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Qualitätswege Etappe

Kammweg Etappe 16 "Vom Burgsteingebiet nach Hirschberg"

(2) Qualitätswege • Vogtland
  • Burgsteinruinen
    / Burgsteinruinen
    Foto: Tourismusverband Vogtland e.V.
  • Blick auf Ruderitz
    / Blick auf Ruderitz
    Foto: Tourismusverband Vogtland e.V.
  • Wegweiser bei der Schafbrücke im Burgsteingebiet
    / Wegweiser bei der Schafbrücke im Burgsteingebiet
    Foto: Tourismusverband Vogtland e.V.
  • Kienmühle im Kemnitzbachtal
    / Kienmühle im Kemnitzbachtal
    Foto: Tourismusverband Vogtland e.V.
Karte / Kammweg Etappe 16 "Vom Burgsteingebiet nach Hirschberg"
300 450 600 750 900 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Burgsteinhäuser – Kienmühle im Kemnitzbachtal – Gutenfürst mit ehemaligen Grenzbahnhof - Schutzgebiet „Grünes Band Sachsen“ mit Resten der ehemaligen Grenzbefestigung (Kolonnenweg) – Dreifreistaatenstein der drei Freistaaten Sachsen, Thüringen und Bayern – Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth - Saale Tal - Naturschutzgebiet Hag, Saalebänk und Hängeste - Hirschberg
leicht
22,9km
6:30
251 m
339 m
alle Details

Autorentipp

Burgstein:
Burgsteinruinen bei Krebes, Hermann-Vogel-Haus (Zeichner der Illustrationen der Märchenbücher der Gebrüder Grimm) in Krebes, Burgsteinlehrpfad, Wasserburg in Geilsdorf, Kienmühle, gut erhaltene Mahl- und Schneidmühle im Burgsteingebiet,   Auenlandschaft Kemnitzbachtal,   ehemaliges deutsch-deutsches Grenzsperrgebiet mit noch teilweise vorhandenen Grenzsperranlagen (Kolonnenweg) und Grenzbahnhof bei Gutenfürst,

Gefell/Töpen:
Schutzgebiet „Grünes Band Sachsen“, Dreifreistaatenstein der drei Freistaaten Sachsen-Franken-Thüringen bei Grobau/Münchenreuth/Gebersreuth, Dorfkirche Mißlareuth, Denkmal zum gelehrten Bauern bei Mißlareuth/Rothenacker, Deutsch-Deutsches Grenzmuseum im thüringisch-bayrischen Ort Mödlareuth, historische Untere Mühle Mödlareuth,   ehemaliges deutsch-deutsches Grenzsperrgebiet mit noch teilweise vorhandenen Grenzsperranlagen (Kolonnenweg) zwischen Mödlareuth und Hirschberg

Hirschberg:

Hag und Hängesteg, Gondelstation, Naturpark Thüringer Schiefergebirge / Obere Saale, Museum für Gerberei- und Stadtgeschichte

outdooractive.com User
Autor
Tourismusverband Vogtland
Aktualisierung: 18.04.2017

Schwierigkeit leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
619 m
439 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit Einkehrmöglichkeit
Qualitätsweg Wanderbares Deutschland Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Streckentour
kulturell / historisch

Ausrüstung

wetterfeste Kleidung und trittsicheres Schuhwerk

Weitere Infos und Links

www.burgstein.de

www.moedlareuth.de

www.stadt-hirschberg.de

Start

Burgstein OT Krebes (Wanderparkplatz an den Burgsteinhaeusern) (526 m)
Koordinaten:
Geogr. 50.416028 N 11.997182 E
UTM 32U 712921 5589182

