Sprache auswählen
Tour hierher planen Tour kopieren
Wanderung empfohlene Tour

Pfad der Stille Schöntal Haupttour

Wanderung · Hohenlohe
Verantwortlich für diesen Inhalt
Touristikgemeinschaft Hohenlohe e.V. Verifizierter Partner 
  • /
    Foto: Marion Schlund, Touristikgemeinschaft Hohenlohe e.V.
  • / Mischwald bei Schöntal
    Foto: Eva Maria Kraiss, Michelbach/Bilz, Touristikgemeinschaft Hohenlohe e.V.
  • / Kloster Schöntal im Jagsttal
    Foto: Andi Schmid, Fotolevel, CC BY-SA, Touristikgemeinschaft Hohenlohe e.V., Künzelsau
  • / Pfad der Stille Schöntal, Treppenhaus Kloster Schöntal
    Foto: Marion Schlund, Bürgermeisteramt Schöntal
  • / Klosterkirche St. Joseph, Kloster Schöntal
    Foto: Andi Schmid, Fotolevel, CC BY-SA, Touristikgemeinschaft Hohenlohe e.V., Künzelsau
m 400 350 300 250 200 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Gasthof zur Post Röm Wachtturm Parkplatz Kirche Parkplatz Jagsttalhalle

Knittel- Verse vom Abt persönlich

Wandern im „Schönen Tal“, da steht das Kloster Schöntal, geistlicher Mittelpunkt über ein Jahrtausend, ein Zentrum der Kirche, Bildung und Kunst, natürlich im Mittelpunkt.

leicht
Strecke 21,3 km
6:00 h
263 hm
264 hm
350 hm
205 hm
Die imposante Klosteranlage der ehemaligen Zisterzienserabtei ist eine der schönsten geistlichen Residenzen im Norden Baden-Württembergs. Beeindruckend ist die prächtige barocke Klosterkirche. Von den mittelalterlichen Anlagen sind noch Ringmauern und Ecktürme erhalten. Im Jahre 1157 wurde das Kloster von einem Edelmann namens Wolfram von Bebenburg gestiftet. Er erfüllte damit ein Gelöbnis, nachdem er unversehrt aus dem 2. Kreuzzug zurückgekehrt war. Es gibt Theorien darüber, dass die Urzelle des Klosters in der Wallfahrtskirche Neusaß zu suchen sei. Ein Besuch lohnt sich in jedem Falle. Seine erste Blüte erlebte das Kloster im 15. Jahrhundert. Die wirtschaftliche und politische Macht wuchs. Doch während der Reformation, des Bauernkrieges und vor allem während des Dreißigjährigen Kriegs kam es zu Plünderungen und Zerstörungen. Unter der 49-jährigen Amtszeit von Abt Benedikt Knittel (1683 – 1732) wurde das barocke Erscheinungsbild des Klosters maßgeblich geprägt. In seiner Amtszeit wurde auch die Heiliggrabkapelle auf dem Kreuzberg geschaffen. Besondere Berühmtheit erlangte Knittel für seine literarische Begabung: Erschuf eine Vielzahl lehrhafter und humorgeprägter Verse auf Lateinisch und Deutsch, die sogenannten „Knittel-Verse“. Ein weiterer berühmter Mann, der das Gesicht unserer Heimat prägte und mit dem Kloster in enger Beziehung stand, ist der Ritter mit der eisernen Hand, Götz von Berlichingen. Der Überlieferung nach sollen die ersten Mönche die Edlen von Berlichingen gebeten haben, ihnen für den Umzug ihres neu gegründeten Klosters von Neusaß ins „Schöne Tal“ der Jagst Grund und Boden zu überlassen. Als Gegenleistung sollten sie das Recht erhalten, im Kreuzgang ihre Grablege zu errichten. So erklärt sich, warum Götz von Berlichingen, den man nicht gerade als Mann der Kirche bezeichnen kann, im Kloster seine letzte Ruhestätte fand. Johann Wolfgang von Goethe setzte ihm mit seinem Drama 1773 ein literarisches Denkmal. Nach der Säkularisation 1802 endete nach rund 650 Jahren das Klosterleben in Schöntal. Heute beherbergen die ehemaligen Klostergebäude unter anderem das Bildungshaus der Diözese Rottenburg-Stuttgart, ein Waldschulheim sowie das Rathaus der Gemeinde Schöntal.

