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Wurzener Land-Radroute

Radfahren · Region Leipzig
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  • Radweg bei Canitz, Thallwitz
    / Radweg bei Canitz, Thallwitz
    Foto: K. Lange/LTM, Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
  • Stadtansicht Wurzen
    / Stadtansicht Wurzen
    Foto: K. Lange/LTM, Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
  • Blick vom Kirschberg auf Hohburg, Lossatal
    / Blick vom Kirschberg auf Hohburg, Lossatal
    Foto: K. Lange/LTM, Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
  • Ehemaliger Steinbruch am Spielberg
    / Ehemaliger Steinbruch am Spielberg
    Foto: Universität Leipzig, Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
  • Geoportal „Zeit-Wandel-Stein“ im Herrenhaus Röcknitz
    / Geoportal „Zeit-Wandel-Stein“ im Herrenhaus Röcknitz
    Foto: K. Lange/LTM, Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
  • Gaudlitzberg
    / Gaudlitzberg
    Foto: R. Schubert, Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
  • Geoportal Museum Steinarbeiterhaus und Kirche in Hohburg
    / Geoportal Museum Steinarbeiterhaus und Kirche in Hohburg
    Foto: K. Lange/LTM, Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
  • / Aussichtsturm Johannas Höh in Pyrna
    Foto: K. Lange/LTM, Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
  • / Blick auf Wurzen vom Bismarckturm in Dehnitz
    Foto: K. Lange/LTM, Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
  • / Radwegbeschilderung bei Wurzen
    Foto: K. Lange/LTM, Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
0 150 300 450 m km 10 20 30 40 50 60 70 Tourist-Information Wurzen Park Canitz Thallwitz Steinbruch Zinkenberg Geoportal Hohburg mit Museum Steinarbeiterhaus Museum für Ur- und Frühgeschichte

Die Wurzener Land-Radroute ist eine schöne und sehenswerte Radrundtour durch den nördlichen Teil des Nationalen Geoparks Porphyrland.

mittel
76,3 km
5:14 h
207 hm
207 hm

An der Strecke befinden sich einige interessante Punkte wie der Park Canitz und geologische Landmarken wie die Steinbrüche um Böhlitz, die die regionale Bedeutung des Gesteinsabbaus deutlich machen. Gleich zwei Besucherzentren des Geoparks Porphyrland liegen auf dem Weg. Das Geoportal „Zeit – Wandel – Stein“ im Herrenhaus Röcknitz und das Geoportal Museum Steinarbeiterhaus in Hohburg bieten in ihren Ausstellungen Wissenswertes zur Umgebung an. Die Spuren der Eiszeiten können am Spielberg und am Kleinen Berg erkundet werden.

 

Der zwischen den Hohburger Bergen, dem Collm, dem Rochlitzer Berg und dem Kirchbruch Beucha liegende Nationale Geopark Porphyrland umfasst eines der größten Vulkangebiete Europas aus dem Erdaltertum. In einer Folge explosiver Vulkanausbrüche gigantischen Ausmaßes kam es vor etwa 290 Millionen Jahren, im Erdzeitalter Perm, zur Entstehung umfangreicher vulkanischer Ablagerungen. Neben den am Boden ausfließenden Lavaergüssen aus zahlreichen tektonischen Spalten und Vulkanschloten gelangten vulkanische Aschen (Tuffe) mit gröberer als auch sehr feiner Zusammensetzung bis weit in die Atmosphäre. Das Spektakulärste waren jedoch die Gemische aus turbulenten Gasen, Aschen, vulkanischen Bomben und Fetzen des eruptierten Magmas, die sich in Form von mächtigen Glutlawinen mehrfach über die Region des heutigen Geoparks ergossen. Im Zusammenhang mit diesen Glutlawinen-Ablagerungen (Ignimbrite) kam es im Abstand weniger Millionen Jahre zur Bildung zweier vulkanischer Kesselstrukturen, sogenannter Calderen, mit Durchmessern von bis zu 6o km (Rochlitz-Caldera) bzw. 40 km (Wurzen-Caldera). Die Mengen der vulkanischen Auswurfmassen, die bei den extremen vulkanischen Eruptionen entstanden, zählen zu den größten der weltweit bekannten Ereignisse dieser Art, den sogenannten Supervulkanereignissen. Nach Ende der vulkanischen Aktivität bildete sich aus den erkalteten Laven, Ignimbriten und Aschen eine über 500 m dicke Bedeckung fester vulkanischer Gesteine, überwiegend als Porphyre in unterschiedlicher Ausprägung. Diese Porphyre sind namensgebend für den Geopark und charakterisieren das einstige Vulkangebiet Nordwestsachsens, welches der Geopark Porphyrland beinhaltet.

