Sprache auswählen
Tour hierher planen Tour kopieren
Wanderung empfohlene Tour

Durch Kupfer- und Kochertal

Wanderung · Hohenlohe
Verantwortlich für diesen Inhalt
Touristikgemeinschaft Hohenlohe e.V. Verifizierter Partner 
  • Sophie Scholl Rose
    / Sophie Scholl Rose
    Foto: Marion Schlund, Stadtverwaltung Forchtenberg
  • /
    Foto: Marion Schlund, Touristikgemeinschaft Hohenlohe e.V.
  • / Historische Altstadt von Forchtenberg - Ein Spaziergang zeigt interessante Eindrücke in die Vergangenheit
    Foto: Marion Schlund, Touristikgemeinschaft Hohenlohe e.V.
  • / Ruine Forchtenberg
    Foto: Eva Maria Kraiss, Michelbach/Bilz, Touristikgemeinschaft Hohenlohe e.V.
  • / Museum Kernhaus, Forchtenberg
    Foto: Stadt Forchtenberg, CC BY-SA, Touristikgemeinschaft Hohenlohe e.V.
  • / Museum Kocherwerk, Forchtenberg-Ernsbach
    Foto: Nik Würth, CC BY-ND, Touristikgemeinschaft Hohenlohe e.V.
m 300 200 10 8 6 4 2 km Stadtverwaltung Forchtenberg Ruine Forchtenberg Schwarzer Steg

Mit Landeskundler Robert Gradmann

Vom Landpfarrer zum Professor für Geographie und damit zum bedeutendsten Landeskundler des 19. Jahrhunderts. Robert Gradmann, geboren 1865 in Lauffen am Neckar, wirkte von 1891 bis 1901 als Landpfarrer in Forchtenberg. Hier kam er nicht nur seinen seelsorgerischen Pflichten nach, sondern gründete eine Raiffeisen’sche Darlehenskasse, war für die Fortbildung der Volksschullehrer verantwortlich und arbeitete an seinem in Tübingen während seiner Ausbildung begonnene nWerk „Das Pflanzenleben der Schwäbischen Alb, mit Berücksichtigung der angrenzenden Gebiete Süddeutschlands“. Eugen Nägele, der damalige Herausgeber der „Blätter des Schwäbischen Albvereins“, hatte ihn einst dazu ermuntert. Dieses umfassende Werk wurde als Dissertation anerkannt und Robert Gradmann wurde mit summa cum laude zum Dr. scientiae naturalis der naturwissenschaftlichen Fakultät promoviert! Hohenlohe wirkt eben vielfältig. Bibliothekar und Privatdozent für Geographie (1901 – 1919) in Tübingen und dann bis 1936 Professor in Erlangen waren seine weiteren Stationen. Kaum eine Landesbeschreibung (das „Königreich Württemberg“, Oberamtsbeschreibungen) kommt seither ohne Gradmann’sche Beschreibung und Gliederung der Landschaft aus. Auch heute gängige Begriffe in der Ökologie, wie zum Beispiel Bannwälder, Prallhänge und Steppenheide prägte R. Gradmann bereits um 1905. Sein wissenschaftliches Interesse galt unter anderem den Zusammenhängen zwischen Boden, Klima, Vegetation und Siedlungsgeschichte.

mittel
Strecke 10,8 km
4:00 h
231 hm
246 hm
366 hm
194 hm

Autorentipp

Altstadt, Stadttor, Ruine, Rathaus, Kern-Museum, Hans- und Sophie Scholl Pfad, Hohenloher Bauernlehrpfad, Mundartweg, Museum Kocherwerk in Ernsbach
Profilbild von Touristikgemeinschaft Hohenlohe, Künzelsau
Autor
Touristikgemeinschaft Hohenlohe, Künzelsau
Aktualisierung: 15.01.2022
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
366 m
Tiefster Punkt
194 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Nicht für Kinderwagen geeignet, Treppe zur Ruine!

