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Fernwanderweg Etappentour

Auf dem Neckarsteig von Heidelberg nach Bad Wimpfen

(1) Fernwanderweg
  • Blick auf das Kommandantenhaus Dilsberg, Neckargemünd - Dilsberg
    / Blick auf das Kommandantenhaus Dilsberg, Neckargemünd - Dilsberg
    Foto: Beate Otto, Dorothea Burkhardt
  • Zwingenburg
    / Zwingenburg
    Foto: Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.
  • Burg Eberbach
    / Burg Eberbach
    Foto: Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.
  • Ruine Minneburg
    / Ruine Minneburg
    Foto: p.schmelzle (Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren. Es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen Umschlagtext und keinen hinteren Umschlagtext.), Outdooractive Redaktion
  • Dilsberg
    / Dilsberg
    Foto: Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.
  • Burg Hirschhorn
    / Burg Hirschhorn
    Foto: Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.
  • Logo Neckarsteig
    / Logo Neckarsteig
    Foto: Touristikgemeinschaft Odenwald e.G.
  • Blick von der Burg Dilsberg auf die Freilichtbühne und das Neckartal, Neckargemünd - Dilsberg
    / Blick von der Burg Dilsberg auf die Freilichtbühne und das Neckartal, Neckargemünd - Dilsberg
    Foto: Beate Otto, Beate Otto
  • Neckargemünd
    / Neckargemünd
    Foto: Tina Last, Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.
  • Vorderburg Neckarsteinach
    / Vorderburg Neckarsteinach
    Foto: Nicole Haarmann, Stadt Neckarsteianch
  • /
    Foto: Christiane Bachert, Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.
Karte / Auf dem Neckarsteig von Heidelberg nach Bad Wimpfen
0 150 300 450 600 m km 20 40 60 80 100 120

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland

Der Qualitätswanderweg Neckarsteig bietet schöne Fluss-, Wald- und Wiesenlandschaften, eine Burg nach der anderen und malerische Städte. Durch die Ausstattung mit QR-Codes können sich die Wanderer direkt vor Ort über die vorhandenen Sehenswürdigkeiten informieren. Die insgesamt 127 km lange Wanderstrecke wird dadurch nicht nur landschaftlich zu einem Highlight sondern auch kulturell eine Bereicherung.

schwer
79,3 mi
39:09 Std
11991 ft
12083 ft
alle Details

Wanderferien auf dem Neckarsteig zwischen Heidelberg und Bad Wimpfen

Der Qualitätswanderweg Neckarsteig, seit 2012 vom Deutschen Wanderverband als Qualitätsweg zertifiziert, bietet nicht nur schöne Fluss-, Wald- und Wiesenlandschaften, eine Staufische Burg nach der anderen, malerische Städte und jede Menge Einkehrmöglichkeiten, sondern verlangt dem Wanderer auch einiges an Kondition ab. Die insgesamt 127 km lange Wanderstrecke sollte daher gemächlich in neun Etappen angegangen werden. Auf jeden Fall sollte man sich genug Zeit für die Sehenswürdigkeiten an der Strecke nehmen.

Etliche Höhenmeter hinauf und hinunter sind zu bewältigen, auf der ganzen Strecke verteilt mehr Höhenmeter, als die Zugspitze aufweist. Gute Ausrüstung ist angeraten.

Absolut logistischer Vorteil ist die Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr. Start und Zielorte der Einzeletappen sind an S-Bahn und/oder Bahn angeschlossen. Problemlos lassen sich daher auch nur Teilstrecken erwandern. Oder man legt eine Verschnaufpause auf einem Schiff ein und lässt sich eine Strecke über den Neckar fahren. 

Autorentipp

Der Qualitätswanderweg Neckarsteig bietet schöne Fluss-, Wald- und Wiesenlandschaften, eine Burg nach der anderen und malerische Städte. Durch die Ausstattung mit QR-Codes können sich die Wanderer direkt vor Ort über die vorhandenen Sehenswürdigkeiten informieren. Die insgesamt 128 km lange Wanderstrecke wird dadurch nicht nur landschaftlich zu einem Highlight sondern auch kulturell eine Bereicherung.

outdooractive.com User
Autor
Christiane Bachert
Aktualisierung: 19.07.2017

Schwierigkeit schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
1864 ft
364 ft
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit Einkehrmöglichkeit
Qualitätsweg Wanderbares Deutschland Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
mit Bahn und Bus erreichbar
TopTipps
Streckentour
aussichtsreich
kulturell / historisch
geologische Highlights
Bergbahnauf-/-abstieg

Sicherheitshinweise

Bitte beachten: Je nach Witterung ist die Margaretenschlucht nur erschwert zu durchlaufen. In dem Fall sollte man die Schlechtwetterumleitung nutzen. Geeignetes Schuhwerk und ausreichend zu Trinken erforderlich.

