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Wanderung

Schlossbergtour

(10) Wanderung • Saarland
  • Schlossberghöhlen Homburg
    / Schlossberghöhlen Homburg
    Foto: Frank Polotzek, Tourismus Zentrale Saarland GmbH
  • Karlsbergweiher
    / Karlsbergweiher
    Foto: Frank Polotzek, Tourismus Zentrale Saarland GmbH
  • Bärenzwinger
    / Bärenzwinger
    Foto: Frank Polotzek, Tourismus Zentrale Saarland GmbH
  • Schwanenweiher
    / Schwanenweiher
    Foto: Frank Polotzek, Tourismus Zentrale Saarland GmbH
  • Aussenansicht Fischerberghütte
    / Aussenansicht Fischerberghütte
    Foto: Frank Polotzek, Tourismus Zentrale Saarland GmbH
  • Festungsanlage Hohenburg
    / Festungsanlage Hohenburg
    Foto: Frank Polotzek, Tourismus Zentrale Saarland GmbH
  • /
    Foto: Chris K., Community
  • /
    Foto: Chris K. , Community
Karte / Schlossbergtour
0 150 300 450 600 m km 2 4 6 8 10 12 14 Karlsbergweiher Orangerie Bärenzwinger

Premiumweg Deutsches Wandersiegel

Durch die herrlichen Wälder im Westen Homburgs wandern Sie vom Schlossberg mit der Ruine Hohenburg zum englischen Landschaftsgarten um Schloss Karlsberg. Dabei passieren Sie das idyllische Lambsbachtal und steigen auf den „Stumpfen Gipfel", auf dem sich Überreste einer keltischen Kultstätte befinden.

mittel
14,6 km
5:00 Std
308 m
309 m
alle Details

Der Weg beginnt an der hoch über Homburg gelegenen Burg Hohenburg, die selbst noch als Ruine majestätisch wirkt. Der Premiumwanderweg führt unter anderem vorbei an keltischen Kulturstätten auf dem Stumpfen Gipfel, die von mystischen Ritualen vor 2000 Jahren berichten. Wenige Kilometer weiter finden sich die steinernen Zeugen eines untergegangenen Märchenschlosses. Die Reste der weiten Gartenanlagen von Schloss Karlsberg lassen erahnen, welche Pracht und Größe die Anlage einst hatte. Die Schwanenweiher, der Bärenzwinger, die Orangerie und der Karlsbergweiher sind Reste des Landschaftsparks Karlslust, der vor 200 Jahren ganz Europa entzückte. Dagegen fast bescheiden wirkt über dem Merwoogweiher die Burgruine Merburg aus dem 11. Jahrhundert.

Zum Abschluss der Wanderung empfiehlt sich ein Besuch der Schlossberghöhlen, den größten Buntsandsteinhöhlen Europas.

Autorentipp

Zum Abschluss der Wanderung empfiehlt sich ein Besuch der Schlossberghöhlen, den größten Buntsandsteinhöhlen Europas.

outdooractive.com User
Autor
Malin Frank
Aktualisierung: 22.08.2017

Schwierigkeit mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
361 m
246 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Rundtour Rundtour
Premiumweg Deutsches Wandersiegel Premiumweg Deutsches Wandersiegel
aussichtsreich
kulturell / historisch
geologische Highlights
botanische Highlights

Sicherheitshinweise

Achtung:

Grundsätzlich geschieht das Betreten des Waldes und das Begehen der Wanderwege auf eigene Gefahr.

Jahreszeitlich- bzw. wetterbedingt ist auf einzelnen Wegeabschnitten eine erhöhte Trittsicherheit erforderlich. Tragen Sie daher der Jahreszeit und der Witterung angepasste Kleidung und Wanderschuhe mit entsprechendem Profil.


Weitere Infos und Links

 

Einkehrmöglichkeiten

Schlossberg Hotel Homburg
Schlossberghöhenstraße
66424 Homburg
Tel.: +49 (0)6841 / 66 60

Fischerhütte Kirrberg
Am Fischweiher
66424 Homburg-Kirrberg
Tel.: +49 (0)6841 / 648 96

Bistro Schießhaus
Am Schießhaus 1
66424 Homburg-Sanddorf
Tel.: +49 (0)6841 / 36 82

Hotel-Restaurant Landhaus Rabenhorst
Am Rabenhorst 1
66424 Homburg
Tel.: +49 (0)6841 / 93 30-0

Internetseite der Stadt Homburg - www.homburg.de

 

Tourismus Zentrale Saarland

Tel.: 0681 - 9 27 20 - 0

www.urlaub.saarland

Start

Parkplatz an der Hohenburg; Schloßberg-Höhen-Straße, 66424 Homburg (313 m)
Koordinaten:
Geogr. 49.320957 N 7.344366 E
UTM 32U 379685 5464454

