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Überschreitung des Rocciamelone

Wanderungen · Usseglio
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  • Morgenlicht über dem Valle di Viù
    / Morgenlicht über dem Valle di Viù
    Foto: Claudia Kurzböck, Outdooractive Redaktion
  • / Aufstieg zum Rifugio Tazzetti
    Foto: Claudia Kurzböck, Outdooractive Redaktion
  • / Rifugio Tazzetti auf 2642 m
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  • / Blick vom Rifugio Tazzetti auf das Ziel
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  • / Kletterstelle nach dem Rifugio Tazzetti
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  • / Tre Croci
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  • / Aufstieg von Tre Croci zum Col della Resta
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  • / Am Col della Resta betritt man den Rocciamelone Gletscher.
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  • / Auf dem flachen Rocciamelone Gletscher
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  • / Blick Richtung Pointe du Ribon
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  • / Auf der Karte führt der Weg noch über Gletscher, tatsächlich nun über Geröll.
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  • / Der Aufstieg vom Gletscherbecken auf den Nordwestgrat erfolgt bei der Einsattelung über dem Firnfeld, rechts die Pointe de Novalèse.
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  • / Auf dem Rocciamelone-Nordwestgrat
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  • / Rückblick auf den Nordwestgrat
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  • / Auf dem Gipfel befindet sich die höchstgelegene Kapelle der Alpen.
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  • / Rocciamelone - das Zentrum der Welt?
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  • / Blick vom Gipfel auf den Rocciamelone Gletscher
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  • / Blick zum Mont Cenis Pass und der südwestlichen Vanoise
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  • / Blick auf das 3000 m tiefer liegende Val di Susa
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  • / Blick auf das Écrins-Massiv
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  • / Blick auf das Valle di Viù mit dem Lago di Malciaussia
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  • / Blick über die Südflanke zum Rifugio La Riposa, darunter das Val di Susa und der Monte Viso am Horizont
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  • / Blick in die steile Südostflanke. Rechts am Gratrand verläuft der Normalweg vom Rifugio Ca'd'Asti.
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  • / Der Normalweg ist im oberen steilen Bereich durchgehend mit dicken Seilen gesichert.
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  • / Seilgesicherter Abstieg zum Rifugio Ca'd'Asti entlang des Südgrates
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  • / Rifugio Ca'd'Asti - Unterkunftsmöglichkeit auf dem Normalweg
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  • / Abzweig nach Malcuaussia unter dem Rifugio Ca'd'Asti
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  • / Kettengesicherte Passage auf dem Weg zum Passo della Capra
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  • / Lange Hangquerung zum Passo della Capra. Vorne der Südgrat des Monte Palon, der überquert werden muss.
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  • / Schlüsselstelle auf dem Rückweg - Passo della Capra
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  • / Rückblick auf den Passo della Capra
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  • / Vor der Capanna Sociale Aurelio Ravetto
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  • / Abstieg vom Colle Croce di Ferro über den Plattenweg nach Malciaussia
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  • / Lago di Malciaussia
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m 3500 3000 2500 2000 1500 20 15 10 5 km
Der Rocciamelone ist der höchste Wallfahrtsort der Alpen und einer der höchsten wanderbaren Dreieinhalbtausender. Diese Tour beschreibt den anspruchsvolleren Alpinaufstieg (T4/L).
schwer
Strecke 22,4 km
11:30 h
2.000 hm
2.000 hm
Der Rocciamelone bildet den südlichen Abschluss der Grajischen Alpen. Zum Susatal hin fällt seine Südwand mehr als 3000 m tief ab, was im Mittelalter zu der Annahme führte, der Berg sei der höchste der Alpen. Auch wenn der Rocciamelone nicht einmal der höchste Gipfel dieser Gebirgsgruppe ist, ist er mit seiner charakteristischen konischen Form doch eine auffällige Erscheinung. Auf dem Gipfel befindet sich die höchstgelegene Kapelle der Alpen und eine riesige Madonnenstatue, zu der alljährlich am 5. August eine Wallfahrt stattfindet. Nicht nur an diesem Tag ist der Gipfel gut besucht, im Sommer bei schönem Wetter ist der Gipfel ein beliebtes Ausflugsziel. Der Großteil der Besucher besteigt die Rocciamelone über den Normalweg von Süden (T3). Wer etwas mehr Abenteuer und Einsamkeit sucht, der wählt besser den Aufstieg aus dem Valle di Viù über das Rifugio Tazzetti und den Rocciamelone Gletscher (T4/L). Eine ausgedehnte Runde ergibt sich, wenn man über das Rifugio Ca'd'Asti und den Colle Croce di Ferro zum Ausgangspunkt zurückkehrt (T4-).
Profilbild von Claudia Kurzböck
Autor
Claudia Kurzböck
Aktualisierung: 20.09.2021
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Rocciamelone, 3.538 m
Tiefster Punkt
Malciaussia, 1.800 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeit

