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Wanderung

Kaiserpfalz und Maltermeisterturm

Wanderung · Harz
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  • In der prächtigen Kaiserpfalz wurde deutsche und sogar europäische Geschichte geschrieben.
    / In der prächtigen Kaiserpfalz wurde deutsche und sogar europäische Geschichte geschrieben.
    Foto: Harzer Verkehrsverband / GMG
Karte / Kaiserpfalz und Maltermeisterturm
150 300 450 600 750 m km 2 4 6 8 10 Maltermeisterturm Schutzhütte Waldschrat Schutzhütte Kaiserpfalz

Kurze, aber abwechslungsreiche Wanderung auf den Pfaden der Kaiser und des Bergbaus. Vom südlichen Teil der Stadt Goslar geht es hinaus in die Wälder des Rammelsbergs.  

 

mittel
10,4 km
3:30 h
393 hm
394 hm
Start unserer Wanderung in Goslars Süden ist die Kreuzung Nonnenweg und “Am Beek“ unterhalb der Frankenberger Kirche. Gleich rechterhand biegen wir in einen Weg ein, nehmen den zweiten Abzweig nach links und kreuzen die Bundesstraße B241. Nun biegt man rechts ab in die Rammelsberger Straße und folgt dem Wegweiser „Blauer Punkt“ hinauf zum Maltermeisterturm. Zunächst führt uns der Weg noch an einigen Häusern vorbei, bevor man gleich links in die Bruchchaussee einbiegt. Vor uns liegt links die Jugendherberge Goslars, vor der man nach rechts abbiegt, um die Serpentine abzukürzen. Wieder auf der Bruchchaussee wandert man auf dieser zunächst ein Stück geradeaus und am Waldrand entlang, verlässt sie aber nach einer Linkskurve auf dem rechts abzweigenden Weg, biegt nochmals rechts ab und erreicht die Gaststätte im Maltermeisterturm (1) oberhalb des Bergbaumuseums. Diese bietet von ihrer Sonnenterrasse einen herrlichen Blick auf die Stadt Goslar und das weite Harzvorland. Der Maltermeisterturm ist das älteste oberirdisch sichtbare Zeugnis des mittelalterlichen Bergbaus und wurde erstmals 1548 urkundlich erwähnt. Er gehörte zum großen Komplex des Bergwerks Rammelsberg. Der Begriff Malter bezeichnet ein Holzmaß, das ca. 2 Kubikmetern entspricht. Für die Erzgewinnung wurden im Rammelsberg jährlich etwa 6000 dieser so genannten Malter verbraucht. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts diente der Turm als Wohnung des Maltermeisters, dem Holzverwalter und erhielt so seinen Namen. Wir folgen nun der Markierung „Blauer Punkt“ in südlicher Richtung und wandern durch das Naturschutzgebiet der Blockhalden stetig bergan. Am Hang des Rammelsbergs kommt man auf dem Borchersweg zur Schutzhütte „Waldschrat“ (2), biegt hier nach links auf den Windeweg ab, um ihn sogleich linkerhand wieder zu verlassen. In zwei langen Kurven wandern wir durch den Fichtenwald und erreichen die Schutzhütte (3) am Ramseck, mit einer ebenfalls schönen Aussicht auf Goslar. Dem „Grünen Punkt“ folgt man nun in Serpentinen hinab zur Bruchchaussee, biegt in diese rechts ein, folgt ihr in einem Bogen nach links und hält sich an der nächsten Kreuzung rechts. An der nun folgenden T-Kreuzung orientiert man sich links, biegt dann rechts erneut in die Bruchchaussee ab und verlässt diese nach wenigen Schritten auf dem schräg rechts abzweigenden Forstweg. An den beiden Gabelungen hält man sich jeweils rechts und erreicht über die Werenbergstraße wieder Goslar. Wir biegen anschließend links in die Wallstraße ab und kommen zur Kaiserpfalz (TopTipp/4). Sie wurde zwischen 1040 und 1050 unter Heinrich III. errichtet und ist ein beeindruckendes Denkmal weltlicher Baukunst. Sie beherbergt das Kaiserhaus, das ehemalige Kollegiatstift „St. Simon und Judas“, die Pfalzkapelle „St. Ulrich“ und die Liebfrauenkirche. Über 200 Jahre wurde hier, im „Rom des Nordens“, auf den Reichs- und Hoftagen der Verlauf der Geschichte bestimmt. Seit 1992 wird die Kaiserpfalz zusammen mit der Altstadt Goslars und dem Rammelsberg auf der UNESCO-Weltkulturerbe-Liste geführt. Auf den Straßen „Kaiserbleek“, Liebfrauenbergstraße, Neue Straße, „An der Gose“ und Peterstraße wandert man nun noch ein Stück in westlicher Richtung und erreicht alsbald den Ausgangspunkt der Tour unterhalb der Frankenberger Kirche. Wer nun noch Zeit und Lust hat, sollte unbedingt eine Erkundungstour durch die einmalige Altstadt von Goslar machen.

 

outdooractive.com User
Autor
Katrin Kranz
Aktualisierung: 14.05.2014

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
602 m
Tiefster Punkt
270 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Auf eine ruhmreiche, über 1000jährige Geschichte kann Goslar, die vielleicht sehenswerteste Stadt des Harzes zurückblicken. Kaiser und Könige gaben sich im „Nordischen Rom“ die Klinke in die Hand und machten Goslar zum beliebtesten Regierungssitz im Norden Deutschlands. Besucher sind von den engen Kopfsteinpflaster-Gassen der Altstadt, den fünf großen Pfarrkirchen und der herrlichen Aussicht von der hochgelegenen Kaiserpfalz begeistert. Die mittelalterliche Altstadt wurde 1992 zusammen mit dem über 600 m hohen Rammelsberg und seinem 1988 stillgelegten Erzbergwerk in die UNESCO-Kulturerbe-Liste aufgenommen.

Start

Kreuzung von Nonnenweg und "Am Beek" unterhalb der Frankenberger Kirche in Goslar (284 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.902481, 10.417999
UTM
32U 597555 5751142

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Goslar

 

Anfahrt

A7, Ausfahrt Rhüden, weiter auf der B82 nach Goslar

 

Parken

An der Kaiserpfalz (Zugang über die Wallstraße)

 

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
10,4 km
Dauer
3:30 h
Aufstieg
393 hm
Abstieg
394 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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