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Radtour Welterbestätten Deutschland, Frankreich, Luxemburg

Radfahren · Region Köln-Bonn
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Stefan Meyer
Karte / Radtour Welterbestätten Deutschland, Frankreich, Luxemburg
0 150 300 450 600 m km 100 200 300 400 500 600 700

Diese Radwanderung führt über 795 km zu den UNESCO-Welterbestätten

- Kölner Dom

- Schloß Augustusburg & Schloß Falkenlust in Brühl

- Obergermanisch-Raetischer Limes (Rheinbrohl)

- Oberes Mittelrheintal (Oberwesel bis Bingen)

- Kloster Lorsch

- Speyrer Dom

- Grande-Île und Neustadt in Strasbourg

- Place Stanislas, Place de la Carrière & Place d'Alliance in Nancy

- Altstadt & Festung Luxemburg

- Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche in Trier

in Deutschland, Frankreich und Luxemburg. Die Strecke folgt dabei in weiten Teilen dem Rhein, dem Marne-Rhein-Kanal, der Meurthe und der Mosel. Unser Abstecher nach Luxembourg führt uns weg von der Mosel in hüheliges Gelände. Bis zum höchsten Punkt  bei Senningerberg (406 Hm) haben wir auf einer Strecke von ca. 44 km einen Höhenunterschied von 250 Hm zu bewältigen.

mittel
794,5 km
55:35 h
1118 hm
1028 hm

Ausgangspunkt unserer Radtou ist der Kölner Dom (St. Peter und Maria), erbaut von 1248 bis 1880, ein Meisterwerk Gotischer Architektur. Mit dem Schrein der Hl. Drei Könige und weiteren unzähligen Reliquien ist er weltweit einer der bedeutendsten Wallfartorte. Vom Turm aus kann man einen phantastischen Ausblick auf Köln und das Umland genießen. Sehr spannend sind auch die Ausgrabungen unter der Kathedrale, die im Rahmen einer Führung besichtigt werden können. Auch die Dombauhütte bietet interessante Einblicke in verschiedene Handwerksberufe, die für die Restaurierung der Kathedrale benötigt werden. Auch sie soll bald als immaterielles Welterbe in die UNESCO Welterbeliste aufgenommen werden.

Die Strecke führt von Köln bis Strasbourg in weiten Teilen über den Rheinradweg EuroVelo 15. Diesen verlassen wir nur für Abstecher nach Brühl und Kloster Lörsch, um anschließend wieder an den Rhein zurückzukehren.

Die Schlösser Augustusburg (1725) und Falkenlust (1729) wurden als Residenz für den kölner Kurfürsten und Erzbischhof Clemens August erbaut. Sie stellen die ersten bedeutenden Schöpfungen des Rokoko in Deutschland dar und waren über ein halbes Jahrhundert Vorbild für eine Vielzahl deutscher Fürstenhöfe.

Über die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn und das ehemalige Botschaftsviertel Bad Godesberg führt die Strecke weiter am linken Rheinufer entlang bis Remagen, wo noch heute die Reste der früheren Eisenbahnbrücke von Remagen (Ludendorff-Brücke) stehen. Sie wurde im Ersten Weltkrieg erbaut und stürzte 1945 nach schweren Beschädigungen ein.

Von Bad Breisig, dem Ende unserer ersten Etappe, bringt uns eine Fähre rüber nach Rheinbrohl. Von hier aus haben die Römer den Obergermanisch-Raetische Limes über 550 km bis zum Kastell Einig an der Donau gebaut. Sehenswert ist die Römerwelt als Erlebnismuseum für Groß und Klein.

Über eine der ältesten Stadte Deutschlands, Andernach mit seiner Stadtburg, folgen wir dem Rhein weiter bis Koblenz. Hier überqueren wir die Mosel und machen Rast am Deutschen Eck. Am gegenüberliegenden Rheinüfer thront die Festung Ehrenbreitstein. Eine Seilbahn bringt uns vom Deutschen Eck zur Festung am gegenüberliegenden Rheinufer.

Von Oberwesel bis Bingen fahren wir weiter durch das Obere Mittelrheintal beidseits des Rhein reiht sich Burgen und Schlösseraneinander und eines ist schöner als das andere.

Weiter geht es von Oberwesel über Bacharach und Bingen zur Landeshauptstadt in Rheinland-Pfalz: Mainz. Hierfinden wir Sehenswürdigkeiten aus allen Epochen der Geschichte. Gegenüber dem südlichen Ende der Altstadt fließt der Main in den Rhein. Hier verlassen wir Rheinland-Pfalz und fahren über die Südbrücke über den Rhein nach Hessen.

