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Wanderungen

Wildes Tal und aussichtsreiche Höhe

· 6 Bewertungen · Wanderungen · Schwarzwald
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Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Kloster-1
    / Kloster-1
    Foto: Alina Rieger, Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald
  • Ev. Martinskirche Altburg
    / Ev. Martinskirche Altburg
    Foto: Jana Stoll, Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald
  • / Herrliche Weitsicht auf Calw und das Heckengäu
    Foto: Outdooractive Redaktion, Stadt Calw
  • / Bei Altburg
    Foto: Outdooractive Redaktion, Stadt Calw
  • / Auf schmalem Pfade durch das Schweinbachtal
    Foto: Stadt Calw
  • / Im Schweinbachtal
    Foto: Stadt Calw
  • / Unterer Marktbrunnen Calw
    Foto: Manuela Röskamm, Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald
  • / Sternwarte
    Foto: Jana Stoll, Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald
  • / Klosteranlage St. Peter und Paul
    Foto: Stadt Calw
  • / Das Steinerne Brückle
    Foto: Stadt Calw
m 700 600 500 400 300 12 10 8 6 4 2 km Klostermuseum Hirsau Bauernhausmuseum Steinerne Brücke Kräutergärtlein Sternwarte Rotwildgehege Aureliuskirche Schweinbachtal Kloster Hirsau

Diese Rundwanderung führt den Wanderer von Calw aus ins klösterliche Hirsau und durch das urwüchsige und wildromantische Schweinbachtal nach Altburg. Über Alzenberg führt die Wanderung zurück nach Calw.

 

mittel
13 km
3:48 h
378 hm
380 hm
In Hirsau besichtigen wir die imposante Klosteranlage St. Peter und Paul und tauchen so in die Geschichte des historischen Klosterortes ein. Anschließend führt uns die Wanderung über schmale Pfade durch das wildromantische Schweinbachtal auf die Höhe nach Altburg. Nach einem Besuch im Bauernhausmuseum und in der Martinskirche gehen wir über Alzenberg zurück nach Calw.
Profilbild von Manuela Röskamm
Autor
Manuela Röskamm
Aktualisierung: 31.07.2020
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
632 m
Tiefster Punkt
328 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Hotel-Restaurant Ratsstube
Hotel Kloster Hirsau
Zum Alten Calwer
Ristorante Pizzeria Il Buongustaio
Gaststätte Hirsch
Di Öx
Cafe im Kloster

Start

Calw, Marktplatz (337 m)
Koordinaten:
DG
48.714187, 8.739095
GMS
48°42'51.1"N 8°44'20.7"E
UTM
32U 480807 5395717
w3w 
///belastung.küchen.flügel

Ziel

Calw, Marktplatz

Wegbeschreibung

Folgen Sie den Wegweiserstandorten des Schwarzwaldvereins: Calwer Markt, Unteres Ledereck, Schinderbach, Altburger Weg, Hirsau, Brudersteige, Schweinbachtal, Steinernes Brückle, Kirchweg, Altburg, Bäckergässle, Wurstbrunnenbach, Stadtgarten, Calwer Markt

 

Start- und Zielpunkt unserer Tour ist der von urigen Fachwerkhäusern gesäumte Marktplatz in Calw. Mitten im Herzen der Hermann-Hesse-Stadt reihen sich einladende Cafés und Restaurants aneinander, wo wir nach unserer Wanderung gemütlich einkehren können.

Wir starten unsere Wanderung und gehen durch die Lederstraße stadtauswärts. Am Kaufland halten wir uns links, überqueren die Straße und kommen so auf den Hirsauer Wiesenweg. Wir folgen nun der schwarz/roten Raute in den Wald hinein und gewinnen schon bald Schritt für Schritt an Höhe. Nach einem kurzen, alpinartigen Pfad gelangen wir auf einen breiten Forstweg, der uns sanft bergab in Richtung Hirsau führt. Einen Blick auf die klösterliche Gemeinde mit seinen mittelalterlichen Ruinen können wir jetzt schon erhaschen. Hinter einem Pavillon mit Rastmöglichkeit, schlängelt sich ein schmaler Pfad hinunter. Auf ihm gelangen wir nach Hirsau und so zu der bekannten Klosteranlage St. Peter und Paul.

