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Skitour empfohlene Tour

Gaißkogel über die Gaiskogelscharte

· 1 Bewertung · Skitour · Stubaier Alpen
Verantwortlich für diesen Inhalt
ÖAV Alpenverein Innsbruck Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Gaißkogel mit Gaißkogelscharte
    / Gaißkogel mit Gaißkogelscharte
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Frühmorgens auf der Schipiste - Der Liftbetrieb ist eingestellt
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Blick zurück - unten der Speicher Längental
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Verlassene Dreiseenhütte - Der Schirummel ist zu Ende
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Genaue Begutachtung des Aufstiegsgeländes
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Auf dem Weg in die Gaißkogelscharte
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / In der Scharte mit Blick zurück über das Aufstiegsgelände - unten der teilweise zugefrorene Plenderlesee
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Oben in der Scharte angekommen
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Der Weiterweg zum Gipfel über den Südwestrücken
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Wunderschöne Perspektive vom Rücken hinunter ins Kühtai
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Weiter ohne Schi am Sommerweg mit sehr guter Markierung
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Gipfel in Sicht
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Gipfel erreicht
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Der Blick schweift zu den Kalkkögeln ....
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / ... hinüber zum Zwieselbacher Roßkogel, Rotgrubenspitze und Haidenspitze
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / .... Sulzkogel
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Fantastische Tiefblicke
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Unten in der Scharte zieht der Nebel auf
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Abfahrt in der Scharte - hier ziemlich hart
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Rückblick in die Gaißkogelscharte - nun auch mit Sonne
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Gaißkogel mit Gaißkogelscharte - nun in der Sonne
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Wegweiser im Talboden im Bereich der Bergstation der Dreiseenbahn
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Schönste Firnabfahrt
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Was will man mehr?
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
m 3200 3000 2800 2600 2400 2200 2000 1800 7 6 5 4 3 2 1 km Gaißkogel Gaißkogelscharte Parkplatz Start Start
Kurzweilige aber dennoch abwechslungsreiche Schitour im Nahbereich des Schigebietes Kühtai.
leicht
Strecke 7,2 km
3:15 h
835 hm
835 hm
2.785 hm
1.949 hm
Durch die hohe Ausgangslage auf fast 2000m ist diese Tour bereits früh im Winter machbar, wenn der Schibetrieb noch ruht. Ebenso ist diese Tour spät im Frühjahr noch ein echter Geheimtipp, wenn der Liftbetrieb schon eingestellt ist. Durch die westseitige Ausrichtung der Scharte hält sich der Schnee recht lange in dieser Steilrinne. Mitunter muß man oben angekommen im Frühjahr schon einen Fußmarsch in Kauf nehmen, um zum Gipfel zu gelangen. Dieser hält sich aber in Grenzen und gestaltet sich durch die anregende Blockkletterei recht kurzweilig. Die Aussicht reicht weit talauswärts bis über die Kalkkögel hinaus. Bei guter Sicht kann man hinter dem Sulzkogel die Wildspitze entdecken. Nicht zuletzt hat man einen schönen Einblick in das Tourengebiet rund um den Zwieselbacher Roßkogl.

Autorentipp

Bei dieser Tour braucht man auch im Frühjahr nicht allzu früh starten, da die nordwestseitige Scharte erst spät Sonne bekommt und damit akzeptable Firnbedingungen bietet.

 

Profilbild von Cathleen Peer
Autor
Cathleen Peer
Aktualisierung: 07.09.2015
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Gaißkogel, 2.785 m
Tiefster Punkt
Parkplatz Dreiseenbahn, 1.949 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Im Hochwinter ist auf Lawinen aus den Flanken rechts und links der Scharte zu achten. Im Frühjahr empfiehlt sich die Mitnahme von Harscheisen für die Scharte, die mitunter sehr hart gefroren sein kann. Gute Spitzkehrentechnik in der Scharte ist unabdingbar.

Weitere Infos und Links

Die Zeitangaben unter dem Punkt "Dauer" beziehen sich auf die gesamte Tour inklusive Aufstieg und Abfahrt, jedoch ohne Pausen.