Hier folgen wir zunächst weiter dem Rhein über Stockstadt bis Gernsheim. In Gernsheim verlassen wir das Rheintal und Fahren über Einhausen zum Kloster Lorsch. Gegründet wurde es 764. Architektonischer Höhepunkt sind die alte Bibliothek und die Torhalle (Königshalle) des Klosters. Das Gebäude mit seinem frühmittelalterlichen Dekor ist eines der besterhaltenen Zeugnisse karolingischer Baukunst überhaupt. Das Etappenende ist heute in Viernheim.

Über Schwetzingen fahren wir wieder zurück an den Rhein bis nach Speyer. Die Ursprünge der Stadt gehen bis auf das Jahr 10 v. Chr. zurück. Damit gehört Speyer zu den ältesten Stadtgründungen Deutschlands. Weithin bekannt ist Speyer durch seinen Kaiser- und Mariendom. Er ist die weltweit größte noch erhaltene romanische Kirche. Die heutige Etappe endet in Wörth am Rhein.

Am nächsten Morgen queren wir wieder Rhein und verlassen Rheinland-Pfalz. Auf der rechten Rheinseite passieren wir die Stadtgrenze und das Hafengebiet von Karlsruhe in Baden-Württemberg. Den gesamten Tag fahren wir hauptsächlich durch Rheinauen bis nach Kehl. Hier fahren wir über die Europabrücke (Pont de l'Europe) wieder auf die andere Rheinseite nach Strasbourg im Elsaß.

In Strasbourg gehören die Grande-île (Altstadt) und die angrenzende Neustadt zu den Welterbestätten der UNESCO. Auf der Insel besonders sehenswert sind der Kléberpatz mit der klassizistischen Wache Aubette, das gotische Straßburger Münster und vier weitere mittelalterliche Kirchen, das erzbischhöfliche Palais und das Stadtpalais. Die Neustadtt wurde 1870 angebaut, um das hervorragende deutsche Know-How und die Exzellenz, in der damaligen Hauptstadt des Reichlands Elsaß-Lothringen vorzuheben und weltweit auszustrahlen. Das Projekt war damals eine riesige Stadt aufzubauen, wo Technik, Architektur (Kaiserpalast, Ministeriengebäude und Sitz der Landesversammlung, Universität)und Urbanismus sich eng verknüpfen, um eine einzigartige Stadtlandschaft zu gestalten, aber auch für die Epoche ganz bemerkenswerte Wohnbedingungen zu schaffen. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das europäische Viertel mit dem Sitz des Europäischen Parlamentes, das frühere Fischer-, Müller- und Gerberviertel.

Am nächsten Tag verlassen wir Strasbourg entland der l'Ill, dann fahren wir weiter entlang des Marne-Rhein-Kanals (Canal de la Marne au Rhin), mal am rechten, mal am linken Ufer. Nach 45 km erreichen wir das Hafenbecken in Saverne (Zabern); wir folgen für 19 km weiter dem Kanal. Bei Arviller (Arzweiler) verlassen wir den Weg direk am Marne-Rhein-Kanal. Die heutige Etappe endet in Niederviller (Niederweiler).

Am nächsten Tag fahren wir weiter; bei Schneckenbusch kehren wir wieder an den Marne-Rhein-Kanal zurück. Später verlassen wir nochmal der Uferweg zwischen Xouaxange (Schweixingen) und Hertzing, bevor wir bei Gondrexange (Grunderchingen) einen großen See erreichen, Hier durchquert die Schiffahrtsstraße den See und wir fahren weiter über Réchicourt-le-Château (Rixingen), Moussey (Mulsach) und erreichen bei Lagarde wieder den Marne-Rhein-Kanal. Nach ca. 58 km verlassen wir den Marne-Rhein-Kanal nach Art-sur-Meurthe und folgen der Meurthe. Nach weiteren 5 km Treffen wir wieder auf den Kanal, dem wir bis Nancy folgen.