 

Bitte beachten Sie beim Wandern auf dem Neckarsteig folgendes:    

 

  • der Neckarsteig ist ein anspruchsvoller, teilweise "wilder" Weg, der hohe Anforderungen an den Wanderer stellt
  • das Begehen des Neckarsteigs erfolgt auf eigene Gefahr   
  • der Wanderer trägt alle Risiken selbst, insbesondere die wald-typischen Risiken entlang der Strecke   
  • der Neckarsteig ist nicht barrierefrei   
  • das Befahren mit Fahrrädern und Mountainbikes ist nicht erlaubt 

 

Bitte beachten Sie auch folgenden Hinweis:

Der Abschnitt Wilder Waibelsberg (Etappe 4 von Eberbach nach Neunkirchen) und die Margaretenschlucht (Etappe 6 von Neckargerach nach Mosbach) sind aufgrund erschwerter Zuwege für Rettungskräfte in verschiedene Rettungssektoren eingeteilt. Sie ermöglichen den Rettungsdiensten im Fall der Fälle gezielte Maßnahmen. Achten Sie deshalb bitte darauf, in welchem Sektor Sie sich befinden.


Ausrüstung

Wanderschuhe, Rucksack, ausreichend Verpflegung und Getränke. Bei heißem Wetter ist besonders darauf zu achten, ausreichend Getränke mitzunehmen.


Weitere Infos und Links

Start

Heidelberg am Schloss (656 ft)
Koordinaten:
Geogr. 49.409051 N 8.713457 E
UTM 32U 479213 5472969

Ziel

Bad Wimpfen am Bahnhof

Wegbeschreibung

Heidelberg – Neckargemünd

Sehenswürdigkeiten: Heidelberg Altstadt und Schloss - Aussichtspunkt Königstuhl - Felsenmeer - Burg Reichenstein - Neckargemünd Altstadt

 

Länge: 12,6 km

Start / Ziel: Heidelberg Schloss (Schloss Wolfsbrunnenweg) Neckargemünd (S-Bahnhhof Neckargemünd-Altstadt)

Höhenmeter 600 auf, 650 m ab

 

Beginnen oder enden kann man mit der Wanderung in der Altstadt von Heidelberg, offizieller Start- bzw. Zielpunkt ist am Eingangstor des Heidelberger Schlosses. Die Himmelsleiter, ca. 1200 grob behauene Sandsteintreppenstufen, verbindet das Schloss mit dem Königstuhl. Vom Königstuhl aus – in 559 m Höhe – kann man bei gutem Wetter über den Oberrhein-graben bis zum Pfälzer Wald sehen. Die Strecke zwischen dem Königstuhl und Neckargemünd führt immer wieder auf und ab. Forstwege und schmale Pfade prägen die Wegbeschaffenheit. Auf etwa halber Strecke lädt der Rastplatz am Hohlen Kästenbaum zu einer Rast ein. Vom herrlich gelegenen Gämsberg-Pavillon aus hat man einen wunderschönen Blick auf die Neckarschleife. Der Steig führt über den Neckarriedkopf mit der gleichnamigen Schutzhütte, von der aus man auf den Dilsberg schauen kann. Ein schmaler Pfad verläuft durch das eindrucksvolle Naturschutzgebiet Felsenmeer mit seinem für diese Gegend typischen Buntsandstein. Am Rande von Neckargemünd liegt die im 12. Jahrhundert erbaute Burg Reichenstein.

