Wanderung empfohlene Tour

Von der Auenhütte zur Melköde und Schwarzwasserhütte

· 7 Bewertungen · Wanderung · Kleinwalsertal
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Kleinwalsertal Tourismus eGen Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Brücke im Wäldele
    / Brücke im Wäldele
    Foto: Kleinwalsertal Tourismus eGen, Kleinwalsertal Tourismus eGen
  • / Schwarzwasserhütte Sommer
  • / Herzsee im Schwarzwassertal
    Foto: Kleinwalsertal Tourismus eGen, Kleinwalsertal Tourismus eGen
  • / Alpe Melköde
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  • / Genuss Hütte Melköde
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  • / Hütte Melköde
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m 1700 1600 1500 1400 1300 1200 4 3 2 1 km Schwarzwasserhütte Alpe Melköde (GenussHütte) Herzsee
Eine nicht allzuschwere, schöne und interessante Bergwanderung mit Einkehrmöglichkeit auf der GenussHütte Melköde.
mittel
Strecke 5 km
3:15 h
350 hm
0 hm
Die Wanderung führt Sie in ein geologisch und botanisch hochinteressantes Seitental. Bis in die Melköde wandern Sie auf leicht ansteigendem Weg durch den Rüchewald, dann geht es auf dem Bergweg hinauf zur Schwarzwasserhütte und wieder retour. Das Schwarzwassertal ist ein bedeutendes Rückzugsgebiet bedrohter Tierarten, wie Auer, Birk- und Haselwild, Sperber, Steinhuhn, Steinadler, Uhu, Wasseramsel, Kreuzotter, usw. und auch die pflanzliche Artenfülle ist bemerkenswert. 
Profilbild von Kleinwalsertal Tourismus eGen
Autor
Kleinwalsertal Tourismus eGen
Aktualisierung: 07.07.2021
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.625 m
Tiefster Punkt
1.275 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Schwarzwasserhütte
Alpe Melköde (GenussHütte)

Sicherheitshinweise

NOTRUF:
140 Alpine Notfälle österreichweit
144 Alpine Notfälle Vorarlberg
112 Euro-Notruf (funktioniert mit jedem Handy/Netz)
   
www.vorarlberg.travel/sicherheitstipps

Weitere Infos und Links

Wie erlebst du die Natur bewusst?

 

Die Natur ist so viel mehr als die Kulisse für unvergessliche Bergerlebnisse. Sie ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Sie stellt Trinkwasser bereit und versorgt uns mit hochwertigen Lebensmitteln. Nicht nur liefert sie wertvolle Rohstoffe wie Holz, sondern sie schützt auch vor Lawinen und Muren und reguliert das Klima. Wir haben es in der Hand, die Natur in all dem, was sie für uns leistet, zu unterstützen. Eines steht fest, gemeinsam können wir mehr erreichen:

 

Smart in der NATUR

BEWUSST Miteinander

Weitsichtig ERLEBEN

 

Smart in der NATUR

Durchatmen und auftanken, draußen unterwegs sein und sich frei fühlen. Genießen wir die Natur, sind wir im Wohnzimmer von scheuen Tieren und seltenen Pflanzen zu Gast. Verhältst du dich smart, teilen sie auch in Zukunft ihren Lebensraum gerne mit dir.

 

Auf Wegen und markierten Routen bleiben

Wenn du den ausgewiesenen Wegen und Routen folgst, kommst du mit Sicherheit zu neuen Lieblingsplätzen. So respektierst du auch Schongebiete, denn viele Tiere und Pflanzen brauchen besonderen Schutz. Vor allem im Winter kostet jede Störung den Wildtieren unnötig Kraft, die sie zum Überleben brauchen.

 

Dämmerungszeiten meiden

Zum Sonnenaufgang auf einem Berg zu stehen, ist ein besonderes Erlebnis. Die Morgen- und Abendstunden sind aber auch die Zeit, in der die meisten Wildtiere auf Nahrungssuche sind. Werden sie dabei gestört, geraten sie in Stress. Wenn es sich mal nicht vermeiden lässt, bitte auf dem markierten Weg bleiben, keine helle Stirnlampe nutzen und die Stille genießen.

