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Westweg, von Hinterzarten nach Basel

Fernwanderwege · Schwarzwald
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  • Westweg, von Hinterzarten nach Basel
    Westweg, von Hinterzarten nach Basel
    Foto: Jörg Maier, Original Landreisen AG
m 1600 1400 1200 1000 800 600 400 200 -200 80 70 60 50 40 30 20 10 km
Der Westweg führt von Pforzheim nach Basel. Auf diesem Teilstück von Hinterzarten bis Basel durchqueren Sie das Herzstück des Westweges und die einzigartige Landschaft des Südschwarzwaldes. Vom Feldberg über den Belchen - vom höchsten zum schönsten Aussichtsberg im Schwarzwald - gelangen Sie in die Kulturstadt Basel.
mittel
Strecke 82,2 km
55:42 h
2.955 hm
3.591 hm
1.492 hm
257 hm
Hoch aufragende Berge und tief stürzende Wasser. Nirgendwo sonst im Deutschen Mittelgebirge geht es so weit hinauf wie im Schwarzwald. Das1493 m hohe Bergmassiv von Feldberg und Seebuck bildet dabei die höchste Erhebung. Auf diesem Teilstück wandern Sie vom Feldberg über den Belchen - vom höchsten über den schönsten Aussichtsberg im Schwarzwald - in die Kulturstadt Basel. Folgen Sie dabei immer der Wegmarkierung der roten Rauten.
Profilbild von Jörg Maier
Autor
Jörg Maier
Aktualisierung: 22.08.2014
Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.492 m
Tiefster Punkt
257 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

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Start

Hinterzarten (892 m)
Koordinaten:
DD
47.902793, 8.107087
GMS
47°54'10.1"N 8°06'25.5"E
UTM
32T 433267 5305882
w3w 
///ausgleichen.lockt.gewinner

Ziel

Weil am Rhein (Basel, Schweiz)

Wegbeschreibung

1.    Etappe (West): Hinterzarten Notschrei

Die Königsetappe des Westwegs ist zweifellos die Überschreitung des Feldbergs von Ost nach West. Oben am Gipfel, dem höchsten Punkt deutscher Mittelgebirge, macht sich nicht nur bei Westwegwanderern ein erhebendes Gipfelsturmgefühl breit. Manch einer würde wohl gerne länger verweilen, wäre da nicht noch der lange Weg zum Wiedener Eck.

Der neue Westwegabschnitt zwischen Hinterzarten und Feldberg-Grüble verläuft zu Beginn auf dem Emil-Thoma-Weg oberhalb des Zartenbachs taleinwärts. Langsam ansteigend wird die stille Lichtung "Am Feldberg" erreicht, wo einzelne Waldbauernhöfe stehen. Hier ändert sich die Laufrichtung des Westwegs, er zweigt nach Süden ab. Jetzt beginnt der Weg deutlicher zu steigen. Aus dem Forstweg wird allmählich ein herrlicher Steig durch urwaldartigen Fichtenwald. Atemberaubende Tiefblicke auf den See und einen Hauch von alpinem Gefühl bietet ein kleiner Umweg über den Felsensteig auf den Seebuck (1448 m). Gut 20 Minuten später ist "das Höchste" im Schwarzwald erreicht. An der Aussichtsplattform am 1495 Meter hohen Feldberg, vis-à-vis der Wetterwarte des Deutschen Wetterdienstes, steht man am höchsten Punkt Deutschlands außerhalb der Alpen und dementsprechend fulminant ist bei gutem Wetter auch der 360-Grad-Panoramablick. Schaustück ist das breit gelagerte Alpenpanorama im Süden, das den Wanderer auch auf dem Westweg über die St. Wilhelmer-Hütte bis zum Stübenwasen (1386 m) begleitet. Ohne große Höhenunterschiede gelangen die Wanderer zum Notschrei.

Abstecher:

Im Feldseekar zweigt der Felsensteig vom Emil-Thoma-Weg ab und führt mitten durch die gewaltige Karwand zwischen Seebuck und Feldsee, auf teilweise schmalem Felsenband, zum Naturschutzzentrum Feldberg. Ein kurzer Besuch ist äußerst informativ. Zum Seebuck kann dann die Seilbahn genutzt werden, was etliche Höhenmeter und zudem Zeit spart.

2.    Etappe (West): Notschrei – Haldenhof

Der Belchen gilt nicht nur unter Schwarzwaldkennern als der wichtigste und alpinste Gipfel im Hochschwarzwald. Kein anderer Berg überragt mit solch gewaltigen Wald- und Schrofenflanken die umliegenden Täler.