Autorentipp

Öffnungszeiten der Fähre:

März - Oktober: 11.00 - 20.00 Uhr, Mo. geschl.

November - Februar :  11.00 - 20.00 Uhr, Mo. und Di. geschl.

 

 

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
215 m
Tiefster Punkt
104 m

Start

Bahnhof Wurzen, Am Bahnhof 3, 04808 Wurzen (124 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.364825, 12.738857
UTM
33U 342592 5692822

Ziel

Bahnhof Wurzen, Am Bahnhof 3, 04808 Wurzen

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof Wurzen fahren Sie die Bahnhofstraße entlang über die Wenceslaigasse ins Zentrum. Die über 1000 Jährige Domstadt lädt hier zur Stadtbesichtigung mit diversen Einkehrmöglichkeiten ein.

Weiter geht es gen Norden am Stadtpark entlang Richtung Nischwitz (4,5 km).

Vom Fahrradweg biegen Sie nach links in Richtung Ortskern ab. Hier können Sie einen Abstecher zur restaurierten Kirche und dem Spielplatz machen. Unweit der Kirche befindet sich zudem eines der schönsten und prächtigsten Rokokoschlösser Sachsens.

Sie fahren weiter in Richtung Norden nach Canitz (7,0 km).

Dort finden Sie einen attraktiven Rastplatz, den Natur- und Geschichtspark Canitz. Hier können Sie die Natur im Einklang mit Sachsens Geschichte erleben. Entdecken Sie den Alltag unserer Vorfahren von der Stein- bis zur Slavenzeit. Je nach Jahreszeit sind die Themengärten (u. a. der Duft-, Kräuter-, Bio- und Rosengarten) immer wieder einladend. Im Zentrum des Canitzer Parkes kann ein Museum (Siedlungsgeschichte, Naturschutz, Trinkwassergewinnung) besichtigt werden.

 Sie folgen dem Radweg weiter in Richtung Norden und biegen dann nach rechts auf die "Kollauer Straße" in Thallwitz (11,0 km) ab.

Hier haben Sie die Möglichkeit den Garten des Thallwitzer Renaissanceschlosses zu erkunden. In dessen unmittelbarer Nähe befindet sich ein Fahrradrastplatz mit zahlreichen Informationen zum Ort und seiner Umgebung.

Nach der Kirche biegen Sie links ab, dann nach rechts auf die Straße "Am Teich". Über die Straße "Im Ilsental" erreichen Sie Böhlitz (15,5 km).

Im Dorf der Steinarbeiterindustrie befindet sich in der Ortsmitte ein thematischer Rastplatz. Außerdem besitzt Böhlitz ein Freibad und einen Steinbruch, welche zum Baden einladen.

Weiter folgen Sie der "Straße des Friedens" auf dem Radweg in nordöstlicher Richtung nach Röcknitz (18,5 km).

Hier verweist ein Schild auf das Geoportal "Zeit-Wandel-Stein" im Herrenhaus Röcknitz, einen angrenzenden Geoerlebnisgarten und den Vulkanspielplatz "Fred Feuerstein".

Der Radweg verläuft in Richtung Süden auf der "Steinbergstraße". Am Ortsausgang biegen Sie halb links auf einen sandgeschlammten Wirtschaftsweg ein.

Dieser führt Sie direkt in die Hohburger Berge.

