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Wanderung

EifelSchleife Waldkapelle (Gemeinde Hellenthal)

· 2 Bewertungen · Wanderung
Verantwortlich für diesen Inhalt
Nordeifel Tourismus GmbH Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Arenbergische Waldkapelle
    / Arenbergische Waldkapelle
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  • / Ausblick
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  • / Blick auf die Oleftalsperre
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  • / Blick in den Wald
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  • / Erhöhter schmaler Pfad
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  • / Forstweg
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  • / Rastmöglichkeit
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  • / Schmaler Pfad
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  • / Wegverlauf
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m 700 600 500 400 16 14 12 10 8 6 4 2 km

Auf breiten Wald- und Forstwegen entdecken Sie die traumhafte Natur nahe der Oleftalsperre in Hellenthal. Eine kleine Waldkapelle lädt zur Rast und zum Innehalten ein.
mittel
16,2 km
4:30 h
348 hm
348 hm

Auf der Wanderung erwartet Sie eine beruhigende Stille. Umgeben von zahlreichen Tannen und dem dicht bewachsenden Mischwald finden Sie Erholung und Entspannung pur. Der Weg verläuft über breite Forstwege und teils über schmale Pfade durch urwüchsige Natur. Die Wälder und Wildkräuterwiesen entlang des Weges verwöhnen Ihre Nase mit einem angenehmen natürlichen Duft, der Ihnen lange in Erinnerung bleiben wird.

Der Abstecher zu einer versteckten Waldkapelle im Arenbergischen Forst lohnt sich allemal. Die Kapelle wurde im Jahr 1899 zum Gedenken eines Grafen errichtet, der bei einer Jagd tödlich verunglückte. Vor der Waldkapelle befinden sich zahlreiche Holzbänke und -tische, die zu einer Rast einladen. Der Anblick der kleinen Kapelle umgeben von traumhafter Natur lässt das Wanderherz höherschlagen.

Immer wieder auf der Wanderung haben Sie die Möglichkeit zwischen den Bäumen in die Ferne zu schauen und großartige Aussichten zu genießen.

Autorentipp

Genießen Sie die Stille in den Wäldern und den Blick auf die Oleftalsperre.

 

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
617 m
Tiefster Punkt
400 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Sind Sie gut vorbereitet, macht das Wandern auf den EifelSchleifen und EifelSpuren am meisten Spaß. Hierzu geben wir Ihnen einige Tipps:

 

Vor der Wanderung

Tragen Sie entsprechende Kleidung!
Informieren Sie sich vor der Wanderung über das Wetter und tragen Sie witterungsangepasste, zweckmäßige Kleidung die Sie vor Kälte und Nässe bzw. Hitze und Sonne schützt. Wir empfehlen Ihnen Wanderschuhe zu tragen.

Packen Sie einen Rucksack!
Eine Flasche Wasser, Proviant, eine Reiseapotheke und das Handy dürfen nicht fehlen.

 

Während der Wanderung

Pausen nehmen!
Nehmen Sie sich Zeit und planen Sie auf längeren Strecken ausreichend Pausen ein, um Ihre Kräfte gut einzuteilen.

Geben Sie Obacht!
Besonders im Herbst sollten Sie darauf achten, dass das am Boden liegende Laub mögliche Unebenheiten im Weg verdecken kann. Auch auf die Rutschgefahr ist zu achten.

Im Notfall gerüstet!
Sollten Sie in eine Notsituation geraten, wählen Sie die allgemeine Notrufnummer 112.

Weitere Infos und Links

Nordeifel Tourismus GmbH
Bahnhofstraße 13
53925 Kall
Telefon: 00 49 (0) 24 41. 99 457 - 0
Telefax: 00 49 (0) 24 41. 99 457 - 29
E-Mail: info (at) nordeifel-tourismus.de

www.nordeifel-tourismus.de
www.eifelschleifen.de
www.eifelspuren.de

Sonstiges:

Verpflegungsmöglichkeiten: In Hellenthal finden Sie diverse Restaurants und Verpflegungsmöglichkeiten.

Besonderheiten entlang der Wegführung: Die Waldkapelle im Arenbergischen Forst.

