Wanderung empfohlene Tour

Bad Urach - Wasserfälle - Aussichtsfelsen - Höllenlöcher

· 2 Bewertungen · Wanderung · Schwäbische Alb
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Marit Baumann
  • Uracher Wasserfall
    Uracher Wasserfall
    Foto: Marit Baumann, Community
m 800 700 600 500 400 300 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Sehr abwechslungs- und aussichtsreiche Tour, die viele sehenswerte Punkte mitnimmt.
mittel
Strecke 16,3 km
6:30 h
708 hm
708 hm
827 hm
436 hm

Ein malerischer und abwechslungsreicher Wanderweg führt uns von einer tollen Aussicht zur nächsten. Unterwegs laden zahlreiche Bänke, Grillplätze und Aussichtspunkte zum Verweilen ein.

Gutes Schuhwerk, Trittsicherheit und Wanderstöcke sind äußerst hilfreich, wenn nicht sogar zwingend notwendig, da der Weg zwischenzeitlich recht anspruchsvoll wird.

Außerdem ist eine gewisse Kondition erforderlich, da wir zum Teil große Steigungen überwinden.

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
827 m
Tiefster Punkt
436 m

Wegearten

Asphalt 0,28%Schotterweg 33,29%Naturweg 6,96%Pfad 54,56%Straße 4,88%
Asphalt
0 km
Schotterweg
5,4 km
Naturweg
1,1 km
Pfad
8,9 km
Straße
0,8 km
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Sicherheitshinweise

Bitte die örtlichen Sicherheitshinweise beachten (z.B. Sperrungen des Wasserfalls).

Beim Segelflugplatz auf die Abgrenzungen achten.

Start

Koordinaten:
DD
48.499292, 9.376383
GMS
48°29'57.5"N 9°22'35.0"E
UTM
32U 527804 5371865
w3w 
///benötigen.aufstellung.opern
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Wegbeschreibung

Vom Startpunkt gehen wir der Beschilderung nach auf dem Wasserfallsteig am Brühlbach entlang zum Uracher Wasserfall. Dort führt der Steig am Wasserfall entlang nach oben - in den Wintermonaten ist dieser Weg wegen Glatteis gesperrt (unten steht ein Wanderwegweiser, der zum Fohlenhof St. Johann zeigt). Außerdem sollte man relativ trittsicher sein, da die Stufen zum Teil vom Wasser umspült sind und deshalb stellenweise rutschig. Am Wasserfall oben angekommen bietet sich allerdings ein atemberaubender Blick auf den Wasserfall selbst.

Oben am Wasserfall biegen wir nach rechts ab, um einem schmalen Pfad durch den Wald zu folgen, der uns zum Gütersteiner Wasserfall führt (ebenfalls beschildert). Hier ist eine gewisse Schwindelfreiheit und Trittsicherheit, evtl. auch Stöcke, erforderlich, da der Pfad direkt an einem Abhang entlangführt und stellenweise recht anspruchsvoll ist. Am Gütersteiner Wasserfall angekommen bieten sich Bänke zum Verweilen an. Dann gehen wir am Wasserfall vorbei weiter steil nach oben zum Fohlenhof St. Johann.

Den Fohlenhof können wir passieren. Dabei sollten wir natürlich das Gatter wieder schließen und den Beschilderungen gemäß die Pferde nicht füttern. Allerdings sind die Pferde sehr zutraulich und lassen sich gerne streicheln. Vom Fohlenhof aus geht es weiter dem beschilderten Wanderweg entlang durch den Wald zum Gefallenendenkmal an der Hohen Warte.

Von dort aus folgen wir dem Weg zunächst in Richtung Höllenlöcher (hier wäre auch eine Möglichkeit, die Route abzukürzen und direkt zu den Höllenlöchern zu laufen). Allerdings gehen wir an der Wegkreuzung weiter geradeaus durch einen schönen Buchenwals zum Grünen Fels. Hier ist ein gut befestigter Aussichtspunkt, der einen wunderbaren Blick auf die umliegenden Orte bietet. Direkt danach folgt der Wiesfels, auf dem man ebenfalls den Blick in die Landschaft genießen kann. Hier sollte man allerdings wieder schwindelfrei und trittsicher sein, da es kein Geländer gibt. Der Wiesfels ist auch ein Kletterfelsen.