Nancy war bis 1766 die Hauptstadt des Herzogtums Lothringen. Im nördlichen Bereich befindet sich die durch Bauten des Mittelalters und der frühen Neuzeit geprägte Altstadt mit dem ehemaligen Herzogspalast und der neugotischen Kirche Saint-Epvre. Die südlich gelegene Neustadt hat ihr Zentrum um die Place Stanislas, benannt nach dem ehemaligen polnischen König Stanislaus I. Leszczyński, der nach der Niederlage im Polnischen Erbfolgekrieg 1737 durch seinen Schwiegersohn Ludwig XV. mit dem Herzogtum von Lothringen und Bar abgefunden wurde. Die Place Stanislas, die Place de la Carrière, und die Place de l'Hémicycle, eines der bedeutendsten Ensembles aufgeklärt-absolutistischen Städtebaus, wurden 1983 in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Die Plätze wurden in der Hauptsache von 1752 bis 1760 von dem Architekten Emmanuel Héré angelegt.

Am nächsten Tag fahren wir 65 km weiter stets entlang der Mosel nach Metz. Die Stadtgeschichte reicht zurück bis ins 5. Jh.v.Chr. Metz war unter den Merowingern im 6. Jahrhundert Hauptstadt des fränkischen Ostreiches, später unter den Karolingern religiöse und kulturelle Hauptstadt und wurde im 10. Jahrhundert schließlich in das Heilige Römische Reich eingegliedert. Mit dem Westfälischen Frieden wurde die Stadt1648 wieder an Fankreich angegliedert. Die in 1871 an das Deutsche Reich angegliederte Stadt verwandelte sich völlig. Die Deutschen errichteten einen doppelten Festungsgürtel, zerstörten die unnötig gewordenen Stadtmauern und schufen eine „neue Stadt“ rund um einen neuen Bahnhof. Metz wurde in 1918 wieder französisch und gehörte von 1940 bis 1944 erneut zum Deutschen Reich. Die Hauptsehenswürdigkeiten sind heute die Kathedrale Saint Etienne, die Theater-Oper, das Museum Court d'Or, der Temple Neuf, die Templerkapelle, das Arsenal, die Kirche Saint-Pierre-aux-Nonnains, das deutsche Tor, der Bahnhof, das Kloster der Rekollekten, die Avenue Foch, der Yachthafen sowie ein Vielzahl schöner Parkanlagen.

Am nächsten Tag folgen wir ca. 31 km weiter entlang der Mosel bis nach Thionville (Diedenhofen). Von hier folgen wir der Landstraße D653 für ca. 17 km bis nach Évrange (Erwingen). Kurz hinter den letzten Häusern unterqueren wir die A13. Hier sind wir bereits in Luxembourg. Wir folgen weiter unserer Landstraße bis Luxembourg, die hier N3 heißt.

Die Stadtgeschichte geht zurück bis ins 2. Jh.v.Chr. Die Stadt wurde ab dem 16. Jahrhundert zu einer der stärksten Festungen Europas ausgebaut. Bis heute können zahlreiche Überreste der Festung Luxemburg besichtigt werden, unter anderem Bock-Kasematten, Petrusse-Kasematten, Bockfelsen, Chemin de la Corniche, Rham-Plateau, Heiliggeist-Zitadelle, Spanische Türmchen, Drei Türme, Vauban-Türme, Fort Thüngen, Wenzelsmauer, Hohler Zahn, Reduit Lambert, Archäologische Krypta, Bastion Beck oder Plateau Bourbon. Das bedeutendste religiöse Bauwerk ist die Kathedrale Notre-Dame de Luxembourg, die spätgotische Bischofskirche des Erzbistums Luxemburg. Sie wurde 1613–1617 durch die Jesuiten errichtet und 1870 zur Kathedrale erhoben.

Die letzte Etappe führt uns von Luxembourg (Luxemburg) 55 km nach Trier. Bei Mertert treffen wir nach ca. 36 km wieder auf die Mosel, die hier auch Grenzfluß zwischen Luxembourg und Deutschland ist. Wir folgen weiter der Mosel. In Konz mündet die Saar in die Mosel. Hier überqueren wie die Mosel über eine 217 m lange Eisenbahnbrücke. Bis nach Trier folgen wir die letzten 9 km weiter der Mosel.

