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Fernwanderweg

Tauernhöhenweg

Fernwanderweg · Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
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Kärnten Hohe Tauern Verifizierter Partner 
  • Zittelhaus
    / Zittelhaus
    Foto: Thomas Suntinger, Kärnten Hohe Tauern
  • Hocharn von Westen (Heiligenbluter Schareck)
    / Hocharn von Westen (Heiligenbluter Schareck)
    Foto: Kärnten Hohe Tauern
  • Spielmann - vom Anstieg vom Glocknerhaus
    / Spielmann - vom Anstieg vom Glocknerhaus
    Foto: Kärnten Hohe Tauern
  • Nationalpark Wanderbus Haltestelle Glocknerhaus
    / Nationalpark Wanderbus Haltestelle Glocknerhaus
    Foto: Klaus Dapra, ÖAV Sektion Wien
  • Am Tauernhöhenweg zwischen Hannoverhaus und Großelendscharte
    / Am Tauernhöhenweg zwischen Hannoverhaus und Großelendscharte
    Foto: Peter Angermann, Kärnten Hohe Tauern
  • Hagener Hütte am Mallnitzer Tauern
    / Hagener Hütte am Mallnitzer Tauern
    Foto: Andreas Kleinwächter, Kärnten Hohe Tauern
2000 2500 3000 3500 m km 10 20 30 40 50 60 Haltestelle Glocknerhaus Spielmann Hochtor Umlauft-Biwakschachtel Hocharn Hoher Sonnblick (Zittelhaus) Rojacher Hütte Duisburger Hütte Biwakschachtel Feldseescharte Hagener Hütte Hannoverhaus

Dauer: 6 Tagesetappen

Charakteristik: Anspruchsvolle Überschreitung des Tauernhauptkammes. Die einzelnen Tagesetappen erfordern größtenteils absolute Trittsicherheit. Kurze am Seil gesicherte Gratpassagen sind ebenso zu bewältigen wie ein nicht ungefährlicher vergletscherter Abschnitt. Mit dem Hocharn wird ein eindrucksvoller, vergletscherter 3.000er-Gipfel überschritten. Nur für geübte Alpinisten mit hochalpiner Erfahrung - für diese allerdings ein großartiges Erlebnis!

Weniger geübten Bergsteigern empfehlen wir, diese Tour in Begleitung eines staatlich geprüften Bergführers durchzuführen! 

schwer
69,9 km
35:00 h
5212 hm
5415 hm
Der Tauernhöhenweg ist Teil des Zentralalpenweges "02" und geradezu das "Kronjuwel" der Höhenwege in der Nationalpark-Region Hohe Tauern Kärnten.
"Weg" ist allerdings eine irreführende Bezeichnung. Bei seiner Begehung handelt es sich um ein hochalpines, anspruchsvolles Unternehmen, ständig nahe bzw. direkt am Tauernhauptkamm, oft über der 3.000-m-Marke, teilweise auf vergletschertem Gelände.
Keine Route für Trekking-Einsteiger.
outdooractive.com User
Autor
Nationalpark-Region Hohe Tauern Kärnten
Aktualisierung: 22.07.2019

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Hocharn, 3254 m
Tiefster Punkt
1885 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Alpincenter Glocknerhaus an der Großglockner-Hochalpenstraße (2124 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.069480, 12.768200
UTM
33T 330549 5215302

Ziel

Parkplatz Kölnbreinsperre (Maltatal-Hochalmstraße)

Wegbeschreibung

1. Etappe:  
Glocknerhaus - Wallackhaus
Charakter: meist gut markierter Steig, für Ungeübte ist es eine anspruchsvolle Gratüberschreitung des Spielmanns. Absolute Schwindelfreiheit und Trittsicherheit nötig, kurze seilversichtere Passage kurz vor dem Gipfel des Spielmanns!
Vom Hochtor wird entlang der Großglockner-Hochalpenstraße zum Wallackhaus abgestiegen.
Höchster Punkt: Spielmann (3.027 m)
Gehzeit: 5 Stunden
Höhenmeter: Aufstieg 880 HM, Abstieg 723 HM
Weglänge: ca. 8 km

