Hochtour empfohlene Tour

Übergang Heinrich Schwaiger Haus zur Oberwalderhütte

Hochtour · Glockner-Gruppe
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  • Abendstimmung am Heinrich Schwaiger Haus
    Abendstimmung am Heinrich Schwaiger Haus
    Foto: Thomas Gesell, DAV Sektion München
m 3400 3200 3000 2800 2600 8 6 4 2 km
Dieser Hüttenübergang stellt eine großartige Hochtour dar, bei der mit dem Hinteren Bratschenkopf und der Klockerin zwei stattliche 3000er überschritten werden.
mittel
Strecke 9,7 km
4:30 h
1.254 hm
1.039 hm
3.491 hm
2.729 hm
Hierbei wechseln sich Gletscherpassagen und eisfreies Geröllgelände immer wieder miteinander ab. Unabhäng von den insgesamt eher geringen technischen Schwierigeiten ist  natürlich die Spaltensturzgefahr zu beachten.

Autorentipp

Wer rechtzeitig dran ist und eine gute Kondition hat kann zusätzlich das Große Wiesbachhorn besteigen.
Profilbild von Michael Pröttel
Autor
Michael Pröttel 
Aktualisierung: 06.05.2020
Schwierigkeit
I, 35° mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
3.491 m
Tiefster Punkt
2.729 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Wegearten

Pfad 99,99%
Pfad
9,7 km
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Sicherheitshinweise

Wegen der Exponiertheit der Tour darf keine Gewittergefahr herrschen. Zudem solte man sich vorab über die Spalten-Situation erkundigen und darf im Sommer bezüglich der Spaltenbrücken nicht zu spät unterwegs sein

Weitere Infos und Links

www.alpenverein-muenchen-oberland.de/heinrich-schwaiger-haus

www.alpenverein.at/oberwalderhuette/

Start

Heinrich Schwaiger Haus (2.728 m)
Koordinaten:
DD
47.163805, 12.738574
GMS
47°09'49.7"N 12°44'18.9"E
UTM
33T 328603 5225848
w3w 
///wiederholung.knabe.innenhof
Auf Karte anzeigen

Ziel

Oberwalderhütte

Wegbeschreibung

Vom Heinrich Schwaiger Haus aus geht es (auf Weg Nr. 718) zunächst flach nach Osten zu einer Felsstufe, wo ein Kamin mithilfe von Stahlketten und -stiften gemeistert werden muss. Weiter folgt man den Markierungen, die im Blockgelände (I UIAA) und über Bänder über den Unteren zum Oberen Fochezkopf führen. Hier beginnt der Kaindlgrat, welcher ohne größere Schwierigkeiten nach Süden zum Beginn des Kaindlkees führt. Hier geht man weiter zur Wielingerscharte (dem Gletschersattel zwischen Bratschenkopf und Wiesbachhorn) und quert nun nach rechts den Gletscher zum Fuss der Nordflanke des Hinteren Bratschenkopf.

Bei idealen Firnbedingungen wird in der steilen Firnflanke zwischen den Bratschenköpfen hinaufgestiegen. Bei Vereisung der Flanke nimmt man besser  den brüchigen, sandig plattigen und recht steilen Direktanstieg zum Gipfelkreuz des Hinteren Bratschenkopfes (3414 m). Dabei werden einige Platten in leichter Kletterei (max. I UIAA) überwunden. 

Nun geht es nach Südosten ein Stück hinab zum Sattel (3383 m) zwischen Vorderen und Hinteren Bratschenkopf, wo man sich nach rechts wndet um zu den östlich unterhalb der Klockerin gelegenen  Gletscherflächen abzusteigen. Der Gipfel der Klockerin (3425 m) wird in einem weiten Rechtsbogen über einen sanften Firnrücken unschwer erreicht.

Beim Abstieg von der Klockerin nach Süden zur Gruberscharte muss man am oberen Teil des Südgrates eventuelle Wächten beachten, bevor es dann in Richung Süden im Geröll weiter hinab geht. Etwas oberhalb der Gruberscharte bietet eine Biwakschachtel Schutz vor Gewitter.

Es folgt nun eine lange flache Gletscher-Querung am Östlichen Bärenkopfkees unter der Nordwand des Großen Bärenkopfs entlang nach Westen zu dessen Nordwestgrat. Hat man diesen umrundet geht es auf dem Westlichen Bärenkopfkees wieder nach Süden weiter, um mit einem kleinen Gegenanstieg im Geröll die Keilscharte (3187 m)  zwischen Mittleren und Großem Bärenkopf zu erreichen.

Zuletzt steigt man sanft über das Nördliche Bockkarkees genau nach Süden zur eisfreien Bockkarscharte (3039 m) ab, von wo man nach Südwesten über das  Südlichen Bockkarkees zur bereits sichtbaren Oberwalderhütte hinüber quert.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

 Mit der Bahn nach Zell am See und mit Bus 660 zum Alpenhaus Kesselboden. Weiter mit Shuttlebus und Schrägaufzug zum Stausee Mooserboden.

Anfahrt

Auf der A8 bis Oberaudorf und über Kufstein-Niederndorf, Waidring, Lofer, Saalfelden und Zell am See nach Kaprun oder auf der Inntalautobahn bis Kufstein Süd und über Ellmau, St. Johann, Kitzbühel, Pass Thurn und Mittersill nach Kaprun.Von Kaprun auf der Umfahrungsstraße, vorbei an der Maiskogelbahn und der Gletscherbahn zum  Parkhaus beim Alpengasthof Kesselfall. Weiter mit Shuttlebus und Schrägaufzug zum Stausee Mooserboden.

Parken

Kostenloses Parkhaus am Kesselboden.

Koordinaten

DD
47.163805, 12.738574
GMS
47°09'49.7"N 12°44'18.9"E
UTM
33T 328603 5225848
w3w 
///wiederholung.knabe.innenhof
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte Nr. 40  Glocknergruppe, 1:25000.

Ausrüstung

Komplette Hochtourenausrüstung mit Seil, Steigeisen und Pickel.

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Schwierigkeit
I, 35° mittel
Strecke
9,7 km
Dauer
4:30 h
Aufstieg
1.254 hm
Abstieg
1.039 hm
Höchster Punkt
3.491 hm
Tiefster Punkt
2.729 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour aussichtsreich familienfreundlich Gipfel-Tour

Statistik

  • Inhalte
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Funktionen
Karten und Wege
  • 5 Wegpunkte
  • 5 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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