Das ehemalige Benediktinerkloster war im 11. und 12. Jahrhundert das bedeutendste deutsche Reformkloster nördlich der Alpen, das jedoch im Jahre 1692 bei heftigen Gefechten gegen die französischen Truppen teilweise stark zerstört wurde. Wir betreten durch das Untere Tor das frei zugängliche Gelände und schnell wird uns klar, dass wir hier für einige Zeit verweilen wollen. Es offenbaren sich uns baugeschichtlich hochbedeutende Ruinenanlagen mit Relikten aus verschiedenen Baustilen: die romanische Säulenbasilika, die einst die größte romanische Kirche Südwestdeutschlands war und die Ruine eines Renaissanceschlosses, wo sich die bis 1989 von Ludwig Uhland besungene Ulme befand. Über den gotischen Kreuzgang hinweg ragt die unversehrt gebliebene spätgotische Marienkapelle empor. Seit 2007 ist das Klosterareal Kulisse des „Calwer Klostersommer in Hirsau“, bei dem große Namen und anspruchsvolle Produktionen begeistern. Nicht verpassen sollten wir in Hirsau das Klostermuseum. Hier können wir in die mittelalterliche Kunstgeschichte Hirsaus eintauchen und erleben den Klosterort als ehemaligen Mittelpunkt benediktinischer Reformen in Deutschland. Es ist so viel Interessantes und Schönes was der Luftkurort zu bieten hat, doch wollen wir uns wieder aufmachen, um weiter die herrliche Natur zu erkunden.

Wir verlassen durch das Obere Tor schließlich die Klosteranlage, überqueren die Straße und gelangen, wenn wir nun der blauen Raute folgen, durch den Ortsteil Bärental zum Wildgehege, wo wir Rotwild beim Äsen beobachten können. An einer Firma vorbei, treffen wir an eine Weggabelung, an der wir die Möglichkeit nach rechts wählen und uns nun von der gelben Raute den Weg weisen lassen. Es geht leicht talaufwärts und mit Passieren des letzten Hauses verengt sich der Weg, der uns schließlich in die sanfte Stille des Waldes geleitet. An einem Brunnen können wir noch rasten, bevor wir weiter in das wildromantische Schweinbachtal eintauchen.

Für einen kurzen Abschnitt verläuft unsere Wanderung noch auf breitem Wege, doch dann, mit Überqueren einer Brücke tut sich uns ein abenteuerlicher, fast unscheinbarer Pfad auf. Schon auf den ersten Metern fällt es unserem Auge nicht leicht, sich auf den Weg zu konzentrieren, zu interessant und zum Erkunden einladend präsentiert sich die Natur um uns herum. Wir passieren knorrige, alte Bäume eines Mischwalds, die entlang des verträumt plätschernden Bachlaufs angenehmen Schatten verbreiten, und gehen über Wurzeln und moosbewachsene Steine. Schmale Brücken und Stege lassen uns mehrmals die Bachseite wechseln. Angetan von der prächtigen Naturlandschaft merken wir daher kaum, dass wir Schritt für Schritt an Höhe gewinnen und bald schon wieder das Tal verlassen.

So gelangen wir wieder auf einen breiteren Weg und biegen am Wegweiser „Steinernes Brückle“ nach links ab. Nun gehen wir auf dem Kirchweg steil bergauf, treten wenige Meter später aus dem Wald heraus und können dabei schon die ersten Häuser von Altburg erkennen. Bald darauf erreichen wir die Ortschaft, wandern auf der Schwarzwaldstraße bergab und wenden uns dann nach links. Wir biegen nach rechts ab und gelangen über die Theodor Dierlamm Straße zum Bauernhausmuseum. In dem 1813 errichteten Gebäude können wir sehen, wie ein Bauernhaus des Calwer Waldes mit Wohnteil, Stall und Scheuer um die Jahrhundertwende eingerichtet war. Zudem sind einige historische Geräte der Haus- und Feldarbeit ausgestellt. Führungen finden von April bis Oktober statt, immer jeden 1. Sonntag im Monat von 14 – 17 Uhr. Nach dem Museumsbesuch bietet sich eine Besichtigung der Martinskirche an. Der älteste Teil der ehemaligen Wehrkirche mit ihren mittelalterlichen Deckengemälden ist der Turm aus dem 12. Jahrhundert.

