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Themenweg empfohlene Tour

Frantschach-St. Gertraud: Erzwanderweg 1

Themenweg · Frantschach-Sankt Gertraud
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RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Schmelzanlage in "Hammer" um 1800
    / Schmelzanlage in "Hammer" um 1800
    Foto: Schober Erich, Marktgemeinde Frantschach-St. Gertraud
  • / Eisenwerk in Frantschach um 1840
    Foto: Schober Erich, Marktgemeinde Frantschach-St. Gertraud
  • / Frantschach-St. Gertraud - Gasthof Klein-Henner
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / Hammer-Erzofen
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / Materialrampe
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / Materialrampen
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / Blick auf Wolfsberg
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / Blick auf St. Gertraud
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / Blick nach Theißenegg
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / "Kraftquelle"
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / Ehemalige Bergwerksiedlung
    Foto: RML GmbH, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / "Johannistollen"
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / "Kraftplatz"
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / "Anton- Stollen"
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / "Entenschnabel"
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
m 1100 1000 900 800 700 600 500 400 12 10 8 6 4 2 km Anton Stollen Gasthof-Pension Klein Henner Knappenkapelle Hammer Hochofen Kraftplatz
Erwandern Sie den Steig, den die Bergknappen bereits vom 16. bis in das späte 19. Jahrhundert benutzten, um das in den Stollen auf der Wölch unter unvorstellbaren körperlichen Strapazen gewonnene Roherz zum Hochofen Hammer zu bringen.
leicht
Strecke 12,2 km
4:15 h
629 hm
629 hm

Die ersten urkundlichen Hinweise auf einen Erzabbau auf der Wölch gibt es in einem von Erzbischof Odalbert von Salzburg ausgestellten Vertrag vom 27. Juni 931. Die Eisenerze aus diesem Bergbau wurden ursprünglich im Prössinggraben verhüttet, denn erst Ende des siebzehnten Jahrhunderts errichtete man in St. Gertraud einen Hochofen (Floßofen).
Die erste Hochblüte des Erzabbaues, der Eisenverhüttung und der Hammerwerke fiel in die Zeit von 1007 bis 1759, als das Hochstift Bamberg Grund- u. Lehensherr der ganzen Region war. 
Die Eisenwerke in Frantschach und St. Gertraud fielen 1759 mit ihrem Kauf aller bambergischen Besitzungen in Kärnten an Kaiserin Maria Theresia. Die Werksanlagen wurden ständig erweitert und die Produktionsvielfalt der momentanen Nachfrage angepasst. So wurden im Frantschacher Werk während der Napoleonischen Kriege Artilleriezugeisen hergestellt, das Werk in St. Gertraud goss Kanonenkugeln. Im Jahre 1825 übernahmen die Brüder von Rosthorn die Betriebe, welche sie nach modernen Erkenntnisse umgestalteten.

 

Autorentipp

Profilbild von RML Lav./Graßler
Autor
RML Lav./Graßler
Aktualisierung: 04.09.2020
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
937 m
Tiefster Punkt
503 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

10 Empfehlungen des ÖAV 

Als Natursport bietet Bergwandern große Chancen für Gesundheit, Gemeinschaft und Erlebnis. Die folgenden Empfehlungen der alpinen Vereine dienen dazu, Bergwanderungen möglichst sicher und genussvoll zu gestalten.

1. Gesund in die Berge

Bergwandern ist Ausdauersport. Die positiven Belastungsreize für Herz und Kreislauf setzen Gesundheit und eine realistische Selbsteinschätzung voraus. Vermeide Zeitdruck und wähle das Tempo so, dass niemand in der Gruppe außer Atem kommt.

2. Sorgfältige Planung

Wanderkarten, Führerliteratur, Internet und Experten informieren über Länge, Höhendifferenz, Schwierigkeit und die aktuellen Verhältnisse. Touren immer auf die Gruppe abstimmen! Achte besonders auf den Wetterbericht, da Regen, Wind und Kälte das Unfallrisiko erhöhen.

3. Vollständige Ausrüstung

Passe deine Ausrüstung deiner Unternehmung an und achte auf ein geringes Rucksackgewicht. Regen-, Kälte- und Sonnenschutz gehören immer in den Rucksack, ebenso Erste-Hilfe-Paket und Mobiltelefon (Euro-Notruf 112). Karte oder GPS unterstützen die Orientierung.

4. Passendes Schuhwerk

Gute Wanderschuhe schützen und entlasten den Fuß und verbessern die Trittsicherheit! Achte bei deiner Wahl auf perfekte Passform, rutschfeste Profilsohle, Wasserdichtigkeit und geringes Gewicht.

5. Trittsicherheit ist der Schlüssel

Stürze, als Folge von Ausrutschen oder Stolpern, sind die häufigste Unfallursache! Beachte, dass zu hohes Tempo oder Müdigkeit deine Trittsicherheit und Konzentration stark beeinträchtigen. Achtung Steinschlag: Durch achtsames Gehen vermeidest du das Lostreten von Steinen.

6. Auf markierten Wegen bleiben

Im weglosen Gelände steigt das Risiko für Orientierungsverlust, Absturz und Steinschlag. Vermeide Abkürzungen und kehre zum letzten bekannten Punkt zurück, wenn du einmal vom Weg abgekommen bist. Häufig unterschätzt und sehr gefährlich: Steile Altschneefelder!

7. Regelmäßige Pausen

Rechtzeitige Rast dient der Erholung, dem Genuss der Landschaft und der Geselligkeit. Essen und Trinken sind notwendig, um Leistungsfähigkeit und Konzentration zu erhalten. Isotonische Getränke sind ideale Durstlöscher. Müsliriegel, Trockenobst und Kekse stillen den Hunger unterwegs.