 

Neckargemünd – Neckarsteinach

Sehenswürdigkeiten:Neckargemünd Altstadt – Bockfelsenhütte – Tillystein – Burgfeste - Dilsberg - Neckarsteinach Altstadt

 

Länge: 9 km

Start / Ziel: Neckargemünd (S-Bahnhof Neckargemünd-Altstadt)Neckarsteinach (Neckarufer, Schiffsanlegestelle)

Höhenmeter 600 auf 650 m ab

 

Neckargemünd besticht mit seiner kleinen aber feinen Altstadt und seinem imposanten Stadttor. Im oberen Stadtwald von Neckargemünd gelangt man zur Bockfelsenhütte. Von dieser hat man einen einmaligen Ausblick auf Neckargemünd-Kleingemünd, die Neckarschleife und den Dilsberg. Der Tillystein erinnert an die Belagerung des Dilsbergs im Dreißigjährigen Krieg durch die Truppen von Tilly. Der Steig führt um die Burgfeste herum. Es lohnt sich aber, einen Abstecher durch den beschaulichen Ort Dilsberg mit seiner Burg zu machen. Von der 16 m hohen Burgmauer kann man den Neckar sehen, wie er um den Berg mäandriert. An der Friedenslinde an der hinteren Stadtmauer lädt ein Rastplatz zur Pause ein. Die Verbindung von Dilsberg und Neckarsteinach prägt ein wunderschöner Pfad durch Laubmischwaldgebiet. In Neckarsteinach überquert man erstmalig den Neckar an einer Staustufe, an der man das Schleusen der Neckarschifffahrt verfolgen kann. Die zahlreichen Parkbänke und die nahe gelegene Gastronomie mit den schattigen Biergärten laden zum Verweilen an der Neckarpromenade ein. Oder aber man erkundet die vier Burgen der hessischen Kleinstadt.

 

Neckarsteinach - Hirschhorn

Sehenswürdigkeiten:Neckarsteinacher Burgen - Goetheblick - Hagedornweg – Schaubild  - Bildstock „Rotes Bild“ – Freischärler-Grab - Altstadt und Schloss Hirschhorn - Neckarstaustufe mit Schiffsschleuse

 

Länge: 16,5 km

Start / Ziel: Neckarsteinach S-Bahnhof / Hirschhorn Altstadt

Schwierigkeit: Höhenmeter 500 m auf 480 m ab

 

Die direkt am Neckarsteig gelegene Hinterburg wurde um 1100 erbaut. Zur Mittelburg und zur Burg Schadek lohnt es sich einen kleinen Abstecher zu machen. Der Aussichtspunkt Goetheblick wird mit einem Wegzeichen angekündigt: Ein kleiner Stichweg führt zur gleichnamigen Aussichtsstelle, von der man einen wunderbaren Blick ins Neckartal sowie auf den Dilsberg hat. In herrlichem Mischwald eingebettet steht das Schaubild, ein schützendes Heilszeichen im Wald. Das Rote Bild, um das sich einige Sagen drehen, lädt zum Rasten ein. Das Freischärlergrab ist auf die Badische Revolution 1848/49 zurückzuführen. Die Burg Hirschhorn wurde um das Jahr 1260 gegründet und im 14. Jahrhundert erweitert. Da sie von größeren Zerstörungen verschont blieb, ist sie heute in einem sehr guten Zustand und beherbergt ein Hotel mit angegliedertem Restaurant. Die Staustufe und Schleuse ermöglichte Hirschhorn eine Ausdehnung auch auf die andere Neckarseite, dem heutigen Ersheim.

 

Hirschhorn – Eberbach

Sehenswürdigkeiten: Hoppe-Hütte - Steinerner Tisch - Umlaufberg Tannenkopf - Gretengrund - Eberbacher Altstadt

 

Länge: 11,5 km

Start / Ziel: Hirschhorn Altstadt / Eberbach Altstadt

Höhenmeter 450 m auf + ab

 

Die Hoppe-Hütte mit Blick auf das Neckartal lädt zur Rast ein. Der Steinerne Tisch wurde 1797 als Rastplatz für Jagdgesellschaften errichtet. Damals war der Blick auf das Schloss Hirschhorn noch frei. Auf dem Neckarsteig umrundet man den Umlaufberg Tannenkopf. Der Gretengrund, ein Bachlauf parallel zum Gammelsbachtal, bietet an heißen Sommertagen ausreichend Schatten. Ein wunderschön gelegener Pfad oberhalb der Bahnlinie ermöglicht immer wieder einen Blick auf den Neckar oder auch auf die wunderschöne Stadt Eberbach, direkt am Neckar. In Eberbach hat man die Möglichkeit im parallel zur Uferstraße verlaufenden Park die Neckarschifffahrt bzw. die Ausflugsschiffe zu beobachten oder auch die eindrucksvollen Bronceskulpturen zu bewundern. Die gesamte Etappe ist geprägt von altem Baumbestand.  

