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Pilgerwegempfohlene Tour

N02 Benediktweg: Reichenfels - Gräbern - Wolfsberg

· 1 Bewertung · Pilgerweg · Lavanttal
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  • St. Leonhard im Lavanttal, Pestsäule
    / St. Leonhard im Lavanttal, Pestsäule
    Foto: Monika Gschwandner, Monika Gschwandner-Elkins
  • / Bad St. Leonhard, Kunigundkirche
    Foto: Monika Gschwandner, Monika Gschwandner-Elkins
  • / Preblau, Kapelle Maria Hilf
    Foto: Monika Gschwandner, Monika Gschwandner-Elkins
  • / Preblau-Sauerbrunn
    Foto: Monika Gschwandner, Monika Gschwandner-Elkins
  • / Preblau-Sauerbrunn
    Foto: Monika Gschwandner, Monika Gschwandner-Elkins
  • / Pogritz Kapelle
    Foto: Monika Gschwandner, Monika Gschwandner-Elkins
  • / Gräbern, Pichlerkreuz
    Foto: Monika Gschwandner, Monika Gschwandner-Elkins
  • / Gräbern, Wallfahrtskirche
    Foto: Monika Gschwandner, Monika Gschwandner-Elkins
  • / Linde beim vulgo Strahlegger
    Foto: Monika Gschwandner, Monika Gschwandner-Elkins
  • / Wolfsberg, Kreisverkehr Autobahnauffahrt Nord
    Foto: Monika Gschwandner, Monika Gschwandner-Elkins
  • / Wolfsberg, Rathaus
    Foto: Monika Gschwandner, ARGE Pilgern in Kärnten
  • / Wolfsberg, Haus Benedikt, ehemaliges Kapuzinerkloster
    Foto: Monika Gschwandner, www.pfarre-wolfsberg.at/seiten/haus_benedikt/haus_benedikt.htm
  • / Wolfsberg, Swentzel Stöckl
    Foto: Monika Gschwandner, Monika Gschwandner-Elkins
m 900 800 700 600 500 400 300 25 20 15 10 5 km

N02 Etappe Benediktweg Nord

Reichenfels - Gräbern - Wolfsberg

Länge: 27,8 km

Gehzeit: ca. 8 Stunden

mittel
Strecke 27,8 km
7:45 h
568 hm
907 hm
924 hm
452 hm

Auf der Tagesetappe von Reichenfels nach Wolfsberg weisen neben den grünen Dreiecksschildern mit der Aufschrift "Benediktweg" auch noch die rot-weiß-roten Wanderwegmarkierungen sowie Schilder mit der Aufschrift  "Q6" dem PIlger den rechten Weg. Die Abkürzung "Q" steht in Bad St. Leonhard für die verschiedenen Quellenwanderwege, die das Gemeindegebiet durchziehen.

Man wandelt auf dieser Tagesetappe sowohl auf den Spuren von Paracelsus als auch auf jenen der hl. Hemma und ihres Gemahls Wilhelm, dessen Sarkophag sich in der Wallfahrtskirche von Gräbern befindet. In Gräbern kreuzen sich der Benedikt- und der Hemmapilgerweg. Während der erstere nach Wolfsberg weiterführt, ist das Ziel des Hemmapilgerweges die Grablege der hl. Hemma im Dom zu Gurk. Die Kirche in Gräbern ist versperrt. Der Kirchenschlüssel ist  bei der Fam. Ragger vulgo Pichler erhätlich. Der Hof befindet sich links unterhalb der Straße vor dem Transformator kurz bevor man Gräbern erreicht.

Autorentipp

In der Wallfahrtskirche von Gräbern befindet sich ein Grabmonument des Grafen Wilhelm von der Sann (Savinja) und Gemahl der hl. Hemma.
Profilbild von Monika Gschwandner
Autor
Monika Gschwandner
Aktualisierung: 27.10.2020
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
924 m
Tiefster Punkt
452 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Das Begehen des Pilgerweges erfolgt auf eigene Gefahr.

Weitere Infos und Links

www.pilgerwege-kaernten.at

www.benedikt-bewegt.at

Start

Reichenfels (805 m)
Koordinaten:
DD
47.007515, 14.740348
GMS
47°00'27.1"N 14°44'25.3"E
UTM
33T 480262 5206032
w3w 
///farbiges.genaue.entwerfen

Ziel

Wolfsberg

Wegbeschreibung

Auf den Spuren von Paracelsus und Wilhelm, Hemmas Gemahl

Man geht zunächst durch den Ort zur Südausfahrt Reichenfels – quert die Bundesstraße (B78) und folgt dem "Goldbründelweg" (rot-weiß-rote Markierung) bis zum Schloss Lichtengraben. Von dort geht es rechts hinunter nach Wisperndorf und über die Straße („Moosweg“) in das Ortszentrum Bad St. Leonhard/Kunigundkirche (ca. 7,5 km). 

