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Rhein-Venn-Weg: Eifel von Aremberg nach Monschau

Mountainbike · Ahrtal
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Dirk Neubauer 
  • Ahrquelle (Mai 2012)
    / Ahrquelle (Mai 2012)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • Burg Blankenheim (Mai 2012)
    / Burg Blankenheim (Mai 2012)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • Russenkreuz (Okt. 2012)
    / Russenkreuz (Okt. 2012)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
Karte / Rhein-Venn-Weg: Eifel von Aremberg nach Monschau
150 300 450 600 750 m km 10 20 30 40 50 60 70

Mit dem Rad über diverse Fern- und Weitwanderwege auf einem Rundkurs zwischen Eifel und Weserbergland.
schwer
76,4 km
9:01 h
1176 hm
1273 hm

Der Hauptwanderweg 12 des Eifelvereins verbindet den Rhein mit dem Venn, deshalb trägt er diesen Namen.

Er führt von Aremberg nach Blankenheim zur Ahrquelle sowie über die Wildenburg und Reifferscheid nach Hellenthal. Von dort am Südufer des Olefstausees entlang, über die Höhen Wahlerscheids, durch das einzigartige Fuhrtsbachtal (NSG Narzissen) und schließlich am Stausee des Perlenbaches entlang nach Monschau, der historischen Tuchmacherstadt am Vennrand.

Autorentipp

Aremberg (Pfarrkirche, Burgruine, Schutzengelkapelle), Auelbach, Römerstraße, Hühnerberg (Eifelblick), Freilinger See, Ahrtal, Reetzer Mühle, Blankenheim (Schlossweiher, Burg, Ahrquelle, Marienkirche, historischer Ortskern), Eifelblick, Russenkreuz, Hügelgrab, Österreichische Schanzen, Süntelbuche, Urfttal, Wisselbachtal, Paulushof, Manscheider Bachtal, Wildenburg, Burg Reifferscheid, Olefstausee, Döppeskaul, Fuhrtbachstal (NSG Narzissen), Westwall, Höfener Mühle, Perlenbachstausee, Engelsley, Teufelsley, Rur, Kierberg (Antoniuskapelle), Monschau (Marktplatz, Tuchmacherbrunnen, Burg, Hallerruine, historischer Ortskern).

Es gibt unterwegs Versorgungsmöglichkeiten in Aremberg, Freilingen, Blankenheim, auf der Wildenburg, in Reifferscheid, Hellenthal, an der Perlenbachtalsperre und in Monschau.

In Monschau gibt es diverse Hotels, Gasthöfe, Pensionen und eine Jugendherberge zum Übernachten.

Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Wahlerscheid, 629 m
Tiefster Punkt
Mühlheimer Bach, 390 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Der Weg ist auf etwa 10 km befestigt. Die restlichen 65 km sind unbefestigte Wald, Ufer- und Feldwege bzw. Pfade, teilweise sehr matschig und zerfahren. Manche Abfahrten sind heftig und es ist nicht peinlich, sein Rad auch einmal bergab zu schieben.

Ausrüstung

Trekkingrad oder Mountainbike (auch mit Gepäck).

Start

Aremberg (501 m)
Koordinaten:
Geographisch
50.412668, 6.803398
UTM
32U 343934 5586820

Ziel

Monschau, Marktplatz

Wegbeschreibung

In Aremberg, südl. des Parkplatzes Kapellenstraße, beginnt diese Etappe. Neben dem Rhein-Venn-Weg begleitet uns der Ahrsteig, der Wasserfall-Weg, der AE-Weg, das Logo des Eifelvereins weist den Weg. Auf der Allee der Kapellenstraße fahren wir auf den Wald zu, bald erblicken wir ein denkmalgeschütztes Kleinod, die Schutzengelkapelle, am weiteren Wegeverlauf entdecken wir noch drei Wegekreuze. Wir tauchen in die Stille des Lommersdorfer Waldes ein, unbemerkt passieren wir die Landesgrenze von Rheinland-Pfalz und NRW, nur, dass der Wasserfall-Weg hier nach Süden abgeht, ist für uns eine Orientierung zur Ländergrenze.