 

Eberbach – Neunkirchen

Sehenswürdigkeiten: Kulturlandschaft Breitenstein - Teufelskanzel - Querung einer Staustufe - Burgruine Stolzeneck - Wilder Waibelstein - Dorfbesichtigung Neunkirchen

 

Länge: 18 km

Start / Ziel: Eberbach Altstadt / Neunkichen Ortsrand

Höhenmeter 950 m auf 700m ab

 

Der Breitenstein ist der Hausberg von Eberbach. Der „Neckarsteig“ und der „Eberbacher Pfad der Flussgeschichte“ vereinen sich hier zu einem, mit informativen Lehrtafeln ausgestatteten, Wanderweg. Hier erfährt man auf eindrucksvolle Weise, wie sich der Neckar in Jahrmillionen seinen Weg gebahnt hat. Auch die Streuobstwiesen auf dem Breitenstein bieten so einiges an Flora und Fauna. Der Ernst-Hohn-Pavillon, eine Schutzhütte am Schollerbuckel, ist ein einzigartiger Aussichtspunkt. Zur sogenannten Teufelskanzel führt der Neckarsteig auf schmalen Pfaden in herrlichem Mischwaldgebiet. Von dort sieht man den Rockenauer Steinbruch sowie die Schleuse. Bei der Schleuse Rockenau wechselt der Neckarsteig die Flussseite. Die Burgruine Stolzeneck wurde etwa um 1200 erbaut und war ab 1284 als kurpfälzisches Lehen an Dienstleute der Pfalzgrafen vergeben. Nach 1610 wurden die Burg und der zugehörige Burgweiler Krösselbach aufgegeben. Nahezu alpines Gelände passiert man auf dem Gebiet Wilder Waibelsberg beziehungsweise Krösselbacher Hang. Hier ist Trittsicherheit gefragt. Der Reihersee wurde ursprünglich als Futtersee für Reiher gebaut. Heute ist er ein wunderschöner Rastplatz mit Schutzhütte

 

Neunkirchen - Neckargerach

Sehenswürdigkeiten:Ruine Minneburg - markante Kerbtäler (Klingen) – Umlauftal um den Mittelberg - Dorfbesichtigungen in Neckarkatzenbach, Guttenbach und Neckargerach – Aussichtspunkt Linde

 

Länge: 17,6 km

Start / Ziel: Neunkirchen Ortsrand / Neckargerach S-Bahnhof

Höhenmeter 350 m auf 470 m ab

 

Herrliche Laubmischwälder prägen die Landschaft. Gegenüber von Neckargerach erhebt sich auf einem bewaldeten Berghang die Minneburg. Ihre jetzige Gestalt verdankt sie dem Ausbau in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Heute ist sie eine mächtige Ruine und ein beliebtes Ausflugsziel. Von hier aus hat man einen schönen Ausblick auf das Neckartal. Zwei Grillplätze laden zum längeren Verweilen ein. Der Mittelberg war ein Umlaufberg, bevor der Neckar vor ca. 200.000 Jahren den Durchbruch geschafft hat und das bisherige Flussbett trockengefallen ist. Die ehemalige Flussschleife ist im Gelände gut zu erkennen. Besonders von der Anhöhe bei Neckarkatzenbach „Aussichtspunkt Linde“ sieht man die ehemalige Ur-Neckarschleife und können so ein Gefühl für die Entwicklung eines solchen Flusslaufes bekommen. Die kleine Gemeinde Neckarkatzenbach besticht durch ihre idyllische Lage und den Blick auf den Mittelberg. In Guttenbach wandert man direkt auf dem Treidelpfad am Neckarufer entlang. Eine Brücke für Wanderer, Radfahrer und Autofahrer verbindet Neckargerach mit Guttenbach. Hier wechselt man auf dem Neckarsteig die Flussseite. 

