer durch dieses vergessene Paradies führt mit dem Kreuzeck-Höhenweg eine märchenhaft schöne Trekkingroute mit fantastischen Ausblicken: An klaren Tagen reicht der Blick von den Gletscherriesen im Norden bis fast zum Meer im Süden!

schwer
52,1 km
13:17 h
3518 hm
3885 hm

Auch wenn der Kreuzeck-Höhenweg weder in vergletschertes Gebiet führt noch echte Kletterpassagen aufweist, darf er auf gar keinen Fall unterschätzt werden! Absolute Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und - trotz Markierung - auch ein wenig Orientierungsvermögen sind gefragt - und ganz besonders Kondition! Vor allem die 3. und 4. Etappe sind sehr lange und verlangen neben entsprechender Ausdauer auch einen sehr frühen Start bei den jeweiligen Hütten!

outdooractive.com User
Autor
Nationalpark-Region Hohe Tauern Kärnten
Aktualisierung: 23.07.2017

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
2709 m
875 m
Höchster Punkt
Hochkreuz (2709 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Die vorgeschlagenen Routen wurden von erfahrenen Bergführern nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Die Wege der vorgeschlagenen Routen sind ausnahmslos durch die Alpinen Vereine markierte und in Stand gehaltene Wege. Es kann sich aber durch kurzfristige unvorhergesehene Naturereignisse der Zustand der Wege jederzeit ändern.

Bitte beachten Sie auch, dass für die Begehung der Routen Erfahrung und alpines Einschätzungsvermögen erforderlich sind. Im Gebirge können sich das Wetter und damit in Verbindung auch die Anforderungen an den Bergwanderer rasch ändern. Der Wanderer unternimmt die Touren in Eigenverantwortung.

Start

Bergstation der Kreuzeckbahn (1241 hm)
Koordinaten:
Geographisch
46.860572, 13.302641
UTM
33T 370623 5191068

Ziel

Zwischenbergersattel bzw. Winklern

Wegbeschreibung

1. Etappe:  
 Auffahrt mit der Kreuzeck Bahn zum Speicher Rosswiese (1196m).

Route: Über Mernikalm (Jausenstation; 1474m) – Sattel Rosseben (1.977m) zur Salzkofel Hütte (1.987m).   

Charakter: ideale „Eingehetappe“ in herrlicher Almlandschaft;
Leicht; 4 Stunden

Alternativ: Zum Weiler Sachsenweg (856m) und von dort Start der Tour; Längere, aber sehr schöne Variante; Wanderung über den aussichtsreichen Höhenzuges des Knotens (1.964m) zur Salzkofel Hütte.
Leicht; 5 Stunden

Empfehlung: Besteigung des Salzkofels (2.498m) von Salzkofel Hütte; leicht und lohnend; 500 HM, 1 ½ Stunden

 

2. Etappe:  
Route: Von der Salzkofel Hütte über die Goldgruben Scharte (2.448m), Annaruhe (2.508m) und dem Nassfeld Törl (2.332m) zur Feldner Hütte (2.182m)

Charakter: schöne, aussichtsreiche, aber recht weite Etappe in einsamer Hochgebirgslandschaft und auf historischem Boden, denn hier wurde im Mittelalter nach Gold geschürft! Teilweise etwas Trittsicherheit (Bereich Löcherwände und Goldgrubenschartl) erforderlich; Vorsicht im Frühsommer bei der Begehung von Firnfeldern!
Mäßig schwierig; 7 Stunden

 

3. Etappe:  
Route: Von der Feldner Hütte über das Glenktörl (2.457m) und dem Hochkreuz-Gipfel (2.709m) zur Hugo von Gerbers Hütte (2.347m)

Charakter: phantastische Etappe, sicherlich der Höhepunkt einer ohnehin grandiosen Trekkingroute; inklusive herrlicher Bergseen, atemberaubender Panoramen und der Besteigung eines der Hauptgipfel der gesamten Gebirgsgruppe.

Die Etappe ist auch alpinistisch der Höhepunkt, wobei Trittsicherheit und an einigen Stellen Schwindelfreiheit erforderlich ist. Kletterei ist an keiner Stelle erforderlich, kurze heiklere Stellen sind mit Fixseilen gesichert; Vorsicht bei Nässe oder vor steileren Firnfeldern im Frühsommer.

Mäßig schwierig; 8 Stunden

 

4. Etappe:  
Route: Von der Hugo von Gerbers Hütte über den Kreuzeck Hauptkamm und den Ziethen Kopf (2.484m) zum Anna Schutzhaus (1992m)

Charakter: wieder eine herrliche, aber lange Etappe; es geht fast ausschließlich am Hauptkamm der Gebirgsgruppe entlang; es werden laut Karte nicht weniger als 8 (!) Gipfel überschritten; sicherlich die aussichtsreichste Etappe; die alpinistische Schwierigkeit ist mit den Vortagen vergleichbar - einzelne Passagen erfordern Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Wichtig: Aufgrund der Länge der Etappe ist ein zeitiger Aufbruch unbedingt zu empfehlen!!
Mäßig schwierig; 8 Stunden

Man könnte nun noch zum Ende des Höhenweges am Zwischenberger Sattel weitergehen (ca. 1,5 Stunden), angesichts der sehr langen Etappe und der herrlichen Lage des Anna-Schutzhauses wird jedoch die Übernachtung empfohlen!
 

5. Etappe:
Route: Vom Anna Schutzhaus zum Parkplatz Stronacher Sattel (1.474m). Hier endet der Kreuzeck-Höhenweg "offiziell".
Alternativ empfehlen wir den Abstieg nach Lainach über die "Lainacher Kuhalm", wo hervorragende, selbst produzierte Käse verkostet werden können. Gehzeit bis zur Kuhalm ca. 2,5 Std., von dort bis Lainach 1 weitere Stunde.

Charakter: gemütliche Wanderung zum Abschluss der Trekkingtage zum Endpunkt des Kreuzeck Höhenweges
Leicht; 3 Stunden

Öffentliche Verkehrsmittel

Nutzen Sie für die Anreise das Nationalpark Wandertaxi. Dieses können Sie von Mitte Juni bis Mitte September unter +43 664 1278 579 (HPV Verkehrsbetriebe) reservieren. 

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Website www.nationalpark-hohetauern.at/wandertaxi.

 

Anfahrt

Zur Kreuzeckbahn bei Kolbnitz (Gemeinde Reißeck) im Mölltal.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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 Diese Vorschläge wurden automatisch erstellt.

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Kommentare und Bewertungen (2)

C H
26.05.2017
Bewertung

Michael Gogel
21.09.2014
Wunderbare Strecke, sehr einfache Hütten mit super Hütenwirten. Trittsicherheit unbedingt erforderlich ( Etappe 3 ). Ich bin mit Hund gelaufen und muss sagen es war Grenzwertig. Wir sind geübt und haben auch alpines Training mit abseilen und führen im Gebirge absolviert. Also kein Spaziergang !!!!!! Ansonsten sehr sehr empfehlenswert.
Bewertung
Gemacht am
14.09.2014
Foto: Michael Gogel, Community
Etappe 3
Etappe 3
Foto: Michael Gogel, Community
Etappe 3 bei Nässe sehr rutschig wenig Seile
Etappe 3 bei Nässe sehr rutschig wenig Seile
Foto: Michael Gogel, Community

Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
52,1 km
Dauer
13:17 h
Aufstieg
3518 hm
Abstieg
3885 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Bergbahnauf-/-abstieg

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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