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Wanderung empfohlene Tour

Über 7 Klingen springen

· 2 Bewertungen · Wanderung · Schwäbisch Hall
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Touristikgemeinschaft Hohenlohe e.V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Schlossgarten Langenburg - hier kann man den Blick ins Jagsttal genießen
    / Schlossgarten Langenburg - hier kann man den Blick ins Jagsttal genießen
    Foto: Marion Schlund, Touristikgemeinschaft Hohenlohe e.V.
  • / Langenburg
    Foto: Marion Schlund, Touristikgemeinschaft Hohenlohe e.V.
m 600 500 400 300 12 10 8 6 4 2 km Parkplatz Schloss Parkplatz
Mit dem "Katzensteiner"

Eine „Klinge“ ist ein (im Profil) dreieckig stark eingeschnittener Bachlauf. Vergleichbar mit der Klinge eines Messers, schneidet sich der Bach durch die hohe Erosionskraft des Wassers und das starke Gefälle keilförmig in die Landschaft ein. Dieses spezielle Landschaftsbild ist für die süddeutsche Schichtstufen-Landschaft sehr typisch. (Vergleichbar mit der „Klamm“ im Hochgebirge).
Langenburg: Seit 1568 Hohenloher Residenzsitz, staatl. anerkannter Luftkurort, Schloss Langenburg mit Schloss und Automuseum sowie seit 2008 Waldkletterpark Hohenlohe; Löchnerschmiede und Ausstellungen des Hohenloher Kunstvereins; die Schriftstellerin Agnes Günther („Die Heilige und ihr Narr“) wohnte 1891 – 1906 in Langenburg. Der Bestseller- Roman spielt rund um Langenburg. Carl Julius Weber (Der Demokrit) wurde hier geboren. Ende August/Anfang September finden auf Schloss Langenburg die weit über die Region hinaus bekannten „Fürstlichen Gartentage“ statt. Die Liebhaber von edlen Fahrzeugen sollten sich die alljährlich im Frühjahr stattfindende Veranstaltung „Langenburg Historic“ nicht entgehen lassen.
Nesselbach: Am Rand des Jagsttales gelegene Hohenloher „Bastion“ gegen die ehemalige Freie Reichsstadt Hall nahe der Haller Landhege. Ortsbefestigung ursprünglich mit zwei Türmen/Toren sowie Wall und Graben (noch an vielen Stellen im Ort zu finden, am schönsten oberhalb des Schulhauses). Nesselbach bildet den nördlichen Teil der Hohenloher Ebene: Hier spielt die Geschichte vom alten, bösen Katzensteiner. Er stieß die Geliebte seines Sohnes, die Tochter aus der Bächlinger Dorfmühle (heute „Mosesmühle“), in den reißenden Klingenbach, um das unbürtige Verhältnis zu lösen. Doch der junge Katzensteiner sprang nach und konnte in Hohebach samt Geliebte der Jagst entsteigen. Seitdem nennt der Volksmund die Klinge Himmelreichklinge.
Katzenstein: Laut Volkssage ein Burgstandort. Es gibt jedoch keine Bodenfunde, die den Burgstandort „begründen“. Trotzdem ist der Platz oberhalb von Hürden für die Einheimischen ein mystischer Ort, der bei aufsteigendem Nebel die Phantasie des Betrachters anregt.

leicht
Strecke 13,2 km
5:00 h
445 hm
446 hm

Autorentipp

Besonderheiten:

Kulturwanderweg Jagst, Waldkletterpark Hohenlohe, Schloß Langenburg, Deutsches Automuseum. Im Langenburger Automuseum sollte unbedingt der Kultufilm über die Rede des Altbürgermeisters Gronbach anläßlich dem Besuch der englischen Königin angeschaut werden.

Profilbild von Marion Schlund
Autor
Marion Schlund
Aktualisierung: 06.06.2012
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
462 m
Tiefster Punkt
289 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

www.hohenlohe.de

 

Start

Parkplatz "Alte Brauerei" in Langenburg, Zufahrt über die Regenbacher Straße (433 m)
Koordinaten:
DG
49.253660, 9.848985
GMS
49°15'13.2"N 9°50'56.3"E
UTM
32U 561780 5456001
w3w 
///taube.winden.frühester

