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Bergtour

Schneeberg (Klosterwappen 2076 m): vom Salzriegel via Lärchkogelgrat

Bergtour · Rax-Schneeberg-Gruppe
Verantwortlich für diesen Inhalt
ÖAV Alpenverein Gebirgsverein Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Der Jagdsteig nach dem Parkplatz ist gut zu erkennen
    / Der Jagdsteig nach dem Parkplatz ist gut zu erkennen
    Foto: Michael Lang
  • / der Steig für durch schönen Hochwald taleinwärts
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / eine Rampe ist mit Drahtseil gesichert
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Am Kaisersitz - einem alten Pürschplatz
    Foto: Michael Lang
  • / Blick in den Lahngraben
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Am Lärchkogelgrat
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Tiefblicke vom Grat
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / markante Baumleichen am Lärchkogelgrat
    Foto: Michael Lang
  • / unterwegs am Lärchkogelgrat
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / eines der Felsenfenster bei der Luckerten Mauer
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Blick ins Höllental Richtung Payerbach
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Blick ins Höllental
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Blick vom südl Grafensteig Richtung Salzriegel
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Bei Nässe ist dieser Abstieg eine heikle Stelle - Seile und Leiter verhanden
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / im Rückblick die steile Querung am südl Grafensteig
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Latschengassen Richtung Hüttenböndl
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / auf der Distelwiese - am Weg zur Latschengasse
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / unterwegs am Salzriegel
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Blick zum Klosterwappen und Bockgrube
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Blick in die untere Bockgrube Richtung Grafensteig
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / am höchsten Punkt des Salzriegels (1868 m) - Hintergrund Klosterwappen
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Damböckhaus in Sicht - Latschenmeer in Front
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Am Weg zum Gipfel - Blick zurück zum Damböckhaus
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Klosterwappen
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Kienthalerhütte im Abendlicht
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / am Ferdinand-Mayr-Weg beim Gedenkkreuz
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / kurz vor dem Zieleinlauf im Weichtal
    Foto: Andreas Pasielak, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
ft 9000 8000 7000 6000 5000 4000 3000 2000 1000 8 6 4 2 mi

Große Schneebergrunde für Freunde von Strecken abseits des Trubels. Der große Höhenunterschied vom Ausgangspunkt Weichtalhaus bis zum Klosterwappen fordert die Kondition. Unmarkierte Abschnitte, kombiniert mit den bekannteren Wegführungen garantieren Abwechslung am Landeshöchsten von Niederösterreich.
schwer
15,1 km
9:00 h
1837 hm
1835 hm

Vom Start beim Parkplatz Weichtalhaus führt zuerst ein Jagdsteig zum Lärchkogelgrat, welcher vom Einstieg bei 900 m bis zum Ausstieg beim Südlichen Grafensteig schon weitere 600 hm überwindet.

Danach gibt es Erholung mit geringem Auf-und-Ab  am südlichen Grafensteig (markiert) bis zur Abzweigung des Salzriegelrückens. Über diesen erreicht man die Kote 1868 m, welche höher als das Damböckhaus liegt und damit in der Querung zum Damböckhaus nochmal eine Verschnaufpause gestattet.

Ab dem Damböckhaus geht es markiert weiter zum Gipfel am Klosterwappen und auf der anderen Seite hinunter, vorbei an der Kienthalerhütte. Danach besteht noch die Möglichkeit über die Weichtalklamm abzusteigen (bei Nässe Vorsicht!), besser aber den Ferdinand Mayer-Weg benutzen.

Am Ziel bietet auch das Weichtalhaus während der Öffnungszeiten noch eine Einkehrmöglichkeit nach der langen Tour.

Autorentipp

Die Runde kann beliebig abgekürzt werden, indem man zb ohne Salzriegel auf den Gipfel steigt, oder auch als Variation die Fischerhütte in die Tour miteinbindet.
outdooractive.com User
Autor
Andreas Pasielak 
Aktualisierung: 29.07.2019

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Klosterwappen, 2076 m
Tiefster Punkt
PP Weichtalklamm, 537 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeit

Weichtalhaus
Kienthaler Hütte 1380 m
Fischerhütte
Damböckhaus

Sicherheitshinweise

Die Tour weist keine wesentlichen technischen Schwierigkeiten auf. Der Lärchkogelgrat ist detailiert in einer AVa Beschreibung erklärt, am Südlichen Grafensteig ist eine exponierte Querung im Steilgelände - bei Nässe besondere Vorsicht. Bei Eis und Schnee nicht begehbar.

Weitere Infos und Links

Einkehr und Nächtigung sind während der Saison (Zahnradbahn) zum Beispiel bei folgenden Hütten möglich:

Damböckhaus 1810 m

Fischerhütte 2049 m

bzw am Start/Zielpunkt: Weichtalhaus

Infos über Betriebszeiten der Zahnradbahn und Schutzhütten am Schneeberg:

Zahnradbahn

Start

Parkplatz Weichtalhaus (541 m)
Koordinaten:
DG
47.747120, 15.769436
GMS
47°44'49.6"N 15°46'10.0"E
UTM
33T 557676 5288481
w3w 
///tagte.kopf.lacht

Ziel

Parkplatz Weichtalhaus

Wegbeschreibung

Der erste Wegteil ist in dieser Beschreibung im Detail zu finden: Lärchkogelgrat.