Weitere Infos und Links

www.hohenlohe.de

Start

Am Busbahnhof in der Nähe der Kocherbrücke (194 m)
Koordinaten:
DD
49.289922, 9.562645
GMS
49°17'23.7"N 9°33'45.5"E
UTM
32U 540913 5459838
w3w 
///packen.übrigens.teiche

Ziel

Am Busbahnhof in der Nähe der Kocherbrücke

Wegbeschreibung

Wir starten beim Parkplatz am Busbahnhof, gehen hinauf zum Würzburger Tor, das Michael Kern 1604 erbaut hat. Vor dem Stadttor wenden wir uns nach rechts, wandern durch die Posaunengasse zum ehemaligen Backhaus mit der wohl ältestenTurmuhr der Welt (1463 ältestes Reparaturdatum). Danach biegen wir links ab, vorbei an einem sehenswürdigen Brunnen. Von hier aus lohnt ein Blick über die schönen Fachwerkhäuser mit ihren Inschriften und Verzierungen. Das Rathaus mit seinen Arkaden wurde 1723 erbaut, im Inneren ist eine Gedenktafel in Erinnerung an die GeschwisterScholl sowie eine Büste von Sophie Scholl aufgestellt. Steil geht es von hier aus hinauf zur Michaelskirche und weiter zur Ruine. Vom Turm der Ruine schweift unser Blick weit hinaus aufs Kupfertal- und Kochertal. Der gewaltige Gewölbekeller der restaurierten Burganlage ist über 40 m lang und beherbergte einstmals riesige Weinfässer. Wir verlassen das Burggelände an der gegenüber liegenden Seite und wandern nach rechts, immer ansteigend, überqueren die Straße, vorbei geht’s an der Schiedhütte (Grillplatz). Nach 500 m treffen wir auf den Blauen-Punkt-Weg, diesem folgen wir bis kurz vor Hermersberg, ein ehemaliges Jagdschloss, heute in Privatbesitz. Wir gehen rechts und nehmen den linken Weg bis zur nächsten Weggabelung, dort den linken Weg nutzend hinunter zum Zimmerbach und dem Bach folgend ins Kupfertal. Dort treffen wir auf den Rot-Kreuz-Weg, dem wir nach rechts der Kupfer abwärts folgen. Nach 4 Kilometer herrlicher Talwanderung erreichen wir unseren Ausgangspunkt Forchtenberg. Hier sollte der Gedächtnispfad für Hans und Sophie Scholl („Weiße Rose“) begangen werden. Er führt zu wichtigen Stationen im Leben der beiden NS-Widerstandskämpfer, die in Forchtenberg Teile ihrer Kindheit verbrachten. Ihr Vater war Bürgermeisterin dem Kochertalstädtchen. Sophie (1921 in Forchtenberg geboren), ihr Bruder Hans sowie der Freund Christoph Probst wurden wegen einer Flugblattverteilung am 22. Februar 1943 in München durch das Fallbeil hingerichtet. Die Gedenkstätte Weiße Rose i-punkt informiert, nach vorheriger Anmeldung, im Stadttor über die Familie Scholl in Forchtenberg.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Buslinie 6

Buslinie 8

Parken

Am Busbahnhof in Forchtenberg

Koordinaten

DD
49.289922, 9.562645
GMS
49°17'23.7"N 9°33'45.5"E
UTM
32U 540913 5459838
w3w 
///packen.übrigens.teiche
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Weitere Infos über Robert Gradmann, DRW- Verlag, ISBN 3-87181-742-2

Kartenempfehlungen des Autors

L 6722 oder Freizeitkarte F518 und F514

Ausrüstung

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.
Schwierigkeit
mittel
Strecke
10,8 km
Dauer
4:00 h
Aufstieg
231 hm
Abstieg
246 hm
Höchster Punkt
366 hm
Tiefster Punkt
194 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

  • Inhalte
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
Funktionen
Karten und Wege
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.