In Trier lassen sich eine Vielzahl römischer Bauwerke bestaunen. Zu den UNESCO-Welterbestätten gehören das römische Stadttor Porta Nigra, der thronsaal Kaiser Konstantins dem Großen (Römischer Kaiser 306-337), die Kaisertherme, sie zu den größten Badeanlagen des römischen Reiches, das Amphitheater (100 n.Ch.), der Trierer Dom als älteste Bischhofskirche Deutschlands, der über einer ehemaligen konstantinischen Palastanlage, die im frühen 4. Jahrhundert durch die größte christliche Kirchenanlage der Antike überbaut wurde. Die wichtigste Reliquie hier ist der Hl. Rock, das Untergewand Jesu Christi. Der Überlieferung nach soll die hl. Helena, die Mutter Konstantins des Großen, den Heiligen Rock nach Trier gebracht haben. Unmittelbar neben dem Trierer Dom steht die früheste gotische Kirche in Deutschland, die im 13. Jahrhundert erbaute Liebfrauenkirche. Die trierer Moselbrücke ist die älteste römische Brücke nördlich der Alpen. Von den sieben Pfeilern gehen noch heute fünf auf die Römerzeit zurück (144-152 n.Ch.). Die Barbarathermen entstanden im 2. Jh.n.Chr. Ihren Namen hat die Anlage von einem heute nicht mehr existierenden Klosters erhalten. Die Igeler Säule ist ein Grabmonument der Tuchhändlerfamilie der Secundinier um 250 n. Chr. Die neu eröffnete Schatzkammer der Stadtbibliothek Trier hütet bibliophile Schätze von höchstem Wert und internationalem Rang. Zu den Höhepunkten der Dauerausstellung zählen der zum UNESCO-Weltdokumentenerbe gehörende „Codex Egberti“, das „Ada Evangeliar“ oder die „Trierer Apokalypse“. Im Bereich der gedruckten Werke stechen die „Gutenbergbibel“, das Mainzer „Catholicon“ oder ein weltweit nur ein einziges Mal nachgewiesener „Fischkalender“ aus der Zeit um 1493 hervor.

Autorentipp

Planen Sie ausreichend Zeit für die Besichtigung der Welterbestätten ein. Sie sind es wert!!

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
406 m
Tiefster Punkt
39 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Es sind lediglich die üblichen Sicherheitsvorkehrungen für eine mehrtägige Radtour zu treffen. Funktionieren Licht und Bremse?

Vergessen Sie die Regenkleidung und wasserdichte Gepäcktaschen nicht.

Ausrüstung

Flickzeug, ein Ersatzschlauch und etwas Werkzeug sollten Sie nicht vergessen. Auch ein Nietendrücker zur Reparatur einer gerissenen Kette und etwas Fahhradöl kann nützlich sein. Eine drei Viertel Radhose mit Rückenteil ist sehr angenehm auch bei etwas kühleren Temperaturen. Ein Radtrikot darf auch nicht fehlen.

Weitere Infos und Links

https://welterbedeutschland.de/koelner-dom/

https://www.koelner-dom.de

https://welterbedeutschland.de/schloesser-augustusburg-und-falkenlust-in-bruehl/

https://www.schlossbruehl.de/

https://www.roemer-welt.de/

https://de.wikipedia.org/wiki/Obergermanisch-Raetischer_Limes

https://www.ehrenbreitstein.de/

http://www.welterbe-oberes-mittelrheintal.de/

http://schloss-stolzenfels.de/

https://www.kloster-lorsch.de/

https://www.dom-zu-speyer.de/

http://www.de.strasbourg.eu/de/strassburg-entdecken/kulturerbe/

https://de.wikipedia.org/wiki/Nancy

http://www.tourisme-metz.com/de/geschichte-der-stadt-metz.html#.XOw2MorLeAW

https://de.wikipedia.org/wiki/Luxemburg_(Stadt)

https://www.trier-info.de/unesco-welterbestaetten

Start

Kölner Dom (51 m)
Koordinaten:
Geographisch
50.940193, 6.956403
UTM
32U 356423 5645162

Ziel

Trierer Dom

Wegbeschreibung

Unsere Tour startet auf der Domplatte und führt vorbei am Petrusbrunnen über den Roncalliplatz hinunter zum Rheinufer. Kurz vor der Deutzer Brückebiegen wir rechts Richtung Innenstadt ab und fahren über Heumarkt, Neumarkt weiter zum Rudolfpatz. Durch die Bachemer Str. fahren wir weiter Richtung Universität. Den Aachener Weiher lassen wir rechts von uns liegen. Wir folgen derBerrenrather Str. durch den Grüngürtel. Das Vereinsheim des 1. FC Köln (Geißbockheim) lassen wir ebenfalls rechts liegen.