Von der Kirche folgt man dem Weg Q6 über die Postgasse links in die Herrengasse. In der Reckturmgasse rechts ab auf den Weihbrunnweg, diesem folgend unter der Umfahrungsstraße durch und weiter bis zur Hofbauersiedlung – überquert die Klippitztörlstraße und geht kurz bergab, rechts über die kleine Brücke und die Schotterstraße in Serpentinen bergauf zum vlg. Haselbauer . Oberhalb des Hauses ist ein schmaler Durchgang im Zaun, dieser führt weiter über die Weide/Wiese zum vlg. Lindner. Von dort geht es auf der asphaltierter Hofzufahrt oder die Wiese bergan querend auf Waldweg, bis linker Hand ein teilweise verfallener Gebäudekomplex mit Kapelle auftaucht. Gerade aus über die Wiese bergab oder rechts entlang der Straße kommt man zur Paracelsusquelle (Preblauer Sauerbrunn – Abfüllanlage ) – (ca. 6 km).

Man geht die Straße bergauf Richtung Prebl und kommt nach ca. 1,5 km zur Gabelung Prebl/Gräbern, hält sich links (Tafel: Gräbern) . Durch den Wald und bergauf erreicht man die Kirche Gräbern mit dem Sarkophag Graf Wilhelms (ca. 6,5 km).

Von Gräbern geht man auf der Straße immer bergab, vorbei an der Abzweigung rechts nach Wolfsberg-Auen, geradeaus weiter zur großen Linde und um die Linkskurve zum Waldrand. Hier zweigt man rechts auf den Wanderweg 330 (Hennereck) ab und geht entlang des Zaunes und dann unter der Stromleitung leicht bergauf, am Waldrand nach links zum verlassenen Gehöft und zur Asphaltstraße. Dort wendet man sich nach rechts, immer geradeaus durch den Wald, bergab zur Hofdurchfahrt vlg. Bernsteiner mit der „Heimkehrer-Kapelle“.

In Serpentinen geht es steil bergab von der Vorderwölch in die Weinzedlei, durch die Weinzedleistraße bis zur Auenstraße gegenüber der Tennishalle. Nach links geht man die Auenstraße entlang bis rd. 100 vor dem Kreisverkehr Autobahnauffahrt Wolfsberg Nord, biegt dort links in den Maderspergerweg ein und findet geradeaus einen Übergang über die Bahn, folgt dann parallel der Bahnlinie, biegt nach links wieder in die Auenstraße ein, folgt der Triesterstraße bis zum Kreisverkehr, dann links auf der Stadthammerstraße und vor der Brücke Lavant nach rechts in die Altstadt, über Bürgergasse, Kreuzgasse oder Gassersteig, Bezirksgericht, Lavantkai und Kapuzinergasse zum Haus St. Benedikt (ehem. Kapuzinerkirche) (ca. 10 km).

Paracelsus untersuchte Heilwässer von Bad St. Leonhard …

Seit der Römerzeit wegen der verkehrsgünstigen Lage besiedelt entwickelte sich der Ort unter der Herrschaft der Bischöfe von Bamberg. Bischof Otto weihte zu Beginn des 12. Jahrhunderts die nach dem Hl. Benediktinerabt Leonhard benannte Kirche. 1287 findet der Ort seine urkundliche Erwähnung und entwickelte sich im Schutz der Burg Gomarn zum Markt. Schon vor 1311 erhielt St. Leonhard das Stadtrecht. Wie alle bambergischen Besitzungen wurde 1759 auch St. Leonhard an die Habsburger verkauft. Die Stadt erlebte im 15. und 16. Jahrhundert ihre Blütezeit dank des Gold- und Silberbergbaues im nahen „Klieniger Graben“. Selbst die berühmte Augsburger Kaufmannsfamilie Fugger folgte dem „Klieninger Goldrausch“. Zu dieser Zeit soll auch der berühmte Arzt und Naturforscher Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, in das Bergbaugebiet gekommen und das südlich in Preblau geschöpfte Sauerwasser auf seine Heilkraft untersucht haben. Paracelsus erhielt übrigens seine Ausbildung auch in St. Paul.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

www.oebb.at

Anfahrt

Die Anfahrt mit dem PKW erfolgt über die Südautobahn A2, Abfahrt St. Leonhard oder die Obdacher Bundesstraße B 78.

Parken

Im Ortsgebiet sind Parkmöglichkeiten vorhanden.

Koordinaten

DD
47.007515, 14.740348
GMS
47°00'27.1"N 14°44'25.3"E
UTM
33T 480262 5206032
w3w 
///farbiges.genaue.entwerfen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Bewertungen

4,0
(1)
Eva Hille
18.09.2019 · Community
Schone, eher entspannte Route. Vor Wolfsberg sind wir noch für ein Getränk beim Gasthof Kleinhenner eingekehrt mit schönem Ausblick!
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
27,8 km
Dauer
7:45 h
Aufstieg
568 hm
Abstieg
907 hm
Höchster Punkt
924 hm
Tiefster Punkt
452 hm
Etappentour Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

  • Inhalte
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Funktionen
Karten und Wege
  • 22 Wegpunkte
  • 22 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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