(Wer den jetzt bevorstehenden steilen Anstieg von stellenweise über 15% auf teilweise geschottertem Untergrund und die genauso rasante Abfahrt umfahren möchte, biegt nach ca. 2 km links ab -  Richtung Zwochau und nach weiteren 1,5 km rechts auf den Wildschützweg und erreicht Hohburg.)

Sie passieren linker Hand den Gaudlitzberg (219m), rechter Hand den Burzelberg (221m) und erreichen über die Straße "Kirschberg" Hohburg (24,0 km).

In Hohburg gewährt Ihnen das Museum "Steinarbeiterhaus" Einblicke in das Leben der Steinarbeiter. In dessen Außenanlage kann man u.a. eine Steinbrechanlage, eine Dampfmaschine und eine Feldbahn besichtigen. Im Ort befinden sich Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten. Im Sommer lohnt sich ein Abstecher zum Kaolinsee.

Über die Thomas-Münzer-Straße verlassen sie Hohburg nun in Richtung Nordost. Dort schließt der Weg an die Dahlener-Heide- Radroute an. Sie befinden sich in Thammenhain (29,0 km).

Über die "Lindenstraße" und "Am Wildpark" erreichen Sie das Schloss Thammenhain. Hier lohnt sich ein Spaziergang im idyllischen Schlosspark, ehe Sie Thammenhain über die Straße "Am Wildpark" in Richtung Voigtshain verlassen. In Falkenhain (32,0 km) biegen Sie links ab in die "Karl- Haupt- Straße" und anschließend rechts in die Straße "Zur Siedlung". In der "Karl- Marx-Straße" passieren Sie die Kirche und die Gemeindeverwaltung.  Über den “Doktorweg” verlassen Sie Falkenhain und erreichen Frauwalde (36,5 km).

Hier bietet sich am Mühlteich eine herrliche Rast- und Einkehrgelegenheit. Im Ort gibt es Übernachtungsmöglichkeiten.

Nun fahren Sie weiter über den "Erlenweg" in südwestliche Richtung , passieren Heyda und erreichen Dornreichenbach (43,0 km).

Hier lädt ein Tiergehege neben dem Schloss Dornreichenbach zum Verweilen ein. Weiter geht die Tour durch den Landschaftspark entlang der Straße "An der Froschweide" und des Bahnweges nach Mark Schönstädt (44,5 km). Ein Abstecher lohnt sich in das idyllische Waldbad.

Weiter geht es über die "Bahnhofstraße", vorbei am Haltepunkt “Mark Schönstädt“. Über die "Meltewitzer Straße" erreichen Sie Kühren (48,0 km). Nun biegen Sie links in die "Schulstraße" ein, queren die Hauptstraße und haben dort die Möglichkeit einer Rast am "Elefantenbrunnen".  Weiter geht die Fahrt in die "Mühlgasse", kurz vor dem Ortsausgang biegen Sie rechts auf einen Wirtschaftsweg ein. Nach weiteren 3 km erreichen Sie Mühlbach (52,0 km).

Hier befinden sich die Bauten der ältesten erhaltenen Zuckerfabrik Deutschlands. Ein Fahrradrastplatz mit Informationen zur Fabrik und ein Spielplatz laden zum Verweilen ein.

Über die Straße "Am Haselbruch" geht es am Mühlteich entlang. Sie erreichen Burkartshain. Von der "Diesterwegstraße" biegen Sie nach rechts auf die "Fremdiswalder Straße" und halten sich weiter rechts in Richtung Pyrna (56,0 km).

Hier ist ein Abstecher zum 12 Meter hohen Rundturm, welcher 1911 vom Burkartshainer Gutsherren gestiftet wurde, ein Muss. 1986 wiedererrichtet, bietet der kleine Aussichtsturm einen wunderschönen Blick über das Wurzener Land -  nach Wurzen, nach Trebsen, zum Wermsdorfer Wald und an klaren Tagen bis zum Oschatzer Collm. Am Fuße des Turmes befindet sich ein großzügig angelegter Fahrradrastplatz.