Es geht gemütlich ins Tal des Auelbaches, dem wir in nördl. Richtung folgen und wieder ansteigend, die K 41 queren. Noch immer sind der Ahrsteig und der AE-Weg Begleiter, noch ein paar Richtungswechsel im Eichenbachtal und es geht über offene Landschaft zum Hühnerberg mit Eifelblick. Der Eifelblick bietet fantastische Blicke zur Nürburg – Nürburgring – Lommersdorf – Schlossthal mit Burgruine – Freilingen und Freilinger See – Sendemast Bärbelkreuz und Blankenheim. Nach kleineren Kehren an der Straßenkreuzung nach Freilingen, in die Industriestraße und bald ist der Freilinger See erreicht. Der Freilinger See ist eine Stauanlage des Weilerbaches. Der See ist Naherholungsgebiet, man kann baden, Boot fahren, Windsurfen, tauchen und angeln. Die K 41 queren und am Seeufer entlang, Nahe des Imbiss-Restaurants wieder über die K 41 und in süd-westl. Richtung mit wechselnden Landschaftsbildern in Richtung Ahrtal.

Bald nach dem Eintritt in den Wald am Birker Berg trifft von links der Ahrtalweg auf, bis Blankenheim verlaufen nun 4 Wanderwege parallel. Oberhalb des Tales vor der Reetzer Mühle wieder die K 41 queren, mit einigen Kehren oberhalb der Farm Auel entlang, durch den Lörenbusch, dann links vor dem Mühlheimer Bach und vor dem Forellenhof entlang und auf dem Ahr-Radweg Richtung Blankenheim. Den Schlossweiher nach rechts halb umrunden, über die Kölner Straße, in den idyllischen, historischen Ort Blankenheim mit der Ahrquelle. Die Burg Blankenheim wird heute als Jugendherberge genutzt. Reste der Befestigungsanlagen sind der Hirtenturm und das Georgstor. Zahlreiche gepflegte Fachwerkhäuser zieren den hist. Ortskern, sehenswert ist die spätgotische kath. Kirche St. Maria Himmelfahrt. Den Zuckerberg mit dem schmalsten Fachwerkhaus sollte man sich nicht entgehen lassen, ebenso nicht das Eifelmuseum, das Gildehaus und vieles mehr.

Vom Nepomuk in der Johannesstraße führt der Rhein-Venn-Weg mit zunächst dem Eifelsteig, Quellenpfad, Felsenweg, Tiergartentunnelweg, Pilgerweg und örtl. Rundwegen in westl. Richtung. Da der originale Weg dann teils über Treppen auf den Lühberg führt, folgen wir lieber der Ahrstraße hinunter zur B 258 und dann dem Nonnenbacher Weg.

Der Rhein-Venn-Weg trifft auf diesen. An der 1. Straßeneinmündung führen nach links ab: Eifelsteig, Quellenfad, Felsenweg und örtl. Rundwege. Unser Rhein-Venn-Weg führt mit dem Pilgerweg und Tiergartentunnelweg geradeaus weiter, am nächsten Eifelblick vorbei. Der Blick ist fast so, wie ein Blick zurück auf unseren Rhein-Venn-Weg, den Aremberg, die Hohe Acht, die Nürburg und das Ahrtal. An der nächsten Kreuzung am Nußhecker Hof links zum Waldrand, kurz in den Wald zum Russenkreuz und Hügelgrab nahe der Schutzhütte, hier geht der Pilgerweg ab. In westl. Richtung mit Kehren zum Österr. Schanzen (Geschützstand). Mit wechselnden Richtungen über wechselnde Landschaftsformationen an den Hängebuchen auf Hügelgrab vorbei, auf der K 69 nach rechts. Über die Straßenkreuzung hinweg, ein Stück um den Wald, dann durch den Olbruchwald und rechts, über die Brücke der B 51, links, danach mit Kehren über offene Landschaft, an der Einfahrt zu Gut Altenberg vorbei und abwärts ins Urfttal. Hier kommt von links der Quellenpfad wieder an. Über die Brücke der Bahnstrecke Köln – Trier. Nun rechts, parallel zur Bahnlinie zum Bf. Blankenheim-Wald.