 

Neckargerach - Mosbach

Sehenswürdigkeiten:„Margaretenschlucht-Pfad“ mit Naturpark-Tafeln – Flussschleife - Ludolfs-Klinge - „Schreckberg-Pfad“ - Buntsandstein- und Muschelkalk- Aufschlüsse - Naturschutzgebiet Hamberg – Altstadt Mosbach

 

Länge: 14 km

Start / Ziel: Neckargerach S-Bahnhof / Mosbach Tourist Info

Höhenmeter 450 auf 450 m ab

 

Der Margaretenschlucht Pfad ist bestückt mit etlichen Infotafeln zur Geologie. Die Wanderstrecke führt oberhalb entlang der Bahnschiene mit wunderbarem Blick auf das Neckartal und auf den Mittelberg bis zum Einstieg der Margaretenschlucht. Das Passieren der Margaretenschlucht empfiehlt sich bei guter Witterung. Bei Regen oder kalten Temperaturen ist mit Behinderungen zu rechnen, da immer wieder wasserreiche Stellen überquert werden müssen. Zu beachten ist ebenso, dass der Wanderweg über Felsstufen an gefährlichen Steilwänden erfolgt. Die Schlucht steht schon seit 1940 unter Naturschutz. Die kleinere Schlucht Ludolfsklinge fügt sich ebenso in das Landschaftsbild. Die Gebiete Hamberg, Henschelberg und Schreckberg zeichnen sich vor allem durch artenreiche Wiesen- und Wacholderheiden, markante Felsbänke und Schutthalden, sowie reich strukturierte Waldränder und Gebüsche aus. Die Vielfalt der Kulturlandschaft auf den Muschelkalkböden wurde durch die frühere Nutzung als Äcker, Weinberge, Wiesen und Weiden geprägt. An den Hängen wurden einst Trockenmauern aus Kalk- oder Buntsandstein angelegt um die Anbauterrassen zu stützen. Heute bieten die Mauern spezialisierten Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Die historische Altstadt Mosbachs ist von liebevoll hergerichteten Fachwerkhäusern und mittelalterlichen Straßenzügen geprägt.

 

Mosbach – Gundelsheim

Sehenswürdigkeiten:Mahnmal der deportierten Juden Badens - Burg Hornberg – Fuß- undRadwegbrücke bei Haßmersheim - Michaelskapelle – historischer Pfad und Altstadt in Gundelsheim - Schloss Horneck

 

Länge: 13 km

Start / Ziel: Mosbach Tourist Info, Gundelsheim Schloss Horneck / Neckarstraße

Höhenmeter 450 auf 500 m ab

 

Das Mahnmal Neckarzimmern erinnert an die Deportation nahezu aller Jüdinnen und Juden Badens, der Pfalz und des Saarlandes. Es besteht aus einer großen Bodenskulptur in Form eines Davidsterns. Die Burg Hornberg war 45 Jahre lang Residenz von Götz von Berlichingen und wurde vermutlich im 11. Jahrhundert gegründet. Dank einer Fuß - und Radwegbrücke wird der Bahnhof mit dem Ortsteil Haßmersheim auf der anderen Neckarseite verbunden. Die Michaelskapelle steht inmitten eines Landschaftsschutzgebietes auf dem Michaelsberg. Sie gilt als eines der ältesten Kirchengebäude der Region. Die sogenannte Himmelsleiter führt durch die terrassenartig angelegten Weinberge „Himmelreich“ und verbindet den Michaelsberg mit der Deutschordenstadt Gundelsheim. Auf dem „Historischen Pfad“ durch die Altstadt kann man einen Ausflug in die Geschichte der Stadt machen. Das Schloss Horneck ist schon von weitem zu sehen und liegt in unmittelbarer Nachbarschaft der Neckarburgen Ehrenberg, Guttenberg und Hornberg. Zusammen mit der Burg Guttenberg war die Burg Horneck wichtiges Glied der Verbindungswege zwischen Heilbronn und Heidelberg. Heute dient die Schlossanlage als Heimathaus Siebenbürgen der Siebenbürger Sachsen mit angeschlossenem Museum zu ihrer Geschichte.

