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Wanderung

Kulturwanderweg Jagst- 1. Etappe

Wanderung · Heilbronnerland
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Touristikgemeinschaft Hohenlohe Verifizierter Partner 
  • Schachtsee, Jagstfeld
    / Schachtsee, Jagstfeld
    Foto: Touristikgemeinschaft Hohenlohe
  • / Neudenauer Kreuzweg
    Foto: Touristikgemeinschaft Hohenlohe
  • / Neudenau
    Foto: Touristikgemeinschaft Hohenlohe
  • / "Naturtunnel"
    Foto: Touristikgemeinschaft Hohenlohe
  • / Kleinwasserkraftwerk, Jagstfeld
    Foto: Touristikgemeinschaft Hohenlohe
  • / Anna-Kapelle (Kreuzkapelle), Duttenberg
    Foto: Touristikgemeinschaft Hohenlohe
0 150 300 450 m km 2 4 6 8 10 12 12,4 km Länge

Von Salzstollen bis Silbersteige- Entdeckungen unter und über der Erde

Am Anfang durch bebautes Gebiet, später auf befestigten Wegen an der Jagst entlang. Kurzes Stück am Kocher-Jagst Radweg. Ab Untergriesheim Anstieg auf befestigten und unbefestigten Waldwegen.

leicht
12,3 km
4:00 h
159 hm
135 hm
  

 

 

 



outdooractive.com User
Autor
Marion Schlund
Aktualisierung: 20.02.2014

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
240 m
Tiefster Punkt
147 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

www.hohenlohe.de

Start

Jagstfeld Bahnhof (161 m)
Koordinaten:
Geographisch
49.232448, 9.199845
UTM
32U 514549 5453315

Ziel

Neudenau

Wegbeschreibung

Der Einstieg zum Kulturwanderweg an der Mündung der Jagst in den Neckar lohnt immer einen „zweiten Blick“ – auf die Stauferstadt Bad Wimpfen, vor allem aber auf Bad Friedrichshall selbst. Die berühmte Saline des württembergischen Königs Friedrich liegt direkt am Neckar, nur zehn Minuten von Jagstfeld entfernt: Steigen Sie hinab – der Salzstollen im Besucherbergwerk wird Ihrer Entdeckertour die richtige Würze geben. Die „Burg des Dudo“ (Duttenberg) ist das nächste Ziel – vorbei an vielen Kastanienbäumen mit Blick auf bunte Getreidefelder in der Jagstaue und die Weinberge am Hang. Der frucht bare Lehmboden war sicher ein Grund, dass das Dorf bereits im 8. Jahrhundert erwähnt wird, bestimmt aber viel älter ist.
Vielleicht halten Sie innere Einkehr in der kleinen „Anna-Kapelle“, die seit 1475 dem Heiligen Kreuz geweiht ist.
Jenseits der Jagst sehen Sie Heuchlingen mit seinem ehemaligen Deutschordens-Schloss.
Genießen Sie die Aussicht ins naturschöne Jagsttal und auf Untergriesheim. Auf Ihrer Etappe liegt nach knapp 4 km, unweit des Wanderweges, die Höchstberger Wallfahrtskapelle „Unserer Lieben Frau vom Nussbaum". Sie verlassen den Wald nach dem Neudenauer Kreuzweg mit
Blick auf das im Tal liegende Herbolzheim. Dieses Pfarrdorf begrüßte schon als "Herboldesheim“ im Jahr 965 Kaiser Otto den Großen mit seinen Söhnen. Von der Burg des Heriboldis ist noch ein 30 Meter hoher und sechs Meter dicker Bergfried mit Ringmauer übrig. Man steht dort auf uraltem Siedlungs boden, den schon Kelten, Römer und Germanen betreten haben.

Es ist nicht nur das „Salz in der Suppe“– es war weißes Gold (und Geld) für die ganze Region. Die Rede ist vom „unermesslichen Reichtum an Stein- und Kochsalz“ (Originalton 19. Jh.) der Königlichen Saline Friedrichshall.

Hier beginnt der Kulturwanderweg an der Jagst. Sie sind an einem der „natürlichsten“ Flüsse des Landes – und zwar im wahren Wort-Sinne ursprünglich und naturnah. Portale nach „innen“ und „außen“, Eingänge in die Erde und Aufstiege in die Höhe charakterisieren diese erste Etappe. Gehen Sie durch den schönen Wege-„Naturtunnel“, nahe beim Kleinwasserkraftwerk an der Jagst (Jagstfeld) – ein kulturhistorisches Denkmal (20. Jh.): Wasserkraft als erneuerbarer Energieträger ist ein Beitrag zum Klimaschutz.
Heuchlingen– ursprünglich Heuchelheim, Heim des Huchilo – lockt im Tal mit der ehemaligen Burg des deutschen Ordens. Sie ist massiv gebaut mit Türmen und Mauern und im inneren Schlosshof steht das alte Schloss mit dem mächtigen, vierstöckigen Hauptgebäude. Doch es sind in Heuchlingen auch Ruinen einer ehemaligen Burganlage und Reste eines römischen Wachtturms zu sehen. Mit einem kleinen Abstecher links vom Wanderweg finden Sie die Wallfahrtskapelle am Höchstberg. Und das ist ihre Marien-Legende: Einst sah ein frommer Schäfer die Mutter gottes mit Jesuskind in einem Nussbaumstehen, die ihm auftrug hier eine Kirche zu bauen. Das Gnadenbild steht heute im Nussbaum.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
12,3 km
Dauer
4:00 h
Aufstieg
159 hm
Abstieg
135 hm
Etappentour kulturell / historisch

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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