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Skitour

Schneeschuh/Skitour von der Ebenwaldhöhe auf die Reisalpe (Nordseite)

Skitour · Mostviertel
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ÖTK Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Ideale Bedingungen für eine Schneeschuhwanderung
    / Ideale Bedingungen für eine Schneeschuhwanderung
    Foto: Michael Platzer, ÖTK
  • / Markanter Baum bei der Kleinzeller Hinteralm
    Foto: Michael Platzer, ÖTK
  • / Im Hintergrund das Plateau der Kleinzeller Hinteralm
    Foto: Michael Platzer, ÖTK
  • / Rechtzeitig losgehen, um die eigene Spur zu ziehen
    Foto: Michael Platzer, ÖTK
  • / Folge der blauen Markierung zur Reisalpe
    Foto: Michael Platzer, ÖTK
  • / Idyllisch führt der Weg durch einen winterlichen Märchenwald
    Foto: Michael Platzer, ÖTK
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    Foto: Michael Platzer, ÖTK
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    Foto: Michael Platzer, ÖTK
  • / Blick auf die Reisalpe und das Gebäude des Bundesheeres
    Foto: Michael Platzer, ÖTK
  • / Panorama vom Gipfelkreuz der Reisalpe
    Foto: Michael Platzer, ÖTK
  • / Reisalpenschutzhaus des ÖTK, ideales Tourenziel im Winter und Sommer
    Foto: Michael Platzer, ÖTK
  • / Zauberhafte Winterlandschaft am Gipfelplateau der Reisalpe
    Foto: Michael Platzer, ÖTK
  • / Bei der Abfahrt mit Ski an der Geländekante links abfahren
    Foto: Michael Platzer, ÖTK
  • / Hochstaff, wer noch Kondition hat, sollte ihn einplanen
    Foto: Michael Platzer, ÖTK
  • / Geführte Winterwanderungen mit dem ÖTK sind ein Erlebnis
    Foto: Michael Platzer, ÖTK
m 1600 1500 1400 1300 1200 1100 1000 900 8 7 6 5 4 3 2 1 km Parkplatz Ebenwaldhöhe (1020 m) Reisalpen-Schutzhaus

Beliebte Einstiegstour auf die Reisalpe und das Reisalpenschutzhaus des ÖTK. Besonders für Anfänger geeignet, und jene, die ihre Kondition austesten möchten.
mittel
8,3 km
4:59 h
494 hm
494 hm
Die besonders an Wochenenden beliebte Skitour führt auf den höchsten Gipfel der Gutensteiner Alpen. Der hohe gelegene Ausgangspunkt, die Ebenwaldhöhe ist schneesicher. Der Gipfel der Reisalpe aufgrund der baumfreien Gipfelkuppe windexponiert, bietet aber an sonnigen Tagen ein sensationelles Rundum-Panorama! Das Reisalpen-Schutzhaus des ÖTK hat auch an Winterwochenenden geöffnet und serviert Köstlichkeiten aus der Region. Die Abfahrt mit Skiern zur Kleinzeller Hinteralm ist ein sehr schönes Abfahrtsgelände. Schneeschuhwanderer nehmen den Weg durch den Wald, der sich im Winter in eine idyllische Märchenlandschaft verwandelt.

Autorentipp

Wenn du genügend Kondition mitbringst, empfiehlt sich eine Kombination mit einer Besteigung des Hochstaff von der Kleinzeller Hinteralm aus.
outdooractive.com User
Autor
Michael Platzer 
Aktualisierung: 24.01.2017

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Reisalpe, 1399 m
Tiefster Punkt
Ebenwaldhöhe, 1022 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeit

Reisalpen-Schutzhaus

Sicherheitshinweise

Lawinengefahr

Bei sehr ungünstigen Verhältnissen kann die Querung der steilen und westseitigen Wandhänge des Hochstaffs zwischen der Ebenwaldhöhe und der Kleinzeller Hinteralm kritisch sein. Auch die Abfahrt von der Reisalpe zur Kleinzeller Hinteralm, nach der Kuppe links vom Aufstieg, sollte bei Lawinengefahr mit Vorsicht befahren werden.

 

Orientierung

Bei Nebel und Sturm kann's auf der weitlaufigen Gipfelfläche der Reisalpe ziemlich ungemutlich und unangenehm werden. Auf der Kleinzeller Hinteralm kann bei schlechter Sicht das Finden der Forststraße, die zuruck zur Ebenwaldhöhe führt, kleine Probleme bereiten.