 

Gundelsheim – Bad Wimpfen

Sehenswürdigkeiten: Burg Guttenberg und Ehrenberg - jüdischer Friedhof – Bergkirche - Schloss Heinsheim - Weinberge - Wegabschnitt am Neckarufer - staufische Kaiserpfalz und denkmalgeschützte historische Altstadt von Bad Wimpfen

 

Länge: 13,5 km

Start / Ziel: Gundelsheim Schloss Horneck / Neckarstraße, Bad Wimpfen historische Altstadt

Höhenmeter 210 auf 230 m ab

 

Der Neckarsteig führt direkt an der Burg Guttenberg vorbei. Sie ist eine spätmittelalterliche Höhenburg die nie zerstört und seit fast 800 Jahren kontinuierlich bewohnt wurde. Die Anlage beherbergt u. a. die Deutsche Greifenwarte sowie ein Burgmuseum und ein Restaurant. Im Jüdischen Friedhof außerhalb vom Bad Rappenauer Teilort Heinsheim wurden schon seit dem 16. Jahrhundert die Toten aus Bad Rappenau und aus weiteren 25 jüdischen Gemeinden in der Umgebung beerdigt. Die im 10. Jahrhundert erstmals erwähnte Bergkirche ist ein Sakralgebäude und somit eines der ältesten Bauten. Die Burg Ehrenberg oberhalb von Heinsheim führt bis in das 12. Jahrhundert zurück. Das Schloss in Heinsheim wird heute als Hotel-Restaurant genutzt. Immer wieder hat man einen wunderbaren Blick auf die terrassenartig angelegten Weinberge. Schon von weitem kann man das Wahrzeichen von Bad Wimpfen, den Blauen Turm, sehen. Bad Wimpfen ist die größte Kaiserpfalz nördlich der Alpen und mit einer imposanten Stadtgeschichte ein Highlight für das man etwas mehr Zeit einplanen sollte.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Diese Tour ist gut mit Bahn und Bus erreichbar.

Etappenort Heidelberg:

Anreise mit der Deutschen Bahn bis zum Hauptbahnhof; Umstieg zur S-Bahn bis Heidelberg Altstadt. Die Etappe beginnt oben am Schloss, Molkenkurweg. Dieses erreicht man über eine Sandsteintreppe oder auch mit der historischen Bergbahn.

 

Etappenort Bad Wimpfen.

Anreise mit der Deutschen Bahn. Der Neckarsteig beginnt direkt ab dem Bahnhof.

Anfahrt:

Parken:

kostenloser P+R-Parkplatz in Heidelberg Hardtstraße und dann mit der S-Bahn bis Heidelberg-Altstadt.


Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Outdoor-Verlag: "Neckarsteig- der Weg ist das Ziel"; Autor: Jürgen Plogmann

Verlag: Hubert Brunnengräber: "Auf dem Neckarsteig"; Autor Rainer Türk

Bärenfelser Verlag: "Neckarsteig- von Bad Wimpfen nach Heidelberg"; Autorin: Renate Florl

Kompass Verlag: "Heidelberg mit Neckarsteig"; Autor Norbert Forsch

Rother-Verlag: "Neckarweg - Neckarsteig von der Quelle bis zur Mündung"; Autorin: Renate Florl

Wanderkarten des Naturpark Neckartal Odenwald e.V.: Kartenblatt 12, 13 und 21

 

Alle Bücher und Wanderkarten sind im Webshob über www.neckarsteig.de erhältlich.

Kartenempfehlungen des Autors

Kostenlose Faltkarte erhältlich bei:

Neckarsteig-Büro

c/o Touristikgemeinschaft Odenwald

Neckarelzer Str. 7

74821 Mosbach

info@neckarsteig.de

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Verena Alder
11.08.2016
Sehr schöne, landschaftlich reizvolle und abwechslungsreiche Tour, die eine gute Mischung aus beschaulichen Städtchen, Sehenswürdigkeiten und herausfordernden Höhenmetern bietet. Gut markierter Weg. Machbar auch in 7 Etappen von Bad Wimpfen nach Heidelberg (Ausblick vom Köngistuhl auf Heidelberg ist dann der Höhepunkt). Tipp: Abstecher nach Zwingenberg zu den Schloßfestspielen und Unterkunft (anstelle Neunkirchen). Hinweis: Der Weg von Neckarsteinach zur Feste Dilsberg war am 7.8.16 wegen entwurzelter Bäume nur schwer zu passieren, eine Alternative führt wohl am Campingplatz entlang.
Bewertung
Gemacht am
01.08.2016
Behinderung durch entwurzelte Bäume Abschnitt Neckarsteinach-Dilsberg
Behinderung durch entwurzelte Bäume Abschnitt Neckarsteinach-Dilsberg
Foto: Verena Alder, Community
Aussichtspunkt Königstuhl
Aussichtspunkt Königstuhl
Foto: Verena Alder, Community