  

Sauber bleiben & Müll mitnehmen

Es versteht sich von allein: Müll nimmt man wieder mit, am Berg und im Tal. Bitte auch biologische Abfälle, denn in der Höhe werden sie viel langsamer kompostiert. Zuhause oder in deiner Unterkunft kannst du den Müll richtig entsorgen – bitte denk daran, im Kleinwalsertal gibt es keine Mülleimer im öffentlichen Raum.

 

Auf der Naturtoilette

Wenn du ein stilles Örtchen suchst, dann bitte mindestens 50 m von Gewässern entfernt. Exkremente vergraben oder mit einem großen Stein verdecken. Laub oder Recycling Toilettenpapier verwenden und das Papier im Müllbeutel wieder mitnehmen.

 

Mit Hund auf Tour

Hast du deinen vierbeinigen Partner immer unter Kontrolle, auch wenn er Murmeltiere, Rehe oder andere Wildtiere in die Nase bekommt? An der Leine seid ihr beide auf der sicheren Seite. In der Nähe von Weidevieh Hunde an der kurzen Leine führen. Ist ein Angriff durch ein Weidetier abzusehen: Sofort ableinen. Im Tal gibt es zahlreiche Hundestationen für die Entsorgung der Hundebeutel. Die Land- und Alpwirte danken es dir, denn Kot auf Wiesen und Feldern verunreinigt das Futter und macht das Weidevieh krank.

 

BEWUSST Miteinander

 

Rücksicht auf andere Sportler und Erholungssuchende

Jeder liebt es, ein besonderes Fleckchen Erde für sich zu genießen. Meist sind wir aber nicht allein unterwegs. Kein Problem, denn Platz ist genug. Zeit lassen, entgegenkommend den Weg frei machen, unterstützen, wenn jemand Hilfe braucht und in jedem Fall ein Lächeln schenken. So stehen dem freundlichen Miteinander und einem entspannten Naturgenuss nichts im Wege.

 

Erhalt der Kulturlandschaft wertschätzen

Alpine Landschaften berühren durch ihre Gegensätzlichkeit: Imposante Gipfel und natürliche Wälder wechseln sich ab mit sanften Tälern, gepflegten Wiesen und Weiden. Auch im Kleinwalsertal ist diese reizvolle Landschaft auf drei Höhenlagen kein Zufall, sondern das Ergebnis eines Zusammenspiels von Natur- und Kulturlandschaft. Dahinter steckt die Arbeit von Landwirten, Alp- und Forstwirtschaft sowie Jägern. Mit ihrer Arbeit sorgen sie dafür, dass die Attraktivität des Erholungs- und Freizeitraums sowie die Artenvielfalt bewahrt werden. Danke sagen wir bereits, wenn wir auf markierten Wegen bleiben und regionale Produkte genießen.

 

Weitsichtig ERLEBEN

 

Sicher auf Tour – für dich und andere

Egal ob im Winter auf einer Ski- oder Schneeschuhtour oder im Sommer auf einer Bergtour, wer im alpinen Gelände unterwegs ist, muss sich gut

vorbereiten. Dazu gehören eine sorgfältige Information und Tourenplanung ebenso wie die richtige Ausrüstung. Alpine Gefahren korrekt einzuschätzen, erfordert viel Wissen und Erfahrung. Warum nicht von Profis lernen und mit einem der erfahrenen Guides auf Tour gehen?

Start

Hirschegg (1.275 m)
Koordinaten:
DD
47.342768, 10.136979
GMS
47°20'34.0"N 10°08'13.1"E
UTM
32T 585884 5243882
w3w 
///hohen.erfordern.stecken

Ziel

Hirschegg

Wegbeschreibung

Von der Auenhütte an der Talstation der Ifenbahn sind es nur wenige Schritte, bis wir zum Wildmoos gelangen. Schon bald öffnet sich der Blick auf den wunderschön gelegenen Herzsee. Ein kleiner Umweg rund um den See mit tollen Blicken ins Schwarzwassertal lohnt sich. Vom See aus abwärts stoßen wir auf den Weg zur Melköde. Der weitere Weg führt uns durch das wildromantische Naturschutzgebiet Rüche. Beiderseits des Weges liegen in wirrem Durcheinander mächtige Felsblöcke - Zeugen eines vor Jahrunderten niedergegangenen, riesigen Felssturzes.