Nun fahren Sie weiter auf der Straße “S 47“ und erreichen über die "Pyrnaer Straße" den “Mulderadweg“. Diesem folgen Sie in Richtung Wurzen bis nach Dehnitz (65,5 km).

Sie fahren über die “Dorfstraße“ auf das weithin sichtbare Wahrzeichen, den 1908 erbauten 19 m hohen Bismarckturm, und den Wachtelberg, zu.

An Sonn- und Feiertagen kann man während der Öffnungszeiten die Aussicht auf das Wurzener Land genießen. Im Inneren hält der Bismarckturm eine Fotoausstellung bereit, die den Besucher über die Erbauung des Turmes und die geschützte Pflanzenwelt der Umgebung informiert. Bereits im Jahr 1911 wurde der gesamte Wachtelberg unter Naturschutz gestellt und gehört somit zu den ältesten deutschen Schutzgebieten.

Der Ort Dehnitz bietet neben attraktiven Einkehrmöglichkeiten auch Übernachtungsmöglichkeiten. Die Tour geht weiter über den Weg "Am Wachtelberg" bis hinter den Neubaublock. Hier biegen Sie links auf einen schmalen Rad-/Gehweg, welcher Sie über die Lache direkt zu einer Fähre führt. Hier setzten Sie mit der Fähre über die Mulde und befinden sich nun in Schmölen (66,0 km).

Von der "Fährstraße" kommend, biegen Sie nach rechts auf die Straße "Am Schwarzwasser" ein und passieren rechter Hand die St. Ursula Kapelle sowie das Herrenhaus Schmölen (eine ursprüngliche Wasserburg). Nach ca. 300 m teilt sich die Straße “Am Schwarzwasser”. Vor der kleinen Grasinsel halten Sie sich links und folgen der Straße bis zur Bundesstraße “B 107”. Nach dem Überqueren der “B 107” folgen Sie der Straße "Am Berg“. Biegen Sie am zweiten Abzweig nach links in die "Altenhainer Straße" ein. Diese Straße führt Sie in den Planitzwald, dem zweiten großen Waldgebiet des Wurzener Landes. Hier biegen Sie entsprechend der Ausschilderung nach rechts in Richtung des Forsthofes "Waidmannsheil" (67,5 km) ein.

In der gemütlichen Grillhütte oder auf der sonnigen Terrasse bietet sich hier ein herrlicher Platz zum Verweilen.

Der Weg führt Sie weiter durch den Wald bis zur "Leulitzer Straße". In diese biegen Sie nach rechts und erreichen nach ca. 2 km Bennewitz (70,0 km).

Im Ortskern können sie sich am Brunnen vor der Gemeindeverwaltung entspannen. Bennewitz bietet zudem eine Reihe an Einkehr - und Übernachtungsmöglichkeiten.

Weiter geht die Fahrt über den Radweg 50 m links neben der Gemeindeverwaltung zur "Leipziger Straße". Dieser folgen Sie nach Deuben. Über die "Püchauer Straße" erreichen Sie Grubnitz. Hier führt der Weg durch das Muldenvorland über die Mulde und die Kanalbrücke mit einem herrlichen Blick auf die Wurzener Silhouette, die von den Mühlen-, Schloss- und Domtürmen geprägt ist. Am westlichen Rand Wurzens fahren Sie auf Rad- und Wirtschaftswegen der Radwegbeschilderung folgend zurück nach Wurzen. Hierbei passieren Sie noch den Gurasee und das Freibad "Dreibrücken". Nach 77,0 km erreichen Sie den Wurzener Bahnhof.

 

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Sie erreichen den Bahnhof Wurzen bequem mit der S-Bahn-Linie 4 ab Leipzig.

Anfahrt

In der Wurzener Innenstadt besteht eine Anschlussverbindung zur Leipzig-Elbe-Radroute sowie an den Mulderadweg.

Parken

Kostenfreie P+R Parkplätze stehen Ihnen am Bahnhof Wurzen zur Verfügung.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
76,3 km
Dauer
5:14 h
Aufstieg
207 hm
Abstieg
207 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour geologische Highlights

Statistik

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