Autorentipp

Klosterkirche mit prächtiger Innenausstattung, Neue Abtei mit Treppenhaus im Rokoko-Stil (jetzt Bildungshaus), Grablege des Götz von Berlichingen, Schloss Rossach (nur Außenbesichtigung), Bahrnholzkapelle mit Kreuzweg in Oberkessach.
Profilbild von Touristikgemeinschaft Hohenlohe, Künzelsau
Autor
Touristikgemeinschaft Hohenlohe, Künzelsau
Aktualisierung: 11.01.2022
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
350 m
Tiefster Punkt
205 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

www.hohenlohe.de

Start

Parkplatz am Kloster Schöntal (208 m)
Koordinaten:
DD
49.330157, 9.504590
GMS
49°19'48.6"N 9°30'16.5"E
UTM
32U 536662 5464281
w3w 
///fracht.berühmter.fachwerkbau

Ziel

Parkplatz am Kloster Schöntal

Wegbeschreibung

Wir starten am Kloster Schöntal. In Bieringen auf der K 2323 Richtung Aschhausen, am Ortsausgang gegenüber der Fa. Ziehl-Abegg links in die Weberstraße einbiegen. Immer geradeaus auf dem asphaltierten Fahrweg ca. 2,5 km leicht ansteigend bis zur Kreisstraße K 2346. Wir überqueren diese Straße geradeaus in Richtung Rossach. An der nächsten Feldwegkreuzung biegen wir rechts ab, leicht ansteigend, bis wir abwärts nach Oberkessach serpentinenartig hinabgehen. Wir biegen auf die K 2321 rechts ein und gehen hinunter in den Ort. Es geht links ab über die Kessachbrücke, vorbei am alten Schul und Rathaus in Richtung Osterburken. Wir gehen nun auf der L 1046 an der Lourdesgrotte vorbei und biegen nach der Rechtskurve links in den Kapellenweg ein. So gelangen wir über den Kreuzweg hoch zur Bahrnholzkapelle. Wir kommen nun kurz auf die L 1046 zurück und biegen dann gleich rechts in die Marienstraße ein. Über die Heidestraße biegen wir in den Angelweg ein und gehen durch das Wohngebiet hinunter zur K 2380, biegen kurz links ab, dann gleich wieder rechts auf den Grünkernradweg. Diesem Weg folgen wir durch die Talaue der Kessach, bis wir in das Waldgebiet „Glasenberg“ einbiegen. Hier passieren wir einen Streckenbereich, an dem sich vor ca. 1700 Jahren ein Wachturm des Limes befand. Unsere Tour führt durch ein wunderschönes Waldgebiet nach Rossach. Kurz vor dem Ortsausgang geht es links vorbei am Friedhof mit herrlichem Blick auf Schloss Rossach. Nach einem kleinen Stück auf der K 2321 geht es links den Wald hinunter ins Jagsttal. Kurz nach Berlichingen stoßen wir auf den Kocher-Jagst-Radweg, der uns zurück nach Schöntal führt. Der Kocher-Jagst-Radweg zählt zu den beliebtesten touristischen Touren in Baden-Württemberg. Auf insgesamt 332 km erschließt er die beiden Flußtäler.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Parken

Parkplatz am Kloster Schöntal

 

Koordinaten

DD
49.330157, 9.504590
GMS
49°19'48.6"N 9°30'16.5"E
UTM
32U 536662 5464281
w3w 
///fracht.berühmter.fachwerkbau
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Ferizeitkarte F514, Mosbach

Ausrüstung

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.
Schwierigkeit
leicht
Strecke
21,3 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
263 hm
Abstieg
264 hm
Höchster Punkt
350 hm
Tiefster Punkt
205 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

  • Inhalte
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
Funktionen
Karten und Wege
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.