Christian Trost
02.07.2016
Grüßeüpmxff

Hei Li
25.10.2015
Und weil es im Sommer so schön war, haben wir dieselbe Runde nun als "Herbst-Tour" gemacht. Frühmogens - im vom Neckar aufsteigenden Nebel - hat dieser Abschnitt auch seine Reize ( vgl. beide Fotos ).
Gemacht am
23.10.2015
Der Nebel verläßt nur langsam das Neckartal.
Der Nebel verläßt nur langsam das Neckartal.
Foto: Hei Li, Community

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Keine aktuellen Bedingungen in der Umgebung gefunden.
Schwierigkeit schwer
Strecke 79,3 mi
Dauer 39:09 Std
Aufstieg 11991 ft
Abstieg 12083 ft

Eigenschaften

mit Bahn und Bus erreichbar aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

Statistik

  • 9 Etappen

Fernwanderweg Neckarsteig: Heidelberg bis Neckargemünd

Königstuhl Heidelberg
09.04.2013
Fernwanderweg Fernwanderweg • Kurpfalz
schwer Etappe 1
7,9 mi
4:07 Std
1739 ft
2028 ft
(3)
von Christiane Bachert,  Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.

Fernwanderweg Neckarsteig: Neckargemünd bis Neckarsteinach

Neckarsteinach
09.04.2013
Fernwanderweg Fernwanderweg • Kurpfalz
schwer Etappe 2
5,7 mi
2:56 Std
1066 ft
1132 ft
(5)
von Christiane Bachert,  Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.

Fernwanderweg Neckarsteig: Neckarsteinach bis Hirschhorn

Burg Hirschhorn
09.04.2013
Fernwanderweg Fernwanderweg • Bergstraße
mittel Etappe 3
10,1 mi
4:46 Std
1555 ft
1529 ft
(1)
von Christiane Bachert,  Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.

Fernwanderweg Neckarsteig: Hirschhorn bis Eberbach

Neckarsteig: Hirschhorn bis Eberbach
09.04.2013
Fernwanderweg Fernwanderweg • Bergstraße
mittel Etappe 4
7,8 mi
4:02 Std
1365 ft
1329 ft
(2)
von Christiane Bachert,  Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.

Fernwanderweg Neckarsteig: Eberbach bis Neunkirchen

Eberbach Teufelskanzel
09.04.2013
Fernwanderweg Fernwanderweg • Odenwald
schwer Etappe 5
11,5 mi
5:50 Std
2323 ft
1686 ft
(3)
von Christiane Bachert,  Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.

Fernwanderweg Neckarsteig: Neunkirchen bis Neckargerach

Neckarsteig: Eberbach bis Neunkirchen
09.04.2013
Fernwanderweg Fernwanderweg • Odenwald
mittel Etappe 6
11,4 mi
5:04 Std
991 ft
1522 ft
von Christiane Bachert,  Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.

Fernwanderweg Neckarsteig: Neckargerach bis Mosbach

Margarethenschlucht
09.04.2013
Fernwanderweg Fernwanderweg • Odenwald
schwer Etappe 7
8,5 mi
4:14 Std
1106 ft
1115 ft
(1)
von Christiane Bachert,  Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.

Fernwanderweg Neckarsteig: Mosbach bis Gundelsheim

Neckarsteig: Mosbach bis Gundelsheim
09.04.2013
Fernwanderweg Fernwanderweg • Odenwald
mittel Etappe 8
8 mi
3:42 Std
1358 ft
1398 ft
von Christiane Bachert,  Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.

Fernwanderweg Neckarsteig: Gundelsheim bis Bad Wimpfen

Gradierwerk
09.04.2013
Fernwanderweg Fernwanderweg • HeilbronnerLand
mittel Etappe 9
8,7 mi
3:46 Std
692 ft
607 ft
(1)
von Christiane Bachert,  Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.
: Std
 mi
 ft
 ft
Höchster Punkt
 ft
Tiefster Punkt
 ft
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