Start

Rathausstraße 2, 53940 Hellenthal (Koordinaten: 50.489638; 6.442773) (400 m)
Koordinaten:
DG
50.489823, 6.442831
GMS
50°29'23.4"N 6°26'34.2"E
UTM
32U 318615 5596217
w3w 
///grundlage.würmer.abhalten

Ziel

Rathausstraße 2, 53940 Hellenthal (Koordinaten: 50.489638; 6.442773)

Wegbeschreibung

Vom Startpunkt der Wanderung wandern Sie in Richtung der Olef. Dort angekommen biegen Sie nach links und folgen dem Weg. Vorbei an der Hellenthaler Kirche, die Sie links liegen lassen, biegen Sie rechts in die Kölner Straße und direkt wieder links in die Parkstraße. Folgen Sie dem Fußgängerweg bis Sie die L159 kreuzen. Nach etwa 300 Metern biegen Sie rechts in die Alte Kuhstraße und danach wieder rechts in die Hohenbergringstraße. Kurz darauf geht der Weg rechts ab auf einen Forstweg und hinein in den Wald. Die nächsten vier Kilometer verlaufen bergauf. Oben angekommen führt ein schmaler Pfad nach rechts runter zur Waldkapelle. Den Weg laufen Sie wieder zurück und gelangen auf den Hauptweg. Folgen Sie dem Weg für 2,5 Kilometer und biegen Sie links ab. Ab hier führt der Weg Sie stetig bergab über sieben Kilometer zurück nach Hellenthal. Über das Brachfeld, die Hohenbergringstraße und die Kölner Straße gelangen Sie zum Ausgangspunkt ihrer Wanderung.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Regionalverkehr erreichen Sie den Bahnhof in Kall. Von dort aus nehmen Sie den Bus 829 bis zum Busbahnhof in Hellenthal. 

Der Eifel-Wander- & Radbus (Linie 771) ist vom 10. April bis zum 25. Oktober 2020 an allen Wochenenden (Samstag & Sonntag) sowie an Feier- und Brückentagen unterwegs. Der Bus ist auf der Strecke Schmidtheim Bhf. - Kronenburg - Losheim - Weißer Stein - Hollerath - Hellenthal im Einsatz.

Anfahrt

Aus Richtung Köln und Bonn kommend fahren Sie über die A1 (Richtung Koblenz) und nehmen die Ausfahrt 114-Blankenheim. Dort folgen Sie der B51 (Richtung Blankenheim) und weiter über die B258 und B265 (Richtung Schleiden und Hellenthal) bis nach Hellenthal.

Aus Richtung Aachen kommend fahren Sie über die B258 (Richtung Koblenz) und die B265 bis nach Hellenthal.

Aus Richtung Trier kommend fahren Sie über die B51 und A60 (Richtung Köln) und nehmen die Ausfahrt 4-Prüm. Im Zentrum von Prüm folgen Sie der B265 bis nach Hellenthal.

Parken

Parkplatz am Rathaus, Rathausstraße 2, 53940 Hellenthal (Koordinaten: 50.489638; 6.442773).

Koordinaten

DG
50.489823, 6.442831
GMS
50°29'23.4"N 6°26'34.2"E
UTM
32U 318615 5596217
w3w 
///grundlage.würmer.abhalten
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Kartenempfehlungen des Autors

Ausrüstung

Für die Wanderung wird festes Schuhwerk empfohlen!

