Burgruine Hohennagold

Bewertung

Gäurandweg

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Marius R.

24.09.2020 · Community
Ich habe den Gäurandweg in den 5 vorgegebenen Etappen im späten September gemacht. Den Weg würde ich im besten Wortsinne als "unspektakulär" bezeichnen. Große Teile der Strecke verlaufen auf aphaltierten Wegen, sowie geschotterten Forst- und Feldwegen abseits von "Highlights" die Massen von Wanderern anziehen. Leider sind immer wieder auch kurze Abschnitte an oder gar auf Staßen dabei, auf denen zum Glück wenig Verkehr herrscht. Der Weg ist zu 95% sehr gut ausgeschlidert, nur ca. 1-2 Mal am Tag stand ich "im Wald" und musste die Karte zu rate ziehen... Der härteste Anstieg ist wohl der Schloßberg in Nagold, dh konditionell stellt der Weg auch keine Herausforderung dar. Mit etwas Planung muss man kaum Provinat mitschleppen, da es in vielen Orten einen Bäcker oder Metzger gibt. Nur zwischen Etappe 4 und 5, in Salzstetten, hatte ich Probleme, eine Unterkunft nahe des Weges zu finden. Besonders schön ist, dass man über mehrere Stunden völlig allein in der Natur wandern kann, ohne dass einem andere Menschen begegnen. Anderen Wanderen mit "großem Gepäck" bin ich überhaupt nicht begegnet. In den vielen kleinen Ortschaften kam es immer wieder zu schönen Begegnungen mit netten Leuten, die das Erlebnis nochmal steigern! Wer zu sich selbst kommen möchte und weniger auf "erlebniswandern" aus ist, der ist auf dem Gäurandweg genau richtig!
Gemacht am 20.09.2020

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