 

Beim linksseitig gelegenen Bildstock ist die Höhe erreicht und wir wandern auf dem rechts an der großen Ebene der Melköde weiterführenden Weg zur Alpe Melköde, deren uralte Siedlung laut Urkunden schon 1612 ganzjährig bewohnt war. Die Alpe wurde von der GenussRegion Österreich als GenussHütte ausgezeichnet.

 

Unser weiterer Weg führt nun ziemlich steil einen Hang hoch und geht danach in eine moorige Hochebene über. Bitte auf dem ausgebauten Weg bleiben. Danach geht es wieder bergauf bis zur Schwarzwasserhütte.

 

Rückweg auf dem Anmarschweg.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Lassen Sie Ihr Auto doch einfach stehen!

Es besteht die Möglichkeit den Walserbus für die Anfahrt zu nutzen. Die Buslinie 5 fährt den Ortsteil Au an. Für diese Tour steigen Sie an der Haltestelle "Ifen" aus.

>>> Fahrplan Walserbus

Anfahrt

Die meisten Anreisewege aus Deutschland treffen in Ulm aufeinander und führen weiter auf der A7. Beim Autobahndreieck Allgäu über das Teilstück der A980 bis zur Anschlussstelle Waltenhofen und auf der vierspurigen B19 über Sonthofen und Oberstdorf ins Kleinwalsertal. Aus Österreich (Vorarlberg) und der Schweiz erreichen Sie das Kleinwalsertal über den Bregenzerwald (Hittisau) – Riedbergpass – Fischen – Oberstdorf. Von Tirol kommend führt der schnellste Weg über die A7 nach Kempten und weiter auf der B19 Richtung Oberstdorf. Für die Fahrt ins Tal benötigen Sie keine Autobahn-Vignette.

Parken

Kostenpflichtige Parkplätze direkt am Ausgangspunkt.

Koordinaten

DD
47.342768, 10.136979
GMS
47°20'34.0"N 10°08'13.1"E
UTM
32T 585884 5243882
w3w 
///hohen.erfordern.stecken
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Natur Erlebnis Karte, M 1:12.000 € 3,00; Tourenkarte Kleinwalsertal (mit Wanderführer), M 1:25.000 € 9,90, DAV-Wanderkarte, M 1:25.000 € 9,80; Erhältlich im Walserhaus in Hirschegg

Ausrüstung

Festes Schuhwerk. Wanderstöcke für steilere Abschnitte empfehlenswert.

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,0
(7)
Familie Weixler Traut
25.09.2021 · Community
Blick von der Schwarzwasserhütte auf den Hohen Ifen
Foto: Familie Weixler Traut, Community
Alexander Lehmann 
30.07.2019 · Community
Sind dieses Wochenende bei strömendem Regen zur Schwarzwasserhütte aufgestiegen. Macht aber auch bei schlechtem Wetter Spaß und der Weg ist gut gehbar und markiert. Sind die Tour bisher schon öfter gegangen zu jeder Jahreszeit und es ist immer wieder auf neue schön. Empfehlenswert ist eine Einkehr in der Melköde(Bergkäse kann auch gekauft werden --> Daheim dann Kässpätzle machen!) oder auf der Schwarzwasserhütte 1-2 Tage verbringen.
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Kuhglocken an der Alpe Melköde
Foto: Alexander Lehmann, Community
Blick aus dem Tal Richtung Alpe Melköde
Foto: Alexander Lehmann, Community
Herzsee kurz nach dem Parkplatz
Foto: Alexander Lehmann, Community
Blick kurz vor der Schwarzwasserhütte zurück ins Tal
Foto: Alexander Lehmann, Community
Schwarzwasserhütte
Foto: Alexander Lehmann, Community
Nicole Schanno-Reisch
28.03.2019 · Community
Ich wollte die Tour heute machen, die Beschilderung eine einzige Katastrophe. Mitten über die Skipisten und dann steht gar nichts mehr. Später am Parkplatz war ein Wanderweg . Aber natürlich ohne Beschriftung. Nie wieder.
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Fotos von anderen

Blick von der Schwarzwasserhütte auf den Hohen Ifen
Kuhglocken an der Alpe Melköde
Blick aus dem Tal Richtung Alpe Melköde
Herzsee kurz nach dem Parkplatz
+ 11

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
5 km
Dauer
3:15 h
Aufstieg
350 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Hin und zurück Rundtour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich aussichtsreich geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

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Funktionen
Karten und Wege
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