Ziel

Hischberg, Museum für Gerberei - und Stadtgeschichte

Wegbeschreibung

Am Wanderparkplatz bei den Burgsteinruinen beginnen Sie die Wanderung nach Mödlareuth. Im nahe liegenden Krebes hatte der Illustrator Hermann Vogel (Illustrationen in Grimms Märchenbüchern) sein Haus, das noch heute zu besichtigen ist.
Über die Straße kommen Sie bereits nach wenigen Metern zu den Burgsteinruinen, ehemalige Wallfahrtskirchen der Bistümer Naumburg und Bamberg, deren Bistumsgrenzen über dem Burgstein verliefen. Von hier führt Sie der Kammweg am Waldrand zum Burgbach und durch den Wald in das wildromantische Kemnitzbachtal. An der Kienmühle finden Sie die erste Rastmöglichkeit. Die stillgelegte Mahl- und Schneidmühle gehört zu den letzten ihrer Art in der Region.   Auf dem Kammweg im Kemnitzbachtal müssen Sie gefasst sein auf herrlich verwachsene Pfade, wurzlige Waldwege und immer das sanfte Rauschen des Kemnitzbaches als Hintergrundgeräusch. Abwechslungsreich führt der zertifizierte Qualitätsweg vorbei an der Unterkemnitzmühle auf eine Anhöhe vor Gutenfürst mit schönem Ausblick. Nach dem idyllischen Forstteich mit angrenzender Freizeitanlage geht es zum ehemaligen deutsch-deutschen Grenzbahnhof in Gutenfürst. Das großräumige bebaute Gelände lässt noch heute seine Bedeutung für die DDR erahnen. Übrig geblieben ist ein Haltepunkt der Vogtlandbahn. Am Bahnhof vorbei führt Sie ein Wirtschaftsweg unter den Bahngleisen hinweg geradeaus, dann bergan in einen Hohlweg. Auf der Höhe angekommen bietet sich Ihnen ein traumhafter Rundumblick über das ehemalige Grenzgebiet. Das Bundesland Bayern ist nun zum Greifen nah. Auf den Spuren der deutsch-deutschen Grenzgeschichte leitet Sie bald der Kolonnenweg, ein Betonplattenweg. Der Kammweg verläuft etwas oberhalb des Dreifreistaatensteins, der die Grenze der Bundesländer Sachsen, Bayern und Thüringen markiert. Nun wandern Sie auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg nach Gebersreuth. Auf der Höhe säumen ab und zu Bäume und Feldgehölze den Weg, den Weiler Straßenreuth lassen Sie links liegen. Nach Gebersreuth treffen Sie im Waldstück auf den Saale-Orla-Weg, der überwiegend identisch mit dem Kammwegverlauf bis nach Blankenstein führt. Den Wald verlassend bekommen Sie schon bald das kleine Örtchen Mödlareuth zu Gesicht. Geteilt durch den Tannbach, gehört die südliche Ortshälfte zu Bayern, die nördliche Seite zu Thüringen. Das Deutsch-Deutsche Museum dokumentiert eindrucksvoll die Geschichte „Klein-Berlins“, wie man Mödlareuth wegen seiner Grenzmauer auch nennt. Am Gasthaus „Zum Grenzgänger“ sind Sie am Ziel der Etappe angekommen. In Mödlareuth gehen Sie vom Gasthaus „Zum Grenzgänger“ am Außengeländes des Museums entlang, vorbei an den Ruinen der historischen Mühle und dem Museumsparkplatz, bis Sie nach einer kleinen Obstplantage auf den parallel zum Tannbach verlaufenden Kolonnenweg treffen. Wenig später verlassen Sie den Betonplattenweg und wechseln auf einen abwechslungsreichen Fahrweg, dann Pfad, dem Sie bis zum Aussichtspavillon Öhninger Hütte folgen. Nach dem herrlichen Ausblick steigen Sie wieder hinab zum Kolonnenweg, der Sie entlang des eindrucksvollen Saalebogens mit Blick auf das Hirschberger Schloss bis kurz vor Hirschberg führt. Der ehemalige Grenzstreifen ist weitgehend als Schutzgebiet „Grünes Band“ durch zahlreiche junge Birken, aber auch andere landschaftsprägende Laubgehölze gekennzeichnet. Ein angenehmer Pfad führt abwechslungsreich auf der Höhe auf dem das Saaletal begrenzenden Hang am recht en Ufer der Saale entlang bis zum Beginn des Hirschberger Hags. Es geht leicht bergan und bergab, durch eine tief eingeschnittene Senke eines Bächleins mit entzückenden Aus- und Durchsichten in das Saaletal. Leicht abwärts kommen Sie der Saale immer näher und damit auch zum Naturschutzgebiet Hag und der „Saalebänk“ mit Platz für 97 Personen, deren Sitzfläche und Lehne in einem Stück aus dem Stamm eines 130 Jahre alten Baumes gefertigt wurden. Die Bank stand einmal als „Saalebank“ als längste Bank aus einem Stamm im Guinessbuch der Rekorde. Weiter Richtung Hirschberg laufen Sie über den in der zerklüfteten Felswand fest verankerten Hängesteg. Ein Hirsch am Felshang blickt stolz über das Tal der Saale.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Bus: Haltestelle Hirschberg, Kulturhaus

Fahrplanauskunft: www.vogtlandauskunft.de oder www.kombus-online.eu/

Anfahrt:

über Autobahn A72 Abfahrten Pirk über Weischlitz und Schwand nach Burgstein OT Krebes

Parken:

in Krebes, Gutenfürst und Mödlareuth Parkplütze unmittelbar am Kammweg

Kartenempfehlungen des Autors

Übersichtskarte Kammweg Erzgebirge-Vogtland

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R.+D. B.
16.05.2016
Landschaftlich wie auch bisher sehr schön! Eine tolle Aussicht auf die Saale hat man von der "Pössnecker Hütte" kurz vor Hirschberg. Auf den Betonplatten des "Grünen Bandes" läuft es sich nicht so toll, daher hier einen Stern abzug.
Bewertung
Gemacht am
03.05.2016

Linkies Emanuel
14.03.2011
Bewertung

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Keine aktuellen Bedingungen in der Umgebung gefunden.
Schwierigkeit leicht
Strecke 22,9 km
Dauer 6:30 Std.
Aufstieg 251 m
Abstieg 339 m

Eigenschaften

Einkehrmöglichkeit

Statistik

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