Start

Parkplatz Dreiseenbahn Kühtai (1.948 m)
Koordinaten:
DD
47.211581, 11.013408
GMS
47°12'41.7"N 11°00'48.3"E
UTM
32T 652462 5230643
w3w 
///anreize.bevorzugt.rettungswagen

Ziel

Gaißkogel

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz vorbei am Liftgebäude der Talstation der Dreiseenbahn ziemlich flach bis zum ersten steileren Hang. Über diesen hinauf bis sich das Gelände wieder abflacht. Nun gemütlich weiter entlang der Schipiste bis rechter Hand neuerlich ein steilerer Anstieg in Sichtweite kommt. Über diesen wiederum aufwärts. Schon bald sieht man die Dreiseenhütte. An dieser vorbei und in angenehmer Steilheit entlang der zugefrorenen Plenderleseen im Angesicht von Neunerkogl und Pockkogl weiter bis kurz unterhalb der Bergstation des Dreiseenliftes. Hier hat man nun das gesamte weitere Aufstiegsgelände (die Gaißkogelscharte samt Gaißkogel) im Blick. Weiter geht es flach, sogar mit etwas Höhenverlust geradewegs auf die steile Rinne unterhalb der Scharte zu. Man steigt in vielen Spitzkehren über diese hinauf, dabei hält man sich eher links (identisch zum Sommerweg). Oben angekommen, bietet sich das erste Mal der Tiefblick ins Kraspestal und Steintal. Man wendet sich nach links und steigt so weit es geht mit Schiern weiter auf. Hier wiederum links orientieren (rechts sind meistens Wechten). An geeigneter Stelle errichtet man das Schidepot und steigt die letzten Meter in leichter Blockkletterei zum Gipfel. Die Rundumsicht vom Gipfel ist grandios und reicht bei guten Sichtbedingungen weit in die Stubaier, Ötztaler und sogar hinaus in die Zillertaler Alpen.

Der Abstieg erfolgt, wie der Aufstieg entlang des Sommerweges in leichter Kletterei bis zum Schidepot. Von dort Abfahrt bis zur Scharte. Je nach Schneeverhältnissen kann man entweder die (im Abfahrtssinn) rechte Seite der Scharte befahren (wie Aufstieg), oder aber man fährt über die linke (steilere) Seite der Scharte ab. So oder so kommt man im Talboden oberhalb der Dreiseenbahn an. Nun recht flach zurück zur Piste und über diese genussvoll zurück zum Parkplatz.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Infos unter www.vvt.at. Während des Liftbetriebes kostenloser Schibus ins Schigebiet Kühtai.

Anfahrt

Von Innsbruck kommend nach Kematen und weiter durch das Sellraintal hinauf nach Kühtai. Nach Erreichen der Paßhöhe auf 2020m wieder abwärts und dann gleich links hinunter auf die Parkplätze der Bergbahnen Kühtai (kleines grünes Schild mit der Aufschrift "Rodelbahn").

Parken

Genügend Parkplätze bei den Liften der Bergbahnen. Am besten den Parkplatz bei der Talstation der Dreiseenbahn benutzen.

Koordinaten

DD
47.211581, 11.013408
GMS
47°12'41.7"N 11°00'48.3"E
UTM
32T 652462 5230643
w3w 
///anreize.bevorzugt.rettungswagen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte Stubaier Alpen - Sellrain (Schirouten) erhältlich beim Alpenverein Innsbruck (www.alpenverein-ibk.at)

Ausrüstung

Standard Schitourenausrüstung mit Schaufel, Sonde und LVS Gerät.

Grundausrüstung für Skitouren

  • Skihelm
  • Sportbrille
  • Sonnenbrille
  • 2 paar Handschuhe: leicht, atmungsaktiv und winddicht für den Anstieg, normale Skihandschuhe zur Abfahrt
  • Halstuch
  • Kopfbedeckung (unter dem Helm) mit Feuchtigkeitstransport
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Leichte wasser- und winddichte Skijacke
  • Zusätzliche warme Jacke
  • Lange, warme technische Socken (ggf. Einlagen) und Wechselpaar
  • Leichte wasser- und winddichte Skitourenhose
  • 20-28 Liter (Touren-)Rucksack
  • Lippenpflege (LSF 30+)
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis

Technisches Equipment

  • Tourenskischuhe
  • Tourenbindung passend zum Skischuh
  • Felle passend zum Tourenski
  • Ski
  • (Teleskop-)Skistöcke
  • Lawinenausrüstung: LVS-Gerät, Lawinensonde, Lawinenschaufel
  • Harscheisen
  • Rettungsausrüstung für die Gletscherspaltenbergung
  • Hochtourengurt
  • Leichter Eispickel
  • Hochtouren-geeignetes Seil
  • Lawinenairbag-Rucksack
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,0
(1)
Benjamin Abraham
04.03.2014 · Community
Gute Verhältnisse. Aufstieg war kein Problem ... Abfahrt ist leider schon stark befahren und schreit nach Neuschnee. Lawinengefahr 2.
mehr zeigen
Gemacht am 01.03.2014

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
7,2 km
Dauer
3:15 h
Aufstieg
835 hm
Abstieg
835 hm
Höchster Punkt
2.785 hm
Tiefster Punkt
1.949 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Hin und zurück aussichtsreich Gipfel-Tour freies Gelände

Statistik

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Funktionen
Karten und Wege
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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