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Bewertungen

4,0
(2)
Profilbild
utee bee
23.09.2020 · Community
Die Route führt fernab von Straßen und meist durch Waldgebiet. Der Weg ist wie bereits erwähnt überwiegend befestigt. Die Waldkapelle ist schon den Weg wert, ansonsten bietet die Tour keine weiteren Sehenswürdigkeiten bis auf die himmlische Ruhe. Uns hat es gefallen!
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Gemacht am 23.09.2020
Ralph Vetter
04.09.2020 · Community
Erstaunlicherweise habe ich die Ehre, hier den ersten Kommentar zu dieser Eifelschleife abgeben zu dürfen. Wahrscheinlich hat die lange Strecke doch einige Wanderer abgeschreckt. Sicherlich wird sie auch nicht jedem gefallen, da der Weg überwiegend auf breiten Forstwegen verläuft, wovon wiederum einige Kilometer asphaltiert sind. Nichtsdestotrotz hat die Tour Ihre Reize. Die Strecke führt fast ausschließlich durch Wald und eignet sich daher hervorragend zur Entschleunigung. Auch wird man hier nicht sehr viele Wanderer antreffen. Ausgangspunkt der Wanderung ist der Busparkplatz nahe der Tourist-Info. Die Strecke sollte gegen den Uhrzeigersinn begangen werden. Noch bei vollen Kräften kann man so den etwas steilen Aufstieg schnell hinter sich bringen. Zum Mut machen hilft hier ein Frühstücksbier in der urigen, ab 10 h geöffneten Dorfgaststätte „An der Brück“. Im Ort warten bereits etliche Fotomotive, wie z. B. St. Anna, der evangelische Glockenturm und die Chorruine der ehemaligen Kapelle samt einiger historischer Grabsteine. Schöne alte Fachwerkhäuser und Fabrikantenvillen runden das Bild ab, bevor der Weg bergauf durch ein Neubaugebiet führt. Bald beginnt ein viel zu kurzer, lauschiger Pfad am Rand einer Wiese, schließlich geht es weiter bergauf in den Wald hinein und nach ca. 3 km hat der Aufstieg endlich ein Ende. Die Tour entspricht in großen Teilen dem ehemaligen A 9 - Ortsrundwanderweg auf geteerter Streckenführung. Nach ca. 1 km Asphaltstrecke schlägt man glücklicherweise einen Rechtsbogen ein und verlässt die alte Wegführung, um dann wieder links auf nicht geteerten Forstwegen den Asphaltweg zu umgehen. Fernsichten findet man so gut wie keine auf dieser Wanderung. Ganz am Anfang hat man einen kurzen Teilausblick auf die Oleftalsperre. Ansonsten gibt es nur wenige, zwischen Fichten eingeengte Sichtachsen auf die Windräder, welche den Horizont nördlich der Oleftalsperre „verschönern“. Nach etwa 5,5 km zweigt rechts ein kurzer Trampelpfad zur Waldkapelle ab, die an einen tödlich verlaufenden Jagdunfall erinnert. Diese Kapelle war für mich schon seit der Jugendzeit ein mystischer Ort. Damals träumte ich davon, hier eine nächtliche Gewitternacht zu überstehen. Umgeben von dunklen Fichten kann ich mir kaum einen romantischeren Ort vorstellen. Durch die Abgeschiedenheit ist die Wahrscheinlichkeit groß, hier einige Zeit in stiller Meditation verbringen zu können. Egal aus welcher Richtung man auch kommt, so muss man doch mindestens 10 km Wegstrecke einrechnen, um diesen erhabenen Ort zu erreichen. Wieder zurück auf dem Hauptweg geht es auf Forstwegen zunächst weiter Richtung Westen. Leider tangiert man bald wieder den parallel verlaufenden, früheren A 9 - Asphaltweg und erreicht somit schließlich die Schutzhütte Daubenscheid an einer großen Wegekreuzung. Leider müssen wir hier nochmals auf fester Teerdecke abbiegen, diesmal in südliche Richtung, dem Weg in Richtung „Hollerather Knie“ folgend. Dieser Wegeabschnitt ist in geschichtlicher Hinsicht besonders interessant. Hier wurde im Rahmen der Westwallfortifikation des sog. Aachen-Saar-Bauabschnitts von 1939, bereits im Schatten des Krieges, eine zusätzliche, stark befestigte Bunkerlinie aus dem Boden gestampft. Die ältere, mit dünneren Wandstärken versehene Bunkerlinie verläuft im Hinterland bei Reifferscheid. Die meisten Bunker lagen links des Weges und