 

2. Etappe:  
Wallackhaus - Zittelhaus
Charakter: die schwerste Tagesetappe - hochalpin, kurze Kletterpassagen, Vereisung auch im Sommer möglich! Konditionell und technisch die Schlüsselstelle am Tauernhöhenweg; mit dem Hocharn wird auch der höchste Punkt der Tour erreicht.
Sehr zeitiger Aufbruch unbedingt nötig!
Die Otto-Umlauf-Biwakschachtel, in etwa in der Mitte der Tour gelegen, stellt lediglich eine Notunterkunft dar!
Höchster Punkt: Hocharn (3.254 m)
Gehzeit: 10 Stunden
Höhenmeter: Aufstieg 1020 HM, Abstieg 350 HM
Weglänge: ca. 12 km

 

3. Etappe: 
Zittelhaus - Duisburgerhütte
Charakter: kurze Gletscherüberschreitung verbunden mit gut markiertem Weg. Ab Niederer Scharte Variante über Schareck möglich, dort kurze ausgesetzte Passagen.
Höchster Punkt: Sonnblick (=Ausgangspunkt, 3.106 m); bei Variante über Herzog-Ernst-Spitze und Schareck das Schareck (3.122 m)
Gehzeit: 4 Stunden / mit Schareck 6 Stunden
Höhenmeter: Aufstieg 550 HM, Abstieg 950 HM
Weglänge: ca. 9,5 km

 

4. Etappe:
Duisburgerhütte - Hagenerhütte
Charakter: gut markierter Steig mit wenig Höhenunterschied. Zwischen Feldseescharte und Hagener Hütte besondere Vorsicht bei Nässe!
Gehzeit: 4 Stunden
Höchster Punkt: Feldseescharte, 2.710m
Höhenmeter: Aufstieg 200HM, Abstieg  ca. 300HM
Weglänge: ca. 9 km

 

5. Etappe:  
Hagenerhütte - Hannoverhaus
Charakter: gut markierter Steig mit wenig Höhenunterschied, zwischen Hagener Hütte und der unbewirtschafteten Mindener Hütte allerdings eine längere Passage, die absolute Schwindelfreiheit verlangt. Diese Passage ist aber keineswegs, wie in der älteren Literatur mitunter angeführt, die "schwierigste Passage des Tauernhöhenweges"!
Höchster Punkt: Endpunkt Hannoverhaus
Gehzeit: 6 Stunden
Höhenmeter: Aufstieg  250 HM
Weglänge:  ca. 13 km

 

6. Etappe:  
Hannoverhaus - Osnabrückerhütte - Parkplatz Kölnbreinsperre
Charakter: Originalroute über die Großelendscharte. Variante: Überschreitung des Ankogels mit Gratanstieg und einem langen Gletscherteil im Abstieg vom Ankogel.
Gehzeit: 6 Stunden über Großelendscharte, mit Ankogel rund 2,5 Stunden zusätzlich.
Höchster Punkt: Ankogel, 3.250m
Höhenmeter: Aufstieg  550HM, Abstieg 1250 HM
Weglänge: ca. 9 km

Öffentliche Verkehrsmittel

Ein Wanderbus (kostenpflichtig) fährt über die Großglockner Hochalpenstraße zum Glocknerhaus von Juni bis September mehrmals täglich und bietet so den idealen, bequemen und praktischen Mobilitäts-Service für diese Tour.

 

Anfahrt

Von Heiligenblut über die Großglockner Hochalpenstraße beim Kreisverkehr Guttal in Richtung Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, bis zum Parkhaus auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe.

Parken

Parkplatz ca. 100 m nach dem Glocknerhaus

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Schwierigkeit
schwer
Strecke
69,9 km
Dauer
35:00 h
Aufstieg
5212 hm
Abstieg
5415 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour

Statistik

: h
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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