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Wanderung

Jakobsweg 4 - von Nijmegen nach Krefeld-Linn

Wanderung · Düsseldorf und Umgebung
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Karte / Jakobsweg 4 - von Nijmegen nach Krefeld-Linn
m 300 200 100 120 100 80 60 40 20 km

Auf dem Weg vom niederländischen Nimwegen bis zum Zentrum von Krefeld-Linn begibt man sich auf die Spuren der alten Römer. Dem Rhein ist man dabei immer sehr nah. 

schwer
132,4 km
32:06 h
94 hm
67 hm

Hinter Nimwegen geht’s gleich in Richtung deutsche Grenze.

Hat man die Grenze überschritten, geht es erst mal ins Grenzstädtchen Kranenburg. Wallfahrer kommen hierher, um das Wundertätige Kreuz in der Kirche St. Peter und Paul zu sehen. Von Kranenburg aus wandert man fürstlich weiter über die alte Verbindung „Nymegen-Cölner Poststraße“ nach Kleve. Kleve ist vor allem bekannt für seine barocken Gartenanlagen und die Schwanenburg mitten in der Stadt.

Nächste Station des Jakobsweges 4 ist das „Ackerbürgerstädtchen“ Kalkar, wo die meisten Bürger noch bis in die Siebziger Jahre von landwirtschaftlicher Arbeit lebten. Weiter geht es auf dem alten Postweg Kleve-Xanten-Moers. In Xanten steht vieles im Zeichen der Römer.

Auf zu den ehemaligen Wall- und Befestigungsanlagen von Rheinberg, zum alten Zoll- und Fischerdorf Orsoy am Rhein, in die einstige Grafenresidenz Moers mit ihrem wundervollen Schlosspark und schließlich bis zu unserem Ziel, dem Krefelder Ortsteil Linn.

Profilbild von Tobias Schmitz
Autor
Tobias Schmitz
Aktualisierung: 07.01.2019

Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
67 m
Tiefster Punkt
8 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Hotel am Fischmarkt - Rheinberg
Lindenhof Gästehaus und Hofcafe
Museum Schloss Moyland
Landhaus Beckmann
The Rilano Hotel Cleve City
Haus Polm
Gotische Haus, Restaurant Manufaktur, Xanten

Start

Kronenburgergas, Nijmegen (18 m)
Koordinaten:
DG
51.848256, 5.857778
GMS
51°50'53.7"N 5°51'28.0"E
UTM
31U 696831 5748022
w3w 
///feldmaus.kreisen.angesagt

Ziel

Margaretenstraße, Krefeld

Wegbeschreibung

Unser Teil vom Jakobsweg beginnt in der von den Römern gegründeten Hansestadt Nimwegen. Für Cäsar & Co. war „Noviomagus“ („der neue Markt“) ein strategisch idealer Platz für die Gründung eines Militärlagers – damals ließen sich Soldaten und Waren kaum besser heranschaffen als über die große Wasserstraße. Wer seine Wanderung in Nimwegen beginnt, tut dies historisch in bester Gesellschaft: auch König Karl der Große oder Kaiser Barbarossa legten hier gerne mal ein feudales Päuschen ein. Raus aus der Stadt, ab übern Deich: Hinter Nimwegen geht’s gleich in Richtung deutsche Grenze. Höhepunkte sind das Wylermeer und der Wylerberg – auch Teufelsberg genannt. Von diesem Hügel aus hat man einen einzigartigen Blick auf den Altrheinarm Wylermeer, den sich Deutschland und die Niederlande teilen. Das Wylerbad allerdings, ein naturbelassener Badesee mit schönem Sandstrand, liegt komplett in Holland. Hat man die Grenze überschritten, geht es erst mal ins Grenzstädtchen Kranenburg. Wallfahrer kommen hierher, um das Wundertätige Kreuz in der Kirche St. Peter und Paul zu sehen. Von Kranenburg aus wandert man fürstlich weiter über die alte Verbindung „Nymegen-Cölner Poststraße“ nach Kleve. Kleve ist vor allem bekannt für seine barocken Gartenanlagen und die Schwanenburg mitten in der Stadt. Wer bis in ihren Schwanenturm hochsteigt, wird mit einer eindrucksvollen Aussicht über die Rheinebene bis in die Niederlande belohnt. Die geleisteten Höhenmeter zählen natürlich doppelt. Nächste Station des Jakobsweges 4 ist das „Ackerbürgerstädtchen“ Kalkar, wo die meisten Bürger noch bis in die Siebziger Jahre von landwirtschaftlicher Arbeit lebten. Auf der anderen Rheinseite fi ndet sich die Hansestadt Emmerich am Rhein, die mit ihrer schönen Rheinpromenade und der längsten Hängebrücke Deutschlands aufwartet. Auf dieser Rheinseite wartet auch Wesel, die Geburtsstadt Konrad Dudens darauf, erwandert zu werden. Preußische Kurfürsten und Könige haben hier ihre spannenden Zeugnisse hinterlassen. Weiter geht es auf dem alten Postweg Kleve-Xanten-Moers. In Xanten steht vieles im Zeichen der Römer. So kann man in der „Römischen Stadt“ zum Beispiel Spezialitäten probieren wie die „ptisana farrica“, eine Gerstensuppe, oder ein „pullus numidicus“, ein numidisches Huhn. Für einen Verdauungsspaziergang ist der Rest des Jakobswegs 4 auf jeden Fall lang genug. Immerhin geht es noch zu den ehemaligen Wall- und Befestigungsanlagen von Rheinberg, zum alten Zoll- und Fischerdorf Orsoy am Rhein, in die einstige Grafenresidenz Moers mit ihrem wundervollen Schlosspark und schließlich bis zu unserem Ziel, dem Krefelder Ortsteil Linn.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DG
51.848256, 5.857778
GMS
51°50'53.7"N 5°51'28.0"E
UTM
31U 696831 5748022
w3w 
///feldmaus.kreisen.angesagt
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Schwierigkeit
schwer
Strecke
132,4 km
Dauer
32:06h
Aufstieg
94 hm
Abstieg
67 hm
Streckentour Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

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