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Bergtour

Lumkofel (2.287 m)

Bergtour · Nassfeld-Lesachtal-Weissensee · geöffnet
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TVB Lesachtal Verifizierter Partner 
  • Die letzten Meter auf dem steilen Gipfelhang, die Karnischen Alpen im Blickfeld
    / Die letzten Meter auf dem steilen Gipfelhang, die Karnischen Alpen im Blickfeld
    Foto: TVB Lesachtal
  • Lumkofel-Gipfelkreuz, "Ehre sei Gott in der Höhe"
    / Lumkofel-Gipfelkreuz, "Ehre sei Gott in der Höhe"
    Foto: TVB Lesachtal
  • Blick von der Mahdalpe (Motalm) auf den Lumkofel
    / Blick von der Mahdalpe (Motalm) auf den Lumkofel
    Foto: TVB Lesachtal
  • Lumkofel
    / Lumkofel
    Foto: Franz GERDL / TVB Lesachtal, TVB Lesachtal
Karte / Lumkofel (2.287 m)
1500 1800 2100 2400 2700 m km 1 2 3 4 5 6 7 8 9

Irgendein kreativer Kopf hat dem Lumkofel im Lesachtaler Abschnitt der Gailtaler Alpen hoch über Liesing und dem Weiler Assing einmal einen Beinamen gegeben, der ihm bis heute geblieben ist:

„Fujijama des Kärntner Lesachtales“.

 

geöffnet
mittel
9,5 km
4:15 h
944 hm
944 hm

Die Tour auf den Berg mit dem Doppelnamen kann man durchaus mit folgenden Überschriften betiteln:

Einsam und erlebnisreich. Unschwierig, wenn auch im unmittelbaren Gipfelbereich fallweise steil und steiglos. Gut markiert und beschildert. Natur pur, besonders im urwaldähnlichen Hochwald rund um den Grünkofel. Und mehr als 200 km Fernsicht vom Gipfel aus sind auch noch locker drinnen.

Also all` jene Voraussetzungen, die man sich von einer Bergtour insgeheim erwartet.

outdooractive.com User
Autor
Erich Glantschnig, Kärntner Bergwanderführer
Aktualisierung: 04.07.2019

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
2283 m
1428 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Wenn sie auf dieser Tour von ihrem Vierbeiner begleitet werden, dann nehmen sie diesen im Bereich der Almen auf alle Fälle an die Leine!

Ausrüstung

Diese ist je nach Jahreszeit unterschiedlich. Immer mit dabei ist aber:

Funktionelle Wanderbekleidung, Windjacke, Kopfbedeckung, Regenbekleidung/-schutz, Bergschuhe, Verpflegung, ausreichend Getränke, Wechselwäsche, diverses persönliches wie Fotoapparat, Handy, Sonnenschutz, Sonnenbrille, Wanderstöcke, Erste-Hilfe-Set, etc.

Start

Assing (1.247 m) (1428 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.707330, 12.823690
UTM
33T 333645 5174941

Ziel

Lumkofel (2.287 m)

Wegbeschreibung

WEGBESCHREIBUNG (Anstieg):

In Assing wenden sie sich, vom höchstgelegenen Haus ausgehend, auf dem Steig nach Osten in Richtung Oberraster Alm. Wegweiser zeigen ihnen den Weg an. Vorerst weit südöstlich ausholend, durchschreiten sie anfänglich einen Wald. Anschließend führt sie ein Steig in östlicher Richtung über eine kleine Bergwiese um danach wieder in urwaldähnliche Waldabschnitte einzutauchen. Kleine Rinnsale begleiten sie jetzt auf ihrem Weg und schließlich gelangen sie zur „Alten Mühle“.

