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Wanderung

Von Kulinarisch bis Kulturell

· 1 Bewertung · Wanderung · Odenwald
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Touristikgemeinschaft Odenwald e.V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Blick vom Katzenbuckel
    / Blick vom Katzenbuckel
    Foto: Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.
  • Aussichtsturm Katzenbuckel
    / Aussichtsturm Katzenbuckel
    Foto: Hubert Berberich ( Namensnennung Weitergabe unter gleichen Bedingungen Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported lizenziert.), Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.
  • Blick in die Wolfsschlucht
    / Blick in die Wolfsschlucht
    Foto: Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.
  • Zwingenburg
    / Zwingenburg
    Foto: Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.
  • Burg Eberbach
    / Burg Eberbach
    Foto: Touristikgemeinschaft Odenwald e.V.
Karte / Von Kulinarisch bis Kulturell
200 400 600 800 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 Bahnhof Schloss Zwingenberg Wolfsschlucht Steinbruch-See Katzenbuckel

Über Stock und Stein verläuft diese Tour durch das Geotop der Wolfsschlucht auf den Katzenbuckel und damit zum höchsten Punkt des Odenwaldes. Vom Aussichtsturm aus kann man einen tollen Rundblick auf die gesamte Umgebung genießen.

mittel
19 km
5:30 h
642 hm
663 hm

Von Zwingerberg wandern wir bei dieser Streckentour an der Zwingenburg vorbei und durch die geheimnisvolle Wolfsschlucht, die als Inspiration für Carl Maria von Webers „Freischütz" gedient haben soll. Über Stümpfelbrunn besteigen wir den Katzenbuckel und wandern an den Ruinen Eberbach vorbei in den gleichnamigen Ort.

outdooractive.com User
Autor
Larissa Böhle
Aktualisierung: 16.05.2017

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
633 m
130 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

www.eberbach.de
www.waldbrunn-odenwald.de
www.zwingenberg-neckar.de

www.tg-odenwald.de

Start

Zwingenberg (151 m)
Koordinaten:
Geographisch
49.415980, 9.043370
UTM
32U 503145 5473700

Ziel

Eberbach

Wegbeschreibung

Der Startpunkt unserer Streckenwanderung ist am Bahnhof in Zwingenberg. Hier wenden wir uns sogleich nach links und wandern neben den Gleisen in Richtung der ausgeschilderten Burg Zwingenberg. Nach kurzer Zeit erreichen wir die Burg, die sich majestätisch über den Neckar erhebt. Die Anlage wurde erstmals im 13. Jahrhundert erbaut, Ende des gleichen Jahrhunderts jedoch im Auftrag des Kaisers geschliffen, da die „Zwingenberger“ als Raubritter galten. Im 14. Jahrhundert wurde sie von den Herren von Hirschhorn in der heutigen Form wieder errichtet und ist heute Schauplatz der Schlossfestspiele. "Der Freischütz" von Carl Maria von Weber wird seit 1983 einmal jährlich vor der historischen Kulisse aufgeführt, die benachbarte Wolfschlucht soll dem Komponisten als Inspiration für die Oper gedient haben.

Direkt rechts neben der Burg befindet sich der Eingang in die Schlucht, wo 1886 der letzte Wolf des Odenwalds erlegt worden sein soll. Die Schlucht selbst ist ein beeindruckendes Geotop: Der Felshang bricht oft ab und Geröll sowie Verwitterungsschutt stürzen in die Tiefe der Talsohle. Der Bach entwickelt saisonal eine solche Erosionskraft, dass er das Tal wieder ausräumt und bizarre Felsformationen hinterlässt, die sich harmonisch in die mit Farnen, Moosen und Flechten versehene Landschaft eingliedern. An mehreren Kaskaden vorbei erklimmen wir die Schlucht und orientieren uns stets am neben dem Weg verlaufenden Bach. Unsere Route führt an allen Wegekreuzungen der Schlucht geradeaus, so dass wir diese schließlich kurz vor dem kleinen Ort Post verlassen.