Ziel

Parkplatz "Alte Brauerei" in Langenburg, Zufahrt über die Regenbacher Straße

Wegbeschreibung

Wir starten in Langenburg im Stadtgraben. Vom Parkplatz „Alte Brauerei“ gehen wir rechts um die alte (nördliche) Stadtmauer und durch die nächste Pforte in die Hintere Gasse, dann zum Marktplatz/Stadtmitte. Hier Hauptstraße queren und auf dem Kronenbuck abwärtsgehen. Am Amtsgericht (Bächlinger Straße) vorbei geht es unter den Hausgärten entlang, im Wald die Deschlinsklinge überschreiten und an der Ziegelbachklinge hoch bis zur geteerten Straße. Oben angekommen rechts abbiegen und auf dem herrlichen „Panoramaweg“ mit Blick auf Langenburg und Jagstschleife (am Biotop-Steinbruch) kommen wir im Gewand „Breber“ zu zwei Dolinen (Erdfällen), deren Wasser unterirdisch zum Jagsthang läuft und mitten im mittleren Muschelkalk sich als „Himmelreichsklinge“ öffnet und Geröllmassen freisetzt. Auf dem Teerweg geht man am Schafshof der Familie Fischer vorbei bis zur Querspange, hier rechts, am Wald links und immer am Waldrand entlang im Flurbereich „Heftle“ zum Rastplatz am sagenumwobenen Katzenstein. Kurz zurück auf die kleine Waldwiese. Am oberen Rand entlang abwärts, dann auf dem schmalen „Jägersteig“ im Wald abwärts bis an die „Binselberger Klinge“. An dieser links oder rechts hinunter bis zum Binselberger Weg, kurz vor der Klingenmündung in die Jagst. Nun rechts in den Ort Groß-Hürden. Durch Groß- Hürden wandert man dann links ab über den Mühlgraben hinüber zur Jagst und durch Kleinhürden. Im Ort links hinauf, in der Völkertsklinge geht es aufwärts. Wenn man sich vor dem Waldeintritt nochmals umwendet, sieht man Schloß Langenburg. Immer nahe am Klingenbett bleiben, im Wald geht es aufwärts, vorbei an den mächtigen „Steinstufen“ im Bachbett. Oben an der Hangkante angekommen, geht es auf den pappelbestandenen Fahrweg am Rande des Gewands Hornwasen nach Nesselbach. Am ersten Haus „In den Hofäckern“ links halten, an der Hauptstraße im Ort gleich rechts. Nun zur Ortsmitte am Brunnen vor zum Waaghäusle, mit Resten einer Dorflinde. Wir blicken in die Stechbergklinge, überqueren die L 1042/1036 und ziehen drüben im „Gässle“ bergauf zum neuen Lindenparkplatz. Hier rechts und in der Senke dann die Umgehung K 2548 queren. Dann den ersten Feldweg rechts. Am Waldrand entlang führt der Weg die alte geschotterte Steige abwärts. Die Fahrstraße liegt immer rechts unterhalb, und an der Straßenkurve wird wieder eine mächtige (Bächlinger) Klinge überschritten. Im Jagsttal geht man links zur Holz- Archenbrücke und nach Bächlingen hinein. Nun muss man einen knappen Kilometer auf der Straße L 1025 bleiben. Rechts sieht man das herrschaftliche Fischhaus, dann den Pavillon über der Heilquelle. Das Wasser ist so gesund wie das der bekannten Karlsquelle in Bad Mergentheim und ebenso mit „Gerüchen“ behaftet. Wir halten uns kurz links und gelangen entlang des Kanals zur Herrenmühle. Wieder auf der Straße geht es „sachte“ hinauf zum „Hag“. Unten um den Schlossberg herum führt der Weg zum Schimbach und nun die Schimbachklinge aufwärts. Wir können den besseren Weg rechts, oberhalb der Kläranlage direkt oder den Waldpfad mit der Markierung roter Strich zum Schloss wählen oder vom Wendeplatz vor der Kläranlage auf steilem Pfad neben der Klinge des Schinders (Henkers) aufwärts bis an den Steg. Hier rechts mit dem Landeswanderweg bis zur alten Steige, diese links hinauf zur Regenbacher Straße und unmittelbar zum Parkplatz „Alte Brauerei“ im Stadtgraben.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DG
49.253660, 9.848985
GMS
49°15'13.2"N 9°50'56.3"E
UTM
32U 561780 5456001
w3w 
///taube.winden.frühester
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

L 6724

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Bewertungen

3,5
(2)
Robert Mühlbauer
25.04.2021 · Community
Die Wanderung ist ganz okay, teils wirklich schöne Abschnitte, etwas viel Asphalt, immer Sommer nicht zu empfehlen, weil wenig Waldabschnitte.
mehr zeigen
Alfred Raschke
17.05.2016 · Community
Eine schöne Wanderung die ich aber nicht im Hochsommer empfehlen kann da wenig Wald dabei ist.
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Gemacht am 03.10.2014

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
13,2 km
Dauer
5:00 h
Aufstieg
445 hm
Abstieg
446 hm
Rundtour Einkehrmöglichkeit

Statistik

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Karten und Wege
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