Ab dieser Seiwaldhütte haben sie noch gut 60 Minuten auf einem breiten Almweg bis zur Oberraster Alm (1619 m) vor sich. Diese Alm kann durchaus als einer der schönsten Aussichtsplätze in den Gailtaler Alpen bezeichnet werden. Wie von einer Kanzel aus können sie ihren Blick über das vor ihnen liegende Lesachtal schweifen lassen. Im Süden stehen ihnen die Karnischen Alpen Auge in Auge gegenüber.

Ab der Oberraster Alm führt sie in nördlicher Richtung eine Forststraße auf die Mahdalpe (Motalm, 1814 m). Auf diesem sanft ansteigenden Abschnitt umgehen sie den 1886 m hohen bewaldeten Grünkofel auf der Ostseite und kommen im Anschluss daran auch schon auf die erwähnte Alm. Geschützt in einen Rasensattel hineingestellt, begrüßen sie einige Heuschupfen. Stumme Zeugen harter Bergbauernarbeit auf den auch heute noch mit freiem Auge erkennbaren parzellierten Bergmähdern auf den Südhängen des Berges.

Und plötzlich steht es vor ihnen:

Das mächtige und weithin sichtbare Gipfelkreuz des Lumkofels. Zwar noch einige Höhenmeter und Schweißtropfen entfernt, aber immerhin haben sie das Ziel schon vor Augen.

Die Erfahrung, ob es von hier aus noch weit ist, wird jeder für sich selbst machen. Der eine empfindet die noch verbleibenden Meter bis zum Gipfel so, der andere so. Jeder auf seine Art. Für jeden gleich ist jedoch die Tatsache, dass man angesichts des Gipfelkreuzes immer wieder die notwendige Motivation für den letzten Abschnitt erhält, auch wenn es noch so steil ist.

Mit der notwendigen Vorsicht und Trittsicherheit dauert es dann auch nicht mehr allzu lange, und sie finden sich am Gipfelkreuz ein.

Die sich ihnen hier bietenden Ein- und Ausblicke lohnen wohl alle Aufstiegsmühen. Als besonders imposant darf der Blick von 270 (W) bis 360 (N) Grad auf weitere Gipfel der westlichen Gailtaler Alpen und Lienzer Dolomiten bezeichnet werden. Auch nach Osten hin können sie den weiteren Verlauf der Gailtaler Alpen verfolgen und die Gipfelkette der Karnischen Berge im Süden haben sie ja schon während des Aufstieges betrachtet.  

WEGBESCHREIBUNG (Abstieg):

Nach der ausgiebigen Panoramaschau steigen sie auf der Aufstiegsroute wieder auf die Mahdalm (Motalm) ab.

Von dort aus wenden sie sich nach Westen und wandern - kleine Steigungen in Kauf nehmend -   über den Sattel zwischen Lumkofel und Grünkofel durch einen scheinbar völlig in Vergessenheit geratenen Hochwald mit urigem Charakter. Nehmen sie sich Zeit und betrachten sie die bizarren und riesigen Lärchen und anderen Baumarten!

Der Steig quert in weiterer Folge ein paar mal eine Forststraße und führt dann in einigen Serpentinen über einen steilen Waldrücken wieder hinunter nach Assing.

Anfahrt

Im Lesachtal fahren sie im Ortskern von Liesing (Dorfbrunnen, 1044 m) in zahlreichen Kehren den sonnseitigen Berghang über Pallas (1335 m) nach Assing (1427 m) hinauf. Diesen Weiler erreichen sie nach rund 4 km Fahrt auf einer asphaltierten Bergstraße.

Parken

Die Abstellplätze für PKW`s sind hier begrenzt. Fragen sie aber nach Möglichkeit fairerweise nach, wo und ob sie ihr Auto abstellen können. Beispielsweise beim höchstgelegenen Haus.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Status
geöffnet
Schwierigkeit
mittel
Strecke
9,5 km
Dauer
4:15 h
Aufstieg
944 hm
Abstieg
944 hm
Rundtour aussichtsreich familienfreundlich faunistische Highlights Gipfel-Tour

Statistik

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