Vor dem Bahnhof führt der Rhein-Venn-Weg - zusammen mit der Burgenroute - links auf dem Soldatenpfädchen ins Wisselbach-Tal ab. Die nächsten Kilometer führen durch den riesigen Staatsforst Schleiden bergauf zum Wanderparkplatz Silberberg, immer im Bachtal entlang und über einige Quellflüsschen hinweg. Die L 204 kreuzen, ein Stück auf der K 76, rechts durch das Quellgebiet des Manscheider Baches, an Paulushof entlang und abwärts zum und über den Manscheider Bach. In westl. Richtung durch das idyllische artenreiche Bachtal, die K 62 queren und bald auf schmalem Pfad zur Wildenburg hinauf. Herrliche Ausblicke  von der hist. Burganlage aus, lassen den anstrengen Aufstieg vergessen. Auf schmalem Pfad geht es abwärts, die L 22 oberhalb von Manscheid queren und wieder aufwärts durch den Weiler Zingscheid, links wieder abwärts ins Tal. Vom ehem. Lehnshof Liebfrauenhof, in dem 1908 bis 1911 der bekannte Eifelmaler Fritz von Wille wohnte, in Richtung Reifferscheid. Ein Stück auf der Burgstraße, dann links um den Burgberg zum Parkplatz Burgbering. Ein Besuch der Burg Reifferscheid mit Eifelblick ist ein Muss.

Zurück zum Parkplatz, weiterhin mit der Burgenroute in nördl. Richtung zunächst über offene Landschaft aufwärts, die K 75 queren, mit Kehren ansteigend, über die Hochfläche mit Sendemast und in Kehren durch Kirschseiffen nach Hellenthal im Oleftal. Auf den Straßen Kalberbenden und Rathausstr. zur Ortsmitte. Links durch den vom Fremdenverkehr geprägten Ort, rechts an der Kirche St. Anna vorbei, zur Grenzlandhalle.

In Hellenthal führt der Rhein-Venn-Weg von der Grenzlandhalle aus über die Aachener Straße (B 265) hinweg in die Olefstraße, jetzt wird der Matthiasweg gekreuzt und der Weg des Gedenkens kommt hinzu. Der Olefstraße bis zur Staumauer der Oleftalsperre folgen. Vor den Parkplätzen über die Brücke und zur Staumauer hochsteigen. Es lohnt sich, ein paar Schritte auf die Krone der Staumauer zu tun und die Aussicht zu genießen. Je nach Jahreszeit ist das Röhren der Hirsche aus dem Wildfreigehege zu vernehmen, oder ein Greifvogel auf der Mauer anzutreffen, der bei der Flugschau eine Pause einlegt, bevor er seinen Rückflug startet.

Zu Beginn des südl. Seeuferweges informieren Tafeln über die Stauanlage und ein Aussichtspunkt gibt den Blick auf die Staumauer zur Seeseite frei. Am südl. Seeufer entlang, mit einigen Buchten, wo kleinere Bäche in den See münden, an der Schutzhütte Hesselbach entlang. Am Wehr – Einlaufbauwerk, Stauanfang der Olef – treffen sich die südl. und nördl. Seeuferwege. In westl. Richtung an der Olef entlang und diese queren. Von links trifft der GR 56 auf - ein Fernwanderweg der Belg. Ostkantone - mit ihm aufwärts durch die Wälder des Nationalparks Eifel, dann mit einigen Kehren zur Monschauer Straße (B 258). Hier beginnt für uns der Nationalperk Eifel mit seinem Wegegebot für Radfahrer und Wanderer. Wir achten dieses und weichen daher vom originalen Verlauf des Wanderweges ab. Es geht also vorerst auf der Straße Richtung Monschau bis zum Wanderparkplatz Wahlerscheid mit Infotafel und Rastplatz.