Zu Beginn sieht die vor uns liegende Etappe recht zahm aus. Vom Wiedener Eck führen mal Pfade, dann wieder Forststraßen durch den Nordhang des Dietschel, bis unter dem Heidstein der Wegverlauf nach Süden abknickt. Weiterhin, ziemlich auf einer Höhe bleibend, werden die enorm steilen Berghänge am Heidstein hinüber zur Krinne gequert. Mit dem Belchen baut sich nun der Kronprinz der Schwarzwaldberge vor einem auf. Ein steiler und steiniger Steig zieht sich durch den Rübgartenwald bergauf. Immer enger ziehen sich die Serpentinen im beständig steiler werdenden Gelände, bis die breite Gipfelkuppe (1414 m) erreicht ist. Vom Gipfelkreuz reicht der Blick auf fast alle wichtigen Gipfel des Schwarzwalds.

Durch eine einzigartige subalpine Landschaft mit artenreicher Flora und Fauna geht es abwärts zum Rand der "Südwand" des Belchen, die sich rund 700 m über dem wie hingeduckten Dörfchen Neuenweg aufbaut. Bald darauf wird auch schon der Haldenhof erreicht.

3.    Westweg-Etappe (West): Haldenhof – Kandern

Vom Haldenhof aus geht es zum Weiherfeslen. Nach den Weiherfelsen folgt dann ein erholsames Stück auf einsamen und stillen Waldwegen bis zum Müllheimer Egerten, wo der Endspurt über den Blauen (1165 m) beginnt. Noch einmal müssen 200 Höhenmeter überwunden werden, bis auch der letzte hohe Schwarzwaldberg bezwungen ist. Ab jetzt geht es nur noch bergab, bis wir in Kandern eintrudeln.

4.  Westweg-Etappe (West): Kandern – Weil am Rhein (Basel)

Auf zum Endspurt der westlichen Westweg-Variante! Bequeme Forstwege führen durch herrliche Buchenwälder zur mächtigen Burgruine Rötteln über Lörrach, ehe der Westweg durch die edlen Tullinger Weinlagen seinem Ziel entgegen eilt. Überraschend grün geht es Richtung Schweizer Metropole am Rheinknie.

Auf der letzten Etappe im Dreiländereck zwischen Frankreich, der Schweiz und Deutschland zeigt sich der Schwarzwald überraschend offen und leicht. Hellgrüne Buchenwälder und saftige Wiesen begleiten den Wanderer auf dem Weg von Kandern nach Hammerstein. Kurz nach Wollbach verschwindet der Weg im Wald und steuert auf dem Flachweg die mächtig über Lörrach stehende Burgruine Rötteln an. Beim Bummeln durch das geologisch interessante Landschaftsschutzgebiet zwischen Lörrach und Weil am Rhein bieten sich noch einmal schöne Ausblicke auf den Dinkelberg, das Dreiländereck am Rheinknie und die Städtesammlungen rund um Basel.

Tipp:

Die letzte Etappe führt Sie von Kandern bis zu Ihrem Ziel nach Weil am Rhein; ca. 6 km vor Basel gelegen. Unsere Route endet in Weil am Rhein, da das letzte Stück bis Basel auf der Schweizer Seite nicht mehr gut ausgeschildert ist und die geteerten Wege bis in die Stadt nicht sehr attraktiv sind. Wir empfehlen Ihnen, nach Ihrer Ankunft in Weil am Rhein noch per Bus nach Basel zu fahren (Dauer: ca. 20 Minuten), um die Schweizer Stadt am Ende des Westweges zu besichtigen.

Quelle:

Schwarzwald Tourismus GmbH

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Bahnhof Hinterzarten

Anfahrt

Wir empfehlen Ihnen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hinterzarten. So können Sie nach Ihrer Ankunft am Zielort auch direkt wieder abreisen. Wenn Sie mit dem PKW anreisen, können Sie diesen in Hinterzarten (gegen Gebühr, Wochenpreis EUR 10,00) abstellen. Von Basel / Weil am Rhein gelangen Sie mit dem Zug zurück nach Hinterzarten. Je nach Verbindung dauert die Fahrt ca. 1,5 Stunden.

Parken

Parkplätze am Hotel oder am Bahnhof in Hinterzarten. Preis pro Fahrzeug pro Woche: 10 Euro.

Koordinaten

DD
47.902793, 8.107087
GMS
47°54'10.1"N 8°06'25.5"E
UTM
32T 433267 5305882
w3w 
///ausgleichen.lockt.gewinner
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
82,2 km
Dauer
55:42 h
Aufstieg
2.955 hm
Abstieg
3.591 hm
Höchster Punkt
1.492 hm
Tiefster Punkt
257 hm
Etappentour aussichtsreich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

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Strecke  km
Dauer : h
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