Schließlich folgen wir der gelben Raute aus Altburg hinaus und können über eine weite Blumenwiese hinweg nach Calw, auf das Nagoldtal und auf die gegenüberliegende Gäuseite blicken. Wir gehen weiter gemütlich bergab, passieren einen Friedhof und rechtsseitig die Ortschaft Alzenberg. Kurz bevor wir Calw erreichen, wandern wir nochmals auf einem von dicht stehenden Bäumen gesäumten Pfad, ehe wir auf eine Asphaltstraße gelangen, die uns durch den Calwer Stadtwald in die Vorstadt führt. Bald darauf kehren wir an unseren Ausgangspunkt zurück, und können die Wanderung in einer der einladenden Gaststätten ausklingen lassen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

   Anreise mit der Bahn:  

  •  Strecke Pforzheim - Calw - Horb - Tübingen (Kulturbahn).
  •  Fernzugverbindungen (EC, IC, ICE) erreichen Sie am besten in Karlsruhe mit Anschlusszügen über Pforzheim (Kulturbahn, Linie 774).
  •  Bei Anreise über Stuttgart empfehlen wir die Weiterfahrt mit der S-Bahn S6 Stuttgart - Weil der Stadt mit Umstieg auf die Buslinie 670 nach Calw.
  •  Planen Sie Ihre Anreise mit http://reiseauskunft.bahn.de/bin/query.exe/d

 

Anreise mit dem Bus:  

  • Großraum Stuttgart Buslinie 670 DB Bahn Regiobus / Volz; (Calw-Weil der Stadt) Anschluss an die S6
  • Raum Böblingen / Sindelfingen:
  • Buslinie 763 DB Bahn Regiobus; Calw-Böblingen (Anschluss an die S1)
  •  Planen Sie Ihre Anreise mit www.efa-bw.de

 www.calw.de/Anreise

 

Nachdem Sie am zentralen Omnibusbahnhof/Bahnhof angekommen sind, nehmen Sie die Unterführung Richtung Marktbrücke und laufen geradeaus Richtung Marktplatz. Dort befindet sich der Start dieser Tour. 

 

 

 

 

Anfahrt

  Anreise mit dem Auto:

  • Autobahn A8 von Karlsruhe : Ausfahrt Pforzheim-West (ca. 25 km); Weiterfahrt über die Bundesstraße 463 Richtung Calw
  • Autobahn A8 von Ulm/Stuttgart : Ausfahrt Leonberg (ca. 30 km), Weiterfahrt über die Bundesstraße 295 in Richtung Weil der Stadt nach Calw
  • Autobahn A81 von Süden/ Bodensee : Ausfahrt Gärtringen-Stadtmitte  (ca. 20 km), Weiterfahrt über die K 1075; in der Nähe von Deckenpfronn links auf die K 1022. Am Kreisel die erste Ausfahrt nehmen und auf der B 296 weiter Richtung Calw fahren.
  • Planen Sie Ihre Anreise mit dem Auto bei www.map24.de

 

Nachdem Sie in einem der Parkhäuser angekommen sind erreichen Sie den Marktplatz in wenigen Gehminuten. Dort befindet sich der Start dieser Tour.

 

Parken

Mit vier Parkhäusern in zentraler Lage bietet die Stadt Calw 1088 Parkplätze in direkter Nähe zur Fußgängerzone und somit haben Bürger und Besucher die Möglichkeit die Innenstadt schnell und bequem zu erreichen. Die Stadtwerke Calw bieten einen Flyer an, der eine Übersicht über die Parkhäuser und die Parktarife gibt. Das Besondere: Der sogenannte Calwer „Brezeltarif“, also die erste halbe Stunde umsonst parken, gilt in allen Parkhäusern. Im ZOB ist sogar eine ganze Stunde frei.

Alle Informationen unter www.calw.de/Parken

Koordinaten

DG
48.714187, 8.739095
GMS
48°42'51.1"N 8°44'20.7"E
UTM
32U 480807 5395717
w3w 
///belastung.küchen.flügel
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk

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Bewertungen

4,5
(6)
F G
31.03.2017 · Community
Wir sind die Tour in anderer Richtung gelaufen und in Altburg gestartet. Dadurch hatten wir den Vorteil, den Weg durch das idyllische Schweinbachtal zu genießen. Bergab geht es hier sehr einfach, man muss aber schauen, dass man auf dem richtigen Weg bleibt. Die Strecke nach Calw ist natürlich etwas unspektakulär, in Calw hat man aber die Möglichkeit einzukehren. Bei gutem Wetter bietet sich hier die Terrasse des Brauhauses direkt am Fluss Nagold an, das liegt auch fast auf dem Weg. Von Calw über Alzenberg nach Altburg hoch ist zum Teil sehr anstrengend, da die Steigungen recht hoch sind. Wenn man im Schweinbach sich an größere Waldwege hält, kann man auch z.B. mit Kinderwagen gehen, dann kommt man aber nicht in den ganzen Genuss der dortigen Landschaft.
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Gemacht am 25.03.2017
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Fotos von anderen

Kloster Hirsau
Schweinebach Tal
+ 1

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
13 km
Dauer
3:48h
Aufstieg
378 hm
Abstieg
380 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

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