In Kürze gesagt beginnt der Weg direkt am Beginn des Parkplatzes und führt als Jagdsteig in kleinen Kehren höher bis zu einem Hochstand, kurz abwärts und gleich wieder rechts taleinwärts. Eine seilversicherte Passage führt an einer Felsrampe vorbei und dann weiter im Wald hinauf. Bei ca 860 m zweigt man bergauf rechtshaltend zum Grat  welcher bei ca 900 m erreicht, und dann meist rechtshaltend, oder kurze Stücke direkt am Grat verfolgt wird.  (optional kann man bei 860 m den Steig bis zum Ende beim Kaisersitz begehen, und von dort den Blick in den Lahngraben genießen),

Der Lärchkogelgrat führt das letzte Stück in einem Wald bis zum markierten Südlichen Grafensteig. Beim Grafensteig rechterhand weiter durch Bergwald. Später über eine mit Leiter und Seilen, bzw alten Ketten versicherte Stelle mit anschließender steiler Querung eines großen Grabens, welcher von der Bockgrube herabzieht. Man verliert hier vom Grafensteig mit ca 1550 m auf etwas unter 1500 m an Höhe. Durch Latschengassen geht es wieder aufwärts am Hüttenböndl vorbei bis die Distelwiese (Steilrasen) erreicht wird. Gehzeit ab Grafensteigeinmündung ca 1 h.

Bei dieser auffallenden, steilen Wiese scharf links hinauf zum höchsten Punkt. Hier findet sich eine kleine Latschengasse, die dann schräg linkshaltend nach oben bis an den Rand des Salzriegels führt. Ab hier entlang der Abbrüche latschenfrei hinauf bis zum höchsten Punkt des Riegels bei 1868 m, welcher mit einem Steinmann gekennzeichnet ist, und schöne Ausblicke zum Klosterwappen und Fischerhütte bietet. Um zum Damböckhaus zu gelangen, muß man wenige Meter vorm höchsten Punkt rechts hinaus und immer den Latschen rechts entlang weiter bis an den Rand des Saugrabens, der von rechts heraufzieht. Das Damböckhaus ist schon in Sichtweite und wird mittels Durchquerung (oder Umrundung) von zwei kleineren Gräben erreicht.

Der weitere Weg zum Klosterwappen ist dann schon markiert, und führt bei einer Gabelung links gelb markiert zum Gipfel hinauf. Alternativ kann man rechts haltend die Schotterstraße entlang auch zur Fischerhütte (und von dort zum Gipfel) gelangen.

Nach dem Gipfel geht der markierte Steig direkt hinunter Richtung Kienthalerhütte.  Von der Kienthalerhütte weiter am Ferdinand-Mayer-Weg zurück zum Ausgangspunkt. Wer gerne kraxelt, kann alternativ nach der Kienthalerhütte auch die Weichtalklamm absteigen (Vorsicht bei Nässe!)

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit der Südbahn bis Bahnhof Payerbach-Reichenau. Danach Busverbindung bis zur Station Weichtalhaus (Retterlinienbus Richtung Rohr-Gebirge)

Fahrplanabfrage

Anfahrt

Semmeringschnellstraße S6 bis Ausfahrt Gloggnitz, danach B27 bis Parkplatz Weichtalklamm/Weichtalhaus (ca 20 km ab Gloggnitz)

Parken

großer kostenloser Parkplatz bei der Weichtalklamm, bzw Weichtalhaus.

Koordinaten

DG
47.747120, 15.769436
GMS
47°44'49.6"N 15°46'10.0"E
UTM
33T 557676 5288481
w3w 
///tagte.kopf.lacht
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

zum Beispiel: 

Wiener Hausberge Süd: Schneeberg - Raxalpe - Schneealpe - Semmering - Wechsel.

Taschenbuch: 216 Seiten

Verlag: Bergverlag Rother; Auflage: 1 (1. Juni 2017)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3763345019

ISBN-13: 978-3763345014

Kartenempfehlungen des Autors

zb Schneeberg Karte 1:50.000

Verlag: Freytag-Berndt und ARTARIA, EAN: 9783850847032

http://www.freytagberndt.com/shop/9783850847032-wk-022-semmering-rax-schneeberg-schneealpe-wanderkarte-150-000/

Ausrüstung

Festes Schuhwerk.

In jeden Rucksack gehören Regen-, Kälte- Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Flüssigkeit und eine Wanderkarte der Region.

Schwierigkeit
schwer
Strecke
15,1 km
Dauer
9:00h
Aufstieg
1837 hm
Abstieg
1835 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Geheimtipp Gipfel-Tour ausgesetzt versicherte Passagen Kletterstellen Grat

Statistik

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