Rifugio Vulpot
Rifugio Tazetti
Rifugio Ca d'Asti
Capanna Sociale Aurelio Ravetto

Sicherheitshinweise

Bei Vereisung ist der Passo della Capra gefährlich!

Weitere Infos und Links

Als Tagestour nur für sehr ausdauernde Bergsteiger machbar, ansonsten empfiehlt sich eine Übernachtung im Rifugio Tazzetti. Frühzeitig reservieren, an den Wochenenden oft ausgebucht!

Start

Parkplatz am Lago di Malciaussia, Usseglio, Valle di Viù (1.803 m)
Koordinaten:
DD
45.208340, 7.143337
GMS
45°12'30.0"N 7°08'36.0"E
UTM
32T 354197 5007771
w3w 
///distel.exil.stellte

Ziel

Parkplatz am Lago di Malciaussia, Usseglio, Valle di Viù

Wegbeschreibung

Aufstieg via Rifugio Tazzetti, Rocciamelone Gletscher und Nordwestgrat (T4/L, 1750 Hm, 9,5 km, 5:00 h)

Vom Parkplatz hinter dem Rifugio Vulpot folgt man dem Schotterweg am Seeufer entlang zu den Häusern von Pietramorta. Hinter dem Örtchen gabelt sich der Weg. Achtung, der kürzere Aufstieg zum Rifugio Tazzetti führt nach links über die Brücke. Durch das schöne grüne Tal wandert man mit auf einem gut ausgebauten Weg mit angenehmer Steigung aufwärts zum Rifugio Tazzetti (T2). Dahinter wird das Gelände alpiner (T4), bald folgt eine ungesicherte Kletterstelle (I), über die man einen Gratrücken erreicht. Die Wegspur ist dort nicht immer klar und ab und zu muss man auch die Hände zu Hilfe nehmen. Über den Gratrücken erreicht man die Tre Croci, ein Aussichtsplateau mit drei Kreuzen, an denen den an der Rocciamelone verstorbenen Bergsteigern gedacht wird. Über eine steile, schuttige Flanke kraxelt man nun hoch zum Col della Resta. Verblasste rote Punkte helfen bei der Orientierung. Am Col delle Resta betritt man den Rocciamelone Gletscher. Dieser ist flach und hat keine Spalten, sodass man sich nicht anseilen muss. Grödeln können evtl. hilfreich sein. Die Gletscherpassage ist kurz. Vor der Felsrippe, die den Gletscher in zwei Teile trennt, steigt man auf den Schutthang oberhalb des Gletschers und folgt dann einer Wegspur zu einem kleinen Seelein. Laut der topografischen Karte würde man hier wieder den Gletscher betreten, dieser ist mittlerweile aber abgeschmolzen, sodass man sich nun seinen Weg durch Geröllblöcke suchen muss. Steinmännchen leiten zu einem kleinen Firnfeld unterhalb des Nordwestgrates. Über das Firnfeld steigt man bis unterhalb der Einsattelung auf dem Grat südlich der Pointe de Novalèse. Über einen Felsblock klettert man hinauf in die Schuttflanke und erreicht über eine Wegspur den Nordwestgrat. Über den Grat führt eine gute Wegspur zum Gipfel. Teilweise weicht die Spur in die Nordflanke aus, bei Vereisung können die feinen Schieferplättchen rutschig werden!