Vom Wiesfels aus gehen wir linksseitig auf der Wiese am Segelfluggelände vorbei und achten darauf, das Gelände nicht zu betreten. Hier sind zahlreiche Grillplätze, die zum pausieren einladen. Wir passieren Rossfels und Olgafels und genießen nochmals die Aussichten. Auch hier sind die Felsen nicht gesichtert, deshalb sollte man beim Betreten der Felsen vorsichtig sein.

An der nächsten Weggabelung sind dann auch schon die Höllenlöcher und der Sonnenfels ausgeschildert - so passieren wir also den Aussichtspunkt am Sonnenfels und kommen schließlich zu den atemberaubenden Höllenlöchern. Man kann auf einem Pfad ein Stück auf der linken Seite zwischen zwei Schluchten entlanggehen und sich einen Eindruck von dem Naturdenkmal verschaffen (unbedingt Trittsicherheit erforderlich - es ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Gratwanderung). Der Wanderweg führt aber auf der rechten Seite weiter nach unten, bis man schließlich direkt vor der Schlucht am Fuß der Felsen steht. Wenn man direkt davor steht, führt links ein kleiner Steig in die Schlucht hinein - er ist mit Stahlleitern abgesichert und lädt zum erkunden der Höllenlöcher ein. Auch hier gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Danach folgt der Abstieg und ein Blick auf den Gelben Fels. Zum Abstieg führt ein unscheinbarer Pfad nach links in den Wald und leitet uns in Serpentinen auf einem schmalen Weg bergab. Hier ist wieder gute Trittsicherheit und festes Schuhwerk gefragt, denn der Weg ist sehr steil. Wanderstöcke sind äußerst hilfreich, um besonders das talseitige Bein zu entlasten und Stabilität zu verschaffen. Wir queren einen Wanderweg (geht man hier an der Kreuzung nach links kommt man auf einen deutlich einfacheren Weg, der auch nach Bad Urach zurückführt, wenn man an der nächsten Kreuzung scharf rechts abbiegt) und verschwinden wieder im Wald. Hier hat der letzte Sturm ziemlich viel Astwerk auf den Weg geworfen, was den Abstieg beschwerlich macht. Danach folgen wir dem Weg nach rechts zurück nach Bad Urach zum Parkplatz oder der Haltestelle.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Von Süden:

Von der A81, Ausfahrt Rottenburg am Neckar/Tübigen auf die B28a, danach auf die B28 Richtung Tübingen; Tübingen durchqueren in Richtung Reutlingen; in Reutlingen auf die B313 Richtung Metzingen fahren, danach der Beschilderung nach Bad Urach folgen. Direkt nach Ortseingang Bad Urach geht es nach rechts auf die "Hochsträß" zum Wanderparkplatz.

Von Norden:

Über die A8 bei Leinfelden-Echterdingen oder Filderstadt abfahren; auf die B27, dort auf die B312 in Richtung Metzingen abfahren, dann links abbiegen Richtung Dettingen, Bad Urach. Direkt nach Ortseingang Bad Urach geht es dann nach rechts auf die "Hochsträß" zum Wanderparkplatz.

Parken

Mehrere Parkplätze; der erste direkt nach dem Bahnübergang ist ohne Parkschein, die anderen müssen bezahlt werden. Alle befinden sich in der Straße "Vorderes Maisental".

Koordinaten

DD
48.499292, 9.376383
GMS
48°29'57.5"N 9°22'35.0"E
UTM
32U 527804 5371865
w3w 
///benötigen.aufstellung.opern
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk, Trittsicherheit, Wanderstöcke.

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Bewertungen

3,0
(2)
Michael F.
31.05.2020 · Community
Mega nice Wanderung mit vielen landschaftlichen Highlights. Der Abstieg ist etwas beschwerlich und nicht einfach zu finden, aber dafür kommt man schnell wieder ins Tal.
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Gemacht am 31.05.2020
Foto: Michael F., Community

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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
16,3 km
Dauer
6:30 h
Aufstieg
708 hm
Abstieg
708 hm
Höchster Punkt
827 hm
Tiefster Punkt
436 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights

Statistik

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Funktionen
Karten und Wege
Strecke  km
Dauer : h
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Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
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