Bergtour empfohlene Tour

Zustieg Gleiwitzer Hütte vom Stausee Mooserboden

Bergtour · Glockner-Gruppe
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  • Staumauer Mooserboden 2045m mit Hohem Tenn
    Staumauer Mooserboden 2045m mit Hohem Tenn
    Foto: Karl Linecker, ÖAV Sektion Linz
m 3200 3000 2800 2600 2400 2200 2000 1800 8 6 4 2 km
Für diesen eher unüblichen, aber landschaftlich grandiosen Hüttenzusteig muss man bergerfahren sein und es muss stabiles Bergwetter herrschen.
mittel
Strecke 9,6 km
5:00 h
1.161 hm
1.018 hm
3.067 hm
2.017 hm
Denn bereits der gewaltige südwestseitige Anstieg des Kempsemkopfes erfordert gute Trittsicherheit. Im Anschluss wird zudem ein Teil des teils ausgesetzen Gleiwitzer Höhenwegs begangen, von dem aus es nicht ganz unschwer zur Unteren Jägerscharte hinab geht.

Autorentipp

Wer rechtzeitig dran ist und eine gute Kondition hat, kann vom Kempsenkopf aus noch den Hohen Tenn besteigen.
Profilbild von Michael Pröttel
Autor
Michael Pröttel 
Aktualisierung: 19.06.2020
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
3.067 m
Tiefster Punkt
2.017 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Wegearten

Asphalt 9,28%Schotterweg 3%Pfad 87,71%
Asphalt
0,9 km
Schotterweg
0,3 km
Pfad
8,4 km
Höhenprofil anzeigen

Sicherheitshinweise

Alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Nicht bei Nässe begehen.

Weitere Infos und Links

www.gleiwitzerhuette.at

Start

Stausee Mooserboden (2.039 m)
Koordinaten:
DD
47.166895, 12.715518
GMS
47°10'00.8"N 12°42'55.9"E
UTM
33T 326865 5226242
w3w 
///bauwesen.passierten.buletten
Auf Karte anzeigen

Ziel

Gleiwitzer Hütte

Wegbeschreibung

Man überquert die beiden Staumauern und folgt nach der Zweiten links ein gutes Stück einer Schotterstraße (Weg Nr 723) . Noch bevor diese endet, zweigt nach links der markierte Weg in Richtung Kempsenkopf ab. In weglosem und steinig-felsigem Gelände wird der breite Geröllreisse des Wielingbaches gequert. Dann wird der Weg wieder besser und führt nun nach Norden ansteigend und dann in einer langen, flachen Hangquerung zum grünen  Hangkessel des Bauernkarl, der in einem ansteigenden Bogen ebenfalls gequert wird. Der Steig erreicht einen Geländeabsatz und wendet sich noch im Wiesengelände nach rechts. Schließlich werden die sogenannten Bratschen erreicht.  Diese  bis zu 40° steilen, felsigen und kaum bewachsenen Bergflanken sind aus Kalk-Glimmerschiefer entstanden und typisch für Teile der Hohen Tauern. Der Steig ist teils in Risslinien der Bratschenflanke recht gut angelegt, aber insgesamt recht anstrengend zu gehen.

Schließlich erreicht man den Kempsenkopf, der mit seinen 3090 m den nördlichsten Dreitausender der Alpen darstellt. (Nach rechts ist bei ausreichender Zeit die Besteigung des Hohen Tenns möglich.)

Vom Kempsenkopf aus folgt man nun dem Gratverlauf absteigend nach Norden und befindet sich somit auf einem Teil des Gleiwitzer Höhenwegs. Dieser ist ein teils recht beiter Rücken, teils aber auch rechts schmal, wobei Stahlseile den Abstieg ungemein erleichtern.

Man erreicht dann die Obere Jägerscharte, wo der Gleiwitzer Höhenweg endet. Hier wendet sich der Steig nach rechts, quert absteigend steile Wiesenhänge und führt zu einem von rechts heraufziehenden Felsgrat. Über diesen wird teils ausgesetzt mit Hilfe von Stahlseilen zur Unteren Jägerscharte abgestiegen, von wo aus noch eine steile Verschneidung zu meistern ist, durch die aber solide Trittstufen nach unten führen.

Nun wieder im flacheren Gehgelände angekommen quert der Weg in einem Bogen das Ochsenkar nach Nordosten und führt dann über wunderschönes Wiesengelände in etwa derselben Höhe nach Norden zu bereits sichtbaren Gleiwitzer Hütte, wo man sich eine Stärkung wirklich verdient hat.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit der Bahn ab München zum Bahnhof Zell am See. Von dort Busverbindung (Linie 660) nach Kaprun und weiter bis zum Kesselfall-Alpenhaus (1033 m). Vom Parkplatz Kesselfall  mit dem Bus  zum Stausee Mooserboden .

 

Anfahrt

Über Inntalautobahn bis Oberaudorf und über Kössen, Lofer und Zell am See nach  Kaprun. Von dort führt die Straße im Kapruner Tal einwärts bis zum Kesselfall-Alpenhaus.

Parken

Parkplatz am Kesselfall-Alpenhaus

Koordinaten

DD
47.166895, 12.715518
GMS
47°10'00.8"N 12°42'55.9"E
UTM
33T 326865 5226242
w3w 
///bauwesen.passierten.buletten
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

W. End, AV Führer Glockner- und Granatspitzgruppe, Rother Verlag

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte Nr. 40  Glocknergruppe, 1:5000

Ausrüstung

Normale Bergwanerausrüstung.

Fragen & Antworten

Frage von Eva Augeneder  · 06.09.2020 · Community
Ist der Steig gut erkennbar und ist er auch markiert?
mehr zeigen
Antwort von Michael Pröttel  · 06.09.2020 · alpenvereinaktiv.com
Ja .... da sollte es eigentlich keine Probleme geben. Nur am Anfang, wo der breite Weg oberhalb des Stausees endet und man eine breite Geröll- und Steinrinne quert, muss man gut auf die Wegspur achten

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
9,6 km
Dauer
5:00 h
Aufstieg
1.161 hm
Abstieg
1.018 hm
Höchster Punkt
3.067 hm
Tiefster Punkt
2.017 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour aussichtsreich ausgesetzt versicherte Passagen

Statistik

  • Inhalte
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Funktionen
Karten und Wege
  • 2 Wegpunkte
  • 2 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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