 

Abstieg via Normalweg zum Rifugio Ca'd'Asti und Rückkehr via Colle Croce di Ferro (T4-, 250 Hm Aufstieg, 1800 Hm Abstieg, 13 km, 6:00 h)

Ein gut mit dicken Kabeln versicherter Steig führt am Südgrat entlang steil abwärts zum Rifugio Ca'd'Asti (T3). An der Kapelle unterhalb des Rifugios zweigen wir vom Normalweg nach La Riposa ab. Der Abzweig nach Malciaussia ist unübersehbar mit einem großen Wegweiser markiert. Der Weg wurde erst kürzlich frisch markiert. Nun folgt eine lange Hangquerung auf einem schmalen Wiesenpfad. Auf dem Weg gibt es drei kettenversicherte Passagen, die spektakulärste davon ist der Passo della Capra. Eine steile Rinne mit einem Wasserfall muss hier gequert werden. Zwar hilft eine stabile Eisenkette, das Gelände ist jedoch feucht und rutschig. Direkt im Wasserlauf gibt es keine Kette, falls es hier eisig ist, besteht große Absturzgefahr. Bis auf diese Stelle ist der Weg T3, aufgrund des Passo delle Capra muss die gesamte Querung jedoch als T4- eingestuft werden. Nach dem Passo della Capra führt der Weg hoch zum Cresta Crèuse, der zum Mont Palon führt. Dahinter mündet der Weg auf den GTA, dieser ist breiter und häufiger begangen (T2). Der Weg führt durch die Ostflanke des Mont Palon hinüber zur Capanna Sociale Aurelio Ravetto. Nach einem kurzen Gegenanstieg erreicht man den Colle Croce di Ferro. Von dort steigt man auf einem mit Platten ausgelegtem Weg durch ein grünes Tal hinab zum Lago di Malciaussia, dem Ausgangspunkt der Tour.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Von Turin über die SP1 nach Lanzo Turinese, am Abzweig dem Wegweiser Viù auf die SP32 folgen. Dieser folgt man via in Viù und Usseglio bis zum Ende am Stausee Malciaussia. Ab Margone ist die Straße sehr schmal.

Parken

Ausgeschilderter Parkplatz hinter dem Rifugio Vulpot, Kosten 5 €/Tag. Wenn man ein hohes Auto hat, kann man auf der Schotterstraße bis vor Pietramorta fahren und am Rand parken.

Koordinaten

DD
45.208340, 7.143337
GMS
45°12'30.0"N 7°08'36.0"E
UTM
32T 354197 5007771
w3w 
///distel.exil.stellte
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Fraternali Topografische Wanderkarte 1:25'000, Blatt 3 - Val Susa, Val Cenischia, Rocciamelone, Val Chisone, ISBN: 9788897465201

Ausrüstung

Tages-Wanderrucksack (ca. 20 Liter) mit Regenhülle, festes und bequemes Schuhwerk, ggf. Grödeln und Gamaschen, witterungsangepasste und strapazierfähige Kleidung im Mehrschicht-Prinzip, Teleskopstöcke, Sonnen- und Regenschutz, Proviant und Trinkwasser, Erste-Hilfe-Set, Taschenmesser, Handy, Stirnlampe, Kartenmaterial, ggf. Biwaksack und Rettungsdecke, ggf. Hüttenausrüstung

Fragen & Antworten

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
22,4 km
Dauer
11:30 h
Aufstieg
2.000 hm
Abstieg
2.000 hm
aussichtsreich Gipfel-Tour Rundtour Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch ausgesetzt versicherte Passagen Kletterstellen Grat Überschreitung

Statistik

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Funktionen
Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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