Weitere Infos und Links

ÖTK-Leihservice: Schneeschuhe, Tourenski, Lawinenausrüstung, Kletterausrüstung …

Start

Ebenwaldhöhe (oberhalb von Kleinzell) (1020 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.980723, 15.693347
UTM
33T 551739 5314390

Ziel

Reisalpenschutzhaus des ÖTK, Reisalpe

Wegbeschreibung

Aufstieg (ca. 2 Stunden)

Vom Parkplatz Ebenwaldhöhe Richtung Süden auf der Zufahrt Richtung Graser-Hof, auf der Lichtung schräg links zum Waldrand. Im Wald führt eine Forststraße (im Winter durch Schneeverwehungen nicht erkennbar) leicht abfallend auf der steilen Westseite des Hochstaff bis zur Einmündung in eine Forststraße. Ab nun geht es stetig ansteigend zum Plateau der  Kleinzeller Hinteralm. An der Almhütte rechts vorbei führt der Weg zum Waldrand. Dort rechts halten und der blauen Markierung durch eine Waldschneise folgen. Danach kommt ein steiler Anstieg, der in Kehren bis zu einer baumfreien Schneise zur Geländekante führt. Von hier ist die Hütte des Bundesheeres zu erkennen, dahinter befindet sich das Reisalpen-Schutzhaus. Auf der mitunter sturmumtosten Gipfelfläche nach SW, rechts vorbei am Militargebäude, dann an der Marienandacht und kurz nach der Gipfelkuppe mit geringem Höhenverlust zum Reisalpen-Schutzhaus des ÖTK (mit offenem Winterraum).

 

Abfahrt/Abstieg (1½-2 Stunden)

Wenn du mit Skiern abfährst, fahre bei der Geländekante bei guten Schneeverhältnissen nicht über die Aufstiegsroute durch den Wald. Denn die Waldschneise lässt kaum Platz zum Bremsen und am Wochenende sind viele Tourengeher unterwegs.  Fahre stattdessen leicht links den Hang runter und danach nach rechts zur Kleinzeler Hinteralm. Bei der Einmündung in die Forststraße besser wieder anfellen für den flach ansteigenden, aber längeren Gegenanstieg zurück zur Ebenwaldhöhe.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

A1 bis Altlengbach, B19 über Laaben und die Klammhöhe zur B 18 durch Hainfeld. Dann bei erster Gelegenheit links abbiegen Richtung Kleinzell, über eine Anhöhe zur B27 nach Kleinzell. Beim Gasthof zur Weintraube rechts abzweigen und auf der Bergstrecke (eventuell Schneeketten erforderlich) auf die Ebenwaldhöhe. Alternative Zufahrt A21 bis Alland, über den Hafnerberg nach Altenmarkt und den Gerichtsberg nach Hainfeld oder über Traisen Richtung Hainfeld und jeweils auf die B27, weiter wie oben.

Parken

geräumter Parkplatz beim Stützpunkt der Bergrettung
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

 ÖK 50 UTM 4205 + 4206 (BMN 74)

Ausrüstung

Pflichtausrüstung: Lawinen-Verschütteten-Suchgerät (LVS), Lawinenschaufel, Lawinensonde, Erste-Hilfe-Set und Biwaksack. Letzterer kann bei einem Sturz behelfsmäßig auch als Akia (Rettungsschlitten) dienen.

Skitouren-Rucksack: 20-40 Liter, Reisverschlüsse und Schnallen mit Handschuhen bedienbar, leichter Zugang zur Lawinen- bzw. Notfallausrüstung, Befestigungsschlaufen für Schneeschuhe bzw. Ski, Trinkschlauch-Fach.

Bekleidung: Im Aufstieg schwitzt man, verliert viel Flüssigkeit und benötigt somit möglichst dünne, atmungsaktive, aber auch wind- und wasserdichte Bekleidung. Für die Abfahrt, wenn man sich - vielleicht noch durchgeschwitzt - dem kalten Fahrtwind aussetzt, braucht man in jedem Fall noch eine isolierende und wärmende Schicht. Nutze die Schutzhütte, um dich umzuziehen!

Optimal: das Zwiebelprinzip mit hochwertiger, schnell trocknender und funktioneller Unterwäsche (Merinowolle) und einer Fleece-Jacke darüber, einer funktionellen Hose/Jacke sowie einer wärmenden Überjacke (zB Daunenjacke) im Rucksack für die Abfahrt. Weitere Bekleidungsstücke: leichte (Lauf-)Handschuhe für den Aufstieg, wärmende Fäustlinge für die Abfahrt, Ersatzpaar im Rucksack(!), Stirnband, Wollmütze, Funktionssocken, Sonnenbrille/Gletscherbrille, Gamaschen.

Flüssigkeit: Mindestens ein Liter Flüssigkeit und einige Energieriegel, um bei einem plötzlichen Notfall nicht völlig ohne Reserve dazustehen. Gute Thermoskannen sind schwer und haben meist nur ein geringes Fassungsvermögen. Alternativ kann man auch einen Trinkrucksack nehmen. Bestens bewährt hat sich 2-3l Tee im Verhältnis 1:1 (1,5l Tee auf 1,5l kaltes Wasser) in eine Trinkblase zu füllen. Die passende Thermohülle - übrigens auch für den Schlauch - gibt es im ÖTK-Alpinshop.

Schwierigkeit
mittel
Strecke
8,3 km
Dauer
4:59h
Aufstieg
494 hm
Abstieg
494 hm
Streckentour Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich Gipfel-Tour

Statistik

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