Wir verlassen nundie Stadt Köln und kommen nach Hürth-Efferen und anschließend nach Hermülheim. Weiter über Fischenich erreichen wir die Stadt Brühl. Wir folgen hier der Beschilderung nach Schloß Augustusburg. Wir erreichen das Rokoko-Schloß nach 19 km. Das Radfahren ist im Schloßpark nicht gestattet. Die Räder können direkt an den Parktoren für die Besichtigung abgestellt werden. Durch den Park gibt es einen Fußweg zum Jagdschloß Falkenlust.

Von Brühl fahren wir über Bendorf Richtung Wesseling. Vor Wesseling führt der Radwegnach Südosten über Keldenich und Widdig zum Rhein. Bis zu unserem ersten Etappenziel Bad Breisig folgen wir dem Rheinradweg EuroVelo 15. Unsere erste Etappe endet nach ca. 71 km in Bad Breisig.

Für einen Besuch in der Römerwelt in Rheinbrohl (Montags Ruhetag, Eintritt 5,0 EUR) fährt alle 10 - 15 Minuten eine Fähre zwischen Bad Breisig und Bad Hönningen. Die Überfahrt mit Fahrrad kostet zur Zeit 1,50 EUR pro Person und Fahrt. Seit der Mitte des 2. Jh. n.Chr. beginnt hier der obergermanisch-raetische Limes.

Den ganzen nächsten Tag folgen wir über 80 km weiter dem Rheinradweg EuroVelo 15 bis nach Oberwesel.

Die dritte Etappe führt uns 60 km weiter auf dem Rheinradweg EuroVelo 15 bis nach Mainz.

Von Mainz überqueren wir kurz hinter dem Hafenbecken des Yacht Club Mainz den Rhein über die Südbrücke von Rheinland-Pfalz nach Hessen. Bei Gernsheim werden wir das Rheintal verlassen. Heute fahren wir ca. 72 km bis Viernheim.

Die fünfte Etappe geht über 83 km von Viernheim über Schwetzingen nach Speyer, zurück an den Rhein. Von Speyer aus folgen wir wieder über den Rheinradweg EuroVelo 15 dem Rhein bis Wörth am Rhein.

Die sechste Etappe führt uns über den Rheinradweg EuroVelo 15 über 89 km bis nach Strasbourg.

In Strasbourg verlassen wir den Rhein und fahren 73 km entlang des Marne-Rhein-Kanals heute bis Niderviller (Niederweiler).

Die nächste Etappe geht über 82 km nach Nancy. Zunächst folgen wir wie am Vortag entlang des Marne-Rhein-Kanals bis kurz vor Art-sur-Meurthe. Hier kreuzt der Marne-Rhein-Kanal die Mosel. Die letzten Kilometer folgen wir bis Nancy der Meurthe.

Die neunte Etappe führt 68 km über den Moselradweg von Nancy nach Metz. Bei Frouard fließt die Meurthe in die Mosel (La Moselle). Bis Metz folgen wir weiter der Mosel.

Die zehnte Etappe führt über 73 km von Metz nach Luxemburg. Zunächst folgen wir wie am Vortag der Mosel (Moselradweg) bis Thionville (Diedenhofen). Ab hier fahren wir weiter nach Norden über Hettange-Grande (Großhettingen) und Roussy-le-Village (Rüttgen) Richtung Luxemburg. Bei Évrange (Ewringen) verlassen wir Frankreich und kommen in das Großherzogtum Luxemburg.

Die letzte Etappe führt uns von Luxembourg (Luxemburg) 55 km nach Trier. Bei Mertert treffen wir wieder auf die Mosel, die hier auch Grenzfluß zwischen Luxembourg und Deutschland ist. Wir folgen weiter der Mosel. In Konz mündet die Saar in die Mosel. Hier überqueren wie die Mosel über eine 217 m lange Eisenbahnbrücke. Bis nach Trier folgen wir weiter der Mosel.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Die Anreise mit dem Zug bis Köln HBf ist problemlos und nahezu beliebig möglich. Vom Bahnhof in Trier fahren wir mit der Eifelbahn (RB24) wieder zurück nach Köln HBf.

Parken

Besser als mit dem PKW ist die Anreise mit dem Zug bis Köln HBf. Parkmöglichkeiten gibt es in mehreren beschilderten Parkhäusern rund um den HBf Köln. Die Parkhäuser sind allerdings recht teuer.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
794,5 km
Dauer
55:35 h
Aufstieg
1118 hm
Abstieg
1028 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Etappentour Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch

Statistik

: h
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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