Wir durchqueren die Ortschaft und wenden uns an der zweiten Gabelung hinter den beiden Sportplätzen nach rechts. Der Weg verläuft neben der Landstraße, knickt aber schnell nach links feldeinwärts ab und führt an mehreren Obstbäumen vorbei. Wir folgen dem Weg vorerst und wählen an der dritten Gabelung den rechten asphaltierten Weg durch die Senke und den Wald hindurch. Nach der scharfen Rechtskurve der Straße zweigt links ein kleiner Forstweg ab, der sich kurz darauf gabelt. Hier gehen wir links, laufen erneut durch ein bewaldetes Stück und vorbei an weiten Feldern und Äckern nach Strümpfelbrunn.
In Stümpfelbrunn orientieren wir uns nach links in die alte Marktstraße und wenden uns danach nach rechts in die Brunnenstraße, auf der wir den Ort in Richtung Waldkatzenbach verlassen.

Vor Waldkatzenbach biegen wir links in die von Obstbäumen gesäumte Allee ein und wandern durch den Ort zum ausgeschilderten Katzenbuckel. An der Speisegaststätte am Fuße des Katzenbuckels wählen wir den linken Weg und steigen auf einem Waldpfad leicht bergan. Auf dem Gipfel des Katzenbuckels befindet sich neben dem höchsten Punkt des Odenwaldes auch ein Aussichtsturm, der einen grandiosen Rundblick auf die gesamte Umgebung bietet. Unser Abstiegsweg ist mit einem Informationsschild über den dort ansässigen Naturlehrpfad gekennzeichnet und verläuft in großen Kehren talwärts. Nach einer weiten Rechtskurve knickt eine Abzweigung steil nach links und in westlicher Richtung ab.

Auf diesem Weg wandern wir weiter durch den dichten Mischwald und steuern bergab vorbei an der Ruine der Emichsburg zur Ruine von Burg Eberbach. Die Festungsanlage besteht eigentlich aus drei Burgen, die unabhängig voneinander waren. Die seit dem 12. Jahrhundert bestehenden Gebäude wurden bereits im 15. Jahrhundert zur Schleifung für andere Bauprojekte in der Stadt Eberbach oder den umliegenden Höfen freigegeben. Die fast schon verschwundenen Ruinen wurden 1927/28 freigelegt und teilrestauriert. In der Vorder-, Hinter- und Mittelburg sind die verschiedenen Abschnitte wie Palais und Burgfried teilweise noch deutlich zu sehen, ganz zu schweigen von der tollen Aussicht auf Eberbach. Von der Ruine führen mehrere ausgeschilderte Pfade zurück nach Eberbach und durch das Stadtzentrum zum beschilderten Bahnhof. Mit dem Zug treten wir schließlich die Rückreise nach Zwingenberg an.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit der S-Bahn von Mannheim/Osterburken nach Zwingenberg

Anfahrt

A5, Kreuz Heidelberg, weiter über B37 nach Zwingenberg.

Parken

Parkmöglichkeiten in Zwingenberg (Bahnhof).
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Kommentare und Bewertungen (1)

Björn Gref
22.03.2015
Sehr schöne und abwechslungsreiche Tour. Der Weg war sehr gut beschildert. Der Aufstieg am Anfang, an der Wolfsschlucht entlang, ist etwas anstrengend aber schön. Einmal oben, läuft es sich gemütlich mit nur leichtem Auf und Ab durch die schönen Felder und Wälder des Odenwaldes. Auch in den Ortschaften, die man durchqueren muß, sieht man schöne, alte und verzierte Häuser. Kurz vor dem Gipfel des Katzenbuckels kann man sich in der Turmschänke stärken. Auf dem Aussichtsturm am Gipfel hat man einen sehr schönen Ausblick, bevor dann der Abstieg über endlos wirkende Serpentinen zur Burg Eberbach und nach Eberbach beginnt. Am Bahnhof von Eberbach sind wir dann mit der S1 zwei Stationen zurück durch das schöne Neckartal nach Zwingenberg gefahren. Alles in allem eine sehr schöne Tour die ich jeder Zeit wieder machen würde. Einzigter Negativpunkt ist der etwa 10 minütige Marsch entlang der Straße am Fahrbahnrand (ohne Weg) nach Waldkatzenbach.
Bewertung
Blick auf den Neckar von der Burg Zwingenberg
Foto: Björn Gref, Community
Einsame Wege
Foto: Björn Gref, Community
Blick auf den Gipfel des Katzenbuckels
Foto: Björn Gref, Community

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
19 km
Dauer
5:30 h
Aufstieg
642 hm
Abstieg
663 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

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