8. Verantwortung für Kinder

Beachte, dass Abwechslung und spielerisches Entdecken für Kinder im Vordergrund stehen! In Passagen mit Absturzrisiko kann ein Erwachsener nur ein Kind betreuen. Sehr ausgesetzte Touren, die lang anhaltende Konzentration erfordern, sind für Kinder nicht geeignet.

9. Kleine Gruppen

Kleine Gruppen gewährleisten Flexibilität und ermöglichen gegenseitige Hilfe. Vertraute Personen über Ziel, Route und Rückkehr informieren. In der Gruppe zusammen bleiben. Achtung Alleingänger: Bereits kleine Zwischenfälle können zu ernsten Notlagen führen.

10. Respekt für Natur und Umwelt

Zum Schutz der Bergnatur: Keine Abfälle zurücklassen, Lärm vermeiden, auf den Wegen bleiben, Wild- und Weidetiere nicht beunruhigen, Pflanzen unberührt lassen und Schutzgebiete respektieren. Zur Anreise öffentliche Verkehrsmittel verwenden oder Fahrgemeinschaften bilden.  

 

Weitere Infos und Links

www.region-lavanttal.at

www.frantschach.gv.at

Start

Frantschach - St. Gertraud (502 m)
Koordinaten:
DD
46.872437, 14.875890
GMS
46°52'20.8"N 14°52'33.2"E
UTM
33T 490542 5190996
w3w 
///bedeckten.zuviel.teile

Ziel

Frantschach - St.Gertraud

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt der Wanderung ist der ehemalige Hammer-Hochofen. Der Wanderweg führt entlang der Hinterwölcherstraße vorbei beim vlg. Mix in Richtung vlg. Unterer Steinbauer. Im Bereich des sog. Kraftplatzes haben Sie die Möglichkeit einer ersten Rast an einem idyllischen Bach. Unweit des Kraftplatzes nach ca.100 m erfolgt links die Abzweigung (Hinweistafel) zum Erzwanderweg 2.

Der Erzwanderweg 1 führt weiter geradeaus, vorbei beim vlg. Ofenbauer durch den Hecherwald bis zur ehemaligen Materialabwurframpe zum Bergwerkszentrum Hinterwölch mit dem Anton-Stollen und der Barbarakapelle. Bei der aus dem 18. Jahrhundert stammenden restaurierten Barbarakapelle, haben Sie die Möglichkeit eine Rast einzulegen und innezuhalten. Weiter geht es über einen Forstweg in mehreren Serpentinen bergauf zum Konradkogel (929 m Seehöhe). Der Wanderweg führt entlang des Konradkogels auf ca. 800 m Seehöhe vorbei am Benedicti-Stollen bis  zum vlg. Waldbauer .

Bei der Abzweigung zur Hofeinfahrt vlg. Waldbauer mündet der Erzwanderweg 2 wieder in die Route 1 ein. Weiter geht es vorbei beim Jodl am Eck und Hennereck in Richtung Gasthof-Pension Kleinhenner. Nach einer zünftigen Einkehr beim Kleinhenner geht es wieder talwärts durch wunderschöne Waldwege vorbei beim Bienenhof vlg. Michelbauer zum Ausgangspunkt in St. Gertraud.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

A2 Südautobahn Abfahrt Wolfsberg Nord - links abbiegen nach Frantschach-St. Gertraud (ca. 2 km).

Oder über Obdach - B78 und B70

Parken

Im Ort Frantschach St.Gertraud

Koordinaten

DD
46.872437, 14.875890
GMS
46°52'20.8"N 14°52'33.2"E
UTM
33T 490542 5190996
w3w 
///bedeckten.zuviel.teile
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Der Entenschnabel in der Lavant

Im Twimberger Graben liegt in der Lavant ein riesiger Felsblock in der Form eines Entenschnabels. Es war gerade Weihnachtszeit. In der Kirche zu St. Gertraud versammelten sich die Gläubigen zur heiligen Christmette. Der Teufel aber, dem es nicht recht war, dass die Bewohner so gottesfürchtig waren, fasste den Plan, die Kirchentür zu verrammeln.

Zu diesem Zweck begab er sich auf die Koralpe und riss dort einen gewaltigen Stein los, den er vor das Tor zu werfen gedachte, um es den Leuten unmöglich zu machen, in die Kirche zu gelangen. Der Satan befand sich gerade auf dem Rückweg und wollte eine kurze Rast halten, um sich von der großen Anstrengung zu erholen. Kaum aber war er an der Lavant angelangt, als vom St. Gertrauder Kirchlein die Glocke zur Wandlung läutete. Der Teufel war schon zu spät dran, denn die Mette hatte bereits begonnen. Voll Wut über das Misslingen des Planes schmetterte er den Fels mit solcher Kraft in den Fluss, dass er bis zur Hälfte in die Erde sank. Heute noch hat er dort seinen Platz.

Kartenempfehlungen des Autors

Kompass Wanderkarte Nr. 219 - Lavanttal, Saualpe, Koralpe; Freytag & Berndt - WK 237 - Saualpe, Lavanttal, Koralpe, Region Schilcherheimat

Ausrüstung

Für diese Tour genügen ein gutes Schuhwerk und ein kleiner Rucksack mit den nötigsten Dingen.

Basic Equipment for Nature Trails

  • Festes, bequemes und vorzugsweise wasserfestes Schuhwerk
  • Bequeme Kleidung
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke/Regenschirm)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Regenschirm
  • Diese Ausrüstungsliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dient nur als Anregung, was eingepackt werden sollte.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
12,2 km
Dauer
4:15 h
Aufstieg
629 hm
Abstieg
629 hm
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Statistik

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Funktionen
Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
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