Der Rhein-Venn-Weg, den wir hier wieder erreicht haben, führt nun mit dem Wildnistrail, dem Pfad des Gedenkens und der GR 56 durch den dunklen Fichtenforst. Ab einer Infotafel führen die Wege direkt an der Deutsch-Belgischen Grenze entlang. Am nächsten Infostand weicht er rechts ab, in das Gebiet Döppeskaul mit den Birkenmoorwiesen. Das Bächlein zur Linken ist der junge Fuhrtsbach, dessen Quellbäche im tiefen Belgischen Wald liegen. Wir dürfen das NSG mit dem Rad nicht befahren und verbleiben weiter an der deutsch-belgischen Grenze. Erst am großen Stern folgen wir dem Radweg wieder Richtung Fuhrtsbach.

Hier treffen wir auf die Narzissen-Route im Fuhrtsbach- und Perlenbachtal. Infotafeln klären uns auf. Wir bleiben im Fuhrtsbachtal, je nach Jahreszeit mit der Pracht der Narzissenblüte. An der nächsten Kreuzung gibt es weitere Infotafeln, eine neue Schutzhütte und ein paar Schritte abseits Reste eines gesprengten Bunkers aus unrühmlichen Zeiten. Dem Talweg weiter folgend, an der nächsten Hütte entlang, den Nationalpark verlassend, aber wir bleiben im hochkarätigen NSG, über die Brücke des Fuhrtsbaches, der hier bald in den Perlenbach mündet, auf dem Weg links am Bach bleibend. Nun entlang des Perlenbaches, rechts etwas erhöht ist ein Rastplatz, zur Straße. Auf der anderen Seite liegt die Höfener Mühle, auch als Perlenbacher Mühle bekannt. Auf dem Weg, der hinter der Mühle abgeht, mit der GR 56 und anderen touristischen Wegen in das Tal des Perlenbaches und bald entdecken wir den Stauanfang der Perlenbachtalsperre. Ein Stück weiter trifft von rechts der Eifelsteig auf, an der Talspeere entlang, am Staudamm informiert wieder eine Tafel. Mit drei Kehren zur und – mit Vorsicht - über die B 258 und an den Hängen oberhalb des Perlenbaches entlang, über die Felsen der Engelsley, später die der Teufelsley. 

An den Aussichtspunkten hat man den Blick hinunter nach Dreistegen, einst blühende Monschauer Tuchindustrie, hier mündet der Perlenbach in die Rur.

Durch den Wald, im Bogen oberhalb Burgau über den Kierberg, mit Aussicht auf Monschau, nahe der Antoniuskapelle entlang, zum Eifelblick Kierberg, es bietet sich ein einzigartiges Panorama der hist. Tuchmacherstadt Monschau. Am Friedhof entlang und dann hinunter ins historische nach Monschau mit seinen vielen Fachwerkhäusern und der Idylle an der Rur. Der originale Weg führt über Treppen, daher weichen wir ab.

Die Perle der Eifel wird Monschau genannt. Es ist ein romantisches Städtchen am Rande des Hohen Venn. Das Stadtbild wird durch enge, winklige Gassen geprägt, mit schmucken Fachwerk- und Bruchsteinhäusern, mit Schiefer gedeckt. Die prächtigen Patrizierhäuser – so wie das Rote Haus oder das Haus Troistorff sind Zeugen einst wohlhabender Tuchmacher und Kaufleute. Weitere Highlights sind die hist. Senfmühle und die Glashütte mit Handwerkermarkt.

Anfahrt

A 1 Abfahrt Blankenheim, dann Landstraße nach Aremberg.

Parken

Parkmöglichkeiten im Ort.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Schwierigkeit
schwer
Strecke
76,4 km
Dauer
9:01 h
Aufstieg
1176 hm
Abstieg
1273 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

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