sind mittlerweile alle beseitigt. Ein größerer Hügel rechterhand deutet auf einen übererdeten Bunker hin. Nach ca. 500 m geht es endlich links ins Platißbachtal hinab. Nur wenige Meter rechts vom Abzweig erkennt man ein Betonschutzschild für einen MG-Stand. Dies waren keine Bunker im eigentlichen Sinne, sondern hach hinten offene, leicht abgewinkelte Betonschutzmauern mit einer Schartenöffnung für das MG. Da der Westwall hier bei Kriegsausbruch noch nicht fertiggestellt war, wurden diese Provisorien während des sog. Sitzkrieges bis Mai 1940 auf Drängen der Truppe als Notbehelf erbaut. Während ich hier meine Fotos mache, ertönen vom nahen belgischen Truppenübungsplatz Elsenborn die Geräusche von Artillerie und Mg-Feuerstößen. Dieses makabre „Timing“ erinnert mich an ein Bonmot meines Lieblingsdichters CHARLES BUKOWSKI: Menschheit, Du hattest von Anfang an nicht das Zeug dazu... Der nun folgende Wegeabschnitt folgt dem Platißbach in mehreren Kehren und Windungen gemächlich bergab bis hinab nach Hellenthal. Auch dieser Weg war einmal asphaltiert, doch muss dies „gefühlt“ 100 Jahre zurückliegen. Die Natur hat den Asphalt weitgehend überwuchert und wir finden nur noch Reste der ehemaligen Teerdecke im Wegeverlauf. Die folgenden 5 km sind ein wahrer Traum. Düsterer Fichtenwald und der nahe Platißbach erinnern an die urdeutsche Romantik in „Grimm´s Märchen“. Es mag sein, daß der Fichtenwald ökologisch nicht wertvoll erscheint, jedoch verwandelt diese Baumart die Strecke in ein lichtarmes, die Seele berührendes, mystisches Refugium. Ein weiteres Highlight während des Abstiegs ist das sog. Hasenbrückchen, welches nach ca 3 km Abstieg erreicht wird. Unmittelbar rechts am Weg (das Schild ist leicht zu übersehen) mündet der Eschsiefen in den Platißbach. Genau an der Mündung gesellt sich neben das Brückchen eine Bank. Mit der dahinter liegenden Lichtung ist dieser Platz ein grandioser Höhepunkt, an dem man stundenlang verweilen könnte. Noch ein weiteres Stück bergab, trifft man auf eine weitere, größere Brücke mit einem Rastplatz. Auch dieser Ort ist reizvoll, jedoch würde ich für eine Brotzeit die vorherige Bank am Hasenbrückchen wählen. Allmählich flacher bergab gehend, erreicht man das ehemalige Forsthaus Daubenscheid. Fast in Hellenthal angekommen, biegt man an der Hauptstraße noch einmal nach links auf einen Hangweg, um schließlich wieder den Ausgangspunkt zu erreichen. Fazit: stimmungsvolle Wanderung für Romantiker, die die Einsamkeit und Stille des Waldes suchen. Einziger Wermutstropfen sind die breiten, zum Teil asphaltierten Forstwege.
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Gemacht am 02.09.2020
Fachwerkidyll in Hellenthal
Foto: Ralph Vetter, Community
Oleftalsperre
Foto: Ralph Vetter, Community
Wiesensaumpfad bei Hellenthal
Foto: Ralph Vetter, Community
Pfad zur Waldkapelle
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Kreuz für den tödlich verwundeten Grafen
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Asphaltorgie an der Schutzhütte Daubenscheid
Foto: Ralph Vetter, Community
Betonschild mit ausgebrochener Scharte, Blickrichtung "Feind"
Foto: Ralph Vetter, Community
Hasenbrückchen mit Platißbach
Foto: Ralph Vetter, Community
Einmündung des Eschsiefen in den Platißbach
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ohne Worte
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Rastplatz am Platißbach
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Die letzten "Aronstäbe"
Foto: Ralph Vetter, Community

Fotos von anderen

Fachwerkidyll in Hellenthal
Oleftalsperre
Wiesensaumpfad bei Hellenthal
Pfad zur Waldkapelle
+ 8

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
16,2 km
Dauer
4:30h
Aufstieg
348 hm
Abstieg
348 hm
Rundtour aussichtsreich botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

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