Ziel

Parkplatz an der Hohenburg

Wegbeschreibung

Jetzt geht’s los. Beim großen Holzkreuz auf dem Schlossberg, im Rücken die Ruinen der Hohenburg beginnen wir die Rundtour. Wir wandern Richtung Schlossberg-Hotel. Der Weg führt vorbei am Hotel die Treppen abwärts zu den Homburger Schlossberghöhlen. Sie sind die größten Buntsandsteinhöhlen Europas. Hier hat man nun die Qual der Wahl, besucht man die Höhlen direkt oder erst am Ende der Tour. Wir empfehlen erstere Variante, also ab in die Unterwelt Homburgs. Die Höhlen haben ihr Aussehen im Innern in den letzten Jahren erheblich verändert.

Bereits am Eingang werden die Veränderungen spürbar, denn jeder Höhlenbesucher bekommt von den freundlichen Höhlenführern einen Helm verpasst und erhält eine kleine Sicherheitseinweisung. Hochmoderne Stahlkonstruktionen und Betoneinfassungen wurden eingebaut und sollen den circa 250 Millionen Jahre alten Buntsandstein stabilisieren. Nach dem Ausflug in die stetig zehn Grad kalte Unterwelt des Schlossberges führt der Wanderweg Richtung Osten parallel zum Berghang.

Nach der Überquerung der Schlossberghöhenstraße führt der Weg vorbei am Wasserhochbehälter und wird anschließend pfadig. Nach ein paar hundert Metern treffen wir auf eine große Wegekreuzung und wandern nach links auf dem Pfad weiter. Anschließend verläuft der Weg links am Hang mit schönen Buntsandsteinfelsen vorbei, bevor es steil bergauf zum mystischen Stumpfen Gipfel geht. Wahrscheinlich diente das kleine Bergplateau unseren Vorfahren als Opferstätte. In einem Felsblock sind Vertiefungen zu erkennen, die an einen Sitz für einen Druidenpriester erinnern. Rund um den geheimnisvollen Ort stehen riesige Eichenbäume, die mit ihren mächtigen Kronen, eine natürliche Kuppelhalle bilden. Gleich hinter der Bergkuppe geht es wieder abwärts durch einen Fichtenforst.

Nach wenigen hundert Metern erreichen wir das sogenannte „Käshofer Sträßchen“. Der Weg führt nun abwärts bis zum Einstieg des Felsenpfades, der schon ein Teil des WaldParks Schloss Karlsberg ist. Über den gewundenen Pfad, vorbei an kleinen Buntsandsteinformationen erreichen wir nach ein paar hundert Metern den Karlsbergweiher , der ebenfalls ein Relikt des versunkenen Märchenschlosses auf dem Karlsberg ist. Bauherr dieses ehemals prunkvollen Schlosses war Karl II. August von Pfalz-Zweibrücken. Vom Weiher aus führt die Route bergauf vorbei am Wassertretbecken und der Karlsbergquelle.

Am Ende des Aufstiegs erreichen wir die die Überreste der ehemaligen Orangerie. Das Gebäude diente zur Überwinterung kälteempfindlicher Zitrusfrüchte. Wenige Meter weiter treffen wir auf eine fast quadratische Lichtung, die zur Zeit des Fürsten den Ehrenhof, den sogenannten Cour d´honneur, bildete. Hier befand sich der ursprüngliche Hauptbau des Schlosses. Wir durchqueren den Ehrenhof nach rechts und wandern auf dem Hauptweg ca. 400m geradeaus. Anschließend geht es rechts talwärts zum Hirschbrunnen mit Unterstand zum ausruhen. Die Strecke führt weiter talwärts.

Am kleinen Weiher biegen wir nach rechts über den Weiherdamm und folgen dem Pfad bergauf bis zu den über 200-jährigen „Herzogskastanien“, riesige Kastanienbäume, die als Naturdenkmal geschützt sind. Wir folgen dem Weg nach links und an der nächsten Kreuzung wieder nach links am Hang abwärts erreichen wir in der Karlslust, so hieß der ganz private Gartenpark des Herzogs, die Ruinen der ehemaligen Bärenställe. Im Kreis angeordnet sind noch die ehemaligen Zwinger zu erkennen und in der Mitte eine kleine quadratische Insel mit Wassergraben. Ob hier tatsächlich Bären gehalten wurden, ist nicht genau belegt.

Von hier führt der Weg nach links steil abwärts zu den Schwanenweihern. Die Wanderroute führt weiter talwärts ins Lambsbachtal. Am geteerten Talweg angekommen folgen wir scharf rechts dem Pfad bis zum Waldparkplatz und weiter bis zur Landstraße L 120 und überqueren diese geradeaus weiter auf dem Waldweg.

Auf der Strecke kommen wir an der Vogelhausquelle und an einem sog. Zwischenmoor vorbei. Nach einigen hundert Metern stoßen wir auf den Merwoog, einen kleinen Angelweiher mit bewirtschafteter Fischerhütte. In unmittelbarer Nachbarschaft des Weihers befindet sich die kleine Ruine der Merburg auf dem Malafelsen. Zur Besichtigung der Ruine nehmen sie an der Fischerhütte den Pfad links auf die kleine Bergkuppe. Wir umwandern den Fischweiher auf der rechten Seite bis zum pfadigen Aufstieg dem wir folgen. Der Pfad führt später wieder links abwärts durch ein kleines idyllisches Tal zu einem breiten Waldweg, den wir kurz nach rechts gehen um anschließend wieder nach links in den Fichtenwald einzubiegen.

Danach wandern wir über einen ansteigenden Pfad mit natürlichen Sandsteinabsätzen und kurz nach dem Rastplatz Pfad rechts ab durch niedrigen Kiefernwald über einen Buntsandsteinfelsen ins benachbarte Tal, dem wir links folgen. Auf der Anhöhe führt die Route geradeaus auf einem breiteren Weg bis zur großen Wegespinne. Hier nehmen wir den zweiten Weg nach rechts und anschließend geradeaus den Pfad bergauf, vorbei an zahlreichen Heidelbeerbüschen bis zur nächsten Wegespinne. Hier marschieren wir den zweiten Sandweg von links weiter. Immer leicht bergan erreichen wir das Hochplateau der Hohenburg . Zwischen den Festungsruinen hindurchkommen wir wieder zu unserem Startpunkt, dem großen Holzkreuz.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Mit der Bahn bis Homburg Hbf. (ca. 25 Min. Fußweg) oder Bus bis Christian-Weber-Platz (ca. 15 Min. Fußweg).

Anfahrt:

Anfahrt mit dem Auto
A6 bis Ausfahrt Homburg, Durchfahrt Homburg Richtung Schlossberg/Karlsberg Brauerei.

Parken:

Am Parkplatz auf dem Schlossberg

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Susanne K
16.08.2017
Wir sind am Feiertag bei Gewitter und zeitweise strömendem Regen die ansonsten wunderschöne Schlossbergtour gelaufen. "Leider" mussten wir uns kurzfristig aus dem Wald retten und sind in Sanddorf in einem griechischen Restaurant gestrandet, wo wir die Zeit sehr lecker überbrücken konnten. Zurück auf dem Weg war es matschig, aber ein absolutes Naturerlebnis! Diese Strecke ist eine der schönsten, die ich je gegangen bin - und das waren viele. Ständig wechselt die Natur, es sieht immer anders aus und wird dadurch nie langweilig. Auch gibt es keine unerträglich anstrengenden Anstiege, obwohl es auch mal hoch und runter geht. Man läuft zeitweise neben einem Bachlauf, über gepflegte Holzstufen, kommt an einem sauberen Kneippbecken vorbei, es gibt viele Rastmöglichkeiten und etliche Weiher in denen unsere Hunde schwimmen konnten. Zwischendurch immer wieder etwas zu bestaunen, ob Bärenzwinger oder am Schluss die riesige Ruine Hohenburg. Mir hat diese Tour, trotz des bescheidenen Wetters, extrem gut gefallen und deshalb gibt es 5 Sterne!
Bewertung
Gemacht am
15.08.2017

Jan Im Urlaub
13.06.2017
Bewertung
Schlossbwegtour Wegmarkierung
Schlossbwegtour Wegmarkierung
Foto: Jan Im Urlaub, Community

Lucinda Higgins
07.05.2017
Eine ansprechende und teilweise auch anspruchsvolle Tour die gut beschildert ist und sowohl im dicksten Winter als auch bei höheren Temperaturen gut zu laufen ist. Wir haben beide Male ca. 3,5 Std. gebraucht, sind aber mit Ausnahme bei den Steigungen auch durchweg recht zügig gelaufen. Ich kann die Tour nur wärmstens empfehlen !
Bewertung

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Keine aktuellen Bedingungen in der Umgebung gefunden.
Schwierigkeit mittel
Strecke 14,6 km
Dauer 5:00 Std
Aufstieg 308 m
Abstieg 309 m

Eigenschaften

Rundtour aussichtsreich

Statistik

: Std
 km
 m
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Höchster Punkt
 m
Tiefster Punkt
 m
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